Viele Tipps, Ideen und Tricks für mehr Geld im Portemonnaie und wie Sie locker mehrere Hundert Euro im Jahr sparen können

Die Lebensmittelpreise steigen und steigen. Wie hoch wird Ihre nächste Stromrechnung? Wird sich die Nebenkostenabrechnung für Ihr Zuhause verdoppeln? Wie geht es weiter mit den Benzin- oder Dieselpreisen?
Wir stellen Ihnen hier einen umfangreichen Ratgeber zur Verfügung: Ideen und Tricks wie Sie tagtäglich sparen und Ihre monatlichen Ausgaben erheblich senken können. Dabei müssen Sie nicht auf Komfort verzichten sondern clever wirtschaften!
Damit Ihnen die Ausgaben nicht davonrennen, brauchen Sie nicht Ihren Lebensstil zu ändern. Es reicht, wenn Sie die folgenden Spar-Tipps umsetzen. So können Sie locker mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.
Also, checken Sie gleich Bad, Küche, Wohn- und Schafzimmer, Keller, Auto, Garten …
Aus dem Inhalt:
- Waschen: Mit einfachen Tricks viel Geld sparen!
- Putzen: Einfacher und günstiger geht’s auch!
- Auch beim Backen & Kochen können Sie sparen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen
- Spartipps rund um Haus & Garten
- Richtiger Umgang mit dem „kühlen Gesellen“
- Die Heizkosten senken ist einfach und bringt bares Geld
- Heizung richtig entlüften – So geht’s
- Stromfresser aufspüren und mächtig sparen
- Aufgepasst: Netzteile und Ladegeräte verbrauchen auch Energie!
- Wasser sparen, ohne mit dem kostbaren Nass zu geizen
- Günstige Schädlingsbekämpfung und Pflanzenpflegemittel
- Spartipps rund ums Auto
- Benzinspar-Tipps
- Schule, Einkaufen & Freizeitgestaltung
- Kosmetik-Rezepte zum Selbermachen
Waschen: Mit einfachen Tricks viel Geld sparen!

Heizung, Strom und Wasser verursachen Kosten, die sich im Laufe des Jahres zu einer beträchtlichen Summe addieren. Nicht zu Unrecht werden die laufenden Kosten als zweite Miete bezeichnet
Energiebewusst waschen
Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine optimal aus und waschen Sie leicht verschmutzte Wäsche mit einer niedrigen Temperatur und ohne Vorwaschprogramm.
Tipp: Eine nur mit einem Shirt gefüllte Waschmaschine verbraucht genauso viel wie eine volle. Verfügt Ihre Waschmaschine über ein 1/2-Sparprogramm für halbe Füllungen? So können Sie den Verbrauch immerhin um ein Drittel senken.
Kochwäsche und Vorwäsche
Viele Krankheitserreger sterben schon bei 60 Grad ab. Gegenüber dem Kochwaschgang sparen Sie die Hälfte des Stroms. Meist reicht es auch, die Wäsche bei 30 oder 40 Grad zu waschen. Den Vorwaschgang können Sie sich sparen.
Also: Für Buntwäsche reichen in der Regel 30 bis 40 °C vollkommen aus.
Vorteil: Sie sparen im Gegensatz zur Kochwäsche 50 Prozent an Energie und schonen dazu noch die Kleidung. Auch eine Vorwäsche ist oftmals überflüssig.
Wäsche trocknen: Wind und Sonne nutzen
Wäschetrockner zählen zu den größten Stromfressern im Haus. Ein Vier-Personen-Haushalt gibt ca. 80 Euro im Jahr aus, damit die Wäsche im Trockner getrocknet wird. Wäsche also lieber aufhängen!
Teures Waschmittel für Dunkles? Das Geld können Sie sich in Zukunft sparen:
Laut Stiftung Warentest bewahren die Spezialisten für Dunkles die Farben nicht besser als ein normales Flüssigwaschmittel für Buntes. Ein Blick auf die Angabe der Inhaltsstoffe verrät: Die Inhaltstoffe beider Waschmittel sind identisch. Nur das Etikett ist ein anderes.
Verschmutzte Hemd- oder Blusenkragen einfacher reinigen
Vor dem Waschen reiben Sie den Kragen mit einem handelsüblichen Geschirrspülmittel ein. Diese Mittel enthalten Fettlöser und so werden Ihre Hemd- oder Blusenkragen ohne teure Zusatzmittel sauber.
Fleckenwasser selbst gemacht
Die meisten Fleckenwasser bestehen aus 2 Teilen Wasser und 1 Teil Spiritus. Diese Grundsubstanz handelsüblicher Fleckenwasser können Sie leicht selber herstellen.
Schneeweiße Wäsche? Kein Problem
Ihre Weißwäsche bleibt immer schneeweiß, wenn Sie dem Waschmittel 1-2 Päckchen Backpulver hinzufügen.
Teures Bügelwasser? Es geht auch günstiger …
Das teure Bügelwasser mit Duft müssen Sie nicht kaufen. Günstig & gut: Geben Sie in Ihr Dampfbügeleisen pro Füllung ca. zwei Tropfen Ihres Weichspülers hinzu und die Wäsche duftet herrlich frisch!
Günstiger Weichspüler
Verwenden Sie statt den handelsüblichen Weichspülern lieber einfachen Tafelessig. Er ist kostengünstiger und die Wäsche wird richtig schön weich.
Putzen: Einfacher und günstiger geht’s auch!

Fußböden glänzen super
Geben Sie ein wenig Weichspüler ins Aufwischwasser. Ihre Böden glänzen und riechen frisch.
