• Tolles Spiel: Logisches Denken sowie die visuelle Wahrnehmung fördern

    Tüfteln und zugleich Spaß haben

    Darum gehts: Bei Trilos ist es das Ziel die zu dem Spiel gehörenden Legefiguren so auf dem Rätselbild des beiliegenden Spielblocks abzulegen, dass kein Feld frei bleibt und die farbigen Markierungen mit den Farben auf dem Bild übereinstimmen. Das klingt im ersten Moment recht einfach, ist es aber gar nicht.

    Nachdem das Spiel bei mir ankam, habe ich dieses natürlich neugierig geöffnet und mir den Inhalt genau angeschaut. Im Spielekarton befinden sich neben einem Block mit den verschiedenen Rätselbildern auch 5 unterschiedliche Legefiguren, die mit Farbringen versehen sind.

    Positiv zu erwähnen ist es, dass die Legefiguren in passenden Aussparungen untergebracht sind, so fliegt nichts lose im Karton herum. Zusätzlich hat mir hierbei schon besonders gefallen, dass die Figuren aus einem stabilen Material sind. Somit sind sie (gerade jetzt in der Pandemiezeit) ideal zu reinigen und halten auch mal einen Sturz auf dem Boden aus.

    Neugierig wie ich bin, habe ich das Spiel gleich für mich selbst ausprobiert. Die Legerätsel die auf den Seiten des Blocks enthalten sind starten von ganz leicht und werden von Mal zu Mal immer schwerer.

    Während auf den ersten Seiten noch alle oder wenige der Figuren komplett eingezeichnet sind, fallen diese nach einigen Seiten ganz weg und man ist komplett auf sich gestellt. Hier beginnt nun das Tüfteln um alle Figuren auf dem Bild unterzubringen.

    Jetzt sind die Kinder dran: Aufgrund der derzeit herrschenden Pandemie, war das Testen nicht ganz so einfach. Mit den wenigen Kindern in der Notbetreuung, habe ich dann Gruppenweise das Spiel vorgestellt und mir einige Testkinder ausgesucht.

    Die Testkinder waren alle im Alter von 7-10 Jahren, also 2.-4. Klasse. Nachdem ich dem jeweiligen Kind kurz das Spiel erklärt habe, hat dieses auch direkt losgelegt.

    Alle Testkinder waren mit Feuereifer beim Lösen der Legerätsel, manchmal alleine, ab und zu mit Abstand zu mit einem Freund oder einer Freundin. Die ersten Rätsel lösten alle Kinder recht schnell, je weiter es dann ging umso mehr mussten auch sie grübeln. Es war für mich interessant zuzusehen, wie sie immer wieder durch neues Hinlegen der Figuren versucht haben, das Rätsel zu lösen und die Freude, wenn es dann schließlich geschafft war. Der Kommentar einer 2. Klässlerin ließ mich doch ziemlich schmunzeln, sie meinte auf meinen Hinweis, dass die Farben auf dem Rätselbild nicht mit den farbigen Ringen auf den Legefiguren übereinstimmten nur :“Dann male ich die richtig an.“ Oder aber zu ihrer Freundin, die helfen wollte und sich doch mit den Farben vertan hat: „ Du weißt schon wie blau aussieht, oder?“.

    Ich habe dieses Spiel in drei Gruppen (2.-4. Klasse) testen lassen und alle Kinder waren sehr neugierig. Sie waren begeistert, dass die Legefiguren nicht sofort kaputtgehen und fanden es lustig, dass sie von mir die Erlaubnis für einen Falltest bekamen. Der Kollege, der derzeit die Gruppe der 2. Klässler betreut, wurde noch dem Testspieltag mehrfach gelöchert, wann sie denn das Spiel erneut zum Spielen bekommen könnten

    Das Spiel selbst hat mich sehr überrascht oder eher der Feuereifer, den die Kinder beim Spielen aufgebracht haben. Selbst die Kinder, denen es oftmals schwerfällt etwas nicht sofort zu schaffen, haben nicht einfach aufgegeben.

    Auch gab es keinerlei enttäuschte Gesichter, wenn mal ein Rätsel nicht so schnell gelöst werden konnte. Vielmehr gab es Gekicher und witzige Kommentare. Mit insgesamt 60 Legerätseln kommt auch so schnell keine Langweile auf. Zudem kam es sowohl bei den Kindern, bei meinen Kollegen und auch bei mir sehr gut an, dass der Schwierigkeitsgrad von Mal zu Mal steigt. Bis zum Ende ist bei uns zwar noch niemand gekommen, aber das Spiel ist ja auch noch nicht so lange in unserer Einrichtung. Momentan ist dieses Spiel eine Art Wanderpokal zwischen den Gruppen und ich bin mir sicher, dass der ein oder andere Kollege demnächst ein eigenes Exemplar haben wird.

    Mit dem Spiel TRILOS ist es dem Hersteller HCM Kinzel gelungen ein interessantes und spannendes Rätselpiel für einen Einzelspieler zu erstellen.

    Unsere Spiele-botschafterin: Frau Bianca Antwerber ist Mitarbeiterin in der OGS einer Grundschule und Gruppenleitung einer Gruppe von 3. Klässlern. Mir ist es wichtig für die Kinder Spiele zu finden, die sie nicht direkt frustrieren, weil es an Sprachkenntnissen oder anderen Wissens-Hürden scheitert. Das Spiel Trilos erschien mir als sehr gut geeignet hierfür.

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