Warum sollen nicht die Patienten nicht auch mal streiken ?

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Jaime

Warum sollen nicht die Patienten nicht auch mal streiken ?

Beitrag von Jaime » 16.12.2006, 16:58

was Ärzte und Apotheker können
müßten wir doch selbst auch können !

es geht um Riesensummen, die wir aufbringen
und trotzdem wird man behandelt, wie der allerletzte Rest. :D

Solange Ärzte nicht in der Lage sind, uns einfache Kostenrechnungen in die Hand zu geben und somit eine Kontrolle über ihre Behandlungen zu haben, solange glaube ich schon gar nix !

Wie haben sie sich fein gesträubt, die Patientengebühr zu verlangen, sie werden auch nicht rot, wenn sie für jeden Pups extra abrechnen

so muss nun mein Mann für Sono 30 e und für PSA 25 e löhnen.
eine schöne Zusatzeinnahme.

da ich dringend einen Termin beim Neurologen brauchte, rief ich mal welche an,,, als Kassenpatient null Chance,privat.. sofort
da wurde aber der Telefonhörer rot ! Nachdem ich mit einem Leserbrief drohte, klappte es ,, nanu--

meine Hausärztin heulte mir letzten Januar vor, dass sie für nix arbeite, das BMW SPORT CABRIO wohl im Lotto gewonnen, sie hätte nicht mal in den Tauchurlaub gekonnt. mein Bedauern hielt sich in Grenzen. ich konnte auch nicht

aber, wenn eine Patientin nachgeäfft wird, sie könne nicht schlafen, ob das die Wechseljahre sind ? sie sei ja keine Hellseherin
Nun, mich wird sie wohl genauso nachäffen.. Frage, ist das eine Ärztin oder keine ?ich war seit dem nicht mehr dort

Eine davor verlangte zu einer Impfung alle 4 Krankenkassenkarten..
für die Tochter, das ist Betrug ! wir wechselten

Nun, ich habe schon mal einem Weisskittel den Überweisungsschein vom Tisch genommen und in Stücke zerissen...

Und nun sagt nicht, ich sei rebellisch, damit habe ic meinem Sohn mit 11 Tagen schon das leben gerettet. Lasst Euch NIX mehr gefallen !
Wir sind doch nicht eine Herde von dummen Schafen.

Und dann flötete eine Ärztin, ach ja, sie wollen zur kostenlosen Vorsorge Untersuchung kommen..
Antwort: Gute Frau,Sie machen doch nichts umsonst und mein Krankenkassenbeitrag will auch bezahlt sein... was soll da irgendwo bitteschön denn etwas umsonst sein ?

darf nicht weiterschreiben.. sonst wird hier noch der pc rot...

LG jaime

Jaime

Streiker wurden extra angeheuert..

Beitrag von Jaime » 17.12.2006, 14:33

wie ich gerade aus dem städtischen Sonntagskäseblatt entnommen habe, liessen die Ärzte sogar streiken, gegen Bezahlung

na, nu?

und neulich kam im zdf eine Testreihe, was Apotheken so anbieten
grundsätzlich das Teuerste, die preiswerteste Alternative gabs nur auf massive Nachfrage und extra Bestellung

Globolis sind soooo billig, die bekommt man tatsächlich nur unterm Ladentisch--

Fazit, trotz der immensen Kosten will keiner gesunde Menschen haben, alldieweil sich daran nix verdienen läßt
Jeder Krebspatient spült hunderttausende von Euros in das System

und zum anderen Thema: Pflegeheime.. komme ich mal extra
abgezockt und totgepflegt
jetzt will hier wieder ein unbekannter Investor investieren...
ich hatte mal so einen lustigen Vortrag auf Halde wonach man auf einem Luxusdampfer besser aufgehoben sei, mit allen Ahnnehmlichkeiten... samt Bordarzt
und zum Schluss, ab über die Reling, erspart auch eine Unmenge !

lg jaime

woodstock

Beitrag von woodstock » 17.12.2006, 14:53

Liebe Jaime,
genau aus diesem Grund
und neulich kam im zdf eine Testreihe, was Apotheken so anbieten
grundsätzlich das Teuerste, die preiswerteste Alternative gabs nur auf massive Nachfrage und extra Bestellung
weswegen die online-Apotheke, die ihre erste Filiale hier in D aufmachen wollte, nicht durfte! Die musste doch wegen einer einstweiligen Verfügung dicht machen.
Wie der derzeitige Stand ist, weiß ich allerdings nicht!