Ceranfeld verschmutzt nicht mehr so schnell
Wenn Sie das Ceranfeld sauber gereinigt haben, können Sie es dünn mit Vaseline einfetten und danach gut glänzend reiben. Es verschmutzt nicht mehr so schnell und es ist leichter zu reinigen.
Hartnäckigen Schmutz auf dem Cerankochfeld
Günstige Peelingcreme mit etwas Wasser vermischen und damit die Fläche abreiben. Sie wird glänzend sauber, ohne Kratzer.
Angelaufenes Silberbesteck: Bisher umständlich mit dem Silberputztuch hantiert?
So geht’s einfacher und billiger: Legen Sie eine Schüssel mit Alufolie aus und das Silber hinein. Jetzt geben Sie warmes Wasser hinzu und gut 130 Gramm Salz. Es stinkt, aber Ihr Besteck wird auch in den Ritzen blitzblank. Danach ist das Besteck gründlich zu reinigen.
Gefrierschrank vereist
Nach dem Abtauen von Gefrierfächern oder Tiefkühltruhen sollten Sie die Innenwände dünn mit Glyzerin einreiben. Neue Eisschichten bilden sich dann viel langsamer und lassen sich beim nächsten Abtauen leichter entfernen.
Verkalkte Wasserhähne: Wasserhähne, vor allem mit Siebeinsatz zum Wassersparen, verkalken schneller.
Ein kleines Glas mit Essig füllen, den Kopf des Wasserhahns hineinstülpen und das Glas mit einem normalen Gummiband am Wasserhahn fixieren. Sie brauchen den Wasserhahn nicht abschrauben.
Günstige Lederpflege
Glattlederschuhe und Glattledertaschen mit Nivea sowie einem weichen Tuch eincremen und mit einem sauberen, weichen Tuch nachpolieren.
Rückstände in der Dusche einfacher entfernen
Die Glastür oder Wände Ihrer Dusche sollten Sie ganz normal säubern und anschließend mit Autopolitur einreiben. So bleiben für lange Zeit keine Rückstände an den Duschwänden und das Wasser perlt sehr gut ab.
Auch beim Backen & Kochen können Sie sparen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen

Trinken Sie häufig Tee oder Kaffee?
Dann lohnt sich die Anschaffung eines Wasserkochers statt eines herkömmlichen Kessels. Er erhitzt das Wasser schneller und benötigt weniger Energie.
Backofenfenster putzen!
Bei jedem Öffnen der Ofentür gehen etwa 20 Prozent der Wärme verloren – deshalb den Braten von außen begutachten.
Eier mit ganz wenig Wasser kochen!
Einen Eierkocher können Sie sich sparen: Eine fingerdicke Menge Wasser auf dem Topfboden reicht aus – die Eier garen im Wasserdampf. Das funktioniert auch mit Kartoffeln und Brokkoli problemlos.
Mit Gas kochen!: Beim Kochen mit Gas ist der Energieverlust durch die direkte Verbrennung deutlich geringer.
Gas lässt sich besser regulieren, verpuffende „Nachwärme“ gibt es nicht. Ein neuer Gasanschluss ist oft gar nicht so teuer.
Backofen nicht vorheizen!
Und die Nachwärme nutzen! Auch wenn es auf der Packung oder im Rezept steht – meist ist das Vorheizen unnötig (Ausnahme: empfindliche Teige). Und wenn Sie Backofen und Herd schon ein paar Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten, nutzen Sie – ohne Stromverbrauch – die Nachwärme.
Deckel auf den Topf senkt den Energieverbrauch auf ein Viertel.
Und die Vorfreude steigt, wenn man nicht so oft reinguckt. Noch besser sind Schnellkochtöpfe, sie sparen noch einmal 50 Prozent Energie.
Nudelwasser im Wasserkocher zum Kochen bringen!
Am effizientesten bringen Schnellkocher oder Tauchsieder Wasser zum Kochen. Deshalb lohnt es, Nudel- oder Knödelwasser vorzukochen und dann in den Topf zu füllen.
Brötchen von gestern knusprig toasten!
Wer zum Brötchen aufbacken nicht den Backofen, sondern den Brötchenaufsatz des Toasters verwendet, spart rund 70 Prozent Energie.
Mikrowelle, wenn überhaupt, nur für kleine Mengen benutzen!
Schon bei zwei Portionen braucht ein Mikrowellenherd mehr Energie als eine Herdplatte. Und das Auftauen in der Mikrowelle verbraucht unnötig Energie – also Gefrorenes frühzeitig rauslegen.
Schalten Sie beim Kochen und Backen auf Sparflamme!
Wenn Kochtopf und Heizplatte im Durchmesser übereinstimmen, wird die Wärme optimal genutzt! „Sparsame“ Töpfe haben einen ebenen Boden und einen gut sitzenden Deckel.
Nachwärme nutzen
Nutzen Sie die Nachwärme der Kochstelle und des Backofens! Garen Sie mit wenig Flüssigkeit im geschlossenen Kochtopf! Verwenden Sie bei langen Garzeiten einen Schnellkochtopf!
Übrigens: Herd und Kühl- oder Gefrierschrank sind keine guten Nachbarn! Denn durch die Wärmeabgabe des Herdes verbraucht das Kühlgerät mehr Energie!
Lebensmittel in Großpackungen?
Lebensmittel in Großpackungen sind oft teurer als Waren in Klein- oder Normalgröße. Gerade Familien, mit einem großen Bedarf, kaufen oft Großpackungen. Doch dabei können Sie in die Preisfalle tappen: Die größere Verpackung ist oft im Vergleich teurer als die kleine. Sie können sich gegen solche Tricks wehren, indem Sie die Grundpreisangabe im Kleingedruckten am Regal oder in Werbeprospekten vergleichen. Dort muss der Preis für 1 Kilogramm, 100 Gramm, 1 Liter, 100 Milliliter oder pro Stück angegeben werden.
