• Spannendes Jugendbuch über die Zukunft und künstliche Intelligenz wo Maschinen immer mehr die Menschheit erobern…

    Boy in a white room: Ein super spannendes Buch über die Zukunft und die spannende Frage, wie weit wird künstliche Intelligenz noch gehen?

    Ein super spannendes Buch über die Zukunft und die spannende Frage, wie weit wird künstliche Intelligenz noch gehen?Nele (15 Jahre):  „Ein Junge wacht in einem Raum mit weißen Wänden auf, die eigentlich Projektionsflächen sind. Ein Mann will ihm einreden, dass er sein Vater ist und spricht von einem Mordversuch, bei dem sein Gehirn überlebt hat. Auch die Mutter ist dabei gestorben. Der Junge spürt nichts, außer dass er sehen und denken kann und auch fühlen. Wenn er Bilder seiner Familie sieht, hat er aber keinerlei Gefühle oder Erinnerungen. Auch bei seinem Vater nicht. Der angebliche Vater, ein IT-Millionär, hat für seinen angeblichen Jungen ein Videospiel nach Herr der Ringe nachgebaut und will ihn ständig dorthin zum spielen locken. Doch der Junge namens Manuel möchte lieber im Internet surfen und durch die Augen anderer Internetuser und -kameras die Realität sehen. Er entdeckt ein Mädchen, das ihm seltsam vertraut ist und bei der er Gefühle entwickelt. Auch daraus wird eine spannende Geschichte, weil sie angeblich seine Schwester ist und Manuel mit dem Ex-Geschäftspartner von seinem „Nicht-vater“ befreien will. Am Ende kommt heraus, dass Manuel ein Roboter ist, der so menschenähnlich ist, wie noch kein anderer vor ihm und dass er eigentlich sich schon im Jahre 2037 befindet.

    Das Jugendbuch ist eine Zukunftsvision darüber, wie Maschinen immer mehr die Menschheit erobern. Das ist schon beängstigend, weil sie viel intelligenter sind und auch zunehmen werden.

    Es ist super spannend geschrieben und liest sich richtig schnell durch. Ich denke es ist für Jugendliche ab 14 genau richtig, weil man dann vielleicht schon die ersten Videospiele kennt und dann noch mehr damit anfangen kann.

    Nele: Die Hauptperson Manuel hat von Anfang an eine Bindung zu dem Buch „Alice im Wunderland“ Das zieht sich bis zum Ende durch. Er löst auch Rätsel mit Hilfe des Ablaufes der Alice-Geschichte, zieht nur zwischendurch die falschen Schlussfolgerungen. Zwischen durch gibt es auch immer wieder philosophische Grundfragen, über das Sein und Menschen und Technik. Das fand ich sehr interessant und hat mich zum nachdenken angeregt. Überhaupt gab es da ganz viele Sachen, die ich jetzt vielleicht anders sehe. Überholen uns wirklich irgendwann mal die Maschinen mit ihrer künstlichen Intelligenz?

    Eine ganz große Stärke fand ich den Abschluss. Manuel, dem Roboter wird die Frage gestellt, ob er ein Mensch ist und er weiß, dass die Roboter, die die Frage mit ja beantwortet haben, sofort abgestellt worden sind, weil sie ja falsch war. Manuel sieht sich aber als Menschen, weil er auch fühlen kann und antwortet mit ja. Danach ist das Buch zu Ende und man kann ahnen, wie es ausgeht. Echt spannend gemacht.

    Unsere Buchbotschafterin: Sandra Frommhold, Mutter von drei Kindern ( zwei Mädchen 15, 4 Jahre und ein Junge 11 Jahren) hat das Buch mit Nele (15) gelesen.

     

    Dorothee Haentjes-Karl Olsberg; Boy in a white room
    Loewe Verlag 2019,
    281 Seiten;
    9,95 Euro;
    Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahren

     

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