• Knobelspiel für die ganz Kleinen – Hier werden die Kinder zum Ausprobieren und Knobeln angeregt

    Knobeln und Puzzeln im Bienenstock

    Unser Sohn ist dreieinhalb Jahre alt und interessiert sich für erste Gesellschaftsspiele. Einfache, kurze Würfelspiele sind eine schöne Beschäftigung für ihn. Nun durften wir ein Knobelspiel speziell für die ganz Kleinen testen.

    Mit dem Spiel „The Genius Junior“ wird die Genius-Reihe von HCM Kinzel, die bisher zwei Spiele für Kinder im Schulalter bot, um ein Spiel fürs Kindergartenalter ergänzt. Das „Brain Game“ wird ab drei Jahren empfohlen und ist auf einen Spieler ausgelegt. Auf dem Spielfeld werden 7 Felder vorbelegt und anschließend müssen die freien Felder mit verschieden geformten Puzzlestücken vollständig bedeckt werden.

    Der Spielplan ist kindgerecht aufbereitet und die Spielsteine machen einen hochwertigen und stabilen Eindruck

    Im ersten Schritt muss eine Vorlage für die jeweilige Spielrunde erstellt werden. Der Spielplan ist in verschiedenfarbige Bereiche eingeteilt, in denen die einzelnen Waben von 1-6 durchnummeriert sind. Mit entsprechend gefärbten Würfeln wird nun die Position der Arbeitsbienen ermittelt. Hier können sich 46.656 verschiedene Kombinationen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ergeben! Anschließend startet das richtige Spiel – nun geht es darum, die bunten, verschieden geformten Wabenstücke auf dem Spielfeld zu platzieren, sodass am Ende alle Waben bedeckt sind.

     

    Der „Aufbau“ des Spiels hat unserem Sohn gut gefallen. Wir haben alle Würfel nacheinander gewürfelt, gemeinsam die Zahl benannt und das passende Feld für die Arbeitsbiene gesucht. Die bunten Spielsteine und die niedlichen Bienen gefallen ihm sehr gut

    Anschließend ging es los mit dem Platzieren der bunten Wabenstücke. Dies geschieht vor allem durch Ausprobieren und Verschieben. Unser Dreieinhalbjähriger ist ohnehin kein großer Puzzlefan und musste stark angeleitet werden, wo er denn mal ein großes oder kleines Wabenstück ausprobieren sollte. Wir haben es geschafft, eine Variante gemeinsam mit viel Motivationsarbeit meinerseits zu lösen, aber Lust auf eine zweite Runde hatte er dann nicht mehr. Nach ein paar Tagen haben wir das Spiel erneut hervorgeholt und hatten Glück, ein etwas einfacheres Muster zu erwürfeln.

     

    Diesmal ging unser Sohn recht motiviert an die Sache heran und brauchte nur bei den letzten Teilen ein wenig Unterstützung. Zu Testzwecken habe ich dann alleine ein bisschen weitergespielt und noch drei weitere Muster ausprobiert.

    Die Idee des variablen Spielplans finde ich super, da so wirklich viel Abwechslung geboten ist und man in jeder Runde wieder aufs Neue gefordert ist

    Es macht Sinn, zuerst die großen Wabenstücke unterzubringen und sich so stückweise vorzuarbeiten – getreu dem Prinzip „try and error“. Manche Varianten sind fast auf den ersten Blick lösbar, bei anderen muss man ein wenig knobeln. Leichter fällt es natürlich, wenn mehr Bienen direkt nebeneinander liegen – vielleicht kann man das Spiel durch kleine Korrekturen beim Bienenplatzieren auch ein wenig einfacher gestalten, wenn sehr junge Kinder spielen.

     

    Das Spielprinzip gefällt uns sehr gut! Hier werden Geduld und räumliche Vorstellungskraft gefördert und die Kinder zum Ausprobieren und Knobeln angeregt. Die Altersempfehlung von 3 Jahren finde ich allerdings etwas niedrig gewählt. Mit dreieinhalb Jahren kommt unser Sohn langsam damit zurecht. Empfehlen würde ich das Spiel deshalb eher ab 4 Jahren und denke, dass auch Kinder im Grundschulalter noch Interesse daran haben.

    Unsere Spieletester: Frau Sabine H. hat Knobelspiel The Genius Junior mit ihrem dreijährigen Sohn getestet.

     

    Name des Spiels: The Genius Junior
    Verlag: HCM Kinzel
    Erscheinungsjahr: 2022
    Preis: 24,99 EUR
    Zielgruppe/Alter: ab 3 Jahren

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