Krankenkassen werden teurer. Na wie findet ihr das?

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fabel

Krankenkassen werden teurer. Na wie findet ihr das?

Beitrag von fabel » 26.01.2010, 08:30

Na wie findet ihr das? Ich finde es ehrlich gesagt eine Frechheit. Die Kassen sollten das Geld lieber woanders einsparen z.b. bei den Vorstandsgehältern usw. .

Bei den 8 euro wird es wohl nicht bleiben :< . Wahrscheinlich wird die Pharmaindustrie nun wieder die Arzneimittelpreise erhöhen usw. Das schraubt sich immer weiter rauf. Und der neue Gesundheitsminister erscheint mir recht unfähig :( daran was zu ändern.

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 26.01.2010, 21:44

Fabel, hattest du von so einem Milchbubi ernsthafte Gegenwehr erwartet?!?


Aber es stimmt es gäbe bestimmt in der großen Hierarchie der Kassen genug Einsparungen, die nicht immer bei den kleinen Kunden sein müßten, sondern bei er Kasse selber.
Wozu brauchen die überall die neuesten, größten und tollsten Gebäude, die alle Nase lang renoviert werden müssen???!!!??
Dazu einen Haufen Angestellte, die z.B. bei uns ,wahrscheinlich aus Langeweile, als positives Beispiel immer hinter dem Hause stehen und qualmen???????????!!!!!!!!!!!


Da kann man nur wütend werden.

fabel

Beitrag von fabel » 27.01.2010, 08:15

Fipsle hat geschrieben:Fabel, hattest du von so einem Milchbubi ernsthafte Gegenwehr erwartet?!?.
Nein :rolleyes: , wahrscheinlich hat es seine Gründe, dass man so jemanden auf diese Position setzt. Bin auch schon mal auf die neue Familienministerin gespannt :eek: . Frau v.d.Leyen mischt da ja noch kräftig mit.

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 27.01.2010, 11:06

Warten wir's ab

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indigo
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Beitrag von indigo » 27.01.2010, 20:19

Wo soll das nur hinführen ?
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Fipsle

Beitrag von Fipsle » 28.01.2010, 20:11

Wenn ich mir das anschaue, kann die Richtung eigentlich immer nur "Abwärts" sein :/


Andererseits, wenn es nur bei den 8,- Euro bleibt, können wir uns nicht beschweren.
In Belgien kostet JEDE Konsultation beim Hausarzt eine Zuzahlung (ca. 35,-€) vom Facharzt, der teurer ist, ganz zu schweigen.
Eine längere Krankenhausbehandlung, kann wenn man nicht privat versichert ist, schon auch mal das Häuschen fressen.

Vielleicht sollten wir da mal ganz ruhig sein.


Aber ich denke halt eben, bei den 8,- wird es nicht bleiben.

fabel

Beitrag von fabel » 29.01.2010, 09:13

Sicher sind es "nur 8 Euro", aber im Jahr sind das schon fast 100 Euro. Aber dabei wird es nicht bleiben und auch 8 Euro sind für viele Leute viel Geld.

Das ganze System funktioniert einfach nicht mehr. So hat mir meine Frauenärztin erzählt, dass die Patienten zu ihr kommen , die 10 Euro bezahlen und sich dann Überweisungen für alle möglichen Ärzte geben lassen. Man hat ja 10 Euro für das Quartal bezahlt, dann soll es sich bitte auch lohnen. Vielleicht steigen deswegen die Arztbesuche in Deutschland so rasant an :/ ?

Trotzdem sind die Deutschen nicht gesünder als andere Europäer, die seltener zum Arzt gehen. Aber hier rennt man ja wegen jeder Kleinigkeit zum Doktor. Ich kann da manchmal nur den Kopf schütteln, wenn ich mich mit Bekannten unterhalte, die scheinen ihre ganze Freizeit bei Ärzten zu verbringen. Und da handelt es sich um Leute in meinem Alter :rolleyes: .

Ich finde, man sollte nicht allen Versicherten mehr Geld abnehmen, sondern man sollte denen, die nicht ständig zum Arzt rennen finanziell etwas zurück erstatten.

Das wollen aber die Pharmaindustrie und die Ärzte gar nicht denn sie verdienen sich an den Patienten doch dumm und dappig!

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 29.01.2010, 10:29

Das wollen aber die Pharmaindustrie und die Ärzte gar nicht denn sie verdienen sich an den Patienten doch dumm und dappig
Der arme dumme Arzt, der im KH Tausendstundenschichten schiebt nicht, aber es gibt sowohl in der Ärzteschaft, als auch besonders in der Pharmaindustrie ganz bestimmt Preistreiber, denen es mal dringendst an den Geldbeuetl gehen sollte :ja:

die scheinen ihre ganze Freizeit bei Ärzten zu verbringen.
..... da fragt sich ob es nur an den Patienten liegt, oder schlicht und einfach daran, dass es nur wenigen Ärzten gelingt den Kopf mal über ihren PC-Bildschirm zu heben, den Patienten genau an zu schauen, dabei eine treffende Diagnose zu stellen und nicht immer alles nur an den folgenden Facharzt ab zu schieben. :boese:

Gast

Beitrag von Gast » 29.01.2010, 17:22

Allerdings muss man auch zum Arzt rennen, wenn z.B. das Kind länger als zwei Tage zuhause bleiben soll, weil es starken Husten hat.
Ich meine, der legt sich auch von alleine wieder und die Medikamente sind auch frei erhältlich, aber ich brauche eine Bescheinigung vom Arzt, dass Junior wirklich krank war. Für mich völlig umsonst rausgeschmissenes Geld.

