1. Mobbing in der Schule

Probleme mit der Schule? Haben unsere Kinder Perspektiven? Austausch rund um die Bildung unserer Kids ab Schulanfang ...
Antworten
Helena

1. Mobbing in der Schule

Beitrag von Helena » 19.11.2004, 19:39

ich bin kürzlich durch zufall auf diese diversen seiten gestossen. im ersten moment war ich entsetzt. im zweiten moment kamen mir diverse handlungen nicht sooo fremd vor.


ich meine durchaus, man sollte diese links veröffentlichen. immerhin ist man/unsereins alt genug, um bestimmte handlungen objektiv als gegeben einstufen zu können, oder eben nur als subjektive beispiele.

trauríg, aber wahr.

woodstock

Beitrag von woodstock » 19.11.2004, 21:42

Ihr Lieben,
Danke für diese Links. Einiges war selbst mir als Schülerin nicht fremd - damals sprach man nur noch nicht von mobbing.
Bei mir kam, leider, dazu, dass mein Vater Lehrer an meiner Schule und teilweise auch in meiner klasse war.
Horror!
Man war sich nie sicher, warum eine Klassenkameradin gerade Interesse an mir hatte:
Vielleicht versprach sie sich einfach bessere Noten dadurch, dass sie bei uns Gast war.
Da mein Vater für solche Sachen gar nicht einzunehmen war, merkte man recht schnell, wer Interesse an mir und nicht an seinen Noten hatte.
Ich habe mir meine Freunde immer nur in der Nachbarschaft und außerhalb der Schule gesucht, weil ich es leid war.
Unter diesem aspekt denke ich an meine Schulzeit gar nicht gerne zurück.
Vieles von dem, was in der Mobbingliste drinsteht, kennen meine Töchter auch. Allerdings nur von einer Klassenkameradin. Und dann zum Glück die leichtere Variante.
Aber auch das reicht, weil es einfach nervend ist und, da es hinter dem Rücken der Lehrer geschieht, nicht wirklich nachweisbar ist.
Bei denen an der Schule wird dann ganz gern gefragt: schließt ihr denn das Kind aus oder macht irgendetwas, dass sie so reagieren muss?
Dass das Mädchen zu Hause ganz massive Probleme hat, die Eltern sich getrennt haben, das Kind Angst vor einer alles-regeln-wollenden Übermutter hat und deshalb ständig lügt.
Das alles ist irrelevant...
Und ein Thema, über das man sich den ganzen Abend auslassen könnte.
LG, Doro

blues

Beitrag von blues » 15.02.2006, 07:35

Ich hole diesen Thread mal aus der Tiefe hoch , da dieses Thema leider immer noch sehr aktuell ist .
Ich habe folgendes zugeschickt bekommen :

500.000 Mobbing-Opfer an deutschen Schulen
- Studie: Kinder an allen Schularten betroffen



An Deutschlands Schulen wird Mobbing zu einem immer größeren Problem. "Die Situation wird immer schlimmer", sagte Mechthild Schäfer, Mobbing-Expertin und Entwicklungspsychologin an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität, der Tageszeitung "Die Welt". Ihre Untersuchungen hätten ergeben, dass es Mobbing inzwischen in nahezu jeder deutschen Schulklasse gebe. "Etwa ein Kind von fünfundzwanzig kann als ernstes Opfer von Mobbing bezeichnet werden, das ein- oder mehrmals in der Woche Attacken über sich ergehen lassen muss."

Das entspreche bei rund zehn Millionen Schülern in Deutschland knapp einer halben Million Mobbing-Opfer. Alle Schularten seien in ähnlicher Intensität mit dem Problem konfrontiert: An Hauptschulen auf dem Lande gebe es etwa genauso viele Mobbing-Fälle wie an einem Gymnasium in der Stadt. Das Thema Mobbing wird laut Schäfer in den Lehrerzimmern "gewaltig unterschätzt". Daher fordert die Wissenschaftlerin ein gezieltes Lehrertraining und eine breite öffentliche Diskussion.
Ich finde das ziemlich erschreckend..... Wie sieht es damit an Euren Schulen aus ? Hier bei uns versuchen sie mit Streitschlichtern und Klassenstunden dagegen an zu gehen. Obwohl ich auch das Gefühl habe , so richtig funktioniert das nicht ..... :-(

matou

Beitrag von matou » 15.02.2006, 07:58

Ich denke auch, dass das Thema brandaktuell ist. Und, man soll es nicht glauben, aber auch Grundschulen sind von so etwas schon betroffen, die lieben Kleinen schenken sich da nichts.

