• Speed Cups 6 im Test: Umso mehr Spaß, je mehr Spieler mitmachen. Das Spiel hat von Beginn an Spaß bereitet.

    Spieletest „Speed Cups 6“: Viel Spaß beim Erkennen, Verarbeiten und Umsetzen

    Wir haben das Tischspiel „Speed Cups 6“ getestet und mit Erwachsenen und Kindern unter die Lupe genommen. Das Spiel ist für bis zu sechs Personen und macht auch umso mehr Spaß, je mehr Spieler daran teilnehmen. Gespielt und getestet haben mein Sohn Daven (5 Jahre), ich und mein Partner sowie der Cousin Jamie (6 Jahre).

    Das Spiel „Speed Cups 6“ besteht aus verschieden farbigen Bechern, einer Glocke und Spielkarten, auf denen die 5 verschiedenen Farben der Becher in Bildern abgebildet sind. So sind diese entweder als Bild mit „Farbreihe“ oder „Farbturm“ abgebildet.

    Erst einmal ist wichtig zu sagen, dass das Spiel eine sehr einfache und verständliche Beschreibung hat, sodass der Spielspaß schnell beginnen kann.

    Nichts ist schlimmer, als wenn man beim Lesen der Spielregeln schon verzweifelt. Auch die beiden Jungs haben die Spielregeln sofort verstanden. Das Spiel ist also schnell aufgebaut und ist insbesondere für die Kinder eine Herausforderung, was das Erkennen und Verarbeiten auf Schnelligkeit angeht. Es wird eine Karte vom Kartenstapel aufgedeckt und dann möglichst schnell die abgebildete Farbanordnung nachgestellt. Dabei gilt es nicht nur, die Reihenfolge der Farben zu beachten, sondern auch, ob die Becher gestapelt oder nebeneinander in Reihe aufgestellt werden sollen. Hier ist für Kinder der Motivationssatz „Übung macht den Meister“ ganz wichtig.

     

     

     

    Wer meint, alles richtig zu haben, haut schnell auf die Glocke, wobei auch alle anderen Spieler nach Fertigstellung der Aufgabe auf die Glocke hauen sollten, denn es besteht ja die Hoffnung, dass der erste einen Fehler in der Reihenfolge eingebaut haben könnte, wodurch der zweite usw. an die Reihe kommt. Der Spieler, der dann also als erstes die Karten-Aufgabe richtig abgebildet hat, bekommt diese Karte. Ziel ist es, möglichst viele Karte einzusammeln. Aufgefallen ist beim Spielen, dass bei ungünstigen Lichtverhältnissen die Farben blau und schwarz der Kartenmotive schwer auseinanderzuhalten waren.

     

    Das Spiel hat von Beginn an Spaß gemacht. Wir Erwachsenen müssen uns natürlich ein wenig zurücknehmen, erst dann finden auch die Kinder ihren Ehrgeiz

    Spielen Kinder und Erwachsene zusammen, könnten die Erwachsenen z. B. als erhöhten Schwierigkeitsgrad die Becher entgegen der geforderten Farb-Reihenfolge aufbauen. „Speed Cups“ ist ein Spiel, das nicht so lange gespielt wird oder gespielt werden muss und eine Herausforderung für junge Spieler darstellt. Die Altersangabe ist mit 6+ Jahren angegeben. Mein Sohn ist aber 5 Jahre und meistert das Spiel genauso gut wie sein 6-jähriger Cousin. Von daher würde ich sagen, dass man sich an die Altersangabe dieses Spiels nicht unbedingt halten muss.

    Vorteile:

    • Einfach und verständlich
    • für 2, aber auch für bis zu 6 Personen
    • fördert die Konzentration
    • trainiert das Erkennen, Verarbeiten und Umsetzen
    • kann auch als kurze Spielvariante mit weniger Karten gespielt werden
    • gute Qualität der Becher, was langes Spielvergnügen garantiert

    Nachteile:

    • Die Glocke kann zum Streitpunkt werden, wenn sie scheinbar nie richtig genug bzw. nicht abstandsmäßig ganz genau gleich zu den Kindern steht. Eine Glocke für jeden Spieler könnte das Problem der scheinbaren Ungerechtigkeit bei verschiedenen Abständen zu den einzelnen Mitspielern lösen. Wir nutzen beim nächsten Mal einfach eine bereits vorhandene Glocke eines anderen Spiels.
    • Bei den Kleinen erschwert das Lösen der Becher aus einem Becherstapel die Schnelligkeit, sodass diese den Becher-Stapel vor dem Umdrehen der neuen Karte bereits auseinandernehmen.

    Als alternative Spielmöglichkeit können die Becher auch einfach zum Becher-Stapeln weitergenutzt werden.

     

     

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