Vielleicht sollte man auch solchen Leuten einfach mal die Kosten zeigen, die sie so verursachen, wegen nichts. Als Privatpatient bekommt man immer zu sehen, was die Ärzte da so abrechnen, vielleicht bekommen sie dann ein schlechtes Gewissen.

Vicky

Beitrag von Vicky » 29.01.2010, 19:30

Leute, glaubt Ihr denn wirklich, dass die Politik irgenwas im Sinne des einfachen Volkes regeln kann ?

Wer hat die Macht im Staat ?
Die Regierung jedenfalls nicht. Oder nicht mehr, oder sie verhält sich brav still, weil ja alles eine Frage des Preises ist..........

Oder so.......................................................
Der alte Marx (übrigens ein Jude, wenn auch getauft) hat darüber einen dicken Wälzer geschrieben und die Frau Bundeskanzlerin hat sicher während ihres Studiums über die acht des Geldes was lernen MÜSSEN.
Naja, da wurde auch mal Lenin mit erwähnt, das Ganze hieß
GeWi = Gesellschaftswissenschaft. Und da musste jeder Student durch, egal, was er studiert hat.

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Beitrag von Sandrine » 29.01.2010, 21:33

Ich kann es auch nicht gutheißen, im Gegenteil, ich in stinkesauer!
liebe Grüsse von Sandrine

werde bloß nicht bequem, sonst zieht an dir das Leben vorbei
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Beitrag von indigo » 30.01.2010, 01:19

Ich kann garnicht glauben, dass man einfach so beim Arzt rumsitzt ???
Erstens bin ich früher im Arbeitsleben kaum zum Arzt gegangen, schon garnicht bei langen Wartezeiten. Und weil wir(mein Mann auch) nie zum Arzt gegangen sind oder krank geschrieben waren, haben wir jetzt den Salat.
Jetzt sind wir chronisch krank aber waren nie beim Arzt, haben keine Krankengeschichte.
Wir sitzen jetzt trotzdem nicht unnötig im Wartezimmer. Vieles kann man am Tresen erledigen, ich muss nicht andauernd zum Arzt rein. Denke aber eventuell viele Leute ??

Und die 10,-€ Praxisgebühr bezahle ich in der Regel beim Hausarzt. Aber manchmal hat man in der Tat einen Termin am 1ten des Quartals und kann sich keine Überweisung holen, also muss ich eventuell beim Frauenarzt die 10,-€ zahlen. Was bitte ist dann so schlimm, wenn ich von dort auch andere Überweisungen brauche ? Urologe, Orthopäde, Augenarzt usw. ??
Außerdem habe ich das auch mal anders geregelt, weil es ging. War beim Hautarzt und hinterließ dort erst die 10,-€ und holte mir dann die Überweisung vom Hausarzt. Danach bekam ich die hinterlegten 10,-€ zurück.
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Fipsle

Beitrag von Fipsle » 30.01.2010, 22:33

Indigo, wenn du einen Arzt hast, der vieles von seinen Damen am Tresen erledigen lässt, dann hast du Glück.
Wenn du beim Arzt selber vorsprichst, dann kann er eine Beratung abrechnen und damit ist dann schon wieder Geld verdient.
Er kann zwar in einem Gewissen Zeitraum nur einmal eine große Beratunung, und dann nur noch weniger teure Folgeberatungen abrechnen, aber das ist immer besser, als seine Damen arbeiten und er verdient nichts.

Aber da kommt dann die andere Frage auf:
Wissen wir denn immer was der Arzt in unserem Namen den Krankenkassen in Rechnung stellt?
Eine Spritze gemacht, 2 berrechnet?....?....?

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Beitrag von indigo » 30.01.2010, 23:30

Fipsle hat geschrieben:Aber da kommt dann die andere Frage auf:
Wissen wir denn immer was der Arzt in unserem Namen den Krankenkassen in Rechnung stellt?
Eine Spritze gemacht, 2 berrechnet?....?....?
Genau...................das ist das Problem.
Deshalb kann ich auch ruhig zum Tresen gehen.

z.B. war ich vor Jahren immer zur Mammografie. (also bevor es das Screening gab) Und da ich an einer Brust operiert war, wollte ich die regelmäßige Untersuchung. Sie mammografierte auch nur immer 1 Brust. Nicht etwa alle Beide ??????????
Jedenfalls bekam ich dann die Rechnung über beide Brüste.
Na, ich bin ja vielleicht Ammok gelaufen. Deshalb wußte ich auch, wie teuer das ist. Da sollte vielleicht der Patient mehr eingebunden werden.
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Beitrag von Fipsle » 31.01.2010, 17:20

Unbedingt!!!!!!!!!!!!!!!

Adorian

Beitrag von Adorian » 31.01.2010, 17:23

Tja die Krankenkassenbeiträge und Arztrechnungen.

