• Schlechtes Zeugnis – Planen Sie den Zeugnistag, dass Ihr Kind ohne Angst nach Hause kommt

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    Schlechtes Zeugnis – So können Sie helfen

     Wie wird sich Ihr Kind wohl fühlen, wenn es mit seinem Zeugnis nach Hause kommt? Nicht umsonst hört man von Kindern, die nach der Schule am Zeugnistag vor lauter Angst erst mal gar nicht nach Hause kommen. Und nicht immer sind strenge Eltern der Grund. Viele Kids setzen sich selbst so unter Druck, dass sie mit dem Misserfolg nicht umgehen können.

    Aus dem Inhalt:

    … Planen Sie den Zeugnistag

    … Erst einen oder mehrere Tage später analysieren Sie…

    … Experten helfen Ihnen

    … Kostenlose Nachhilfe für Azubis, die in der Schule nicht gerade glänzen

    Sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihr Sprössling nie Angst haben muss. In der Regel kommen schlechte Noten ja auch gar nicht überraschend. Sie wissen schon länger, in welchen Fächern es hapert und können sich so darauf einstellen. Ist das nicht der Fall, sollten Sie während des Schuljahrs Buch über die Noten Ihres Kindes führen. Das hilft Ihnen und den Kindern, den Überblick zu behalten und zeigt auf, wo was getan werden muss.

    Das können Sie noch tun:

    Planen Sie den Zeugnistag: Schaffen Sie morgens die Voraussetzungen, dass Ihr Kind ohne Angst nach Hause kommt. Sagen Sie ihm, dass Sie nicht schimpfen werden und halten Sie das auch 100%-ig ein.

    Nehmen Sie sich mittags viel Zeit, schauen Sie sich das Zeugnis an und stellen Sie die positiven Aspekte in den Vordergrund. Bei besonders sensiblen Kindern oder besonders schlechten Noten sollten Sie die Kids von der Schule abholen.

    Spenden Sie bei Bedarf Trost und vermitteln Sie, dass Sie es im nächsten Jahr gemeinsam schaffen werden, bessere Noten zu erreichen. Bei älteren Kindern können Sie ankündigen, dass Sie demnächst gemeinsam überlegen, was zu tun ist.

    Erst einen oder mehrere Tage später analysieren Sie das Zeugnis: Warum ist es zu schlechten Noten gekommen, in welchen Fächern muss mehr getan werden, ist professionelle Hilfe notwendig oder reicht eine Änderung der Lerntechnik usw.? Planen Sie alle Maßnahmen gemeinsam mit dem Kind und machen Sie keine Vorwürfe.

    Ein paar vielleicht „ketzerische“ Fragen: Wie wichtig sind gute Noten für Sie?

    • Den Stellenwert von schulischen Leistungen kann man nicht abstreiten, aber was Eltern für „gut“ und „schlecht“ halten, ist relativ.
    • Wenn es dem einen reicht, dass sein Kind in der Hauptschule Vierer schreibt, rümpft der Nächste schon bei Dreiern auf dem Gymnasium die Nase.
    • Sollten Noten Grund für ein getrübtes Verhältnis zwischen Eltern und Kindern sein? Und welche Konsequenzen haben sie letztendlich? Sitzen bleiben oder ein anderer Bildungsweg ist keine Katastrophe.
    • Das Ziel kann so immer noch erreicht werden. Aber seien Sie mal ehrlich: So schlimm wird es bei Ihren Kids ja gar nicht aussehen – also warum sich so aufregen?

    Experten helfen Ihnen:

    P.I.B. – Pädagog.-psychol. Info- und Beratungsstelle für SchülerInnen, Eltern + Lehrer, Karlstr. 34 (St. Bonifaz), 80333 München, Tel. 089 55171340.

    Das Elterntelefon, Tel. 0800 1110550 (Mo., Mi. von 9.00 bis 11.00 Uhr, Di. und Do. 17.00 bis 19.00 Uhr)

    Das Kinder- und Jugendtelefon: Tel. 0800 1110333 (Mo. bis Fr. 15.00 bis 19.00 Uhr).

    Die Schulexperten von Klett LernTraining beraten Sie im Internet unter http://www.klett-lerntraining.de/online-beratung.html in Problemsituationen.

    An das Beratungsteam von www.schulpsychologie.de können Sie sich online wenden.

    Möchten Sie sich mit anderen Eltern austauschen oder mit Erziehungsberatern sprechen? Das geht unter www.bke-elternberatung.de, einem Angebot der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.

    Tipp: Kostenlose Nachhilfe für Azubis, die in der Schule nicht gerade glänzen:

    Nachhilfeunterricht ohne Leistungsdruck und Noten bietet z. B. der DGB an (zahlt das Arbeitsamt). Infos bei DGB Bundesvorstand, Abteilung Jugend, Tel.: 030 24060-371, Fax: 030 24060-409, Email: jugend@bundesvorstand.dgb.de, http://www.dgb-jugend.de.

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