Opfer sind meistens die Kinder, die in irgendeiner Weise auffälliger sind als ihre Klassenkameraden, zumindest an der Grundschule unserer Kinder. Vor zwei Jahren war mein Sohn davon betroffen, der sich in der Schule ziemlich verhaltensauffällig zeigte (Unterforderung und damit verbundenem Störverhalten, aber das ist eine andere Geschichte). Seine Klassenkameraden, die ihn größtenteils schon aus dem Kindergarten kannten, haben sich mit einem Mal gegen ihn "zusammengerottet", ihn gepiesackt, über den Schulhof gejagt, Kapuzen abgerissen, Mützen weggenommen usw. Das Repertoire der "Grausamkeiten" lässt sich beliebig verlängern. Mittlerweile ist das Problem im Griff, aber es war nur mit viel Engagement meinerseits und der Lehrkräfte möglich.

In der Klasse meiner Tochter gibt es derzeit einen Jungen, der (wie ich vermute) an ADHS leidet und damit auch auffällig ist, da beginnt sich eine ganz ähnlich Entwicklung zu zeigen wie bei meinem Sohn damals.

Ist die Frage, ob man das schon als Mobbing bezeichnen möchte in der Grundschule. Es ist meines Erachtens in jedem Fall als Vorstufe zu sehen, der man vehement begegnen muss, damit sich daraus nicht eine Systematik entwickelt bei den nachfolgenden Schularten. Und das geht nur über eine Toleranzerziehung, die sowohl im Elternhaus wie in der Schule geübt werden muss.

LG,

Matou

Babsel

Beitrag von Babsel » 15.02.2006, 09:12

Bemerke auch, dass es schon an den Grundschulen anfängt. Unser Sohn wurde vor wenigen Wochen von einem Jungen, den er seit dem Kindergarten kennt, erpresst: Wenn er ihm am nächsten Tag nicht 1 Euro bringt, dann verrät er ein Geheimnis. Wenn Sohnemann nicht bei ihm schläft, verrät er ein Geheimnis. Wenn er nicht zu uns kommen darf, dann ist er nicht mehr sein Freund ... (und ob er kommen durfte!!! :evil: :evil: :evil:)

Wohlgemerkt: Der Bub ist erst 7!

Zum Glück spricht unser Sohnemann mit uns darüber!!! Dafür sind wir sehr dankbar und hoffen sehr, dass es so bleibt!

Ich verstehe allerdings wirklich nicht, was für ein Seelenmorast bei den Kids dahinter steckt? Ist es vielleicht Verlustangst? Sucht nach Anerkennung bzw. Beachtung? Unsicherheit, Festkrallen, Angst?

Jaime

zu Mobbing

Beitrag von Jaime » 15.02.2006, 09:37

das gabs früher schon , unter dem Namen: Prügelknaben
jeder Lehrer hatte seinen Liebling :evil:
meist war nicht viel Gegenwehr aus dem Elternhaus zu erwarten, arm, krank oder alleinerziehend, ledig geboren,

(gerade neulich sprach ich mit einer ehem. Schulkameradin, sie erzählte weinend, wie ihre Kindheit unter 7 Geschwistern so war,Vater trank und Mutter hatte resigniert, es war auch nie Geld da, sie hatten ständig Hunger
und dann kommen die Lehrer am Beginn des neuen Schuljahres und stellen unmögliche Forderungen neue Bücher, Hefte, Umschläge in best. Farben, Malfarben, Zirkel, Schulausflüge. Und das bei 7 Kindern.
Zuhause Druck , in der Schule wurden sie öffentlich gedemütigt.)

