Der richtige Schulranzen – Es muss nicht das teuerste Modell sein

Sicher getragen: Den idealen Schulranzen auswählen

 Vor zwanzig Jahren sah die Welt der Schulranzen noch folgendermaßen aus: Kinder schleppten schwere Lederranzen, die auf Rücken und Schultern drückten, oder Plastikranzen ohne jegliche Polsterung oder Reflektoren. Heute ist das ganz anders. Riesig ist die Auswahl an quietschbunten Angeboten aller Qualitätsstufen und ABC-Schützen und deren Eltern stehen vor der Qual der Wahl beim Ranzen-Kauf.

Der Schulranzen-Check: Worauf es beim Kauf wirklich ankommt. Damit aus der „Qual der Wahl“ eine sichere Entscheidung wird, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

Da in den Medien immer wieder vor Haltungsschäden durch falsche und zu schwere Schulranzen gewarnt wird, haben viele Eltern Hemmungen bei super günstigen Angeboten zuzugreifen. Sehr billige Ranzen erfüllen oftmals nicht die gängigen Sicherheitsbestimmungen, d.h. dass sie weder das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit tragen, noch der DIN-Norm 58 124 entsprechen. Diese garantiert u.a., dass mindestens ein Drittel der Oberfläche eines Ranzens aus reflektierendem und fluoreszierendem Material besteht. So ist das Schulkind auch bei Regen und im Dunkeln gut zu erkennen.

Um bei der Qualität ganz sicher zu gehen, entscheiden sich die Eltern deswegen meist für Modelle aus dem obersten Preissegment.

Dabei muss es gar nicht immer das teuerste Produkt sein, auch wenn dies den Eltern häufig suggeriert wird. Darauf sollten Eltern achten:

– Der Ranzen sollte das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit tragen sowie der DIN-Norm 58 124 entsprechen.

– Das Eigengewicht des Ranzens sollte nicht über 1300 Gramm liegen. Ideal ist ein Gewicht unter 1 kg, denn der gepackte Ranzen sollte höchstens 10% des Körpergewichts des Kindes betragen.

– Ein Drittel der Oberfläche des Ranzens sollte aus reflektierendem und fluoreszierendem Material bestehen. Bunte Farben sorgen dafür, dass das Kind bei Dunkelheit und im Regen gut zu erkennen ist (Die Leuchtfarben gelb oder orange-rot wie bei Feuerwehren und Rettungsdiensten sollen verwendet werden
auch die breiten Trageriemen).

– Wichtig sind gut gepolsterte Trageriemen und Rückenfläche.

– Nicht nur teure Ranzen erfüllen die hohen Anforderungen. Es gibt auch durchaus preiswertere Produkte, welche den Qualitätsstandards entsprechen.

– Beim Kauf einer neuen Schultasche sollten Eltern durchsetzen und sich nur für ein Modell entscheiden, das der von Fachleuten geforderten DIN-Norm entspricht.

– Sicherheit und Tragekomfort müssen Hand in Hand gehen. Der Schulranzen ist für viele Jahre der ständige Begleiter eines schulpflichtigen Kindes. Aus diesem Grund sollte die Schultasche außer ausreichender Sicherheit im Straßenverkehr einen hohen Tragekomfort bieten.

– Gute Modelle sind mit ergonomisch geformten Rückenpolstern ausgestattet, die sich der natürlichen Form der Wirbelsäule anpassen. Breite und vor allem verstellbare Trageriemen entlasten den Rücken und verteilen das Gewicht.

– Mit großen Griffen auf der Oberseite lässt sich der Schulranzen leicht aufnehmen und wieder absetzen.

– Trotz Handgriffen sollte der Schulranzen immer auf dem Rücken getragen werden. Idealerweise ist die Schultasche mit mehreren Außentaschen ausgestattet. Eine Halterung für eine Trinkflasche sollte auch nicht fehlen.

– Die Außentaschen müssen wie der Tornister einfach zu öffnen und zu schließen und vor allem wasserdicht sein. Eine regelmäßige Kontrolle der Schultasche sollte für Eltern selbstverständlich sein.

Die Sicherheit der Kinder muss für Eltern das wichtigste Kriterium beim Kauf einer Schultasche sein.

Bildquelle: Helene Souza / pixelio.de

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