• Leider ist die Gefahr eines Einbruchs allgegenwärtig, vor allem in Wohngebieten mit guter Anbindung zur Autobahn

     Einbruch: So schützen Sie Ihr zu Hause

    Petra Dirscherl / pixelio.de

    Petra Dirscherl / pixelio.de

    Die Einbruchshäufigkeit beschränkt sich nicht mehr auf nachts, die meisten Einbrüche werden am helllichten Tag verübt. Mit guter Sicherung Ihrer eigenen vier Wände können Sie dem dennoch vorbeugen.

    Maßnahmen, die Sie selbst treffen können

    Vergewissern Sie sich vor Verlassen des Hauses, dass alle Fenster und auch Terrassentüren geschlossen sind. Dabei sollten sie nicht nur ins Schloss gefallen sein, sondern auch zusätzlich abgesperrt werden, falls möglich. Gekippte Fenster oder angelehnte Türen gleichen einer regelrechten Einladung für Einbrecher, bei Tag und bei Nacht.

    Eine weitere Möglichkeit, für ein sicheres Gefühl zu sorgen, ist die Einbindung der Nachbarn. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen oder Nachbarn in unmittelbarer Nähe haben. Auch wenn Sie das Haus vergleichsweise nur kurz verlassen, informieren Sie Ihren Lieblingsnachbar mit der Bitte, ein Auge auf den Hauseingang oder das Gelände drum herum zu haben. Sobald ihm etwas komisch vorkommt, möchte er die Polizei rufen.

    Ihren Briefkasten sollten Sie regelmäßig leeren, denn wenn er vor Post überquillt könnte man leicht auf die Idee kommen, dass Sie für längere Zeit verreist sind und Ihr Haus/Ihre Wohnung leer steht. Sofern Sie Rollläden besitzen, können Sie diese für die Zeit Ihrer Abwesenheit zusätzlich herunterlassen, um die Fenster zu schützen.

    Wenn es draußen schon dunkel ist, besteht die Möglichkeit, das Licht brennen zu lassen, um zu suggerieren, Sie seien zuhause. Diese Vorsichtsmaßnahmen können jederzeit ausgeführt werden, geben aber keine Garantie für eine Abschreckung von Einbrechern.

    Mechanische und elektronische Sicherheitsmaßnahmen

    Sicher und effizient ist auch, mechanische oder elektronische Sicherungen einzuführen. Sie können Ihre Türen und Fenster dafür zusätzlich nachrüsten lassen. Allerdings ist dies auch kostspieliger. Professionelle Sicherheitsfirmen und Schlüsseldienste können Sie dazu beraten. Die Mitarbeiter der Firma kennen die Schwachstellen bei Häusern und Wohnungen und können dementsprechend Abhilfe schaffen. Dabei muss es nicht immer direkt eine teure Alarmanlage sein. Moderner Einbruchschutz bietet viele Möglichkeiten. Eine Tür kann beispielsweise mit einem Panzerriegel geschützt werden, der als Panzerriegel Schloss eingebaut wird und die Tür über ihre gesamte Breite sichert. Ihn mühsam bzw. manuell zu entfernen würde für einen Einbrecher zu viel Krach und Aufwand verursachen.

    Wer eher auf Abschreckung setzen möchte, kann zur Methode der Videoüberwachung greifen. Die Kameras sind so platziert, dass potentielle Einbrecher sie unweigerlich wahrnehmen und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einbruch verübt wird, dabei gegen Null sinkt. Denn niemand möchte bei seiner Tat hinterher im Polizeibüro auf Video vorgeführt bekommen.

     

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