Teuren Puderzucker kaufen?
Geben Sie doch einfach normalen Zucker in eine Kaffeemühle, durchmahlen und Sie haben den besten Puderzucker.
Toastbrot richtig aufbewahren
Bewahren Sie doch das geschnittene Toastbrot im Gefrierschrank auf. Dort ist das Brot praktisch unbegrenzt haltbar. Für das Sonntagsfrühstück entnehmen Sie dann jeweils nur die benötigten Toastscheiben. Diese können Sie unaufgetaut in den Toaster stecken. Es dauert lediglich etwas länger, bis das Brot knusprig braun ist.
Resteessen: Überraschungsgäste und der Kühlschrank ist leer?
Irgendwas dafür finden Sie bestimmt im Keller oder Kühlschrank: Erbsen, Mais, Champignons, Paprika, usw. Mit Kochschinken oder irgendeiner anderen Wurst mischen, gekochte Kartoffeln vom Vortag würfeln und dazugeben. Wahlweise auch mit gekochten Nudeln. Eine Soße aus Ei, einem Becher Sahne, Muskat, Salz und Pfeffer mixen und über den Auflauf gießen. Mit Käse überbacken; und fertig ist ein prima Resteessen!
So schmeckt der Reis auch vom Vortag
Reis vom Vortag schmeckt wie frisch, wenn Sie ihn in einen Gefrierbeutel füllen und 5 Minuten in kochendes Wasser legen. Das geht auch: Geben Sie den Reis in ein feinmaschiges Sieb und hängen Sie es über einen Topf mit siedendem Wasser. Legen Sie einen Deckel drauf. Nach ca. 7 -10 Minuten ist der Reis wie frisch gekocht.
Elektroherd: Energiespar-Tipps
Einfach kurz vor Garzeitende oder kurz vor dem Wasserkochen den Herd ganz ausschalten, weil die Platten noch lange Wärme ausstrahlen, welche prima genutzt werden kann. Stellen Sie nach dem Kochen einen Wasserkessel auf die Herdplatte und nutzen Sie das heiße Wasser für andere Zwecke.
Kürzere Kochzeiten bei Brokkoli & Blumenkohl
Brokkoli oder Blumenkohl wird schneller gar, wenn Sie die Stiele der Röschen vor dem Kochen kreuzförmig einschneiden.
Statt teuren Soßenbinder
Versuchen Sie’s mit Kartoffelteigpulver oder Kartoffelmehl. Funktioniert bestens.
Einen günstigen Cappuccino, aber viele Geschmacksrichtungen
Cappuccino-Pulver ist teuer und jeder in Ihrer Familie mag eine andere Cappuccino-Geschmacksrichtung? Die einen möchten ihn lieber mit Schoko- oder Ammarettogeschmack, die anderen mit Vanille. Alle Sorten zu kaufen geht ins Geld. Besser: Sie kaufen einen Standard-Cappuccino und jeder, der eine andere Geschmacksrichtung wünscht, verfeinert seinen mit z. B. Kakao- oder Vanillepulver.
Sprudeln statt Schleppen
Leitungswasser hat in Deutschland Top-Qualität und ist viel billiger als Mineralwasser. Mit Kohlensäuregeräten (z.B. SodaClub) wird es zu Sprudel. Rechenbeispiel: Sie brauchen jede Woche eine Kiste Wasser für ca. 8 Euro. Das macht im Jahr 416 Euro. Eine CO2-Patrone (Nachfüllpreis ca. 10 Euro) reicht für umgerechnet fünf Getränkekisten! Weiterer Vorteil: Kein lästiges Kistenschleppen mehr.
Chipsreste verwerten
Wenn geöffnete Chipstüten länger liegen, werden die Chips schnell weich. Keiner mag sie mehr essen. Wenn Sie jedoch gerne pikante Aufläufe mögen, können Sie diese Chipsreste zu feinem Gewürzmehl zerstoßen und vor dem Abbacken auf den Auflauf geben. Mit Käse überbacken – lecker!
Weinreste nicht wegschütten
Weinreste nicht wegschütten, sondern im Eiswürfelbehälter einfrieren. Die Würfel sind ideal zum Kühlen von Bowlen oder zum Abschmecken von Soßen.
Toastbrotreste nicht wegwerfen
Aus Toastbrotresten lassen sich leckere Croûtons „zaubern“. Schneiden Sie die Scheiben in Würfel und braten Sie sie mit etwas gehacktem Knoblauch in Butter – fertig sind die Croûtons für Salate oder Knödel, die so mehr Biss haben. Die Croûtons können Sie auch einfrieren und bei Bedarf verarbeiten.
Vanilleschote weiterverwerten
Vanilleschoten, die Sie ausgeschabt haben, sollten Sie nicht wegwerfen. Einfach in ein Schraubglas geben und fingerbreit mit Zucker bedecken. Nach einigen Tagen hat sich das Aroma entfaltet und Sie erhalten dadurch einen sehr preisgünstigen Vanillezucker.
Orangenaroma – einfach selbst gemacht
Orangenaroma können Sie einfach selber herstellen: Unbehandelte Orangenschalen einfach reiben und mit Zucker bedeckt in ein Glas geben. Das gibt ein herrliches Backaroma.
Spartipps rund um Haus & Garten

Da Kühl- und Gefriergeräte rund um die Uhr im Einsatz sind, lohnt es sich, auf den genauen Energieverbrauch zu achten.
