• Während früher das Sparschwein mit Münzen gefüttert wurde, haben viele Kinder heute bereits ein eigenes Konto. Für sechsjährige Kinder können die Eltern bereits ein Girokonto für Minderjährige…

    So lernen Kinder den Umgang mit Geld

    Petra Bork / pixelio.de

    Ein Buch mit Lerneffekt ist ein schönes Geschenk zum Kindergeburtstag und für andere Anlässe. Viele Kinder verwenden ihr Taschengeld, um sich ihr Lieblingsbuch selbst zu kaufen. Spätestens ab einem Alter von sechs Jahren ist ein angemessenes Taschengeld für Kinder wichtig, um den richtigen Umgang mit Geld zu lernen.

    Taschengeld oder Sparschwein?

    Bei jüngeren Kindern wird eine wöchentliche Auszahlung des Taschengeldes empfohlen, während Schulkinder und Jugendliche ihr Taschengeld im monatlichen Rhythmus erhalten sollten. Die Hohe des Taschengelds hängt vom elterlichen Einkommen ab und sollte bei zehnjährigen Kindern zwischen 10 und 15 Euro monatlich betragen. Während früher das Sparschwein mit Münzen gefüttert wurde, haben viele Kinder heute bereits ein eigenes Konto. Für sechsjährige Kinder können die Eltern bereits ein Girokonto für Minderjährige eröffnen und das Taschengeld zukünftig dorthin überweisen. Viele Eltern eröffnen das Kinderkonto bei derselben Bank, bei der sie ein Girokonto haben. Wer über einen Kontowechsel nachdenkt, sollte sich vorher gründlich informieren. Ein Girokonto ist heutzutage unverzichtbar. Gehälter, Löhne und staatliche Leistungen werden nicht bar ausbezahlt, sondern auf das Girokonto überwiesen. Das Girokonto ist die Basis für den alltäglichen Zahlungsverkehr. Das Geld auf diesem Konto ist jederzeit verfügbar. Obwohl jede Bank Girokonten anbietet, unterscheiden sich die einzelnen Angebote hinsichtlich der Serviceleistungen, Grundgebühren, Zinsen und anderen Bankdienstleistungen erheblich voneinander. Wenn es darum geht, ein Girokonto zu möglichst günstigen Konditionen zu finden, sollten wichtige Faktoren berücksichtigt werden. Mit einem Vergleich bei www.verivox.de können verschiedene Kontomodelle verglichen und das am besten zum eigenen Bedarf passende Konto gefunden werden. Zu den wichtigen Kriterien, auf die beim Girokonto-Vergleich geachtet werden sollte, zählen Faktoren wie Dispozinsen, Guthabenzinsen sowie die Höhe der Kontoführungsgebühren und die Ausgabe von EC- und Kreditkarten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass ausreichend Geldautomaten vorhanden sind, damit Barabhebungen jederzeit möglich sind.

    Das Guthaben sorgfältig verwalten

    Finanzexperten empfehlen, darauf zu achten, dass die Bank eine deutsche Niederlassung besitzt. Girokonten werden im Internet auch von ausländischen Banken angeboten, allerdings bieten Geldinstitute, die über Niederlassungen in Deutschland verfügen, die größte Sicherheit. Banken in Deutschland unterliegen der deutschen Gesetzgebung, die als besonders sicher gilt. Außerdem sind die Banken hierzulande zur sogenannten Einlagensicherung verpflichtet. Durch die Einlagensicherung ist das Guthaben der Verbraucher bis zu einer maximalen Höhe von 100.000 Euro geschützt, falls die Bank insolvent wird. Zu den wichtigsten Kostenfaktoren beim Girokonto gehören die monatlichen Kontoführungsgebühren. Bei einigen Banken wird diese Gebühr erst ab einem bestimmten Einkommen fällig, während andere Geldinstitute generell Gebühren berechnen. Außerdem gibt es auch Banken, die auf Monatsgebühren komplett verzichten. Bei kostenlosen Konten muss jedoch häufig mit bestimmten Einschränkungen beim Service gerechnet werden. Meist werden solche Konten von Direktbanken angeboten, die kein eigenes Filialnetz besitzen. Beratungen sind in der Regel ausschließlich per E-Mail oder telefonisch möglich. Allerdings ist es im Zeitalter des Online-Bankings nicht mehr unbedingt erforderlich, dass es eine Bankfiliale vor Ort gibt. Daueraufträge und Überweisungen werden inzwischen von zu Hause erledigt und das Abheben von Bargeld ist im Prinzip an jedem Geldautomaten möglich.

    Bargeld am Automaten

    Beim Girokonto wird zwischen zwei Grundmodellen unterschieden. Während bei der einen Variante ein fester Betrag als Kontopauschale in Form einer Jahresgebühr oder Monatsgebühr erhoben wird, entstehen bei dem anderen Kontomodell sogenannte einzelleistungsbezogene Gebühren. Dabei wird jeweils die Einzelleistung wie Dauerauftrag, Überweisung oder die Ausgabe einer Girocard mit einer Gebühr belegt. In der Praxis finden sich auch Girokonten, die beide Modelle vereinen. Welches Kontoführungsmodell das Beste ist, hängt im Wesentlichen vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Bis auf wenige Ausnahmen wird das Guthaben auf dem Girokonto nicht verzinst. Deshalb lohnt es sich nicht, größere Summen auf diesem Konto zu verwalten. Ein nicht benötigtes Guthaben sollte auf einem Sparkonto festgelegt werden, um von höheren Zinsen zu profitieren. Wer beruflich oder privat häufig auf Auslandsreisen ist oder einen längeren Auslandsaufenthalt plant, ist bei der Eröffnung eines Girokontos gut beraten, wenn ein Geldinstitut ausgewählt wird, das in möglichst vielen Ländern entsprechende Kooperationspartner hat. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, vor Ort zu günstigen Konditionen Bargeld am Geldautomaten abzuheben.

     

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