• Nichts ist schlimmer als ein gelangweiltes Kind, das auf dem Rücksitz im Auto hin und her rutscht und keine Möglichkeit zur Beschäftigung hat…

    Mit dem Auto in die Herbstferien

    Wann sind wir da? Diese Frage kennen und fürchten die meisten Eltern, wenn es mit dem Kind auf eine längere Reise geht. Damit diese Frage nicht zum durchgängigen Beifahrer wird, sollte man die Fahrt mit Kindern richtig und vor allem ohne das Risiko von Langeweile planen.

    Vorausschauende Planung sorgt für entspanntes Reisen

     

    Quelle: GTÜ / pixelio.de

    Ist das Auto intakt, funktionieren alle Lampen und ist ausreichend Flüssigkeit in den Behältern? Eine Inspektion sollte vor langen Reisen unbedingt auf der Agenda stehen. Autowerkstätten bieten den so genannten Urlaubscheck für kleines Geld an. Mit einer Durchsicht der wichtigsten Details spart man Ärger, der auf der Autobahn beim Warten auf den Pannenhelfer zur nervlichen Zerreißprobe wird. Auch die Einteilung der Route in Etappen ist bei Fahrten mit Kindern durchaus sinnvoll. Während der Fokus bei Erwachsenen auf dem Durchfahren und schneller ankommen liegt, kann der Nachwuchs nicht über mehrere Stunden still sitzen und die Autofahrt genießen. Wer länger als 7 Stunden auf Tour ist, sollte eine zwischenzeitliche Übernachtung einplanen und sich für ein kinderfreundliches Hotel entlang der Route entscheiden. Die daheim am Computer erfolgte Streckenplanung inklusive Pausen und eventueller Übernachtungsmöglichkeit zahlt sich aus und sorgt für eine ruhige und stressfreie Fahrt. Wer die Strecke kennt und sich nicht verfährt, spart Zeit und schont die Nerven der ganzen Familie. Das Navi ist praktisch, benötigt aber vor der Abreise ein Update um die Karten auf den neuesten Stand zu bringen. Ebenso sollte der Tank vor der Abreise gefüllt und sich nicht darauf verlassen werden, dass es überall an den Autobahnen Tankstellen und Rasthöfe gibt.

    Kinder brauchen Beschäftigung und Aufmerksamkeit

    Nichts ist schlimmer als ein gelangweiltes Kind, das auf dem Rücksitz hin und her rutscht und keine Möglichkeit zur Beschäftigung hat. Ebenso sorgfältig wie die Vorbereitung des Autos sollten Eltern Dinge zur Kinderbeschäftigung mitnehmen und durch den ordentlich gepackten Kofferraum jederzeit Zugriff darauf haben. Die Alternative ist nur eine Nachtfahrt, auf der die Kinder schlafen und je nach Reiseziel direkt am Urlaubsort aufwachen. Man kann in den Herbstferien nicht von durchgängigem Sonnenschein und warmen Temperaturen ausgehen. Damit die Kinder ihre Energie auf einem Rastplatz abbauen und beispielsweise eine Stunde auf dem Spielplatz verweilen können, ist Regenkleidung ein Must-Have auf der Reise. Auch ein Ball oder andere kleine Sportgeräte für unterwegs bieten sich an. Im Fahrzeug selbst können Bücher, ein Kinder-Tablet zum Filme schauen oder altersgerechte Kartenspiele für Kurzweil sorgen. Die Dinge, die unterwegs benötigt werden und schnell zur Hand sein sollen, werden bestenfalls in den Netzen hinter den Vordersitzen verstaut. Das gilt auch für das Proviant, zum Beispiel Kekse und ungesüßter Tee, für den kleinen Hunger unterwegs.

    Eine vorher erstellte Checkliste, ein verkehrssicheres und gut gepacktes Auto, kleine Dinge zum Spielen für unterwegs und die passende Kleidung für kühle und regnerische Tage gehören zur Grundausstattung. Beim Packen sollten der Kofferraum und bestenfalls eine Dachbox ausreichen, da der Fond des Fahrzeugs ausreichend Platz zum Sitzen und für ein kleines Schläfchen zwischendurch bieten sollte. Wichtig: Der Nachwuchs sollte über die Länge der Fahrzeit informiert werden. Sätze wie „Wir fahren nicht lange“ sorgen für Ungeduld und schlechte Stimmung.

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