Die sparsamsten Geräte kaufen!
Über die Jahre summieren sich schon kleine Unterschiede im Stromverbrauch zu großen Beträgen. Werfen Sie also vor Neuanschaffungen einen Blick in die Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ (Greenpeace, Telefon: 040-2805790).
Beim Kühlschrankkauf auf „A++“ achten!
Die größten Unterschiede im Energieverbrauch gibt es bei Kühl- und Gefrierschränken. Zwar müssen sie ebenso wie Waschmaschinen und Herde das EU-Energielabel mit einer Wertung von A (geringer Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch) tragen. Für Kühl- und Gefrierschränke gibt es die Effizienzklassen „A+“ und „A++“. Das sind die sparsamsten Geräte.
Kühlschrank kalt stellen!
Stehen Kühl- und Gefrierschrank neben Wärmequellen (Heizung, Herd, aber auch Spül- oder Waschmaschine), verbrauchen Sie viel mehr Strom. Bester Standort ist ein kühler Platz. Beachten Sie: Pro Grad höherer Raumtemperatur zieht der Kühlschrank etwa vier Prozent mehr Strom!
Hohlräume stopfen!
Eine Kühltemperatur von sieben Grad ist ideal – dafür reicht, je nach Standort, oft schon Stufe 1. Überprüfen Sie die Temperatur! Ein spezielles Eis- und Kühlschrankthermometer kostet nur ein paar Euro.
Übrigens: Zeitschriften oder Styroporblöcke in ungenutztem Eisschrank-Raum verhindern, dass bei jedem öffnen zu viel kalte Luft entweicht.
Urlaub? Kühlschrank abschalten
Wenn Sie länger weg sind, ziehen Sie am besten den Stecker und bringen Sie die Überbleibsel zum Nachbarn.
Ab und zu mal abtauen!
Auf dichte Türen achten! Wenn sich eine Eisschicht gebildet hat, steigt der Stromverbrauch stark an. Eis- und Reifbildung in Kühl- oder Gefrierschrank verrät undichte Türen. Also ab und zu die Dichtungen prüfen.
Gefriertruhe oder Gefrierschrank?
Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank. Kaufen Sie aber kein zu großes Gerät, denn eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte! Stellen Sie Ihr Gefriergerät in einem kühlen, gut belüftbaren Raum auf und tauen Sie das Gerät mindestens ein- bis zweimal im Jahr ab!
Richtiger Umgang mit dem Kühlschrank. Er bevorzugt einen kühlen Standort und die an der Rückseite abgestrahlte Wärme muss gut abgeführt werden können.
Beachten Sie beim Aufstellen die folgenden Punkte:
- Stellen Sie den Kühlschrank nicht zu nah an die Wand. Die Luft an der Rückseite sollte gut zirkulieren damit die Wärme leicht abgeführt werden kann.
- Stellen Sie den Kühlschrank nicht in die Nähe des Herdes oder der Heizung. Sollten Sie über keine Alternative zu diesen Standorten verfügen, versuchen Sie, eine dämmende Schicht zwischen den Geräten anzubringen.
- Stellen Sie nur bereits abgekühlte Lebensmittel in Kühl- und Gefriergeräte.
- Lassen Sie Gefrorenes im Kühlschrank auftauen.
- Die Türdichtungen Ihrer Geräte müssen vollkommen intakt sein, damit die Türen richtig schließen. Eis- und Reifbildung in Kühl- oder Gefrierschrank verrät undichte Türen. Also ab und zu die Dichtungen prüfen. Wenn sich eine Eisschicht gebildet hat, steigt der Stromverbrauch stark an.
- Ein leichter Reifansatz an den Innenwänden der Geräte ist ganz normal. Bildet sich jedoch eine Eisschicht, erhöht sich der Stromverbrauch. In diesem Fall sollte man das Gerät abtauen.
- Die so genannte No-Frost-Funktion verhindert die Eisbildung in Gefrierfächern, lästiges Abtauen entfällt. Allerdings geht sie mit einem Energieaufwand einher. Die No-Frost-Funktion ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn in das Gefrierfach durch häufiges Öffnen der Tür verstärkt Feuchtigkeit eintritt.
- Achten Sie darauf, dass die Lüftungsschlitze frei bleiben und von Zeit zu Zeit die Lüftungsgitter auf der Rückseite des Geräts entstaubt werden. Stellen Sie keine Gegenstände auf den Lüftungsöffnungen ab.
- Geräte möglichst nur jeweils kurz öffnen.
- Kennzeichnen Sie Ihr Gefriergut und lagern Sie es geordnet ein. So müssen Sie nicht lange nach den eingefrorenen Lebensmitteln suchen. Dies ermöglicht Ihnen kurze Öffnungszeiten des Gefrierschranks. ((Kinder!! Platzieren Sie das Kindereis immer in einen speziellen Korb, damit die Kids nicht lange suchen müssen)
- Achten Sie auf die Raumtemperatur in der Küche: Pro Grad höherer Raumtemperatur zieht der Kühlschrank etwa vier Prozent mehr Strom!
Die Heizkosten senken ist einfach und bringt bares Geld
Versperren Sie der Wärme nicht den Weg
Sicher, nackte Heizkörper sind nicht immer ein schöner Anblick, aber die Gewähr dafür, dass sich die Wärme ungehindert im Raum ausbreiten kann. Lange Vorhänge, Verkleidungen vor Heizkörpern, ungünstig platzierte Möbel, sowie aufmontierte Handtuchstangen zum Trocknen von Wäsche können bis zu 20 Prozent Wärme schlucken.
Lassen Sie die Wärme nicht entweichen!
