• Spielen ist einfach die schönste Art, Zeit zu verbringen, ohne immer nach dem Nutzen zu fragen

     

    Die Geschichte der Glücksspiele begann vor mehr als 5.000 Jahren. Mittlerweile gibt es im Casino unzählige Spielvarianten, die auch als Computerspiel ohne richtige Einsätze verfügbar sind. Wer hingegen vor Ort oder im Internet ständig echtes Geld verliert, muss eine eventuelle Spielsucht selbst als Problem erkennen und oft um Hilfe bitten.

    Kurzer Überblick zur Geschichte der Glücksspiele

    Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Glücksspiele mit Würfeln aus Knochen zumindest in Asien bereits im Jahr 3.000 vor Christus existierten. Im Römischen Reich waren Würfelspiele ebenfalls sehr beliebt. Verbote verliehen dem Glücksspiel für viele Menschen ab der Frühen Neuzeit einen besonderen Reiz. Im 19. Jahrhundert eröffneten in Europa schließlich die ersten Spielbanken mit Roulette-Tischen. Nach der Jahrtausendwende verhalf wiederum das Internet Glücksspiel-Anbietern zu einem beispiellosen Erfolg.

    Arten und Unterschiede von gängigen Glücksspielen

    Ein grundlegender Unterschied entsteht beim Glücksspiel durch die Entscheidung für echte oder fiktive Einsätze. Zudem hängt der Erfolg nicht ausschließlich vom persönlichen Glück ab. Das gilt in erster Linie dann, wenn mehrere Gegner gegeneinander antreten. Im Verlauf von Spielen ohne einen Casino-Mitarbeiter mit besonderen Vorrechten besteht in der Regel eine absolute Chancengleichheit. Darüber hinaus gibt es Glücksspiele, bei denen neben dem Glück auch individuelle Talente zu einem bedeutendem Kriterium werden. Während eines Kartenspiels haben Spieler zum Beispiel grundsätzlich die Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs vor der Erhöhung des Einsatzes einzuschätzen.

    Zugleich ist bei Legespielen wie Black Jack ein gutes Gespür für die Chancen auf das Erreichen von bestimmten Punktzahlen wichtig. Starke Nerven verhelfen in einigen Glücksspielen genauso zum Sieg. Vor allem für Pokerspieler beeinflusst die Überzeugungskraft beim Bluffen in vielen Fällen den späteren Spielausgang. Am Roulette-Tisch ist beim Setzen auf eine Farbe oder eine bestimmte Zahl hingegen der Zufall zumeist der einzige entscheidende Faktor.

    Neben Glücksspielen mit gleichberechtigten Gegnern finden Interessierte insbesondere im Casino auch sogenannte Bankhalterspiele. Dabei repräsentiert üblicherweise ein Mitarbeiter des Hauses die Bank. Im Vergleich zu gewöhnlichen Spielern profitiert der Bankhalter nicht selten von höheren Chancen und genießt außergewöhnliche Vorrechte. Dadurch verhindern Casinos ein großes Verlustrisiko und stellen sicher, dass die Bank insgesamt eher gewinnt. Berühmte Bankhalterspiele sind zum Beispiel Craps, Baccara banque und Sic Bo. Bei Spielen wie Ekartee gleicht sich der Nachteil hingegen aus, wenn Mitspieler abwechselnd die Aufgaben des Bankhalters übernehmen.

    Die Technik gab Menschen schon lange vor dem Siegeszug des Internets die Gelegenheit, das Glücksspiel ohne weitere Beteiligte zu betreiben. Spielautomaten sind nicht ausschließlich in Casinos vorhanden und zeigen oft nach dem Einwerfen von Münzen zufällig mehrere Symbole an, die durch bestimmte Kombinationen zur Gewinnauszahlung führen. Der einarmige Bandit ist ein legendärer Vertreter von diesen Automaten. Außerdem gelten Lotterien als klassische Form des Glücksspiels.

    Wegen der Entwicklung des Internets erhielten Glücksspiele im 21. Jahrhundert vollkommen neue Möglichkeiten. In Online-Casinos wie NetBet Casino sind fast ausnahmslos alle Klassiker aus echten Spielhäusern verfügbar. Ein Computer übernimmt dabei häufig die Rolle des Bankhalters. Alternativ wird das Glücksspiel aber auch online nicht selten mit echten Gegnern betrieben. Wer einfach nur aus Spaß am PC ein Casino simulieren möchte, entdeckt zahlreiche Computerspiele ohne echte Einsätze.

    Entstehung und Ursachen von Spielsucht bei Glücksspielen

    Von einer richtigen Spielsucht sprechen Experten spätestens dann, wenn es einem Menschen trotz schlimmer finanzieller Folgen nicht mehr gelingt, mit dem Glücksspiel aufzuhören. Viele Betroffene verheimlichen diese Probleme. Manchmal sind traumatische Kindheitserfahrungen oder aktuelle Schwierigkeiten eine Ursache für den Beginn einer Spielsucht, weil Patienten sich vom Glücksspiel Abwechslung erhoffen. Einzelne Erfolgserlebnisse wecken zudem die Sehnsucht nach einem erneuten Belohnungsgefühl.

    Maßnahmen zur Therapie und Bekämpfung von Spielsucht

    Für richtige Spielsüchtige bleibt eine professionelle Psychotherapie unverzichtbar. Selbsthilfegruppen mit anderen Betroffenen sind bei der Suche nach einem Ausweg aus der Spielsucht ebenfalls sehr hilfreich. Zudem muss Unterstützung für die Bewältigung einer finanziellen Notlage gesucht werden. Hierfür finden Süchtige Institute mit einer Ambulanz und Notfall-Beratungen. Weitere Verluste in Online-Casinos lassen sich darüber hinaus durch das freiwillige Sperren oder Löschen des Zugangs verhindern. Technische Limits für Maximaleinsätze tragen wiederum zu einer effektiven Vorbeugung gegen die Spielsucht bei.

     

    Kommentieren

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.