• Kinderbuch über den Mond: es gibt viel zu entdecken und nachts schlafen nicht alle Lebewesen

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    Und nachts leuchtet der Mond! – Wieso?

    Zu den einzelnen Phasen des Mondes gibt es ein Bild, welches von Text oftmals in Reimform begleitet wird. Die Texte unterstreichen die Bilder und ordnen diese geografisch ein. Dadurch können die Kinder selbst erraten, um welchen Kontinent es sich dabei handelt. Passend dazu wurden die Tiere einbezogen, die ein spezielles Verhalten in der Nacht an den Tag legen.

    Die Schildkröte kehrt nachts an den Strand zurück, der Skorpion entdeckt die Wüste und der Papageientaucher friert an Land. Den Kindern wird verdeutlicht, dass nachts nicht alle Lebewesen schlafen und die Welt immer voller Leben ist. Zusätzlich wird angeschnitten, dass der Mond die Gezeiten steuert und dadurch die Welt täglich verändert. Die Mondphasen werden eingebunden. So wird erzählt, dass es bei Neumond besonders dunkel ist und bei Vollmond besonders hell.

    Was sagen die Kinder? Die Bilder wurden mit schier endloser Neugierde betrachten, denn es gibt viel zu entdecken, aber nicht alles ist sofort zu sehen.

    Das hat unseren Kindern sehr viel Spaß gemacht. Dass der Mond nicht aufgemalt, sondern ausgestanzt ist, hat die Kinder zusätzlich begeistert, denn so kann die Form auch haptisch entdeckt werden.

    Die Reime waren schnell verinnerlicht und meine Tochter versuchte sich daraufhin selber am Reimen und hat verstanden, dass es Wörter gibt, die ähnlich klingen, aber nicht das Gleiche meinen.

    Das Buch regte die Zwei an, den Mond genauer zu beobachten und gerade jetzt im Winter ist das toll, da er fast den gesamten Tag am Himmel steht. Neue Tierarten wurden kennengelernt und der erstmalige Kontakt mit den Gezeiten hergestellt.

    Unseren zwei gefiel das Buch gut, auch wenn es als zu kurz bezeichnet wurde

    Den Großteil der Geschichte vermitteln die wirklich grandiosen Illustrationen, die diesem Buch seinen Charakter geben und welche alles sind, aber nicht alltäglich.

    Die Stimmungen der Mondphasen werden durch eine gewollt dunkle Darstellung hervorragend wiedergegeben. Nicht alles ist sofort zu erkennen und die Details werden erst bei genauer Betrachtung deutlich. Der Stil ist dabei ausdrucksstark und dies ohne viele Details – bemerkenswert. An den richtigen Stellen sind kräftige, teils leuchtende Farben eingesetzt, welche dem Bild eine Lebendigkeit geben.

    Ausgestanzter Halbmond – Die Texte sind dabei in Reimform abgebildet und geben einen Eindruck, was auf dem Bild zu sehen und zu entdecken ist.

    Die Mondphasen sind hingegen weniger präsent im Text – schade. Wie bei den meisten Kinderbüchern, die versuchen, Wissen zu vermitteln, sollten die Eltern die Informationen anreichern. Warum ist die Schildkröte an Land, was sind Gezeiten, wieso verändert sich der Mond? Wichtige Fragen und Fragen, die ich gerne erkläre.


    Ich sehe vieles sehr positiv an diesem Buch, vor allem die liebevolle Gestaltung der Bilder und die Reise durch die Kontinente. Leider kommt mir der Bezug zum Mond etwas zu kurz und der Text dürfte etwas mehr sein.

    Unser Buchbotschafter: Herr Freitag hat das Buch mit seinen Kindern, (Tochter 5 Jahre) und (Sohn 3 Jahre) entdeckt.

    Autorin:Brita Teckentrup
    Übersetzt von:Maria Höck
    Titel: Mond – Eine Reise durch die Nacht
    Thema:Reime und Bilder über den Weg des Mondes.
    Verlag:arsEdition
    Hardcover, 32 Seiten, 280 mm x 232 mm
    Preis: 15,00 €
    Besonderheiten:
    Mit Ausstanzung auf jeder Seite
    Altersempfehlung: ab 4 Jahre

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