Schließen Sie nachts Ihre Rollläden und die Vorhänge, damit die Wärmeverluste durchs Fenster verringert werden. Dämmen Sie auch Ihre Heizkörpernischen und bringen Sie hier eine reflektierende Silberfolie an. Dadurch lassen sich bis zu 4 Prozent Heizkosten sparen.
Regelmäßige Heizungswartung
Eine Energie-Einsparung von bis zu 4 Prozent ist möglich, da eine gut eingestellte Heizungsanlage weniger Energie braucht. Durch regelmäßige Wartung wird aber auch die Betriebssicherheit Ihrer Anlage erhöht und die Störanfälligkeit vermindert
Richtig lüften
Ein stundenlang gekippter Fensterflügel verschafft Ihnen kaum frische Luft, aber eine hohe Heizkostenrechnung. Zum Lüften Heizung ausdrehen und Fenster weit öffnen. Die Luft wird getauscht, die Wände bleiben warm.
Heizen Sie Ihre Wohnung, nicht den Heizungskeller!
Heizkessel, der Warmwasserbereiter und die Heizungs- und Warmwasserrohre können gar nicht gut genug gedämmt sein, denn schließlich soll Ihre Wohnung warm werden, nicht der Keller.
Heizung runterdrehen
Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie! Für ein gesundes Raumklima reichen in Wohnräumen 18-20°C, in der Küche 16-18°C, im Kinderzimmer 20°C, auf Fluren 15°C. Bedenken Sie immer: pro Grad Raumtemperatur mehr müssen Sie mit rund 6 Prozent höheren Energiekosten rechnen.
Heizung richtig entlüften – So geht’s
Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Heizung nicht mehr richtig heizt, weil die Räume nicht schnell genug warm werden, muss nicht unbedingt die Heizung kaputt sein. Oft liegt es auch nur daran, dass sich Luft in den Heizkörpern angesammelt hat. So können sie nicht mehr komplett von heißem Wasser durchflossen werden und es verschlechtert sich die Wärmeabgabe. So braucht die Heizung mehr Zeit, um die gewünschte Zimmertemperatur zu erreichen.
Mit dieser einfachen Wartungsmaßnahme steigern Sie die Effizienz Ihrer Heizung unter Umständen ganz erheblich.
1. Heizung prüfen: Zwei typische Anzeichen verraten Ihnen, ob sich Luft in Ihren Heizkörpern befindet.
Ihre Heizung gibt „Glucks“-Geräusche von sich, wenn Sie das Thermostatventil aufdrehen oder Ihre Heizung wird am oberen Rand nicht mehr richtig warm.
Das Entlüften der Heizkörper können Sie auch selbst vornehmen. Einige Heizkörper besitzen Entlüftungsventile, die Sie von Hand auf- und zudrehen können. Bei anderen Ventiltypen benötigen Sie eventuell Werkzeug, wie z. B. eine Rohrpumpenzange.
Vorsicht! Das Wasser im Heizkörper kann heiß sein. Achten Sie darauf, dass das Wasser beim Entlüften nicht auf Ihre Hände spritzt.
- 1. Heizung aufdrehen: Damit Wasser anstelle der entweichenden Luft nachlaufen kann, müssen Sie die Heizung aufdrehen.
- 2. Gefäß unter das Ventil halten: Halten Sie z. B. eine Tasse unter das Entlüftungsventil, so dass das entweichende Wasser direkt in das Gefäß laufen kann.
- 3. Ventil vorsichtig öffnen: Öffnen Sie das Entlüftungsventil vorsichtig. Halten Sie das Ventil so lange geöffnet, bis nur noch Wasser und keine Luft mehr aus dem Ventil kommt.
- 4. Ventil schließen: Schließen Sie das Ventil und überzeugen Sie sich, dass kein Wasser mehr aus dem Heizkörper nachläuft.
- Tipp: Wiederholen Sie das Entlüften für alle Heizkörper in Ihrer Wohnung. Prüfen Sie jedes Jahr zu Beginn der Heizsaison, ob das Entlüften notwendig ist.
Stromfresser aufspüren und mächtig sparen
Wäsche trocknen: Wind und Sonne nutzen!
Der Wäschetrockner zählt zu den größten Stromfressern im Haus. Ihre Verbannung aus einem Vier-Personen-Haushalt spart etwa 80 Euro im Jahr.
Stromfresser jetzt aufspüren!
Um herauszufinden, wo in Ihrem Haushalt die größten Einsparungspotenziale liegen, müssen Sie erst einmal wissen, welches Gerät wie viel Strom verbraucht. Hierzu können Sie bei den Stadtwerken/Stromversorger ein Strommessgerät ausleihen.
Stecker ziehen oder Steckdosenleiste mit Netzschalter kaufen
Allein der Stand-by-Betrieb von HiFi-Anlage, Fernseher, Videorekorder & Co. kostet jährlich 60 Euro. Wenn Sie mehrere Geräte an eine Steckdosenleiste anschließen, genügt ein Knopfdruck zum Abschalten.
Eine Hifi-Anlage etwa schlägt mit rund 20 Euro zu Buche, und ein Rechner mit Bildschirm und angeschlossenem Drucker verursacht immerhin Kosten von ca. 17 Euro.
Aufgepasst: Netzteile und Ladegeräte verbrauchen auch Energie!
Auch wenn kein Gerät angeschlossen ist, verbrauchen Netzteile und Ladegeräte ständig Strom. Hier gilt: Stecker ziehen oder eine schaltbare Steckdosenleiste verwenden.