Da ich Beamtin bin muss ich mich privat versichern, es fragt mich keiner wie hoch mein Einkommen ist und ich wünschte oft, ich wäre in der gestzlichen Krankenkasse.

Als Kassenpatient müßte ich nicht erst einmal die Arztrechnungen voraus privat aus meiner Tasche zahlen und dann die Rechnungen beim Arbeitgeber und Krankenkasse einreichen und dann 3 bis 4 Wochen warten bis ich mein Geld wieder bekomme.

Und wenn ich Pech habe bekomme ich nicht alles erstattet, weil mein Arzt vielleicht ein Medikament verschrieben hat, das nicht das billigste im Angebot war oder eine Untersuchung abgerechnt hat, die nicht für nötig erachtet wird.
Könnt ihr mir sagen woher ich das wissen soll welches Medikament am billigsten ist oder welche Untersuchung nötig ist?

Ja ich sehe die Arztrechnung, was ein Kassenpatient nicht kann, aber da stehen auch nur Ziffern und Zahlen, die sagen mir überhaupt nichts, also kann ich im Prinzip auch nicht nachvollziehen was er abrechnet.

Auf jeden Fall habe ich wiederholt nicht wenige Euros aus eigener Tasche gezahlt, das könnt ihr mir glauben. Das lezte mal waren es beinahe 100€ Jedes mal denke ich das passiert dir nicht wieder und es kommt doch wieder und wieder vor. Ich weiß einfach nicht wie ich mich dagegen schützen kann.

Also ihr seht, jder hat seine Probleme mit dem Gesundheitssysthem.

Ich kann nur hoffen möglichst wenig krank zu werden und das wünsche ich euch allen auch.

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Beitrag von indigo » 31.01.2010, 20:38

Zumindest kannst Du es noch von den Steuern absetzten.

Nee aber bei Kassenpatienten ist das nun auch nicht alles so einfach.
Der Arzt schreibt ja auch was auf, was meine Kasse nicht so bezahlt oder keinen Vertrag hat. Flugs bekomme ich andere Medis, die ich nicht vertrage. Wie z.B. meine chron. Gastritis. Die von der Kasse beinhalten einen gewissen Farbstoff, den ich nicht vertrage.
Ja und auch sonst muss man mächtig auf der Hut sein um nicht lfd. 5,-€ Rezeptgebühr zu bezahlen. Da kommt auch was zusammen.
Möglichst kleine Verpackungen werden verschrieben, damit man lfd. die Rezeptgebühr bezahlen muss. Auch bei Verordnungen.
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Waufrauchen
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Lieber variable Sätze

Beitrag von Waufrauchen » 01.02.2010, 14:34

Wenn die Kassen schon nicht mit ihrem Beitragssatz hinkommen, dann soll der Gesetzgeber ihnen wenigstens die Freiheit geben können, den Beitragssatz zu erhöhen. Dann müssen nicht alle den gleichen Mehrbetrag berappen, sondern werden entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten belastet. Das ist ja eigentlich die Grundidee des Sozialversicherungsgedanken. Im Zeitalter der Minijobs und Niedrigstlöhne wäre das jedenfalls angebrachter.

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ich hätte da noch eine Frage:

Beitrag von Waufrauchen » 01.02.2010, 15:12

Mich irritiert die ganze Debatte auch. :/ Verstehe ich derartige Meldungen richtig, dass ich sogar einen extra Dauerauftrag für den Zusatzbetrag einrichten muss?:< http://www.ellviva.de/Gesundheit/Zusatz ... raege.html Schließlich handelt es sich ja wohl um einen Betrag, den der Arbeitnehmer alleine bezahlen muss. Oder wird der Betrag einfach zusätzlich von meinem Bruttogehalt abgezogen und an die Krankenkasse überwiesen, sodass ich die acht Euro plus x eben weniger Netto bekomme. Danke im Voraus für die Beseitigung meiner Verwirrung. ;(

mimi

Beitrag von mimi » 01.02.2010, 19:37

Ich habe nun nicht alles gelesen aber hier meine Meinung dazu.

Es wird alles teurer und ich bin auch nicht dafür, dass man die 8 Euro, bei denen es nicht bleiben wird, bezahlt. Aber, Alle wollen versichert sein!
Ich finde einen Sozialstaat einfach so nicht mehr bezahlbar. Nicht böse sein, ich werde auch älter. Als ich heute beim Doc war, saßen mir nur alte Leute gegenüber, die jammerten wie krank sie sind. Ich habe manchmal das Gefühl, sie gehen halt zum Arzt um ihre Langeweile zu vertreiben.
Wenn ich höre, dass die Familienversicherung alle Kinder absichert und in dieser Familienversicherung nur der Mann die 8 Euro bezahlen muß. Die Frau und die fünf Kinder sind da mit drin versichert. Eine Einzelperson dieses alles mitbezahlen muß, dann muß man sich nicht wundern.

In einer Privatversicherung ist das so nicht der Fall, da muß der Vater für jedes seiner Familienmitglieder bezahlen. Hat vielleicht auch hier die bessere Versorung, was ich auch so richtig finde.

Ich bin immer noch der Meinung, dass man einfach für seine Krankheit selbst geradestehen muß. D.h. einen großen Teil seiner Kosten selbst tragen muß. Wer nicht krank ist, sollte, wie bei der Privatversicherung einen Bonus bekommen. Ich denke und bin mir sicher, dass es soviele angeblich kranke Leute nicht mehr geben würde.

