Mein Sohn macht nur unsinn im Unterricht

Probleme mit der Schule? Haben unsere Kinder Perspektiven? Austausch rund um die Bildung unserer Kids ab Schulanfang ...
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Lauretta

Mein Sohn macht nur unsinn im Unterricht

Beitrag von Lauretta » 23.04.2010, 10:19

Hallo,
hoffe das mir hier jemand helfen kann.
Und zwar geht es um meinen Sohn 11 Jahre,5 Klasse einer Hauptschulle.
Das Problem ist das er im Unterricht nur Unsinn macht,arbeitet nicht mit.
Es gab mal eine kurze Zeit da war es wieder ok,nun ist es wieder so das er nur mist macht.
Leider weiß ich mir keinen Rat mehr.

fabel

Beitrag von fabel » 23.04.2010, 11:00

Hast du es schon mal mit professioneller Hilfe versucht. Ich würde mich an eine Erziehungsberatungsstelle wenden. Dort arbeiten Fachleute, die täglich mit solchen Problemen zu tun haben. Die können dir bestimmt Tipps geben.
Was sagen denn die Lehrer dazu, hast du mit denen schon mal gesprochen? Vielleicht bietet ja auch die Schule eine Beratung.

Lauretta

Beitrag von Lauretta » 23.04.2010, 12:44

Ich gehe seit ca. 3 mon. mit meinem Sohn zum Psychologen,doch der hat auch nicht wirklich etwas heraus gefunden,das einzigste was mein Sohn sagt ist das der Lehrer ihn nicht leiden kann.
Bei uns auf der Schule gibt es keinen Schulpsychologen sondern einen Sozialarbeiter,doch der Lehrer sagte,der Sozialarbeiter wäre so voll das er nicht immer alle Schüler bearbeiten kann.
Nun gestern hat der Klassenlehrer hier angerufen und hat gesagt,wenn Sohn weiterhin in der Schule mist macht wird der Lehrer mich anrufen das ich meinen Sohn vom Unterricht abholen muß,da sich der Lehrer nicht um alle Schüler gleich kümmern kann schon gar nicht um welche die mist mache.
Mein Sohn bekommt auch fast täglich Strafarbeiten die er erledigen soll.

Wäre es den möglich das mein Sohn einfach nur unterfordert ist und deshalb so viel unsinn im Unterricht macht?
Er sagt auch sehr oft"Mama ich will von der Hauptschule runter und möchte auf eine Realschule",doch da sage ich es ist nicht so einfach wie du es dir vorstellst.

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 26.04.2010, 14:31

Hallo Laurette,

mein erster Gedanke, als ich deine Anfrage las, war genau das: Unterfordert?!?

Wenn du schon selber den Gedanken hast, dann lass ihn testen.
Bei uns in BW gibt es beim Schulamt Schulpsychologen, die solche Tests durchführen.
Wenn du angst hast, dass er nachher in der Schule deswegen gehänselt wird, weil er den Test gemacht hat, dann versuch es nicht über die Schule u machen, sondern direkt Kontakt zu einem Schulamt deiner Wahl auf zu nehmen.

Eine Bekannte von mir hat ein ähnliches Problem.
ADHS mit Hochbegabung ---- ganz tolle Kombi :rolleyes: , aber nicht ungewöhnlich. Ihr Sohn ist jetzt auf der freien, evangelischen Schule (kleinere Klassen, anderer Lehransatz) und nimmt Ritalin. Damit fühlt er sich besser und kann besser still sitzen und lernen, was ein Schüler nun mal lernen muss, auch wenn er hochbegabt ist.

Soll jetzt nicht heißen, dass ihr auch in Richtung ADHS suchen sollt, war nur als Beispiel gedacht.