Viele Elektrogeräte arbeiten mit einer Niedrigspannung (zum Beispiel 12 Volt). Da die Netzspannung in Deutschland 230 Volt beträgt, benötigen sie einen Transformator, der ihnen diese Spannung liefert. Transformatoren sind entweder in das Gerät oder in das vorgeschaltete Steckernetzteil eingebaut. Das ist für den Hersteller zwar billiger, der Transformator kann dann aber nicht mehr ausgeschaltet werden und verbraucht ständig Strom. Vom Kauf solcher Geräte sollten Sie Abstand nehmen.
Wenn Sie solche Geräte bereits besitzen, können Sie sie beispielsweise über eine schaltbare Steckerleiste komplett abschalten.
Strom verbrauchende Trafos können Sie daran erkennen:
Nach dem Abschalten der an sie angeschlossenen Geräte bleiben sie weiterhin warm.
Auch wenn ein Trafo oder ein Netzteil nach dem Abschalten des Gerätes weiterhin „brummt“, verbrauchen sie Strom.
Die Bereitschaftshaltung dient lediglich dem Komfort und geht zu Lasten von Geldbeutel und Energieverbrauch.
Computer abschalten
70 Prozent der Energie schluckt der Computer auch dann, wenn gar nicht daran gearbeitet wird. Also: Schon bei kürzeren Arbeitspausen abschalten!
Licht ausschalten
Der Klassiker unter den Energiespartipps! Etwa ein Zehntel des Stromverbrauchs geht aufs Konto der Beleuchtung. Also: Der Letzte macht das Licht aus!
Wasser sparen, ohne mit dem kostbaren Nass zu geizen
Duschen statt Baden – so lautet die Devise: Wussten Sie, dass die Energiekosten für ein Vollbad ungefähr viermal so hoch sind wie für ein Duschbad?
Ein Vier-Personen-Haushalt kann im Jahr rund 320,- € an Energie- und Wasserkosten sparen, wenn konsequent die Badewanne durch die Dusche ersetzt wird.
Für ein Vollbad benötigen Sie ca. 140 Liter. Beim Duschen dagegen fließen pro Minute ca. 20 Liter. So genannte Sparbrausen (gibt es ab 8 Euro im Baumarkt) sorgen dafür, dass auch beim Duschen 50 Prozent weniger Wasser verbraucht wird. Der Trick: Es wird Luft unter das Wasser gemischt, sodass der Eindruck entsteht, es würde sehr viel Wasser fließen. Außerdem: Beim Einseifen die Dusche abstellen!
Die WC-Spülung: Sie verbraucht mehr als 12 Liter pro Spülung.
Moderne Wasserkästen kommen mit viel weniger Wasser aus. Aber auch ältere Modelle können Sie selber umrüsten. Zum Beispiel mit dem WC-Wasserstopp aus dem Baumarkt (zum Einhängen in den Wasserkasten). Danach bestimmen Sie, kurze Spülung (2 – 3 Liter) oder große Spülung (6-8 Liter). Kosten für einen WC-Wasserstopp ca. 12 Euro.
Übrigens: Tropfende Wasserhähne verlieren in 24 Stunden rund 20 Liter Wasser.
Geräte an die Warmwasserleitung anschließen
Die Spülmaschine lässt sich problemlos an die Warmwasserleitung anschließen. Das ist auch bei Waschmaschinen möglich, die mit einem getrennten Warm- und Kaltwasseranschluss ausgestattet sind. Das warme Wasser liefert dann ein zentraler Warmwasserspeicher, der mehrere Zapfstellen im Haus versorgt.
Trinken & Kochen
Für das Trinken und Kochen werden pro Kopf täglich fünf Liter Wasser gebraucht. Hier lässt sich einfach Energie sparen, wenn man das warme Wasser aus der Leitung zapft, anstatt es auf dem Herd oder im Wasserkocher komplett aufzuheizen.
Einhebelmischer nutzen
Sie sorgen für konstante Wassertemperatur und niedrigere Energiekosten. Sie sparen dadurch erhebliche Warmwassermengen, die sonst ungenutzt abfließen!
Verkalkte Wasserhähne?
Wasserhähne, vor allem mit Siebeinsatz zum Wassersparen, verkalken schneller. Ein kleines Glas mit Essig füllen, den Kopf des Wasserhahnes hineinstülpen und das Glas mit einem normalen Gummiband am Wasserhahn fixieren. Sie brauchen den Wasserhahn nicht abschrauben. Essig nur über Nacht wirken lassen und am anderen Morgen wieder abnehmen, fertig.
Von Hand spülen oder lieber mit dem Geschirrspüler?
Bei der Handspülung des Geschirrs sind der Wasserverbrauch um das 3,5fache und der Energieverbrauch um das 2fache höher als bei dem Reinigungsvorgang im Energiesparprogramm einer Geschirrspülmaschine. Hierbei wird natürlich vorausgesetzt, dass das Fassungsvermögen der Spülmaschine optimal ausgenutzt, das Geschirr nicht vorab per Hand abgespült wird und es sich um ein modernes, energieeffizientes Geräte handelt.
Günstige Schädlingsbekämpfung und Pflanzenpflegemittel
Pflanzen Sie zwischen Ihren Zierpflanzen eine Knoblauchzehe ein. Wenn der Knoblauch wächst, muss er immer so zurechtgestutzt werden, dass er die Zierpflanze nicht stört. Der Knoblauch wird der Pflanze nichts ausmachen, aber das Ungeziefer vertreiben.
Ameisen im Haus?
Entweder vermischen Sie 1 Teil Kampfer und 9 Teile Spiritus und gießen diese Flüssigkeit über die Ameisengänge oder tröpfeln reines Kampferöl in die Ameisennester.
