• Herbstzeit – Einbruchzeit: Entgegen der landläufigen Meinung findet eine große Zahl der Einbrüche tagsüber statt – also dann…

    Einbruchsrisiko – so schützen Sie Heim und Familien

    Ist das erste Kind auf der Welt, beginnt für junge Familien ein neuer Lebensabschnitt. Denn nun tragen die Eltern nicht mehr nur die Verantwortung für sich selbst, sondern auch für ihr Kind. Vor allem bei noch jungen Paaren ist die Gründung einer eigenen Familie häufig mit finanziellen Engpässen verbunden – oft muss man in eine größere Wohnung ziehen und es stehen etliche Ausgaben für das Kind an. Durch einen Einbruch kann das junge Glück schnell in finanzielle Nöte geraten. Umso wichtiger ist es, den Nachwuchs und das Hab und Gut vor solchen Gefahren zu schützen. Denn mit dem Umzug in eine größere Wohnung und später durch die Anschaffung teurer Wertgegenstände für die älteren Kinder wird das eigene Heim auch für professionelle Einbrecher und Diebe interessanter. Wer vorausschauend handelt, sorgt daher vor und gibt Dieben keine Chance.

    Steigende Zahl an Wohnungseinbrüchen

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    Bildrechte: Flickr Familie nach Einbruch ABUS Security Tech Germany CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

    Die Anzahl an Wohnungseinbrüchen ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich angestiegen ist – in Hamburg und Nordrhein-Westfalen sind die Zahlen besonders hoch. Entgegen der landläufigen Meinung findet eine große Zahl der Einbrüche allerdings nicht nachts, sondern tagsüber statt – also dann, wenn die Kinder in der Schule und die Eltern auf der Arbeit oder beim Einkaufen sind.

    Sicherheit für Sie und Ihr Kind

    Besonders einladend sind offenstehende oder gekippte Fenster und Balkontüren – daher sollte man nicht nur darauf achten, diese selbst zu schließen, sondern auch seinen Nachwuchs daran erinnern. Vor allem in ihren eigenen Zimmern sind kleinere Kinder oft nachlässig, weil ihnen noch das Bewusstsein für Gefahren fehlt. Für geübte Einbrecher bilden aber auch geschlossene Fenster kein unüberwindbares Hindernis. Mit nachrüstbaren, speziellen Fenster- und Türensicherung erschwert man Dieben jedoch das Eindringen: Durch solche Systeme werden Fenster mit nur einem Griff mehrfach verriegelt. Viele Einbrecher lassen sich auch von Lampen mit Zeitschaltuhren im Haus und von durch Bewegungsmeldern gesteuerten Lichtern im Garten abschrecken – das ist allemal günstiger, als das komplette Haus mit einem umfassenden Alarmsystem zu sichern. Allzu komplexe Alarmsysteme sind für Familien mit jungen Kindern ohnehin keine ideale Wahl. Zu leicht werden solche Alarmanlagen versehentlich von den Kindern ausgelöst, wenn sie von der Schule nach Hause kommen und vergessen, den Alarm zu deaktivieren, bevor sie ins Haus gehen.

    Für den Fall der Fälle: den Hausrat versichern

    Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Einbrüche oft nicht verhindern. In diesem Fall kommt die Hausratversicherung für entwendete Gegenstände und beschädigte Türen auf – sofern man eine abgeschlossen hat. Zum Hausrat gehört praktisch alles, was herausfallen würde, wenn man das Haus umdrehen würde – wie etwa Schmuck, Technikgeräte und auch die Kuscheltiere der Jüngsten. Um sich gegen alle Eventualitäten zu schützen, bieten Versicherungen einen Rundumschutz an.

    Übrigens: Kinder, die noch in der Ausbildung sind und mit ihren Eltern zusammenleben, sind automatisch in deren Hausratversicherung mitversichert.

    Für Familien ist es wichtig, bei teuren Anschaffungen oder dem Umzug in ein größeres Haus regelmäßig den Neuwert des gesamten Hausrates zu berechnen: Denn durch Familienzuwachs oder ein neues Fahrrad und neue Möbel für den Ältesten kann sich der ursprüngliche Wert schnell erhöhen. Wer sicherheitshalber Quittungen aufbewahrt und Fotos von Neuanschaffungen davon schießt, geht auf Nummer sicher.

     

    Comments (1)

    1. Selina

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      Sehr gelungener und informativer Bericht. Vielen Dank 🙂
      Lese sehr gerne bei euch, macht weiter so. Finde das echt toll.

      Grüße
      Selina

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