Sozialstaat hin oder her, irgendwann ist es nicht mehr bezahlbar und ich sehe es auch nicht mehr ein, dass ich die Anderen mitbezahlen soll.

Jeder, der sich fit hält, sollte einen Bonus bekommen.

Ich trete in ein Näpfchen ich weiss, aber es wird so bald nicht mehr zu bezahlen sein.

.

mimi

Beitrag von mimi » 01.02.2010, 19:42

So ist es Adorian. Auch ich bin Beamtin und in der Debeka versichert.
Ich habe oft Außenstände von 300 Euro und mehr, weil ich erst ab einem bestimmten Betrag abrechnen kann und mir auch noch überlegen muß,
ob ich denn überhaupt einreiche, um meine Beitragsrückgewähr zu bekommen.

Krankenhauskosten muß ich auch vorstrecken.

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Beitrag von indigo » 01.02.2010, 23:33

@mimi, ich reiße Dir nicht den Kopf ab, weil wir hier diskutieren und jeder seine Meinung hat und vertreten soll. Sonst könnten wir uns den Thread schenken !

Ich bin nun selbst Rentnerin und ziehe mir nicht den Schuh an, den Du @mimi hier schreibst. Ich und mein Mann, wir sind selbst (jeder für sich) chronisch krank. Aber wir waren auch im Arbeitsleben kaum "Krank" geschrieben und sind auch noch arbeiten gegangen, wenn wir krank waren. Heutzutage ist es noch schlimmer mit den arbeitenden Menschen. Da ist nichtmal 1 Tag mehr jemand krank. Mir reichte es oftmals nur an einem oder an zwei Tagen zu fehlen, ohne Krankschreibung.

Die, die im Wartezimmer sitzen sind auch nicht meine Geburtsjahrgänge. Sondern 10 bis 20 Jahre älter als ich. Und deshalb ziehe ich mir die Jacke nicht an. Ich gehe an den Tresen, hab mir extra eine Arztpraxis mit 3 Ärzten gesucht, somit sitze ich keine Zeit ab. Und außerdem schlafe ich morgens um 8.oo Uhr noch und sitze da auch nicht rum.
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Beitrag von indigo » 01.02.2010, 23:34

Achso, den Link schau ich mir gleich mal an.
Also, bis jetzt haben wir von unserer kasse noch keine Mitteilung, ob wir die 8,-€ bazahlen müssen und an welches Konto oder sonstwas.
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Adorian

Beitrag von Adorian » 02.02.2010, 16:55

Hallo Mimi,
du sagst richtig, dass der Soziastaat so nicht mehr tragbar ist.
Jemand hat vorweg schon geschrieben, dass bei der gesetzlichen Versicherung alle Familienmitglieder (egal wie viele ) mit versichert sind. Wie schön sozial, davon kann ich nur träumen.
Ich ärgere mich jedesmal, dass ich für meine noch nicht beruftätigen Kinder eigene Kassenbeiträge entrichten muss.
Wo bleibt hier die Kinderfreundlichkeit und kinderfreundliche Politik??
Heißes Thema!!!!!!

Gesunde Tage wünscht euch

Adorian

Sandra

Beitrag von Sandra » 04.02.2010, 09:28

ich habe gestern den Brief erhalten von 8 euro jeden Monat mehr bin in der Bkk drinne. Im Fernsehen sagen sie dass viele gekündigt hätten und wo anders rein gegnagen wärenjetzt. Doch dass das wiederum die Folge von mehr kosten für neue Versicherungskärtchen wären. Einheitlich fordern sie jetzt.. Sind die blöde, da holen sies Geld und dort wieder dieser Betrag raus geschmissen. Wir drehen uns doch um die eigene Achse was die da betreiben.
Mich macht das sehr Angst weil Ärtzr braucht man ob man will oder nicht und das Geld dazu wird immer weniger :/ dort hin zu gehen.
lg Sandra

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uatsch.

Beitrag von indigo » 04.02.2010, 15:05

@sandra, das ist doch sowieso alles Quatsch.
Die anderen Kassen werden auch einen Betrag einholen. Die eine Kasse früher, die andere Kasse später. Meine Kasse entscheidet es erst nach dem 25. Januar ob usw.
Der Gesundheitsminister hat für meine Begriffe was an der Klatsche. Rät den Versicherten noch, dass sie wechseln sollen.
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Re: uatsch.

