• Es macht einfach Spaß das Tierbuch mit den Spiegelfolien anzuschauen

    Guck mal, wer da brüllt! – Werde zum Tier und tauche in die Welt der Tiere ein

    Liebt dein Kind Tiere auch so sehr? Mein Sohn – knapp 2 Jahre – hat schon früh Freude an allen Tierarten gefunden, besonders wenn diese Geräusche machen, die man nachahmen kann. Daher sind Tierbücher bei uns auch immer ganz weit vorne. Wenn es dann auch noch eines ist, bei dem man aktiv mitmachen bzw. etwas erleben kann, kann das Buch nur zum Favoriten werden. Möglich ist dies zum Beispiel mit dem Buch “Guck mal, wer da brüllt!“.

     
    In dem Buch lernen die Kleinen verschiedene Tiere kennen und können in deren Rolle schlüpfen. Auf jeder Doppelseite befindet sich eine Spiegelfolie, die mit typischen Tieraccessoires wie Rüssel, Mähne oder Ohren versehen ist.In dem Buch lernen die Kleinen verschiedene Tiere kennen und können in deren Rolle schlüpfen. Auf jeder Doppelseite befindet sich eine Spiegelfolie, die mit typischen Tieraccessoires wie Rüssel, Mähne oder Ohren versehen ist. Blickt das Kind hinein, wird es selbst zum wilden Tier, ob zum Elefanten am Wasserloch oder gefährlichen Löwen im Gras. Begleitet werden die Seiten von kurzen, passenden Reimen, welche die Kleinen zum Mitmachen auffordern. So soll man brummen wie der Bär oder grunzen wie das Schweinchen; immerhin wird man in der Spielfolie ja auch zu einem ihrer Art.

    Die Qualität des Buches konnte überzeugen. Das Buch ist stabil verarbeitet und robust. Nur bei den Spiegelseiten muss man etwas aufpassen.

    Denn mein Sohn will immer die Nase, Schnauze oder den Rüssel, die in die Spielseite hereinragen, abreißen. Zudem sollte man nicht zu grob mit der Spiegelfolie umgehen, da diese leicht Kratzer bekommt. Trotzdem gebe ich es meinem Sohn gerne in die Hand und wir schauen es uns zusammen an, während er entscheidet, wann und wohin er blättert.

    Ansonsten überzeugen die abgerundeten Ecken und das quadratische, handliche Format. Es liegt gut in den kleinen Kinderhänden und es besteht keine Verletzungsgefahr. Außerdem können Verschmutzungen schnell und einfach abgewischt werden.

    Es macht einfach Spaß das Buch vorzulesen, anzuschauen und das Highlight sind natürlich die Spiegelfolien

    Mir hat das Buch als Mutter direkt gut gefallen. Denn ich mag Bücher, die einen tieferen Sinn oder Nutzen haben, wie hier die Möglichkeit seine Vorstellungskraft zu steigern und ihn in einer Rolle schlüpfen zu lassen. Unterstrichen wird das durch die in Paarreimen verfassten Texte und kindgerechten Illustrationen mit verniedlichten Tieren.

    Leider ist mein Sohn aber entweder noch zu jung dafür oder nicht offen für diese Art des Mitmach-Lesens. Die Spiegel lenken ihn einfach zu sehr ab und er verinnerlicht die Idee dahinter nicht, dass er durch die Schnauze etc. in der Spiegelfolie und die Ohren und Co. drumherum, das jeweilige Tier wird. Er schaut zwar kurz in die Spiegelseite, aber geht mit seinem Gesicht dann immer direkt an den Spiegel. So sieht er natürlich nichts mehr von den Doppelseiten und ist so abgelenkt, dass er sich gar nicht mehr auf das jeweilige Tier einlässt. Auch Tiergeräusche macht er dann nicht mehr. Wenig später will er dann an der Nase, Schnauze oder ähnliches auf der Spiegelfolie rumreißen.