Wie kam es eigentlich zur Hauptschulempfehlung?? War er in der Grundschule auch so zappelig und unaufmerksam??

claudia

Beitrag von claudia » 26.04.2010, 14:47

Hallo Lauretta,
wir hatten mit unserem inzwischen 14jährigem Sohn ähnliche Probleme.
In der vierten Klasse bekam er die Empfehlung für die Hauptschule.Da er unbedingt auf die Realschule wollte haben wir ihm die Chance gegeben und ihn dort angemeldet.Für ihn funktionierte es dort nicht....Das erste Gespräch mit der damaligen Klassenlehrerin hatte ich nach etwa 2 Monaten,weil er immer wieder den Unterricht störte.Dann ging es Schlag auf Schlag dass wir ihn bereits nach der zweiten Unterrichtsstunde beim Direktor abholen mussten.Ich will Dir keine Angst machen aber ich sass mehr als einmal dort zum Gespräch und musste mir Sachen anhören wie "kein Stück erzogen dieses Kind" und "als Mutter 11 Jahre lang als Mutter versagt".Das sind noch die harmloseren Sachen,die mir dort gesagt wurden.Also sind wir mit dem Kind erstmal zum Psychologen gerannt (Jugendamt habe ich Bedenken).Dort wurde Sohnemann getestet auf alles mögliche,unter anderem IQ-Test,welcher normal ausfiel.Dann weiter zur Kinderärztin für diverse Untersuchungen,unter anderem Schilddrüse....Auch alles ohne Befund.
Vor zwei Jahren ging es nicht anders,wir haben ihn mehr oder weniger zwangseinweisen lassen in die Kinderpsychatrie.Nach 13 Tagen ist er dort abgehauen aber wir hatten zumindest etwas greifbares: ADHS
Im ersten Moment haben wir aufgeatmet,endlich gab es eine Erkärung dafür das er so "anders" ist als seine vier Geschwister (die,soweit möglich,"normal" sind.Er schluckt seit rund zwei Jahren Ritalin und ich bekommen nicht mehr wöchentlich Anrufe seiner Lehrerin.

Krissi

Einen Schritt nach dem anderen

Beitrag von Krissi » 28.04.2010, 10:49

Hallo,

es stehen ja schon einige Lösungsmöglichkeiten hier im Forum. Jedoch möchte ich raten, das Pferd nicht von hinten aufzusäumen. ;)

Ich selbst arbeite u. a. mit AD(H)S-Betroffenen und deren Angehörigen und habe auch ein Buch darüber geschrieben. Ritalin sollte immer die letzt gewählte Möglichkeit sein.

Ich würde daher auch empfehlen, sich erst einmal in aller Ruhe zu informieren, den Jungen in der Zwischenzeit zu stärken. Denn es könnte ja tatsächlich "nur" ein menschliches Problem sein, das - so wie es scheint - hier leider der Junge ausbaden muss. Leider eine immer öfter "gewählte" Variante. :nein:

Es gibt zig unterschiedliche Lösungsansätze. Man sollte aber auch immer den Jungen mit einbeziehen. Er ist ja schon 11 Jahre und versteht so einiges und kann selbst mit entscheiden.

Wenn er den Wunsch äußert, auf eine Realschule zu gehen, würde ich wirklich den Schritt als erstes gehen. Vielleicht sind damit alle Herausforderungen behoben. Denn wenn ihr zu einem Psychologen, Erziehungsberater o. ä. geht, kann es sein, dass der Sohn signalisiert bekommt, dass er so nicht richtig ist, wie er ist. Das bekommt er schon zu genüge in der Schule. Er braucht - glaube ich - erst einmal Unterstützung und keine "Fehler-Suche".

Ich wünsche euch viel Erfolg, Mut und Kraft!

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indigo
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Beitrag von indigo » 28.04.2010, 20:19

@lauretta, die ehemalige Freundin meines Sohnes hatte ähnliche Probleme. Auch sie ging mit dem Kind zum Schulpsychologen. Ca. 1 Jahr lang ging sie dort hin, bis der Junge endlich mal aus sich heraus kam und was erzählte. Dann erst konnte der Psychologe ansetzten. Das dauert manchmal so lange.
In der Schule, Verein usw. nur Probleme aber zu Hause und auch bei uns war er ein frommes Lamm. Kaum zu glauben, wie sich Kinder verhalten können.
Ja und das ist dann auch ein langer schwerer Weg.
Ich wünsch Dir viel Kraft.
Ansonsten hat @fipsle schon zu vielem geraten.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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fabel

Re: Einen Schritt nach dem anderen

Beitrag von fabel » 29.04.2010, 07:21

Krissi hat geschrieben:Hallo,

. Ritalin sollte immer die letzt gewählte Möglichkeit sein.!
Das sehe ich auch so. Ritalin wird heute leider sehr oft zu schnell verordnet, nur weil die Kinder nicht dem gesellschaftlich gewünschtem Verhalten entsprechen.

