• Ein netter Liebesroman über zwei völlig unterschiedliche Jugendliche, der manchmal etwas zu kitschig…

    I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich!

    Ein netter Liebesroman über zwei völlig unterschiedliche Jugendliche, der manchmal etwas mit Kitsch zu kämpfen hat. Aber trotzdem schön ist!

    Lilly und Ben, beide ca. 17 Jahre alt, müssen von einer Agentur aus einen Film synchronisieren. Beide können sich am Anfang nicht leiden. Je besser sie sich aber kennen lernen, desto mehr wachsen sie zusammen. Am Ende gibt es aber nochmal einen Krach, weil Ben mit einer anderen (Mae) schläft), das verletzt Lilly, da sie von ihrem letzten Freund auch schon betrogen wurde. Auf der Filmpremiere kommen sie aber beide wieder zusammen.

    Mir hat total gut gefallen, dass man soviel über den Beruf des Synchronsprechers lernt. Durch die Ich-Erzählung aus beiden Perspektiven, werden die Gefühle der beiden richtig gut rüber gebracht., v.a. bei Lilly ist das sehr ausführlich. Das Cover finde ich besonders schön, da es so schlicht ist und zum Teil verkehrt herum geschrieben. Das ist mal was anderes. Außerdem sagt das der Ben im Film zu ihr. Gut gefallen mir die Glücksbringer der beiden. Ben und seine alte Playmobil-Figur, die er als einziges mit aus seiner Wohnung genommen hat, als er ausgezogen ist. Die Gegensätze sind hier gut beschrieben, da Ben in seiner neuen Wohnung Partys feiert und Ärger mit dem Vermieter hat und Lilly scheinbar als Prinzessin im reichen Haus aufwächst. Als Ben sie aber mal besucht und sie zusammen essen machen, merkt Lilly in welcher Lieblosigkeit sie eigentlich aufwächst. Zum ersten Mal isst sie am dekorierten Tisch statt allein in ihrem Zimmer. Das ist schon traurig.

    Ein netter Liebesroman, aber er könnte ruhig etwas Spannender sein und nicht so nah am Kitsch

    Den Klappentext fand ich blöd, weil der so nichtsaussagend ist. Da müsste man eigentlich lesen können, um was es in dem Buch geht, und die Aussage dort ist ja nur eine Momentaussage über Lilly, die sich wieder ändert. Ich finde, dass das Buch doch noch etwas Spannender sein könnte. Es ist auch immer nah am Kitsch dran, siehe Klappentext. Und als sie am Schluss auf der Dachterrasse bei Vollmond doch wieder zusammen kommen, hab ich auch nur gedacht, ja ja…wie gefühlsduselig…

    Unser Buchbotschafter:  Nelle (15 Jahre) – Tochter von Sandra Frommhold – hat das Buch gelesen und diesen Beitrag verfasst

     

    Cleo Leuchtenberg: I love you heisst noch lange nicht ich liebe dich
    Oetinger
    2018
    17 Euro
    Zielgruppe: Jugendliche ab 12 Jahren

     

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