• Typisches Walliams-Buch ;-) Es war total spannend und abenteuerlich. Schön und leicht zu verstehen, mit tollen Figuren.

    Ein typisches Walliams-Buch, wieder mit tollen Kinderfiguren, einer spannenden Geschichte, fiesen Erwachsenen und einem alten Bekannten…Ray!

    Darum gehts:  Es geht um Thomas, der auch Tom genannt wird. Er hat einen Kricketball an den Kopf bekommen und muss ins Krankenhaus. Dort gibt es eine Krankenschwester, die Kinder hasst. Auf der Station sind noch andere Kinder, Sally, Georg; Amber und Robin, jeder mit einer anderen Geschichte.

    Georg liebt Schokolade, hat die vom Händler Ray, der auch im Krankenhaus ist, weil er sich die Finger zusammen getackert hat. Georg hat dort Pralinen gekauft. In den Pralinen ist ein Schlafmittel, weil die böse Krankenschwester die immer wegnimmt und selber isst. So schläft sie durch die Pralinen ein und nervt nicht mehr. Jede Nacht erleben die Kinder Abenteuer, sie fahren z.B. zum Nordpol. Es gibt auch einen Krankenpfleger. Seine Mutter hat ihn als kleines Baby auf den Stufen des Krankenhauses ausgesetzt. Der Krankenhausbesitzer hat ihn daraufhin aufgenommen, ein gewisser Lord Fund. Und so ist der Krankenpfleger dann Krankenpfleger geworden und erfüllt Kindern nebenbei ihre Träume. Ambers Wunsch ist es zum Nordpol zu reisen. Sie ist aus dem Hochbett gefallen, hat sich Arme und Beine gebrochen. Robin hat eine Augen-OP gehabt und Georg eine Mandeloperation. Der Nordpol liegt übrigens im Kühlraum des Krankenhauses. Georg wünscht sich zu fliegen. Sie probieren es mit Luftballons aus und sammeln ganz viele Luftballons. Georg ist etwas übergewichtig und braucht viele davon. Als der Pfleger und Tom ihnen dabei geholfen haben, ist aus Versehen eine demente Frau namens Nelly dazu gekommen. Sie wollte auch so einen Ballon haben. Georg lässt dann aus Versehen den Bund Luftballons los, Nelly fliegt davon. Alle Kids und der Pfleger im Krankenwagen hinterher, er hat übrigens vor 50 Jahren die Mitternachtsbande gegründet, weil er will, dass es den Kids gut geht.
    Toms Eltern sind im Ausland, er kriegt keine Briefe von ihnen und denkt, sie hätten ihn vergessen.  Als sie zurückkommen, sind die Erwachsenen, der Direktor und die Schwestern sauer, der Pfleger wird entlassen, weil er die Schuld auf sich nimmt, er wohnt im Keller des Krankenhauses.

    Tom wird wieder gesund, soll wieder ins Internat, findet es aber schrecklich. Er geht zum Pfleger in den Keller. Tom wird inzwischen gesucht von den anderen Erwachsenen, die beiden verstecken sich, hören aber ein Gespräch zwischen dem Internatsdirektor und der Krankenschwester, die hat die ganze Zeit Elternanrufe abgewiesen und der Direktor die Briefe im Internat verbrannt.
    Am Ende wird die Krankenschwester entlassen, der Pfleger wieder eingestellt, die Eltern holen Tom ab und er muss nicht mehr ins Internat.
    Sie erfüllen Sallys Traum, ihr ganzes Leben mit einem Diaprojektor durchzuspielen. Der Direktor ist gerührt, die Mitternachtsbande darf weitermachen.

    Mattis, 11 Jahre: Ich fand es gut, dass am Ende die fiese Krankenschwester entlassen wird. So war es bei Propeller-Opa ja auch im Altenheim.
    Auch die Bilder und Kapitel waren so gut unterteilt wie immer. Schlecht fand ich gar nichts. Ich würde sagen, dass es für Leser ab 8 oder 9 Jahre ist. So schwer ist da nichts zu verstehen. Ich habe nur ein paar Tage dafür gebraucht, es zu lesen. Es war total spannend und abenteuerlich. Schön und leicht zu verstehen, mit tollen Figuren.

    Das Walliams-Buch war so klasse wie die anderen Bücher. Hat dasselbe Niveau. Ich fand die Listen und Aufzählungen wieder toll, z.B. was es alles in Toms Schule zu essen gab. Spitze, dass Ray wieder dabei ist. Da freue ich mich immer drauf, wenn ich ein Buch von David Walliams lese.

    Unser Buchbotschafter:  Mattis (11 Jahre) – Sohn von Sandra Frommhold – hat das Buch gelesen und diesen Beitrag verfasst

     

    David Walliams; Die Mitternachtsbande ; Rowohlt Rotfuchs Verlag, 2018, 272 Seiten,
    14,99 Euro, Zielgruppe: Kinder ab 10 Jahren

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