Das klappt auch: Die fleißigen Insekten bleiben fern, wenn Sie Lorbeerblätter zerkleinern und diese an den betroffenen Stellen ausstreuen. Auch Backpulver, Kerbelblätter, eine Tomatenpflanze auf der Küchenfensterbank, Tausendgüldenkraut und Lavendelblüten „verschrecken“ Ameisen.
Bewährt hat sich auch: Legen Sie ein Gemisch aus Honig und Hefe auf der Ameisenstraße aus. Dieses Gemisch wird von den Ameisen in das Nest getragen, welches somit ausgerottet wird.
Lockere Blumenerde = gesunde Pflanzen
Styroporschnipsel nicht wegwerfen, sondern unter die Blumenerde mischen, um die Wurzeln zu belüften.
Glänzende Grünpflanzen zum Nulltarif
Ihre Grünpflanzen werden wunderbar glänzend, wenn Sie die Blätter mit Kondensmilch oder mit Hellbier einreiben. Das geht auch: Mit dem inneren der Bananenschale über die Blätter reiben – dadurch entsteht eine Art Schutzschicht und Ihre Pflanzen glänzen wunderschön.
Rosen düngen
Kaffeesatz ist ein prima Dünger für Ihre Rosen. Einfach ab und zu locker unter die Erde heben. Das geht auch: Bananenschale unter die Erde drücken, etwas Erde darüber und schon haben Sie einen prima Rosendünger.
Spartipps rund ums Auto
Fahrgemeinschaft bilden: Haben Kollegen, Nachbarn und Sie den gleichen Weg zur Arbeit?
Bilden Sie doch eine Fahrgemeinschaft. Geben Sie doch eine Anzeige in Ihrer örtlichen Tageszeitung auf, um Mitfahrer zu finden, bzw. bei anderen Fahrern mitzufahren. Mit Fahrgemeinschaften lässt sich viel Kraftstoff und damit Geld sparen.

Übrigens: Für eine Fahrgemeinschaft ist der Abschluss einer Insassenunfallversicherung nicht unbedingt notwendig. Kommt es zu einem selbst verschuldeten Unfall, wirkt sich dies auf den Schadenfreiheitsrabatt der Kfz-Versicherung des Halters aus. Der Fahrer sollte sich am besten schriftlich geben lassen, dass sich die Fahrgemeinschaft in einem solchen Fall an dem künftig höheren Versicherungsbeitrag beteiligt. Bußgeld oder Strafverfahren hat der Fahrer grundsätzlich allein zu tragen. Doch auch hier könnte eine schriftliche Einigung für Entlastung des Fahrers sorgen. Jedes Mitglied einer Fahrgemeinschaft kann für die tägliche Fahrt zur Arbeit die Entfernungspauschale nutzen.
Was haben Sie alles im Auto? Experten haben herausgefunden, dass eine Zuladung von 100 Kilo…
… je nach Fahrweise und Verkehrssituation einen durchschnittlichen Mehrverbrauch von 0,2 bis 0,6 Liter bedeutet. Wer also seinen Kofferraum als Lager für nicht gebrauchtes Autozubehör oder Getränkekästen missbraucht, zahlt drauf.
Dachboxen, Dachgepäckträger und Co.
Ski- oder Fahrradständer, Dachboxen und Dachgepäckträger können den Kraftstoffverbrauch um 10 bis 50 Prozent erhöhen.
Wann haben Sie den Reifendruck kontrolliert?
Auch die Reifen haben großen Einfluss auf den Benzinverbrauch. Wer ständig mit zu wenig Reifendruck unterwegs ist, verbraucht mehr Benzin.
Standheizung und Klimaanlage
Wenn Sie mit den elektrischen Verbrauchern im Auto sparsam umgehen, sparen Sie Kraftstoff. Zu den Energiefressern gehören Standheizung und Klimaanlage. Experten haben ermittelt:
Bei Klimaanlagen ist je nach Motorkonstruktion, Kühlleistung und Fahrzeug-Einsatz von einem Mehrverbrauch von 0,3 Liter bis 0,7 Liter Kraftstoff pro Stunde auszugehen.
Standheizungen verbrauchen in der gleichen Zeit rund 0,25 Liter.
Also: Einschaltzeit auf das notwendige Maß begrenzen.
Schule, Einkaufen & Freizeitgestaltung
Mengenrabatt beim Schulbedarf
Auch Einzelhändler geben oft Mengenrabatte. Zum Beispiel können Sie sich mit anderen Eltern zusammenschließen und gemeinsam die Schulsachen kaufen. Welcher Händler verkauft schon auf einen Schlag Hefte, Stifte und Malutensilien usw. als Klassensatz? Um die 20 Prozent des Preises könnten Sie so sparen.
Sport/Turnsachen: Entwerfen Sie eine entsprechende Klassenliste und bringen Sie in Erfahrung, welche Kinder zum Schuljahresbeginn neue Turnsachen/Schuhe benötigen
In der Liste werden die Namen der Kinder, deren Schuhgröße, gewünschtes Modell usw. eingetragen. Mit dieser Liste gehen Sie ins Sportgeschäft und verhandeln. Sie werden erstaunt sein. Ein saftiger Rabatt ist da plötzlich machbar.
Gegen die Saison einkaufen: Viele Produkte unterliegen saisonbedingten Preisschwankungen, deshalb sollten Sie z. B. die Skiausrüstung dann kaufen, wenn sie gerade niemand braucht.
Kaufen Sie die Badesachen im Herbst für den nächsten Sommer oder die Winterbekleidung im Frühjahr für den nächsten Winter. Wenn Sie sich dann noch mit anderen Eltern zusammenschließen und z. B. gleich drei komplette Skiausrüstungen im Frühjahr oder Sommer kaufen, haben Sie mächtig gespart.