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 30.04.2010, 07:24

Wo ist denn Lauretta geblieben???

Wenn wir ihr schon versuchen zu helfen, wäre es ja nett, wenn man mal wieder was von ihr hörte.....

Ich denke, man muss genau abwägen, ob man Medikamente wie Ritalin oder Concerta gibt.
Auf keinen Fall sollte man sie verdammen....
Oder Eltern, die sie ihren Kindern verabreichen, vorwerfen, sie wollten ihre Kinder nur ruhigstellen.

Man muss immer das Wohl des Kindes im Auge haben.
Die Frage ist ja, was ist für das Kind schlimmer?
Die evt. Nebenwirkungen des Medikaments oder der Zustand, in dem es sich befindet: z.B ständiges Stören des Unterrichts und somit die Gefahr der Schule verwiesen zu werden, Ablehnung durch Klassenkameraden aufgrund seines Verhaltens, unerträgliches Verhalten zu Hause, unter denen die ganze Familie leidet, Zurückziehen in sein Schneckenhaus mit Angst vor der Umwelt.
Das kann soweit bis zum Selbstmord gehen.....

Ich habe selber ein ADS-Kind zu Hause.
Als sie 12 Jahre alt war, stand ich vor der Frage: Concerta geben oder nicht.....
Ich wusste um die Nebenwirkungen des Medikamentes, und auf der anderen Seite sah ich, dass sie sich immer mehr zurückzog, keine Freundinnen mehr hatte, den ganzen Tag allein in ihrem Zimmer blieb oder vor dem Fernseher saß, in der Schule total absank, kaum noch mit dem Lehrer sprach, ständig Wutanfälle bekam, bei denen auch mal der Essensteller durch die Gegend flog, zu Hause hatten wir nur noch Zoff, der Psychologe kam nicht richtig an sie ran, weil sie die Mitarbeit verweigerte und, und, und.....

Ich habe mich damals entschieden, ihr Concerta zu geben, weil ich es für das kleiner Übel hielt.
Und ich bin der Meinung, dass es richtig war....
Stünde ich heute wieder vor der Wahl, würde ich sofort zustimmen.
Aber nicht, weil es für mich einfacher wurde, sondern weil es dem Kind wesentlich besser ging.

Lauretta

Beitrag von Lauretta » 30.04.2010, 15:55

Tut mir leid das ich mich nicht so lange gemeldet habe,meine Kinder waren alle krank.
Mein Sohn ist seid ca.3 Mon.bei einer Psychologin,er fühlt sich auch wohl bei ihr.
Sie möchte mit ihm nächsten Monat einen IQ Test machen.
Unsere Schule hat einen Sozialarbeiter und der hat wohl super viel zu tun,nach aussage des Klassenlehrers.

Mein Sohn war vor 4 Jahren schon mal beim Psychologen(anderen),es ging damals weil ich mich scheiden lassen habe.
Die haben ihn dort auf dem Kopf gestellt und nichts herausgefunden.
ADHS ist bis heute auch ausgeschlossen.

Das er auf die Hauptschule sollte hat damals seine Grundschullehrerin entschieden,ich wollte ihn auf die Realschule geben doch die Lehrerin sagte uns damals er würde keine andere Schule auser die Hauptschule schaffen,so kam es dazu.
Nun jetzt denke ich es war ein fehler da er in jedem Fach 2-3 steht,da aber die Kopfnoten sehr schleht sind ist es nicht einfach das er auf einer Realschule aufgenommen wird.
Nein er war in der Grundschule nicht zappelig,auch zu hause nicht,er macht Sachen an einem Strang bis er fertig ist.

Bei uns ist es auch langsam so der Le4hrer sagte wenn er weiterhin im Unterricht stört müßen wir ihn in der Schule abholen.

Ich unterstütze meinen Sohn wo ich kann das weiß er auch wir reden auch offen über alles und wir kommer super miteinander zu recht.
Allgemein haben wir mit ihm zu hause überhaupt keine Probleme.

Mein Sohn hat seine Freunde nach wie vor mit denen habe ich mich auch unterhalten aber die sagen er verhält sich ganz normal wie die auch.
Was mir aber aufgefallen ist keiner seiner Freunde geht auf die Hauptschule,die gehen alle aufs Gymnasium oder Realschule.

