• Das Kinderbuch erzählt wunderbar über Freundschaft, Egoismus, Angst, Zusammenhalt und Teilen.

    Ein Bär, der nur an sich und nicht an seine Freunde denkt. Doch am Ende wird alles gut.

    Der Bär Martin hält Winterschlaf und träumt von leckerem Honig. Dieser Traum lässt ihn immer wieder aufwachen. So kommt es, dass er irgendwann seine ganzen Vorräte leer gegessen hat.

    Was nun? Er fragt als erstes seine Freundin Frau Maus. Diese backt ihm einen leckeren Pfannkuchen und kocht ihm einen Kräutertee. Natürlich aber alles in Mäusegröße, die den Bären nicht satt machen. Nach und nach fragt er all seine Waldfreunde nach etwas zu essen. Jeder möchte teilen.

    Doch der Bär isst immer gleich alles auf und verärgert sie so. Als alle wach und sehr aufgeregt waren, kam der Fuchs.

    Er bewacht den Wald während die anderen eigentlich Winterschlaf halten. Der Fuchs hat einen Fremden gesehen. Gemeinsam gehen sie diesem nach. Als sich herausstellt, dass der Fremde die Mutter bin Bär Martin ist, sind sie erleichtert. Mama Bär ist aufgewacht und wollte ihrem Sohn etwas zu essen bringen. Heilfroh futtern alle zusammen die Leckereien und legen sich gemeinsam wieder hin und beenden ihren Winterschlaf.

    Das Buch in Größe A4, hat einen festen Einband und dünne Seiten. Die Bilder sind in Farbe gedruckt. Sie sind detailreich und ausdrucksvoll.

    So kommt auch der wütende Gesichtsausdruck der Tiere gut rüber „Mama, der Igel ist böse.“Geschrieben ist das Buch überwiegend als Kommunikation zwischen den Tieren. 


    Selbst meine 3 Jährige Tochter konnte sich gut in den tollpatschigen Bären hinein versetzen. „Bauch leer. Der Bär hat Hunger.“ „Alle Nüsse gegessen. Lecker. Bauch voll.“ „Bär böse. Isst alles auf. Andere Tiere sauer.“ Sind ein paar der Aussagen, bevor sie sich das Buch nimmt und anhand der Bilder selbst noch einmal „vor liest“. Denn die Bilder sind so liebevoll und klar illustriert, dass man nicht lesen können muss um die Geschichte zu erzählen. 


    Das Buch erzählt wunderbar über Freundschaft, Egoismus, Angst, Zusammenhalt und Teilen. Ich würde es Kindern von 3 bis 5 Jahren vorlesen. 

    Meine 6jährige Tochter findet es schön, aber schon fast zu kurz und zu wenig Spannung. Johanna findet es super. Besonders toll finde ich, dass es so viele Facetten anspricht und die liebevolle klare Bildgestaltung. Es ist so toll, wenn man sich als Mama auch von seinem Kind „vorlesen“ lassen kann. So lernt ein Kind die Sprache und die Fantasie wird angeregt. 

    Unsere Buchbotschafterin: Angela Lauck, Mutter von zwei Mädchen (6 und 3 Jahren) hat das Buch mit der jüngeren Tochter gelesen.

    Autor: Sylvia Auzary-Luton Titel: Der hungrige Bär Verlag: Midas Verlag AG Erscheinungsjahr: 2019 Umfang: 32 Seiten Preis: 15€ Zielgruppe: ab 3 Jahre

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