Beitrag von indigo » 04.02.2010, 15:07

indigo hat geschrieben: nach dem 25. Januar ob usw.
Äh, hier kann man nicht editieren :lach:

"nach dem 25. Februar" mein ich natürlich !!
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fabel

Beitrag von fabel » 05.02.2010, 10:53

mimi hat geschrieben: Wenn ich höre, dass die Familienversicherung alle Kinder absichert und in dieser Familienversicherung nur der Mann die 8 Euro bezahlen muß. Die Frau und die fünf Kinder sind da mit drin versichert. Eine Einzelperson dieses alles mitbezahlen muß, dann muß man sich nicht wundern.
.
Also 8 euro für die ganze Familie, das ist ja nicht der einzige Beitrag einer Familie zur Krankenversicherung. Im Gegenteil , was da jeden Monat vom Gehaltszettel bei den meisten Arbeitnehmern abgebucht wird, ist nicht gerade wenig.
Dazu kommen dann noch die Beiträge zu den Sozialversicherungen. Diese Abgaben fallen ja bei Beamten weg . Auch haben wir keine Jobgarantie auf Lebenszeit, eine im Vergleich nur halb so hohe Rente und im Krankheitsfall keine Fortzahlung der Bezüge bis zur vorzeitigen Pensionierung sondern die Aussicht als Hartz 4 Empfänger zu enden.
Da finde ich es nur gerechtfertigt, wenn Kinder umsonst mitversichert sind. Wenn ein Normalverdiener ohne Existenzsicherheit( was in der heutigen Zeit in vielen Berufen leider die Regel ist) auch noch Krankenkassenbeiträge für Kinder zahlen müsste, würden wohl noch weniger Leute Kinder bekommen. Und es gäbe in Zukunft noch weniger Beitragszahler.

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Beitrag von indigo » 06.02.2010, 01:12

@fabel, bin auch Deiner Meinung.
Ich hab auch lieber meinen Job sicher und weniger Gehalt (eventuell) im Monat. Denn mein Mann hat auch nicht die Welt verdient und war kein Beamter.
Außerdem haben wir letztens erst im TV gesehen, dass ein Beamter 1,300,-€ Rente bekommt. Das hat mein Mann nicht mal verdient im Monat.
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Beitrag von indigo » 06.02.2010, 01:12

.......geschweige denn, das er soviel Rente bekommt.
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Beitrag von Rose » 07.02.2010, 14:26

Ich mache mir schon meine Gedanken gemacht mich noch Privat ab zusichern,für meine Zähne habe ich das schon gemacht.Wir werden alle Älter und dürfen gar nicht mehr krank werden,da bekommt man ja es mit der Angst zutun.Ich habe jetzt erst einmal wieder lachen dürfen,weil meine Krankenkasse den Namen geändert hat und ich Nachdenken mußte,ob ich die Krankenkasse gewechselt habe.Rose :rolleyes:

Erika

Beitrag von Erika » 23.02.2010, 11:47

Hi fabel, nee, ich glaube wirklich, dass die Vorstandsgehälter der entscheidende Kostenfaktor sind, auch wenn denen ein bisschen persönliche Bescheidenheit auch gut zu Gesicht stünde. Das Gesundheitssystem ist leider so kompliziert und hat so viele Beteiligte mit unterschiedlichen Interessen, dass ich auf den Job des Gesundheitsministers keinen Bock hätte. Ich habe Ulla Schmidt nie beneidet und beneide auch Herrn Rösler nicht.:nein:

Wie in anderen Bereichen auch, fällt uns bezüglich der Finanzierung unserer sozialen Systeme aber leider immer nur eines ein. Die größere Belastung des Faktors Arbeit, und sei es nur der Arbeitnehmeranteil. Vielleicht sollten unsere Finanzpolitiker mal bei ihren Amtskollegen aus Nordeuropa nachfragen, wie die das mit ihrer Steuerfinanzierung der Sozialversicherungssysteme hinkriegen. So schlecht scheinen die dortigen Gesundheitssysteme ja auch nicht dazustehen LG

fabel

Beitrag von fabel » 23.02.2010, 13:28

Ich frage mich auch immer, warum unsere Politiker sich nicht Anregungen in den Ländern holen, wo es besser läuft - nicht nur im Gesundheitswesen auch in anderen Bereichen.

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Beitrag von Sandrine » 24.02.2010, 17:11

Gestern gelesen:
Einstimmig beschloss der Verwaltungsrat der AOK Niedersachsen die Fusion des Unternehmnes mit der IKK Niedersachsen zum 1. April.
Es wird bestätigt, dass mit Sicherheit, in diesem Jahr frei von einem Zusatzbeitrag zu sein.

Dieses nur zur Info, weil wir doch alle betroffen sind und hoffe, dass alle Länder diese Regelung übernehmen.
liebe Grüsse von Sandrine

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grittel

Beitrag von grittel » 26.02.2010, 10:45

hallo,

zur Gebührenerhöhung nur soviel:
Ich habe nun 35 Jahre Arbeitszeit und somit auch Abgaben an die KKH hinter mir. Mein Mann zahlt für mich immer noch mit, aber:

wenn ich mir ausrechne, was ich die letzten Jahre operiert werden musste, Medikamente gebraucht habe, Zuzahlung habe ich selbst bezahlt,
in Kur hätte gehen Können,(was ich abgelehnt habe) und mir jedes! Jahr ne Kur laut Kasse! zusteht,
dann kann ich nur sagen:
Ich hab das nicht alles finanziert.............

........und wenn ich sehe, wir haben keine Kinder, und meine Geschwister haben zusammen 10 Kinder, dann haben auch nicht die Eltern alleine mit ihren Abgaben, diese Abgaben, finanziert...............