Achtermama

Beitrag von Achtermama » 02.05.2010, 10:47

Hallo Lauretta,ich schließe mich im Allgemeinen der Meinung von Krissi an.Ich komme auch aus Kevelear und hatte ein fast gleiches Problem mit meinem heute fast 17jährigen Sohn.Vorab sage ich Dir:In Kevelaer ist die Schulmisere besonders schlimm.Er mußte deshalb von der Realschule auf die Hauptschule wechseln,obwohl er einen IQ für ein Gymnasium hätte.Er hatte ein exessives Lehrerproblem,weil er nicht damit klar kommt,das Lehrer sich nicht an das halten ,was sie sagen,dass sie unzuverlässig sind und sich in der Klasse "zum Affen "machen.Er artikullierte das auch ganz vernünftig und meinte ganz klar:Wie soll man bei dem Krach und Theater Unterricht machen-da mach ich nicht mit!Es gab Lehrer, da war er super-ohne Beanstandung und es gab Lehrer,da ging es gar nicht.Ich habe meine Kinder dazu erzogen kritikfähig zu sein und nicht obrigkeitshörig.Dazu gehört leider dann auch,dass Sie einem Lehrer mal die Meinung blasen.Sie haben sehrwohl gelernt das anständig zu machen,aber wenn das gesammte Klassenklima nicht stimmt,konnte auch er sich kaum beherrschen.Ich denke und erfahre immer wieder,dass Lehrer oft fehl an ihrem Platz sind und Schüler sie nicht als Respektspersonen wahrnehmen.Typisches Beispiel:Die Lehrerin meines Sohnes (des Jüngeren,12J.),5.Kl.Realschule beschwert sich, das fast alle Schüler der Klasse zum Sport ,zwei Minuten, zu spät kamen und lies die Schüler "zur Strafe",zehn Minuten auf der Bank sitzen!!!Genau diese Lehrerin kommt aber,nach Aussagen meines Sohnes,fast jedes Mal zur Sportstunde selbst 5-10Minuten zu spät!Ich frage mich,was tut diese Lehrerin um Ihr Fehlverhalten zu entschuldigen?Nichts?Auch das zehnminütige "Strafsitzen"ist ein Witz!Die Schüler haben sich gefreut nicht turnen zu müssen!Und für einen Lehrer ist es eine Tortour 29Schüler auf der Bank ruhig zu halten.Ich habe selbst früher Handballgruppen mit Kindern geführt-ich weiß wovon ich rede!Oder,anderes Beispiel:Eine Lehrerin verspricht der Klasse wochenlang,sie bringt ,als Anschauungsobjekt ,ein Bügeleisen von vor hundert Jahren mit.Bei jedem Unterricht wird sie von der Klasse danach gefragt.Sie hat es vergessen!Nach sechs Wochen-das Thema ist längst ein Anderes-bringt sie das Eisen dann endlich mal mit!!!Hallo?Wo ist das die Respektsperson Lehrer?Wo ist da das Vorbild?
Ein Kind kann noch so gut erzogen sein,in der Schule passt es sich dem Sog an ,der das herrscht.Es ist schwer einem Kind klar zu machen,dass es seinen erlernten Werten treu bleiben soll,wenn es für Anderer keine Werte sind.Meine Kinder diskutieren mit mir ständig über dieses Thema.Letztendlich hilft da nur Druck.Ich habe mich mit Lehrern dumm und dämlich diskutiert-teilweise auch mit Erfolg und Einsicht und werde es nun mit meinem 12jährigen wieder durchexessieren,da wir vor dem WE leider wieder einen unschönen Vorfall hatten.Ich erhoffe mir da auch noch Hilfe von einem Schulsozialarbeiter einen auswärtigen Schule.Unsere hat nämlich Keinen! Am Ende wird wahrscheinlich das stehen,was bei meinem jetzt 17jährigen stand:Ich werde ihm androhen im Unterricht neben ihm zu sitzen ,wenn er sich anders nicht mit den" doofen"Lehrern arrangieren kann.Das hat dann letztendlich geholfen.Gegen eine Schulwechsel werde ich mich bei meinem 12jährigen, wehren.Erst mal! Ich würde soooo gerne eine Elterngruppe gründen,die es wagt sich gegen Lehrer aufzulehnen,ohne sie fertig zu machen,ohne immer zu kuschen ,weil sie Angst haben,ihre Kinder müßten dann im Unterricht leiden.SO kann das nicht laufen.Siehe auch die Elternsprechtage,bei denen man uns stundenlang warten läßt,weil Lehrer keine Grenzen setzen können.In dem Fall den Eltern,die aus einer Viertelstunde Sprechzeit einen Halbe machen! Ich bin stolz darauf Quirulant zu sein ,ganz nach dem Motto:Nur tote Fische schimmen mit den Strom!!!Gruß Achtermama