Gruß, Doro
die deinen Ärger vollkommen versteht

Lachtaube

Beitrag von Lachtaube » 17.12.2006, 15:44

Jaime du sprichst mir aus der Seele. Besser könnte ich es auch nicht schreiben. :ja:
War mal bei meiner Krankenkasse und habe nachgefragt ob und warum ich die Ultraschall- Untersuchungen, Zahnreinigungen (laut Zahnarzt 3x Jährlich) und Knochendichte -Messungen selbst bezahlen muß. Da sie doch zur Vorsorge gehöhren. Bekam zur Antwort :,,Wieso, wir bezahlen alles was ihr Arzt für notwendig erachtet.''Jetzt sag ich immer beim Arzt, wenn es notwendig ist bezahlt das doch meine Kasse. Aufeinmal ist es nicht mehr notwendig. :gruebel:

Am besten Ältere die nicht mehr den vollen Einsatz bringen und Kranke notschlachten.
Mein Apotheker hat sich ein neues Flugzeug gekauft. Der Arme. Meine Nachbarin ,die Frauenärztin, haben 4 neue Autos vor der Tür stehen. Die Arme ,sie weiß nicht mehr wo sie parken soll.

echtgold

Beitrag von echtgold » 20.12.2006, 01:07

Hallo,

auch bei den Ärzten gibt es große Unterschiede!

Manche verdienen noch ganz gut,weil sie 5 Minuten-Medizin betreiben und es schaffen,möglichst viele zweifelhafte "Extras" an Ihre Patienten zu verkaufen.

Unser Hausarzt allerdings verdient garnicht so furchtbar viel.
Er gehört zu der Sorte,der täglich seine Mittagspause und die Abendzeit für Hausbesuche verbraucht und der noch mehr als drei Sätze mit einem spricht,wenn man in die Praxis kommt.
Abends ist er nie vor sieben zu Hause,mittags isst er im Auto ein Butterbrot....
Er hat ,wie er selbst sagt,eigentlich zu viele Patienten,denn er ist ein guter Arzt.

Ich gönne ihm seinen Verdienst.
Er hat einen VW-Kombi und eine Eigentumswohnung für sich und seine vierköpfige Familie.

Mein (ehemaliger) Orthopäde hat eine Riesenvilla im "Waldviertel" mit Wasserfall im Garten und fährt mehrere Luxusautos....
Mich hat er mit überteuerter Akkupunktur,welche auch noch dilettantisch war(wie ich heute weiß) abgezockt und nur Schmerzmittel in mich reingepumpt....

Man kann nicht alle Ärzte über einen Kamm scheren....
Auch die meisten "kleinen" Assistenzärzte im Krankenhaus werden schlecht bezahlt, vor allem wenn man bedenkt, dass sie meist sechzig Stunden in der Woche arbeiten.

LG: echtgold

bienchen

Beitrag von bienchen » 20.12.2006, 07:54

Egal bei welchem Arzt man anruft, um einen Termin zu vereinbaren, sofort kommt die Frage:"In welcher Krankenkasse sind sie?"
Eigentlich könnten sie auch fragen:"Kassenpatient oder privat?"

Wie Jaime schon schrieb, als Privatpatient bekommt man wahrscheinlich sofort einen Termin.
Mein Mann brauchte auch mal einen Termin zum Neurologe und bekam überall die Auskunft erst in einem halben Jahr. Auch auf seinen Einwand, dass er jetzt Beschwerden habe, war nichts zu machen.
Er erkundigte sich bei der Krankenkasse, was er nun machen solle und dass als erstes immer die Frage nach der Kasse käme.
Laut Krankenkasse dürfen sie diese Frage gar nicht stellen, sie tun es trotzdem.
Als Rat bekam er dann, er solle einfach frech Privatpatient angeben und wenn er dann seinen Termin wahrnimmt, könnten sie ihn ja schlecht wieder wegschicken.

Er bekam dann aber schneller einen Termin über seinen behandelnden Arzt.
Dort hieß es der Arzt sei in der Privatsprechstunde und er solle in dem Warteraum für Privatpatienten warten.
Dort erwartete ihn der pure Luxus.
Die Ausstattung des Raumes sehr nobel, es wurde Kaffee und Kekese gereicht und ein dicker, flauschiger Teppich sorgte für Behaglichkeit.

Bei Privatpatienten überschreiten die Ärzte ihr vorgeschriebenes Budget der Kassen nicht und können so richtig verdienen an ihnen.
Unser Zahnarzt und unser Hausarzt erzählten uns, dass sie eben aus diesem Grund die Praxis oft schließen und Urlaub machen, weil sie das Budget erreicht hätten und für alle Patienten die sie dann mehr behandeln,
kein Geld mehr bekommen.

Da braucht man sich nicht wundern, wenn Kassenpatienten die 2. Wahl sind.

Jaime

Reform

Beitrag von Jaime » 20.12.2006, 09:28

Reform, Reform ich kann das Wort nicht mehr hören
bei jeder Reform ziehen wir doch den Kürzeren
Wir sind die Dummen

natürlich weiß ich, dass es auch Ärzte mit Herzblut gibt, die Hausärzte, die den Namen auch noch verdienen, und die ausgebeuteten Assistenzärzte an den Kliniken.
kein LKW Fahrer darf unentwegt am Steuer sitzen, aber die Chirurgen sollen immer noch operieren können.
kein Wunder, dass es Fehler gibt

Die Zeiten, wo die Professoren absahnen können bis zur Halskrause Oberstübchen sind hoffentlich vorbei.

und jetzt sah ich ein TV Bericht, wobei ein Zahnarzt Schönheitschirurgie betrieb, klaro ging s beträchtlich schief.

Darf man eigentlich einen Arzt seines Vertrauens nach den Zeugnissen seiner Ausbildung fragen?
Ich daRF :D
LG jaime

Demoiselle

Beitrag von Demoiselle » 27.12.2006, 21:04

Ein bekanntes Pärchen von mir, beide Mitte 50, sind privat versichert und löhnen zusammen um die 850€ monatlich für die Krankenversicherung.
Mal ehrlich Mädels, wenn ihr soviel abdrücken würdet, würet ihr auch eine "noble" Behandlung für euch beanspruchen. ;)
Ich zahle etwa 55€ pro Monat an die Krankenkasse. Da lässt sich nicht viel Luxus daraus zaubern.
Das ist wie in der Hotelbranche: entweder man wählt das Intercontinental für 300€ die Nacht oder das Ibis für 29€.

Dass das Gesundheitssystem bezahlbar bleibt, hängt an denen, die gesund sind oder viel Geld reinbuttern. Blöderweise beteiligen sich die privaten Kassen nicht daran, totkranke Arbeitslose, Rentner und Kinder optimal zu versorgen. Und das ist ein echtes Problem. Denn es ist nicht so, wie hier fälschlicherweise dargestellt, dass sich alle um die Krebspatienten reißen. Ganz im Gegenteil: ein neues Gesetz verpflichtet die Kassen auch Kranke aufzunehmen. Denn Kranke kosten primär. Mit einer Ausnahme: sie sind privat versichert und können sich die hohen Beiträge plus Zusatz leisten.

Was die Wartezeiten angeht, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es weniger an den Ärzten als vielmehr an den Sprechstundenhilfen liegt, ob man dran kommt oder nicht. Aus diesem Grund, wende ich oft einen kleinen Trick an und sage ich hätte was "Akutes". Das signalisiert den Arzthelferinnen, dass ich als Notfall eingestuft werden muss und sie mich nicht wegschicken dürfen. Oft stimmt das sogar. Man geht ja nicht zum Spaß zum Arzt.
Bei Vorsorgeuntersuchungen wende ich mich oft direkt an meine Ärztin, denn sie ist immer noch die Chefin. Die Sprechstundenhilfen verstehen oft nicht, was "berufstätig" heißt und meinen, man könne um 14 Uhr mal eben zum Arzt.

Die 2-Klassen-Medizin finde ich zum Speien, aber ich kann auch nachvollziehen, dass Ärzte sich in eine moralisch bedenkliche Rolle gedrängt fühlen, einfach weil sie ihre Privaten halten wollen.
Ein Arzt, der mit verschiedenen Wartezimmern zwischen seinen Patienten unterscheidet, werde ich jedoch sofort wechseln. Ich habe nicht nur einen hohen fachlichen Anspruch an meinen behandelnden Arzt, sondern auch einen hohen menschlichen.

Grüße, Demoiselle

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