Eure Hilfe gefragt: Datenbank-Aufbau Zutatenerklärung

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Wölkchen

Eure Hilfe gefragt: Datenbank-Aufbau Zutatenerklärung

Beitrag von Wölkchen » 02.01.2007, 12:04

Wir haben nun unsere tolle Rezeptdatenbank und einige Erklärungen bzw. Artikel im Bereich Warenkunde. Was noch dringend fehlt und dann auch auf der HP integriert werden soll, ist eine Liste aller Lebensmittel mit Beschreibung dahinter.

Wenn jeder ein wenig beisteuern könnte, wäre die Arbeit ruckzuck getan und wir würden unsere Rezeptdatenbank aufpeppen und auch für den Neuling in der Küche interessant machen.

Aufbau:

1. Lebensmittel oder Zutat
1.1. Was für eine Art (z.B. Obst, Gemüse, Backhilfe usw.)
1.2. Geschmack, Herkunft, Lagerung, Saison, Einkaufstipps (z.B. woran erkenne ich, ob die Frucht reif ist, der Salat frisch usw.)
1.3. Kalorien pro 100g / Nährwerte pro 100g
1.4. Verwendung Beispiele nennen



Nach Alphabet sortiere ich dann und gebe sie im Archiv ein, bis wir soweit sind, um sie in eine Datenbank einzupflegen so, wie das Rezeptearchiv.

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Alfalfa
-Kleeart auch blaue Luzerne genannt

-Alfalfasprossen zählen zu den nähsstoffreichsten Gemüsen

-Samen gibt es im Reformhandel, er sollte trocken gelagert werden. Aufzucht in der Fensterbank in z.B. Sprossenzuchtbehältern. Erst ab dem 7. Tag ernten. Einweichzeit: 4 Stunden, Keimdauer: 8 bis 10 Tage, in der Sonne keimen lassen! Spülen: 2 mal täglich. Ernte 1mal.

-Alfalfa enthält Calcium, Eisen, Kupfer, Magnesium und Phosphor, alle essentiellen Aminosäuren sowie Vitamin A, B1, B2 Komplex (Riboflavin, Nicotinsäure, Pantothensäure, Folsäure), B5, B6, C, D, E, H, K (Blutgerinnung), B6 und D. 1200mg Calzium pro 100g Alfalfasprossen. 20% des Gesamtgewichtes ist Protein.

- Keimlinge (Sprossen) werden im Salat, in Dips, auf Brot und in Gemüsegerichten verwendet.



Nehmt verschiedene Ratgeber zu Hilfe, eure eigenen Tipps und Erfahrungen und schreibt die wichtigsten Anmerkungen auf.

Bin gespannt, wie viel wir zusammenkriegen

bienchen

Beitrag von bienchen » 02.01.2007, 12:48

Ich mache mal den Anfang. Hast du dir das so in etwa gedacht, Tina?


Weintrauben (Tafeltrauben)

Im Gegensatz zu den Keltertrauben, aus denen Wein gekeltert wird, sind die bei uns angebotenen weißen und blauen, meist großbeerigen Weintrauben Tafeltrauben, also zum Frischverzehr und zum Kochen bestimmt.

Saison: Einheimische Tafeltrauben von August bis November. Das ganze Jahr über kommen Tafeltrauben aus Italien, Frankreich, Israel, Nordafrika und Südafrika auf den deutschen Markt.

Einkaufen: Auf trockene und nicht geplatzte Beeren achten.

Lagern: Nur bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Weintrauben reifen auch bei Raumtemperatur gelagert nicht nach.

Zubereiten: Bevor Weintrauben roh verzehrt oder verarbeitet werden, müssen sie unbedingt gründlich unter fließendem lauwarmen Wasser gewaschen werden. Zum Schluss überspült man sie mit kaltem Wasser.

Große, feste Weintrauben kann man auch schälen. Man zieht von den ganzen Beeren mit einem spitzen Messer vorsichtig die Haut ab, dann halbiert und entkernt man sie.

Edit:

Nährstoffgehalt für 100gr Weintrauben:

Eiweiß: 1 g

Fett:0 g

Kohlenhydrate: 16 g

Kalorien: 70 kcal

Natrium 2mg
Kalium 255mg
Calcium 20mg
Phosphor 25mg
Eisen 0,5 mg

Der Vitamingehalt ist nicht sehr bedeutend, aber Weintrauben enthalten viel Traubenzucker und Fructose das sofort ins Blut übergeht und so schnell Energie liefert.

Wölkchen

Beitrag von Wölkchen » 02.01.2007, 13:01

Ja bienchen, hast du noch Angaben zum Nährstoffgehalt? So wie ich das beim Alfalfa beschrieben habe? Ist für jeden wichtig, der gerade darauf achten muss in einer Diät, bei Krankheit oder sonstigen Ernährungsumstellungen.

Wölkchen

Beitrag von Wölkchen » 12.01.2007, 15:01

Steckrübe
oder auch Bodenkohlrabi, Kohlrübe, Gelbe Rübe genannt gehört zu den lang verpönten aber gesunden Gemüsen. Ihr Geschmack ähnelt dem herbsüsser Möhren. Es wird vermutet, dass sie aus dem Kohlrabi und der Rübe vor Jahrhunderten gezüchtet wurde.

Neben wertvollen Mineralstoffen liefert die Steckrübe vor allem die
Vitamine B1 und B2 sowie rund 33 mg Vitamin C / pro 100 g. Stärke- und
zuckerreich ist sie, dennoch ist sie das kalorienärmste Wurzelgemüse
(32 Kilokalorien pro 100 g), bedingt durch ihren hohen Wasseranteil von
84 Prozent. .

Lange Garzeit, schmeckt aber sehr süsslich, wenn sie kurz blanchiert gekabbert wird. Roh kann sie ebenfalls geraspelt wie Möhren genau wie diese zu Salat verarbeitet werden.

Sättigend und preisgünstig. Erntezeit ist von Oktober bis Ende November.

Eintöpfe, Gemüsebeilage, Salat

Wölkchen

Beitrag von Wölkchen » 24.01.2007, 14:01

Stangensellerie

Stangensellerie werden auch Bleichsellerie oder Staudensellerie genannt. Sie sind von Juli bis Oktober im Handel erhältlich.

aid-infodienstGeschmack: ähnlich der Knollensellerie, milder, frischer

Einkauf und Lagerung: Gesunde grüne Blätter mit einer festen Stange sind ein Zeichen für die Frische der Stangensellerie. Im Kühlschrank kann sie etwa 1 Woche, in ein feuchtes Tuch gewickelt, aufbewahrt werden.

Verwendung: Stangensellerie schmecken sowohl in einem gemischten Salat als gegart oder als Cremesuppe.

Nährstoffe: Viel Vitamin K, Kalium, Calcium und Mangan sind in Stangensellerie enthalten und sorgen für einen nährstoffreichen Gemüsegenuss.

Wölkchen

Beitrag von Wölkchen » 31.01.2007, 17:25

Agar-Agar

Malaiische Herkunft: gelierendes Lebensmittel aus Algen ist die Übersetzung. Meist nur in Reformläden erhältlich.

Es handelt sich bei Agar-Agar um ein rein pflanzliches Geliermittel. Seine Gelierkraft ist 6-10 mal höher als bei Gelatine.

Verwendung: Wird in kaltem Wasser angerührt und löst sich vollständig nach kurzem Aufkochen auf wobei es dann beim Agkühlen unter 45 Grad ein festes Gel bildet.

1 g Agar-Agar bindet 50 bis 100 g Flüssigkeiten

Geschmacksneutral und geruchsneutral, leichtes Meerearoma was beim Verdünnen verloren geht.

Einsatz bei Fruchtigen Brotaufstrichen, Rote Grützen, Fruchtcremes, Tortenfüllungen, Puddings, Quarkspeisen oder Tortengüsse sowie Gemüsegrützen, Gemüsepasteten, Gemüse oder Fisch in Aspik.

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