...und wenn ich dann meiner Mam zuhöre, BJ. 32, dann bin ich meist ganz schnell mit dem zufrieden, was ich habe!
Ihr Motto, trotz kleiner Rente, ich hab doch alles, und meine Medikamente, die hab ich auch, damit geht es mir besser. Ich zahle gerne dafür etwas mehr..........

und eigentlich, wenn ich unser Krankenkassensystem , Medikamenten, Krankenhäusern usw, mit anderen Ländern vergleiche, dann sind wir trotz allem , noch gut bedient!

grittel

grittel

Beitrag von grittel » 26.02.2010, 10:47

fabel hat geschrieben:Ich frage mich auch immer, warum unsere Politiker sich nicht Anregungen in den Ländern holen, wo es besser läuft - nicht nur im Gesundheitswesen auch in anderen Bereichen.
fabel,

welche Länder meinst du????

grittel

fabel

Beitrag von fabel » 26.02.2010, 11:00

Ich meine die skandinavischen Länder. Allerdings mehr im Bildungssystem, da haben sie uns doch vieles vorraus. Aber das ist natürlich ein anderes Thema. Bestimmt gibt es auch im Gesundheitssystem das ein oder andere was man sich abschauen könnte :rolleyes: .

grittel

Beitrag von grittel » 26.02.2010, 11:04

mimi hat geschrieben:Ich habe nun nicht alles gelesen aber hier meine Meinung dazu.

Es wird alles teurer und ich bin auch nicht dafür, dass man die 8 Euro, bei denen es nicht bleiben wird, bezahlt. Aber, Alle wollen versichert sein!
dieses alles mitbezahlen muß, dann muß man sich nicht wundern.


Ich bin immer noch der Meinung, dass man einfach für seine Krankheit selbst geradestehen muß. D.h. einen großen Teil seiner Kosten selbst tragen muß. Wer nicht krank ist, sollte, wie bei der Privatversicherung einen Bonus bekommen. Ich denke und bin mir sicher, dass es soviele angeblich kranke Leute nicht mehr geben würde.

Jeder, der sich fit hält, sollte einen Bonus bekommen.

Ich trete in ein Näpfchen ich weiss, aber es wird so bald nicht mehr zu bezahlen sein.

.
Hallo mimi,
ich denke mal , dass du nicht in wenig Töpfchen getreten bist!
Wer will eigentlich bestimmen, wer ne Krankheit simuliert oder nicht? Diesen schuh würde sich niemand anziehen..........
Ich konnte mir nich aussuchen, genau wie viele andere auch, ob sie sich privat versichern oder nicht.
Du sagst, du musst deinen KKH Aufenthalt vorfinanzieren. Ganz so ist das auch nicht, sind wir doch mal ehrlich..........
das ist vielleicht in den USA so, wo du dich auch auf ne Blinddarmentzündung voranmelden musst.............,
aber bei uns wird bei einer OP auch nicht gefragt, wo du herkommst, oder wer du bist.
Und, haste ne gute private, dann kannst du deine Rechnung auch einreichen....
Ich denke mal, so wie du schreibst ist das ein wenig sehr egoistisch, von wegen..........immer die anderen...
Was wäre eigentlich, wärst du arbeitslos geworden.............hättest deine Krankenversicherung nicht mehr zahlen können........was wäre wenn?

Du hast schon recht, wir finanzieren andere mit, aber irgendwann gehören WIR auch zu den anderen.
Und so lange du gesund bleibst, (keinen Krebs bekommst o.ä.)
kann ich dein Denken auch nachvollziehen.
Nur musst du, falls du krank und arbeitsunfähig wirst, ein wirklich gutes Polster haben, um das mit deiner "privaten" aufzufangen, denke ich.

LG grittel

grittel

Beitrag von grittel » 26.02.2010, 11:08

indigo hat geschrieben:
Fipsle hat geschrieben:Aber da kommt dann die andere Frage auf:
Wissen wir denn immer was der Arzt in unserem Namen den Krankenkassen in Rechnung stellt?
Eine Spritze gemacht, 2 berrechnet?....?....?
Genau...................das ist das Problem.
Deshalb kann ich auch ruhig zum Tresen gehen.

z.B. war ich vor Jahren immer zur Mammografie. (also bevor es das Screening gab) Und da ich an einer Brust operiert war, wollte ich die regelmäßige Untersuchung. Sie mammografierte auch nur immer 1 Brust. Nicht etwa alle Beide ??????????
Jedenfalls bekam ich dann die Rechnung über beide Brüste.
Na, ich bin ja vielleicht Ammok gelaufen. Deshalb wußte ich auch, wie teuer das ist. Da sollte vielleicht der Patient mehr eingebunden werden.
Hallo Indigo,

zur Frage der Abrechnung des Arztes nur soviel.
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Arzt zuviel abrechnet, dann kannst du deine KKH bitten, dir die Abrechnungsunterlagen vorzulegen.
Das geht problemlos. Und du kannst dich wehren.

LG grittel

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Beitrag von indigo » 26.02.2010, 18:30

grittel hat geschrieben:Wenn du das Gefühl hast, dass dein Arzt zuviel abrechnet, dann kannst du deine KKH bitten, dir die Abrechnungsunterlagen vorzulegen.
Das geht problemlos. Und du kannst dich wehren.
Du scherzt jetzt nicht zufällig ??