Spiel nicht mit dem Schmuddelkind, war die Devise, was mich natürich ganz besonders interessierte, und nicht abhielt,ich habe sie auch immer trotz Protest zu meinem Geburtstag eingeladen(Geschenk habe ich ihr gegeben zum einwickeln)

So oder ähnlich wird sich das auch heute abspielen,meistens kann man aber nicht mehr genau hinter die Kulissen gucken, in Städten eher nicht.
In Berlin kommen in tgl. 400 <Menschen in eine klösterliche Suppenküche.

und jetzt noch aus dem Tierreich
die Hühner haben immer ein Huhn, auf dem sie herumhacken, kommt dieses arme Dingens in den Topf, suchen sie sich ein neues aus... eine Serie ohne Ende
oder bei den Wölfen ! es gibt immer ein Tier, das den Schweif eingerollt hat und alleine herumsteht, nur die Knochen abbekommt.Beobachtet dies mal beim näxten Zoo oder Wildparkbesuch. LG.J:

Auch in den Firmen habe ich dieses kennengelernt,meist suchen sie sich mit traumwandlerischen Sicherheit ein Geschöpf heraus, wo sie wenig Gegenwehr erwarten.

Pudding

Beitrag von Pudding » 15.02.2006, 18:34

Erwachsene, also Lehrer, die mobben, haben ein Problem mit sich selbst, ihre Opfer müssen dafür hinhalten, damit sie sich selber hervorheben können. Traurig traurig und wahnsinnig unpädagogisch dafür Kinder zu benutzen.
Schlimm ist, meist kann man solchen Leuten gar nix nachweisen. Und wie soll ein Kind oder Jugendlicher sich dagegen wehren - ihm steht eine Autoritätsperson gegenüber.
Kinder können sehr grausam untereinander sein, wenn sie mobben, können sie oft nicht wirklich nachvollziehen, was sie in ihrem Gegenüber anrichten können. Es sollte an allen Schulen ein Thema sein, was ausdiskutiert und ausführlich behandelt wird. Und das Lehrpersonal ist mit verantwortlich, es darf da keinesfalls weg sehen, im Gegenteil, es müsste da viel mehr durchgegriffen werden somit dieses Mobben wenigstens zum Teil unterbunden werden könnte.
@Babsel: ja, der Wunsch nach Anerkennung und Beachtung steckt oft dahinter. Das können Gründe sein, aber keine Entschuldigungen und kein Freipass. Kinder, die mobben, sind selber sehr fragil. Aus welchem Grund auch immer. Man sollte schon versuchen in die Tiefe zu gehen. Und vor allem den Kindern bewusst machen, was sie damit anstellen können.

Sister

Beitrag von Sister » 15.02.2006, 21:00

Mein Kleiner war nach einer wohlbehüteten Grundschulzeit mit Wechsel zum Gymn. auch Mobbingopfer! Aufgeschlitzte Kleidungsstücke und zerissene Schulhefte waren noch harmlos. Auf Klassenfahrt wurde er gezwungen, aus dem Fenster zu klettern! Wieder zu Hause, hat er sich uns anvertraut. Mit der Klasse gab es ein Sozialtraining, was aber nur von einigen wenigen Schülern angenommen wurde! In seiner Not schrieb mein Sohn an den Direktor eines anderen Gymnasiums, weil er es nicht mehr ausgehalten hat und wechseln wollte. Letztendlich ist er nach vielen guten Zureden seiner Klassenlehrerin an der Schule geblieben, kam in eine andere Klasse in der er sich bis heute sehr wohl fühlt. Letztendlich ist er gestärkt aus dieser ganzen Situation hervorgegangen, eben weil wir als Familie hinter ihm standen und auch seine Lehrerin!

LG von sister

petry

Beitrag von petry » 15.02.2006, 21:32

Den Kindern den Rücken stärken ist wichtig.Das sehe ich bei meiner Kleinen auch.Genetisch bedingt hat sich ein Makel bei uns in der Familie festgesetzt.Eine sehr auffallende Nase.Dementsprechend kommen die Sprüche.Es schmerzt mich sehr,wenn sie mir ihr Leid klagt,das die anderen sich über sie lustig machen.Ich habe damals auf der Schultoilette versucht mich umzubringen,weil ichs nicht mehr ausgehalten habe.Ich versuche sie zu stützen.Operation ist leider erst später möglich.Ich versuche ihr Mut zu machen,das sie ja den Vorteil hat,das sie sich operieren lassen kann,aber gegen Dummheit,würde auch keine Op helfen.
Kinder können grausam sein.
Im Moment bin ich dabei ihr zu vermitteln,das sie aber auch einen Vorteil daraus ziehen kann.Wer sich ernsthaft mit ihr anfreundet,meint es wirklich ehrlich mit ihr.Sie wird nicht kaum falsche Freunde haben.

