• Lieder, Reime und Kniereitersammlung- gelungener Begleiter durch die Baby- und Kleinkindzeit!

    Liebevoll illustriert: 10 kleine Zappelfinger – über 35 Lieder, Reime und Kniereiter für Kinder

    Die meisten davon kennt man – aber ehrlich ich bin aus dem Gedächnis meistens nicht über die ersten beiden Zeilen hinausgekommen. Die Lieder sind mit Noten begleitet, was mir auch gut gefällt. Zum einen fällt mir dann die passende Melodie wieder schneller ein, zum anderen können diejenigen die ein Instrument wie z.B. Blockflöte spielen Kleinkindern damit nochmal neue akustische Anregung bieten.

    Es gibt Angebote für alle Altersgruppen bis zum Kleinkindalter. Bei den Reimen und Kniereiterspielen wird kurz beschrieben wie man diese durch gemeinsame Bewegung umsetzt

    Babys mögen sehr wenn taktile Reize einbezogen werden, z.B. bei „Da hast ’nen Taler“ wo die Finger und Handflächen des Babys gestreichelt werden oder auch „In unserem Häuschen“, wo die Hände wie flinke Mäuschen über den Körper des Kindes laufen.

    Meine Enkel haben diese Reime geliebt! Wenn die Kinder älter sind machen die Kniereiter immer wieder Spaß und konnten gar nicht oft genug wiederholt werden!

    Der absolute Renner bei meinem jetzt 4 Jahre alten Enkel war immer „Große Uhren machen Tick Tack“, er hat sich ausgeschüttelt vor Lachen wenn er durch die Luft gewirbelt wurde, aber das ist schon auch anstrengend spätestens ab der 5. Wiederholung!

    Wenn Krabbelkinder sich mal wehtun dann gibt es Reime zum trösten: nicht nur das allseits bekannte „Heile, heile Gänschen“, sondern auch „Denkt euch nur der Frosch ist krank“, was ich bislang noch gar nicht kannte, aber echt witzig finde.

    Kinder brauchen Rituale, und grade vor dem Schlafengehen nach einem anstrengenden und aufregenden Tag

    Die Schlafenslieder wie „Weißt du wieviel Sternlein stehen“ oder „Der Mond ist aufgegangen“ sind auch auf vielen Spieluhren, leise gesummt oder gesungen gehörten sie über 2 Jahre immer auch zum abendlichen Ritual nach dem Vorlesen.

    Im Alter so ca. von 10-12 Monaten wird das Wickeln ja manchmal zur Aufgabe: schnell auf den Bauch gedreht, gerne auch einen durchgebogenen Rücken, so dass man die Windel kaum anlegen konnte. Das einzigste was dann hilft ist Ablenkung, und dazu sind die vorgestellten Reime und Lieder wirklich gut geeignet.

    Das Buch ist sehr stabil, von den Ausmaßen her aber zu groß und zu schwer um sie beim Wickeln dem Kind in die Hand zu geben. Es ist ehr ein Buch zum zusammen anschauen. Die Bilder sind in warmen, gedämpften Farben gemalt, was kleinere Babys weniger anspricht. Das Anschauen der Bilder, die insgesamt sehr niedlich wirken, wird meiner Einschätzung nach erst etwa ab dem 12. Monat interessant. Und auch dann sind sie teilweise sehr detailliert. Von meinem Eindruck her werden die Bilder möglicherweise mehr den Eltern gefallen, aber für diese ist das Buch ja auch primär gedacht.

    Fazit: Diese Lieder, Reime und Kniereitersammlung ist ein wirklich gelungener Begleiter durch die Baby- und Kleinkindzeit!

    Es gibt viele Anregungen um gemeinsam Spaß zu haben und zu lachen. Die angegebene Altersspanne vom 3. Lebensmonat bis Kleinkindalter passt und wird abgedeckt. Die Illustrationen sind ansprechend für gemeinsames Anschauen etwa ab dem 12. Lebensmonat.

    Unsere Kinderbuch-Botschafterin: Gudrun Niewendick hat das Buch mit ihren vier Enkelkindern (von knapp 3 Jahren bis 4,5 Jahre) gelesen

    Überschrift: Ganz groß für die ganz Kleinen
    Illustratorin: Antonia Woodward
    Titel: 10 kleine Zappelfinger
    Verlag: ars Edition
    Erscheinungsjahr: 2021
    Umfang: 32 Seiten, gebundene Ausgabe
    Preis: 12,00 Euro
    Alter: ab 3 Monate

     
     
    Gudrun, 4 Enkelkinder

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