• Das Buch weckt Interesse bei Leseanfängern und Erstklässlern

    Mein Erstklässler konnte das Buch sehr gut selbständig lesen

    Hund Bifi und sein Mensch Pops sind die besten Freunde. Wir gehen mit ihnen zur nervigen Hundefriseurin, aufs Dach zu Bienen und Katzen und in den Wald, wo es extrem nach Abenteuer riecht! Pops Bienenstock schwärmt aus! Doch Dank des mutigen Bifis ist Rettung in Sicht!

    Mein Erstklässler konnte das Buch sehr gut selbständig lesen. Es ist einfach geschrieben, mit vielen Wortwiederholungen, simpler Wortwahl und kurzen Sätzen.

    Auf seinem Motorrad und mit Bifi im Beiwagen fährt Hobby-Imker Pops in den Wald, um nach seinen Bienenkästen zu sehen.

    Mit der Aufteilung in fünf Kapitel ist es gut möglich beim Lesen eine sinnvolle Pause zu machen oder es kapitelweise vor dem Einschlafen zu lesen. Gerade wenn das Lesen noch viel Mühe macht.

    Das Buch weckt Interesse mit seinen ausdrucksstarken, liebevoll und farbenfroh gezeichneten Illustrationen, die die Kinder zum Weiterlesen motivieren und ihnen helfen tief in die Geschichte einzutauchen oder auch zum Unterhalten anregen. Besonders süß findet mein Sohn, wie die Eule, der Vogel und der Fuchs gemalt sind. „Witzig, wie die kucken!“, kommentiert er.

    „Bifi und Pops“ ist mit viel Witz verfasst und besonders für kleine Tierfreunde, wie meinen Sohn, geeignet.

    Es kommen Wildschweine, ein Fuchs, Katzen, Bienen und natürlich der Protagonist Bifi vor, alle mit charakteristischen Eigenschaften, z.B. der super Hundespürnase! Das Buch bietet Sprechanlässe: Stammt der Hund wirklich vom Wolf ab? Können Hunde wirklich so gut riechen?

    Die Erzählung eignet sich für Leseanfängerinnen und –anfänger, denn sie ist leicht lesbar. Auch ist sie ansprechend und witzig illustriert.

    Ganz besonders gefällt uns die Mimik der Tiere, bei der die Emotionen sehr gut zum Ausdruck kommen. Der eigentliche Held der Geschichte ist Hund Bifi. Wir erfahren viel über seine Gedanken, z.B. „Ich bin nicht faul, denkt Bifi. Ich bin bloß ein Hund.“ Außerdem darüber, wie er seine Umwelt vor allem mit seinem phänomenal guten Geruchssinn wahrnimmt: „Es riecht nach Weizen. Es riecht nach Honig. Es riecht nach Bienen!“. Das Eintauchen in die Hundeperspektive finden wir beide sehr gelungen, lehrreich und lustig.

    Allerdings kann uns die Story nicht voll und ganz überzeugen. Der Name Bifi erinnert an eine eklige Wurst, der Hundebesitzer raucht und es gibt ein paar logische Brüche (Wohnt der Nachbar nun in der Stadt oder im Wald? Die wurden doch gerade von den Bienen gestochen, warum ist das jetzt kein Thema mehr?)

    Mein Sohn – als Vertreter der Zielgruppe – findet die Geschichte „pupsi-langweilig“: „Der Hund weiß gleich immer alles, so ein Angeber!

    Das ist ja gar kein richtiges Abenteuer! Da gibt es überhaupt keine Hindernisse und auch keine Aufgaben zu lösen!“ Außerdem hätte er eher ein spannenderes Tier gewählt, z.B. ein weißes Krokodil, einen Leoparden oder einen Affen, denn mit Hunden gibt es schon sehr viele Geschichten.

    „Bifi & Pops – Mission Bienenstich“ ist ein Lesestarter-Buch, geschrieben von Stefanie Taschinski mit Bildern von Susanne Göhlich, das 2020 im Oetinger-Verlag erschienen ist. Es wird für Erstklässlerinnen und –klässler empfohlen, kostet acht Euro und umfasst 16 Seiten mit fünf Kapiteln, im Anschluss Leserätsel und Lesespiele.

    Unsere Buchbotschafterin: Frau Tanja Siedel-Rettinger hat drei Kinder Valentin (12), Karlsson (6) und Kiana. Karlsson hat das Buch getestet.

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