Wölkchen

Beitrag von Wölkchen » 18.02.2006, 00:14

Im Spiegel habe ich mehrere intessante Artikel dazu gelesen.
Im Kampf gegen Mobbing unter Kindern setzen nun auch staatliche Schulen auf einheitliche Kleidung - und erhalten Unterstützung aus der Politik.
Projekte in der Hinsicht laufen und eines schon über 6 Jahre in Hamburg.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,400293,00.html Hier der eine Artikel zum Nachlesen von dem kommt man dann weiter zu dem Hamburger Projekt und auch den Erfahrungen der Elternschaft und den Schülern.

Nach sechs Jahren Erfahrung mit dem Einheitsdress an der Haupt- und Realschule Sinstorf im Hamburger Süden fällt ihr Fazit euphorisch aus: "Schüler, die eine einheitliche Kleidung tragen, lernen besser, sind rücksichtsvoller und können sich besser konzentrieren."

Nicht nur, dass das Thema Kleidung nicht mehr als Mobbingfaktor vorhanden ist sondern auch noch dieser tolle Nebeneffekt. Die Beschreibung von dem Buch darüber findet ihr unter www.schulkleidung.com

Ganz wichtig, niemals Schuluniform schreiben, es heißt Schulkleidung.

Jaime

jawoll

Beitrag von Jaime » 18.02.2006, 09:09

und diese Artikel sollten in jede Schultasche , in jede Eltern und Lehrerkonferenz getragen werden ! Fangt an, damit , Jaime

meol

Beitrag von meol » 28.08.2006, 20:32

Hallo zusammen!

Ich muss heute dieses Thema nochmal aufgreifen.
Ich bin mir nicht sicher, ob man das Problem meines Sohnes (er geht jetzt in die vierte Klasse) auch schon mobbing nennen kann. Es geht noch nicht um das ganz Extreme. Mein Kind wird weder über den Schulhof gejagt, noch werden ihm die Sachen zerschnitten. Noch nicht.

Momentan ist es so, dass er Tage hat, da ist er vollkommem fertig. Er sitzt hier, man merkt gleich, irgend etwas war los, er trödelt noch mehr bei den Hausaufgaben als sonst, bekommt nichts gebacken, flucht, meckert und irgenwann, mitten in den Hausaufgaben heult er los und klagt sein ganzes (Schul-)Leid.
Leider kann er nicht immer gleich raus mit der Sprache.

Die anderen (Jungs) zickeln, ärgern, machen ihn runter, werden manchmal etwas handgreiflich, lassen ihn nicht mitspielen, erst recht nicht beim Fussball, er ist ihnen nicht gut genug, ... . Leider haben wir auch eine Klassen, in der ein Großteil im Verein spielt. Die halten zusammen wie Pech und Schwefel. Mein Sohn gehört nicht dazu.
Ich muss zugeben, er ist auch im Unterricht ein eher auffälliges Kind, was sich nicht konzentrieren kann und unruhig wirkt.
Aber anfangs (Kindergartenzeit) hatte er noch "Freunde". Jetzt kaum noch. Es macht ihn total fertig.
Einem Kind zu erklären, dass die wenigen Freunde (ein, zwei) die er hat, aber gute Freunde sind (einer davon geht nicht mal auf die selbe Schule) bringt natürlich wenig Trost.
Gibt es Krach in der Schule, wehrt sich mein Sohn auch (wenn auch nur wenig). Leider gehört er aber auch zu denen, die die Lehrerblicke genau in dem Moment auf sich ziehen. Problemkinder hat man halt schnell auf dem Kicker.

Ich weiß momentan nicht richtig, wie ich ihm helfen soll.
Heute wollte er schon die Klasse wechseln.
Ein Gespräch mit der Lehrerin? Er hat (logischerweise) totale Angst, dass es dann noch schlimmer wird.

Im Laufe des Schuljahres werden die Kinder in einer Literaturwerkstatt ein Buch besprechen. Es wird um das Thema mobbing gehen. Bin mir nur nicht sicher, ob die Kinder sich überhaupt wiedererkennen und ob es irgend eine Wirkung auf diese haben wird.