Lauretta

Beitrag von Lauretta » 31.05.2010, 13:40

Hallo,
ich mal wieder.
So der Psychologe ist nun fertig mit meinem Sohn.
Ein IQ wurde auch gemacht.
Die Psychologin sagte mir er hätte ein IQ fürs Gymnasium,deshalb sagt sie er sollte auf jeden Fall auf eine Realschule wechseln da er dort mehr gefördert wird.
Das ist auch die Antwort darauf warum mein Sohn im Unterricht unsinn macht,ihm ist es einfach langweilig und er ist unterfordert.
Darauf hin habe ich ein kurzes Gespräch mit dem Klassenlehrer geführt,der mir daraf sagte,mein Sohn soll auf gar keinen Fall auf die Real sondern auf der Hauptschule bleiben.
Darauf hin habe ich dem Lehrer gesagt er soll sich bitte mit der Psychologin in Verbindung setzen und wenn die beiden ein Gespräch geführt haben,schließe ich mich dann auch noch mit ein.
Nun stehe ich vor einem neuen Problem,was soll ich machen?,welchen Rat soll ich annehmen?,wo kann ich mir noch eine dritte Meinung holen?

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Beitrag von Rosenfan » 01.06.2010, 19:15

Hallo Lauretta,

ich will Dir erst mal sagen, wie toll ich es finde, wie du um deinen Sohn kämpfst. Ich würde den Rat der Psychologin befolgen. Es gab doch schon viele Kinder, die wegen der Unterforderung im Unterricht gekaspert haben. Und danach ging es den Kindern besser. Lass Dich von dem lehrer nicht abwimmeln. Dass Du das Gesprach mit dem Lehrer und der Psychlogin verlangst hast, das war schon richtig. Dann gibt es doch auch den Probeunterricht, doch da kenne ich mich nicht so aus.
Ich würde erst das Gespräch abwarten und dann weitersehen.
Ich wünsche Euch viel Glück, dass dein Sohn endlich in die richtige Schule kommt, und ihr beide auch wieder zur Ruhe kommt.

LG Rosenfan

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Beitrag von indigo » 01.06.2010, 21:51

Genau @rosenfan, würde es auch so raten !
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 02.06.2010, 06:25

Hallo Lauretta,

an deiner Stelle würde ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das immer das Beste war.

In der Grundschule habe ich bei meiner Tochter auch mal auf den Rat der Klassenlehrerin gehört, nämlich sie "an der langen Leine" laufen zu lassen und keinen Druck zu machen. Das Ende vom Lied war, dass sie fürchterlich in ihren Leistungen nachließ, und am Ende blieb nur noch die Hauptschule.
Zum Glück hat sie dort aber die Mittlere Reife gemacht und ist anschließend zur Fachoberschule gegangen, die sie auch erfolgreich absolviert hat.

Bei unserem Sohn hat eine andere Klassenlehrerin Gott sei Dank am selben Strang gezogen und wir waren uns einig.....

Wenn du meinst, dein Sohn wäre auf der Realschule besser aufgehoben, und er möchte auch dorthin, versuch es......

Franzi

Beitrag von Franzi » 14.02.2011, 12:15

Hallo Lauretta,

ich denke, dass sich Dein Sohn in einer Phase befindet, in der Schule einfach nur "blöd und uncool" ist. Aber durch Bestrafungen o.Ä. wird er sich vermutlich nicht bessern. Es muss in seinem Kopf Klick machen, sodass er selber merkt "Hey, wenn ich was erreichen will, dann muss ich etwas tun!", doch das muss von alleine kommen. Seine Mitschüler werden möglicherweise in der Schule besser sein als er und vielleicht bekommt er dadurch einen Ansporn sich selbst zu bessern und mehr anzustrengen. Mit 11 Jahren hat man halt andere Prioritäten, aber auch ein Rabauke kann zum Musterschüler werden, wenn er nur will. :) Viel Erfolg Euch Beiden.

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