    Dafür hat er sich trotzdem riesig gefreut sich im Buch in den Spiegeln zu sehen, sodass er regelmäßig ein langgezogenes „Wooooow“ hören lässt. 😉

    Liebt dein Kind Tiere auch so sehr. Mein Sohn - knapp 2 Jahre - hat schon früh Freude an allen Tierarten gefunden, besonders wenn diese Geräusche machen, die man nachahmen kann. Daher sind Tierbücher bei uns auch immer ganz weit vorne. Wenn es dann auch noch eines ist, bei dem man aktiv mitmachen bzw. etwas erleben kann, kann das Buch nur zum Favoriten werden.Zudem klappt es ab und an doch, dass er sich konzentriert bzw. sich nicht vom Spiegel ablenken lässt. Dann schaut er sich mit mir ruhig die Tiere an und ahmt tatsächlich die Tiergeräusche nach. Dann zeigt er immer direkt auf das Tier und macht sein favorisiertes „uh uh, uh uh“. Seine Lieblingstiere sind in dem Buch das Schwein, da er dies schon aus anderen Büchern kennt, der Elefant wegen dem Geräusch und dem Rüssel und der Hase; da er es liebt wenn ich nachahme wie er eine Karotte frisst. Beim Schweinchen freue ich mich immer über sein „wi wi“. Beim Elefanten rutscht ihm dann auch mal ein langgezogenes „Wooooow“ heraus. Und beim Hasen, fängt er an zu schmatzende Geräusche nachzumachen.

    Weniger interessant, aber trotzdem faszinierend findet er den Löwen und den Bären. Beim Löwen macht er dann auch gerne „wah wah“ und beim Bären „rrr rrr“.


    Das Buch beinhaltet stimmungsvolle und kindgerechte Illustrationen. Die Doppelseiten beinhalten einige kleine Details, die sie lebendig und authentisch machen, aber nicht überfordernd wirken.

    So findet man zum Beispiel auf jeder eine kleine Maus, die die Tiere imitiert oder mit ihnen interagiert, so lacht sie wie der Hase oder schläft neben dem müden Bären.

    Hält das Buch was es verspricht:
    Für mich hat das Buch drei Ebenen:

    • Es ist ein Buch für Kinder die Tiere lieben
    • Es ist ein Buch, das zum Mitmachen anregt, indem man die jeweiligen Tiergeräusche nachahmt
    • Es ermöglicht einen Rollenwechsel, indem das Kind in die Rolle des jeweiligen Tiers, durch den Blick in den Spiegel, schlüpft

    Die Idee finde ich super und an sich auch die Umsetzung. Aber leider passt für uns die Altersempfehlung nicht; zumindest was die dritte Ebene betrifft.

    So versteht mein Sohn absolut was Tiere sind und liebt sie. Damit trifft das Buch mit der ersten Ebene also voll ins Schwarze. Auch Punkt zwei, das Kind mit den Reimen zum Mitmachen bzw. Nachahmen der Tiergeräusche zu motivieren ist hervorragend umgesetzt. Nur bei Ebene drei können wir leider nicht sagen, dass das Ziel nicht erreicht wurde. Er versteht nicht, dass er beim Blick in den Spiegel, ein Tier wird und lässt sich zu sehr von seinem Spiegelbild ablenken.

    Trotzdem hat mein Sohn Freude an dem Buch und freut sich auch darüber sich im Spiegel zu sehen. Er ist weder über- noch unterfordert. Zudem ist es klar strukturiert und verständlich.


    Trotz des Punktes, dass mein Sohn die Idee des Rollenwechsels mit dem Spiegel nicht versteht, gebe ich ein durchweg positives Fazit ab. Ich würde lediglich die Altersempfehlung um ein halbes bis Jahr höher setzen.

    Es mag sein, dass andere Kinder in dem Alter schon so weit sind oder ihr Spiegelbild sie nicht (mehr) so ablenkt und begeistert, dass sie sich (eher) auf das drumherum einlassen können und begreifen, dass sie dann ein Tier sind, aber bei uns ist dies nicht der Fall

    Dafür sind die Reime und Illustrationen kindgerecht und wunderschön. Und auch vom Spaßfaktor beim Lesen überzeugt es mich als Mutter und auch meinen Sohn. Und ich freue mich schon auf den Tag, an dem er versteht´, dass er im Spiegel zum Tier wird und das jeweilige Tier nachahmt.

    Für uns ist das Buch daher eine absolute Empfehlung für alle Tierliebhaber und Eltern, die die Selbstwahrnehmung und Vorstellungskraft ihrer Kinder steigern möchten. Wir empfehlen es daher gerne weiter für Kinder ab 2 oder 2,5 Jahren.

    Getestet hat das Kinderbuch „Guck mal, wer da brüllt“ vom Oetinger Verlag  unsere Spiele- und Buchbotschafterin Frau Mirella Mesanovic mit ihrem Sohn.


    Autor: Henrike Lippa-Wagenmann (Text von), Katharina Staar (Illustriert von)
    Titel: Guck mal, wer da brüllt
    Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
    Erscheinungsjahr: 2021
    Umfang: 12 Seiten
    Preis: 13,- EUR
    Zielgruppe/Alter: ab 18 Monaten

    Kommentieren

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.