Sind die Kinder einmal freundlich, ist er gleich so naiv, hält sie für seine Freunde und würde alles für sie tun, damit sie ihn anschließend gleich wieder fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel.

Habt ihr Tips für mich? Wie kann ich ihm den Rücken stärken? Wie stärke ich sin Selbstbewußtsein?
Es tut wirklich schrecklich weh, wenn das eigene Kind solche Probleme hat!

Danke und schöne Grüße,meol

smile

Beitrag von smile » 29.08.2006, 13:48

Hallo meol,

ja, das Thema Mobbing in der Schule habe leider auch ich selbst erfahren müssen, als ich noch zur Schule ging. Auch wenn ich es selbst erfahren habe und mich noch gut daran erinnere, weiß ich gerade keinen großen Rat.

Viel reden ist wichtig, auch wenn er nicht gleich mit der Sprache rausrückt, wenn er dann anfängt und spricht, wird es ihm danach sicherlich auch etwas besser gehen. Das ist absolut keine Lösung des Problems, aber wenn er anfängt in sich hineinzufressen wird es noch schlimmer.

Wenn ich das richtig sehe, geht dein Sohn noch ein Jahr in diese Klasse und hat dann einen Schulwechsel bevorstehen!?!? Hoffentlich bessert es sich dann in einer neuen Umgebung.

Meiner Mutter und mir hat eine Lehrerin damals angeboten einen Psychologen aufzusuchen, der speziell Ansprechpartner für Mobbing in der Schule sein sollte. Grund war einfach, damit ich als betroffene Person besser damit umgehen kann. Wir hatten es aber nicht wahrgenommen, weil ich nicht wollte. Heute finde ich die Idee gar nicht so schlecht.

Leider habe ich gerade nicht viel Zeit um näher darüber nachzudenken, aber ich melde mich nochmal

meol

Beitrag von meol » 29.08.2006, 15:08

Danke smile, dass Du Dir trotzdem Zeit genommen hast.
Mit dem Psychologen zu reden, ist vielleicht keine schlechte Idee.
Da er wegen seiner Konzentrationsstörung in der Praxis eines Kinderpsychologen eh schon bekannt (wenn auch nicht in Behandlung) ist, so könnte ich diesen auch um Rat fragen.
Habe ich ehrlich nicht dran gedacht.
Schönr Grüße, meol

smile

Beitrag von smile » 30.08.2006, 19:52

Wie versprochen melde ich mich nochmal, aber eine zündende Idee habe ich leider noch immer nicht. Mobbing am Arbeitsplatz, da sind es Erwachsene, die es ebenfalls super schwer haben, die aber anders damit umgehen können als ein Kind.
Bei mir besserte sich das ganze damals, als manche Schüler die Klasse verlassen mussten oder Themen wie "Klassenbester" + "Markenmode" nicht mehr die wichtigsten waren. Aber auch später mit älteren, gibt es noch Mobbing durch "Kinderkram". Ich weiß kein Rezept, außer stark sein und durch - und nicht zu leichtgläubig sein (du erwähntest, dass dein Sohn schnell auf die freundlichen Worte der anderen anspringt).

Redet mit der Psychologin, das erscheint mir der geeigneteste Weg zu sein. Ich denke auch die Lehrer sollten davon wissen. (Je nachdem was das für Lehrer sind, da gibt es ja leider nicht nur einfühlsame Menschen)

Ich wünsch euch viel Glück!

meol

Beitrag von meol » 31.08.2006, 09:03

Danke smile!
Werde mal mit der Klassenlehrerin sprechen und ggf. den Kinderpsychologen um Rat fragen.
Gruß, meol

Wölkchen

Beitrag von Wölkchen » 31.08.2006, 11:36

@meol

Gehe bitte auch auf das Eingangsposting. Dort findest du einen Link.
Ich kann ihn nur empfehlen.

meol

Beitrag von meol » 31.08.2006, 12:15

Hallo Tina!
Vielen Dank für Deinen Ratschlag.
Habe mir die Seite auch schonmal angesehen.
Gruß, meol

Antworten

Zurück zu „Schule & Ausbildung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste