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Unsere absolute Empfehlung für tierliebende LeseanfängerInnen

Super Tierbuch für LeseanfängerInnen

Das Buch „Was fressen die Tiere im Wald“ von Peter Wohlleben ist ein sehr ansprechendes Tierbuch mit einem klasse Aufbau, in allen Belangen gelungen.

Der Umfang von 64 Seiten, aufgeteilt auf 5 Kapitel, die vermittelten Informationen, die Bilder und Fotos, das ganze noch mit kleinen Rätseln unterlegt. Meine Enkelin, die in die 1. Grundschulklasse geht und jetzt gerne selbst liest, hat es nicht mehr aus der Hand gelegt.

Die Sätze sind meistens auf einen Hauptsatz beschränkt und damit zum inhaltlichen Verständnis für Leseanfänger nicht zu kompliziert aufgebaut

Die Buchstaben sind etwas größer gedruckt, auch das erleichtert es den LeseanfängerInnen den Sätzen zu folgen. Die Sprache ist kindgerecht, ohne zu verniedlichen, die Informationen sind echt spannend für Kinder. Und ehrlich, einiges hätte ich auch nicht gewusst, z.B. dass die Zwergspitzmaus das kleinste Säugetier der Welt ist und nur soviel wie ein Maikäfer wiegt. Diese Vergleiche faszinieren und haben meine Enkelin sehr dazu motiviert, auch bei anderen Tieren weitere Informationen einzuholen, etwa wie ein Maikäfer denn überhaupt aussieht.

Die Bebilderung ist eine Kombination aus Illustrationen und Fotos, wie ich finde ausgesprochen gelungen und stellt einen klasse Übergang von reinen Bilderbüchern zu Sach- oder reinen Lesebüchern dar. Sie lockern den Text auf und machen sofort neugierig, was als nächstes kommt.

Im ersten Kapitel geht es darum was Tiere überhaupt fressen, und dabei wird im sofort folgenden 2. Kapitel der Schwerpunkt auf das Füttern von Tierjungen gelegt, was Kinder natürlich sehr anspricht

Das Bild einer säugenden Füchsin hat meine Enkelin dann gleich mit „Die sind so süß“ kommentiert. In ganz knappen Sätzen werden die Unterschiede zwischen verschiedenen Tiergattungen dargestellt, so macht Wissensvermittlung Spaß! Kapitel 3 beschäftigt sich mit „Saftiges Grünzeug“, und der Satz „Wer viel Grünzeug frisst, kann gut pupsen“ führte bei der 4jährigen Schwester, die zugehört hat, zu einem Lachanfall.

In Kapitel 4 wird sehr anschaulich am Beispiel des Mistkäfers und des Totengräbers dargestellt, wie wichtig die Rolle von allen Tieren und gerade auch Insekten im Naturkreislauf sind. Kinder finden ja meistens die „schönen“ Tiere wie kleine Füchse oder Schmetterlinge toll, meine Enkel haben Insekten gegenüber öfter ehr Scheu an den Tag gelegt. Diese kann durch die sehr schönen Fotos im Buch, aber eben auch durch die Betonung welch wichtige Aufgaben diese Tiere übernehmen, erkennbar reduziert werden. Das Buch endet mit dem Kapitel, wie sich Tiere vor Fressfeinden schützen.

Nach dem Lesen des Buches freuen wir uns zusammen darauf, wenn es wieder wärmer wird und wir die Fledermäuse im Garten und den Igel, der hinter einem Busch überwintert, selbst wieder sehen können. Und Steine, unter denen sich Insekten verstecken, haben wir auch umgedreht.

Ein Buch das Kinder motiviert ihre Umwelt bewusst und respektvoll wahrzunehmen. Die Umsetzung in Schrift und Bild ist altersgerecht sehr gelungen, ein Buch das einfach nur Spaß macht und sicher mehr als einmal gelesen wird. Meinerseits eine absolute Empfehlung für tierliebende LeseanfängerInnen!

 

Unsere Kinderbuch-Testerin: Gudrun Niewendick hat das Buch mit ihren Enkeln (in Alter von 3 bis 6 Jahren)  gelesen.

 

„Was fressen die Tiere im Wald“
Autor: Peter Wohlleben
Verlag: Oetinger
Erscheinungsjahr: 2023
Umfang: 64 Seiten, gebunden im Format ca. B 15,5 cm x H 21,7 cm
Preis: 10 Euro
Alter: 6-8 Jahre

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