Ich hab das hier nicht aus dem Hut heraus geschrieben.
Und in diesem speziellen Fall machte die KK nämlich nichts aber auch garnichts. Weil sich keine Krähe der anderen das Auge rauskratzt. Ich hab mich erkundigt und beschwert.
Und manchmal ist es einem dann auch egal. Also, man wägt ab, was wichtiger ist.

Du kennst mich nicht und kannst Dich daher auch dazu nicht groß äußern. Kennst keine Umstände usw., was da war.
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Beitrag von grittel » 27.02.2010, 14:35

indigo hat geschrieben:
grittel hat geschrieben:Wenn du das Gefühl hast, dass dein Arzt zuviel abrechnet, dann kannst du deine KKH bitten, dir die Abrechnungsunterlagen vorzulegen.
Das geht problemlos. Und du kannst dich wehren.
Du scherzt jetzt nicht zufällig ??

Ich hab das hier nicht aus dem Hut heraus geschrieben.
Und in diesem speziellen Fall machte die KK nämlich nichts aber auch garnichts. Weil sich keine Krähe der anderen das Auge rauskratzt. Ich hab mich erkundigt und beschwert.
Und manchmal ist es einem dann auch egal. Also, man wägt ab, was wichtiger ist.

Du kennst mich nicht und kannst Dich daher auch dazu nicht groß äußern. Kennst keine Umstände usw., was da war.
Entschuldige,ich wollte dir nicht zu nahe teten. Es liegt mir fern, hier irgend jemanden "anzugraben". Ich hab wirklich andere Sorgen.

Das sollte verallgemeinert zu sehen sein. Denn das ist das Recht des Krankenversicherten. Wie es natürlich die einzelnen Kassen handhaben, ist mir persönlich ehrlich auch wurscht
Ich habe meine Unterlagen einsehen dürfen. War persönlich bei der BEK vor Ort.

grittel

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Beitrag von grittel » 27.02.2010, 14:42

fabel hat geschrieben:Ich meine die skandinavischen Länder. Allerdings mehr im Bildungssystem, da haben sie uns doch vieles vorraus. Aber das ist natürlich ein anderes Thema. Bestimmt gibt es auch im Gesundheitssystem das ein oder andere was man sich abschauen könnte :rolleyes: .
Hallo Fabel,
das Problem z.B. in Norwegen ist,
da hast du Wartezeiten bis zu 1 Jahr um eine" notwedige" Operation zu erhalten. Selbst bei Weisheitszähnen zu ziehen.........ich stell mir das gerade vor.........
Gut, die Abrechnung ist gerade da besser.....aber sonst, ich weiß nicht, brauchste ne Zahnbrücke musste warten...........nee, danke.
Geh mal ins Norwegen Forum, die schimpfen ziemlich!
Du hast ja auch irgendwie Recht, es geht auch anders, aber unsere ganze Struktur ist doch im Moment auch total daneben, oder?

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Beitrag von indigo » 27.02.2010, 15:28

@grittel, o.k. ist gut so... ???

Das ganze System muss überarbeitet werden.
Aber ich denke mal auch, dass jedes Land hier irgendwas hat, was man sich abschauen könnte. Schweden soll doch auch was gutes haben ??
Ich persönlich beschäftige mich nun nicht so, was in anderen Ländern los ist aber sicher weiß ich, dass z.B. Frankreich auch nicht so dolle sein soll.
Eine Userin in einem anderen Forum wohnt dort (ist Deutsche) aus beruflichen Gründen. Aus medizinischen Gründen fährt sie aber immer nach Deutschland.
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Beitrag von Rose » 27.02.2010, 18:15

Das Bundeskartellamt hat gesetzliche Krankenkassen ins Visier genommen.Die Krankenkassen haben Preisabsprache bei den Zusatzbeiträgen der gr Versicherer festgestellt.Die Zusatz.. der Mietglieder sollte bis zu einen Höchsbetrag von ca 38.Euro betragen.Wer wird den jetzt verar....Wir sind der Kasse und dem Arzt ausgeliefert.Wir wissen doch gar nicht mehr wie die beiden Parteien abrechnen.Rose

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Beitrag von indigo » 27.02.2010, 18:28

Nö, kannst vielleicht nur sehen, wenn man eine Privatrechnung bekommt.
So wie ich einmal, wo meine Röntgenstelle mehr abgerechnet hat.
Zum Glück war nur ein Anruf bei der Ärztin nötig, ich hatte mir aber vorher schon wieder viel Arbeit und Auseinandersetzung vorgestellt.
Wäre aber die Leistung über die KK abgerechnet worden, wie willst das kontrollieren. Nur ein Beispiel.
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Beitrag von TinaLi » 10.04.2010, 09:52

Also ich bin ja froh, das meine Krankenkasse und zum 01.01.2010 fusioniert hat und noch keine 8 Euroonen mehr verlangt sonst würde es für mich als Geringverdienerin sehr happig

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Beitrag von indigo » 10.04.2010, 13:55

Naja aber irgendwann kommt das. Jede KK wird es in Zukunft nehmen.
Kann es mir nicht anders vorstellen.
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Beitrag von fabel » 12.04.2010, 07:32

So denke ich auch, die anderen werden nachziehen :/ .

grittel

Beitrag von grittel » 15.04.2010, 13:02

TinaLi hat geschrieben:Also ich bin ja froh, das meine Krankenkasse und zum 01.01.2010 fusioniert hat und noch keine 8 Euroonen mehr verlangt sonst würde es für mich als Geringverdienerin sehr happig
huhu,
aber du weißt schon, dass, wenn du alle Quittungen aufhebst, oder immer in die gleiche Apotheke gehst, dir am Ende vom Jahr,bzw.Anfang des neuen Jahres deine ganzen Zuzahlungen ausdrucken lässt, du diese entweder bei der Steuer, jeh nach Einkommen und Freibetrag geltend machen kannst, oder eben direkt bei der Krankenkasse einreichen und gucken, dass du befreit wirst. Die Sätze sind vorgegeben und wenn du %ual über diesem Satz liegst, kannst du die Befreiung erhalten.