Gruppenrabatte beim Eintritt: Sie wollen mit Ihren Kindern in den Zoo oder Freizeitpark. Wetten, andere Familien haben die gleiche Idee?
Wenn Sie also vor der Kasse anstehen, fragen Sie andere Familien, ob sie sich mit Ihnen zu einer Gruppe zusammenschließen möchten, um den Gruppenrabatt einzuheimsen. Versuchen Sie es doch, denn Fragen kostet nichts.
Flohmarkt und Secondhand: Bekanntlich wachsen Kinder schneller, als die Kleidung oder z. B. das komplette Sportset verschleißt.
Verkaufen Sie konsequent alles, was Ihren Kids nicht mehr passt, sie nicht mehr benötigen. Sie können auf Flohmärkten die Sachen selber verkaufen oder geben sie in Second-Hand-Läden in Kommission und hoffen auf Käufer.
Muss alles immer nagelneu sein? Gehen Sie auf Flohmärkten shoppen. Die größte Auswahl gibt es noch früh am Morgen, die günstigsten Angebote kurz vor Schluss. Sind Sie geschickt beim Feilschen, können Sie den Preis noch drücken.
Kosmetik-Rezepte zum Selbermachen

Ein Blick in Ihren Kühlschrank verrät, ob Sie bereits die Zutaten für eine gesunde Naturkosmetik im Haus haben. Eine Gurke, Jogurt oder Quark und im Handumdrehen haben Sie schon Ihre eigene Kosmetik selbergemacht.
Lippen sind trocken oder aufgesprungen?
Trockene Lippen dünn mit Butter oder Vaseline bestreichen. Sind sie schon aufgesprungen einfach mit Honig einreiben und über Nacht einwirken lassen.
Unreine Haut oder Pickel bekämpfen
- Kamillendampfbad (besonders bei Mitesser und Akne im Gesicht): In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und ein bis zwei Handvoll getrocknete Kamillenblüten hineingeben. 10 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. Topfdeckel abnehmen und das Gesicht darüber halten und den Kopf mit einem Badetuch abdecken. 10-15 Minuten über dem Dampfbad aushalten.
- Nach dem Duschen mit Olivenöl einreiben, eine frische Zitrone auspressen und mit lauwarmen Wasser mischen und ebenfalls auf dem Körper verteilen. Beides drauflassen und bei regelmäßiger Anwendung soll sich bald eine Verbesserung einstellen!
- Tomaten- Honigmaske (2 Tomaten und ein Teelöffel Honig) Die Tomaten fein mit dem Mixer püriert. Honig hinzugehen und alles gut verrühren. Die Maske auftragen und ca. 10 einwirken lassen.
- Regelmäßig in die Dampfsauna gehen. Salzabrieb mitmachen!
- Zitronensaft auf entzündete Pickel geträufelt wirkt desinfizierendend und trocknet den Pickel aus.
- Zinksalbe hilft ebenfalls bei unreiner Haut. Auf die Pickel auftragen und über Nacht einwirken lassen.
- Schwarzer Tee hilft gegen kleine Pickel. Einen Wattebausch mit dem Tee tränken und auf die entzündete Stelle geben.
Masken für trockene Haut
- Eine Avocado kleindrücken und mit einem Löffel Honig verrühren. Den Brei gleichmäßig auf das Gesicht verteilen und ca. 20 Minuten einwirken lassen. Danach die Maske mit lauwarmen Wasser abspülen.
- Bananen- Honigmaske: Eine Banane und einen Teelöffel Honig im Mixer pürieren. Die Maske auf das Gesicht aufgetragen und ca. 10 Minuten einwirken lassen. Dann mit lauwarmen Wasser gründlich abwaschen.
Müde Haut wird fit
1/4 Salatgurke zerkleinern und einen Esslöffel Quark dazugeben. Alles im Mixer pürieren. Mischung auftragen und ca. 15 Minuten auf der Haut lassen. Dann mit warmen Wasser abwaschen.
Peeling für frische Haut
Vier Esslöffel Naturjoghurt, vier Esslöffel geriebene Mandeln, ein Teelöffel Ringelblumenextrakt und ein Teelöffel Honig zu einer Paste vermischen. Großzügig auf Gesicht und Körper auftragen. Einige Minuten einmassieren und dann mit warmen Wasser abwaschen.
Haarpflege
- Fettiges Haar behandeln: Bei fettigem Haar hilft nach dem Waschen das Spülen mit 1/2 Liter lauwarmem Wasser, dem der Saft einer Zitrone beigemischt wird.
- Seidigen Glanz und leichter kämmbar: Einen Schuss Apfelessig vor dem letzten Ausspülen ins Haar verteilen.
- Eine Birkenblätterspülung macht das Haar weich und glänzend. Einen Teelöffel getrocknete Birkenblätter mit einer Tasse Wasser kochendem Wasser übergießen. Abkühlen lassen und abseihen. Achtung die Spülung ist nicht für blondes Haar geeignet!
- Eine Olivenölpackung hilft bei strohigen Haaren. Olivenöl anwärmen und in die Haare einmassieren. Haare ins Handtuch einwickeln und eine gute Stunde einwirken lassen, dann auswaschen.
- Bei splissigem Haar hilft Avocado. Eine Avocado pürieren und Eigelb untermischen. Die Packung in das Haar kneten, gut 30 Minuten einwirken lassen und dann auswaschen.
- Haarspitzenpflege für jeden Tag: Haarspitzen einfach mit etwas Creme einreiben. Nicht wieder ausspülen. Dafür können Sie eine normale Gesichtscreme verwenden.
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