• Inwiefern Frauen besser traden können, als Männer ist abzuwarten. Fest steht auf jeden Fall, dass Traderinnen im Prinzip ein ganz anderes Tradingverhalten aufweisen…

    Frauen auf dem Forex Trading Trip

    Die Zeiten haben sich zum Glück schon längst geändert, wo elegant gekleidete Trader aus ihren Luxuslimousinen ausstiegen und von ihren Frauen im Bikini mit einem Whisky on the Rocks am Pool begrüßt wurden. Durch den elektronischen Handel und natürlich auch den zahlreichen Online-Handelsplattformen hat sich die Gruppe der Trader mittlerweile deutlich geändert. Eifrige Teilnehmer am Handel sind jetzt also nicht mehr wie ursprünglich betuchte Anleger im besten Alter, sondern auch sehr viele Frauen und junge Erwachsene. Obwohl nach wie vor Männer die Forex Arena dominieren, können sich immer mehr Frauen dafür begeistern. Zu den beliebtesten Handelsstilen zählen Forex, gefolgt von Day-Trading und CFD-Trading. Obwohl die weiblichen Trader im Vergleich zu Männer eher risikoscheu sind, kann das durchaus zu besseren Resultaten führen.

    Konstantin Gastmann / pixelio.de

    Das beste Beispiel, dass auch Frauen erfolgreich traden können, ist sicherlich Ingeborga Mootz, die mit ihren 96 Jahren auch als Börsen-Omi bekannt ist. Obwohl die agile Jubilarin überhaupt nicht an Geld interessiert ist, erwirtschaftete sie nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2003 ihre erste Million. Als sie von ihrem Mann hören musste, dass sie nicht mit Geld umgehen konnte, fing sie eine Karriere als Vermögensberaterin an und sorgt auch heute noch für Furore. Bekannte erfolgreiche Traderinnen sind aber auch Nazila Jafari, Ina Fiebig und Karin Roller, die unter anderem ein Buch über Ichimoku-Trading veröffentlicht hat. Wer sich für die Ichimoku-Strategie interessiert und wissen möchte, wie der Ichimoku Kinko Hyo Indikator aufgebaut und angewendet wird, findet bei Admiral Markets eine sehr gute und leicht verständliche Erklärung.

     

    Sind Frauen bessere Trader als Männer?

    Inwiefern Frauen besser traden können, als Männer ist abzuwarten. Fest steht auf jeden Fall, dass Traderinnen im Prinzip ein ganz anderes Tradingverhalten aufweisen als ihre „besseren Hälften“. Sie verstehen die Märkte besser und bringen in der Regel auch die notwendige Geduld auf, erst einmal ernsthaft den Devisenhandel zu lernen. Frauen setzen in erster Linie auf Sicherheit, weshalb sie auch länger dabei sind. Männer hingegen sind viel eher zu einem Risiko bereit, was auch der Grund ist, warum sie sich in vielen Fällen überschätzen oder gegebenenfalls auch die Ergebnisse erzwingen wollen und dann letztendlich kein Kapital mehr zum Traden haben. Frauen sind vielmals die besseren Verlierer und Verluste sind beim Traden unumgänglich. Außerdem haben viele Frauen ausreichend Erfahrung, wie man mit einem knapp bemessenem Haushaltsgeld umgehen kann.

    Aber eigentlich spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob Frauen oder Männer bessere Trader sind, da es sich dabei nicht um einen Wettstreit handeln sollte. Beide haben in der Regel sowieso die gleichen Ziele und wenn man mit seinem Partner gemeinsam diese Richtung einschlagen kann, umso besser. Sicherlich kann es vorkommen, dass man beim gemeinsamen Traden nicht immer der gleichen Meinung ist, aber wenn unterschiedliche Trends ausgeführt werden können, dann sollte das kein Streitthema sein, sondern zu Erfahrung und persönlichen Strategien beitragen.

     

    Kann man als Hausfrau überhaupt Trader werden?

    Jede Frau kann zur Traderin werden, wenn sie die notwendige Voraussetzung erfüllt. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob man Mutter, Hausfrau, Verkäuferin oder Kellnerin ist. Zum Traden wird lediglich ein Computer mit stabilem Internetanschluss erwartet, sowie natürlich auch das notwendige Kapital, um im Forex oder Aktienhandel einzusteigen. Da man allerdings als privater Anleger auch mit geringen Summen anfangen kann, hat man auch nicht viel zu verlieren. Wichtig ist auf jeden Fall, sich erst einmal ausgiebig mit den Regeln und dem Fachjargon vertraut zu machen. Wer an einem Demokonto übt, wird dann auch schnell merken, ob man ein Tradertyp ist oder nicht.

    Es ist Geduld notwendig, kontinuierliches Lernen, auch in Hinsicht auf seine eigenen Schwachpunkte und man muss den Mut zu Entscheidungen aufbringen können. Wenn die Angst vor Fehlentscheidungen zu groß ist, sollte man lieber die Hände vom Traden und speziell von Forex lassen. Wichtige Entscheidungen müssen gut überlegt und natürlich auch schnell erfolgen können. Wer sich als Hausfrau in eine erfolgreiche Traderinn verwandeln will, muss sich auch mit Chartanalysen und Trading Tools befassen und dann natürlich auch sofort wissen, was beispielsweise die Ichimoku Strategie oder andere Forex Indikatoren sind.

     

    Fazit

    Fest steht auf jeden Fall, dass Frauen durchaus etwas von Geld verstehen und damit auch sehr gut umgehen können, wenn sie die Chance dazu haben. Sie halten sich leichter an Regeln, sind effizient in ihrer Arbeitsweise und verstehen das Risikomanagement meistens viel besser, als ihre männlichen Kollegen und das nicht nur beim Traden. Frauen sind nicht nur geduldiger als Männer, sondern sie sind auch in der Lage, mit weniger Risiko und verringerten Kosten noch Geld zu verdienen. Inwiefern die typisch weibliche Geschwätzigkeit zu Erfolgen beim Traden beitragen kann ist fraglich, aber wer keine Hemmungen hat Fragen zu stellen und gerne Erfahrungen mit Gleichgesinnten austauscht, hat sicherlich noch weitere Vorteile auf seiner Seite. Vielleicht kommt es ja in der Zukunft noch dazu, dass man sich bei einem Frauentreffen dann nur noch über interessante Themen wie Forex, Pips, Spreads, Differenzialkontrakte oder den Ichimoku Kinko Hyo Indikator unterhalten kann, ohne dabei auf Unverständnis der Freundinnen zu treffen.

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