Und noch`n Tip:
Wenn du viele Rezepte hast, dann kannst du auch in der Apotheke dir Medikamente geben lasse, die im Inhalt und Wirkungsweise gleich sind, wie die auf dem Rezept stehen, aber eben Zuzahlungsfrei sind.
Probiers aus. Ich mach das schon lange. Nur iwe gesagt, der Inhaltstoff muss identisch sein. Bei diesen Medikamenten kann es aber vorkommen, dass die Bindemittel oder ähnlichem etwas anders sind.
Aber das musst du ausprobieren, ob du das verträgst. Sprich auch mit deinem Arzt darüber, meist ist der eh froh, dass er ein günstigeres Medikamt aufschreiben darf, wegen des Budgets!

LG grittel

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Beitrag von TinaLi » 15.04.2010, 13:21

@ Grittel

Danke für den tollen Tip

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Beitrag von Rose » 07.08.2011, 08:53

Meine Krankenkasse hat sich mit noch einer Krankenkasse zusammen getan.Ich bin in der Ikk.Habe diese Woche ein schreiben bekommen. :ja: :zzz:
Lg.Rose

mimi

Beitrag von mimi » 07.08.2011, 08:59

Ich bin privat versichert, zahle also meinen Beitrag selbst.

D.h. 50 % die Kasse und 50 % die Behilfe, wobei ich noch eine Kostkämpfungspauschale von 150 Euro im Jahr bezahle, das ist so ähnlich, wie die 10 Euro Praxisgebühr. Manche Kosten werden aber von der Beihilfe auch nicht bezahlt, sodass mir auch immer ein Restbetrag bleibt. Zudem muß ich die Arztkosten meist immer vorstrecken, das muß man schon ein kleines Polster haben. Man bekommt das Geld nach einer gewissen Zeit zwar zurück, aber vorstrecken muß man das schon. Auch überlegt man sich, ob man wegen dem und dem zum Arzt soll.

Ich denke mal, angesichts der vielen Kranken und vor allem auch alten Menschen werden die Kassen wohl nicht umhin könnnen, weiter zu erhöhen.
Ich denke aber auch, dass die Gesundheit einem das wert sein sollte.
Man fährt für teures Geld in Urlaub und und und. Nur wenn es an die Gesundheit geht, da meckert man.

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Beitrag von Rose » 07.08.2011, 09:43

@ mimi
Bist du Beamtin?
Mein Mann ist bei der Feuerwehr und Beamter,damit ist er auch pirvat Versichert und wir haben schon Geschichten durch gemacht mit Bezahlungen,mein lieber Scholli.
Lg.Rose :boese: ;( :<

mimi

Beitrag von mimi » 07.08.2011, 10:05

ja, das glaube ich dir gerne.

ich wollte damit auch nur schreiben, dass du hier zwar privat versichert bist, aber auch nicht alles gold ist, was glänzt, obwohl die leute immer meinen, wenn man privat versichert und beamter ist, dass das das gelbe vom ei ist.

bei der berufsfeuerwehr, das ist aber mittlerer dienst und der mittlere dienst ist leider immer in dieser hinsicht wirklich benachteiligt.

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Beitrag von Sara » 07.08.2011, 10:29

Private Versicherung ist wirklich nicht nur das gelbe vom Ei. Maximal, wenn man jung gesund und kinderlos ist.

Allegra

Beitrag von Allegra » 07.08.2011, 11:43

Private Versicherung ist wirklich nicht nur das gelbe vom Ei. Maximal, wenn man jung gesund und kinderlos ist.
Da stimme ich dir zu Sara, denn krank sind alle gleich, ob Privat oder Kasse,
jung oder alt, das macht heutzutage keinen Unterschied mehr.

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Beitrag von Rose » 04.11.2011, 21:44

Eine Krankenkasse BKK usw. Geht jetzt schon pleite,die Kassen können sich heute kaum noch halten und andere verlangen immer mehr Geld.
Lg.Rose

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Beitrag von TinaLi » 04.11.2011, 22:41

Also ich bin mit meiner BKK ganz zufrieden.. Und Zusatzbeitrag muss ich auch nicht zahlen...

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Beitrag von Rose » 04.11.2011, 23:15

TinaLi hat geschrieben:Also ich bin mit meiner BKK ganz zufrieden.. Und Zusatzbeitrag muss ich auch nicht zahlen...
Ich war auch Jahrelang in der BKK futur,aber nur ärger gehabt,dann bin ich rübergegangen in der IKK, mit der Kasse bin ich sehr zufrieden.Lg.Gabi

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