Globuli.... Kügelchen

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Sandrine
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Globuli.... Kügelchen

Beitrag von Sandrine » 30.11.2009, 17:38

Ich denke, jeder hat schon davon gehört und ja, ich nehme "Kügelchen" wegen meines Asthmas.

Was ist eigentlich Globuli?
Es ist ein homöophatisches Arzneimittel

Man kann es als Erwachsner sowie bei Kindern und Tieren anwenden,
dafür muß man nicht zum Arzt, man muß darüber einigermaßen Bescheid wissen.

Man kann aber auch bei einem Hoömopathen angeleitet werden, man kann kleine Lehrkurse besuchen oder wie ich hauptsächlich..........sich einfach dafür interessieren und ich kann fast JEDEM sagen, was er wofür nehmen muß, werde mich aber hüten, einem Arzt und dessen Diagnose zu beeinflussen.
Mein Doc weiß genau Bescheid, was ich zu welcher Krankheit zusätzlich an Globuli nehme und er ist damit einverstanden, also es ist abgesprochen und zum Glück sind fast alle Ärzte heute soweit mit den Globulis bewandert, dass man ihn darauf ansprechen kann.

Keiner weiß alles, aber dieses Thema hat mich immer begeistert,
um so natürlich man etwas ein nehmen kann, um so weniger "Gifte" nimmt man zu sich.

Zum Beispiel:
mir geht es morgens nicht so gut, kann nicht richtig durchatmen weil draussen schon wieder ein Tief durchzieht, nehme ich Belladonna D6

oder ein Asthmaanfall ist im Anzuge....ich nehme Arsenicum album C 6

wenn sich ein Kind verletzt hat, gebe ich Arnica und das Weh" wird halbiert.
Arnica ist ebenfalls auch bei Verletzungen, Verrenkungen, Blutergüsse, nach Operationen zur Beschleunigung der Heilung, bei Zahnextrationen,
während der Entbindung und vieles mehr.

Es sind aus der Natur gezogene Gewächse, die hier verwendet werden.
liebe Grüsse von Sandrine

werde bloß nicht bequem, sonst zieht an dir das Leben vorbei
Bild[/url]

Vicky

Beitrag von Vicky » 30.11.2009, 20:32

Hallo Sandrine,

interessant, was Du schreibst.
Ich bin auch ein Verfechter von altenativen Heilmethoden, ich hab mich da mehr auf die Flora gestürzt.
Ich fürchte, wir Beide würden im MA auf den Scheiterhaufen landen....
Ich ganz sicher, weil man es auf die Kräuterweiber abgesehen hat und mit ihnen ist viel Wissen mitverbrannt. Nebenbei waren sie oft die Einzigen auf dem Land, die wussten was für was gut ist.

Die Mittel, die Du jetzt hier als Wirkstoff anzeigst, wie Belladonna oder Arsenic, sind beides starke Gifte.
In der Tollkirsche findet man z.B.Belladonna.
Bevor sich nun jemand fürchtet, sollte man das Prinzip der Homöphatie
beschreiben.
Das, liebe Sandrine, wirst Du besser und schlüssiger können, als ich.
Fakt ist , dass am Ende der Wirkstoff so sehr verdünnt ist, dass er fast nicht mehr nachweisbar ist.

Und ich sag wie Du, die Schulmedizin sollte man nicht außer Acht lassen.
Und vor allem einen Doc aufklären, was man selber nimmt.
Allerdings hab ich mit den Weißkitteln nicht viel am Hut, wenn die anfangen, dann ist man tatsächlich krank, die finden schon was.

Naja,ich mache einen Bogen um Ärzte in meinem Alter ist das nicht mal so verkehrt.
Ich hab soviel Schmerz gesehen in meinem Beruf, das war so schlimm, dass ich meinen Beruf aufgegeben habe.
Geplant war für ein Jahr, aber es kam eben anders.
Ich war sehr gern MTA, die Arbeit ist interessant und nicht langweilig.
Das KH, wo ich arbeitete, wurde umgestellt und war neu eine Innere Abteilung des Kreiskrankenhauses.
Zu uns kamen nur noch Menschen zum Sterben, die austherapiert waren.
Wir hatten davor eine Entbindungsstation, Kinderstation, eine Chirurgie und auch eine innere Abteilung.
Als das alles wegfiel, hab ich nicht mehr gewusst,warum ich jeden Tag zur Arbeit gehe.Und schlimmer noch, ich habe fast alle Krankheiten bekommen.
Nicht wirklich, aber ich saß im Bett und hab mich nach Knoten abgesucht usw.
Mein Chef hat mir dann ein Jahr Auszeit gegeben.........

Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 30.11.2009, 22:01

:eek: :eek: Vicky,ich glaube die Auszeit hattest du dringend nötig.
Ich bin der Überzeugung, alle die in der Pflege, egal ob Kranken- oder Altenpflege, arbeiten, brauchen ein unheimlich starkes Gemüt um das alles weg zu stecken.
Ich weiß nicht ob ich das auf Dauer könnte und bewundere deshalb alle, die es machen und können, sei es auch nur vorübergehend :THUMB_~1

Aber Vicky, um bei Sandrines Thema zu bleiben, auch in diesem Zustand des überlastungsbedingten "Hypochonders" (nicht böse gemeint) hätte Hahnemann (Für alle Nichthexen : der Erfinder der Homöopathielehre!)ein Kügelchen gewußt.

Aber da ist auch immer wieder in den Lehren der Naturheilpraxis oder der Homöopathie zu lesen: Kontrolle und anpassen der Lebensumstände.
Also - Gut gemacht Vicky

@Sandrine: Belladonna und Arsenicum sind mir zwar bekannte Mittelchen, aber im Zusammenhang mit Asthma noch unbekannt.
(Weil das in unserem Familienkreis Gott sei Dank trotz Prophezeiung eines Kinderarztes nicht vorkommt ;) )
Man schaut sich ja als Laie immer nur das an, was einen direkt betrifft und beschäftigt :ja:
Tochterkind ist ein Belladonnafieberkind. Wenn die als Lütte was ausgebrütet hat, dann hat die das immer nach dem Mittagschlaf mit knallroten Backen, hysterischem Gebüll und beinahe 40°C Fieber, gezeigt. :stupid: :D ;D :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 01.12.2009, 19:57

Hallo zusammen,

@ Fipsle

Das schlimme in dem KH waren vor allem die Ärzte.
Die haben behandelt und behandelt.........so dass der arme mensch nicht mal in Ruhe sterben konnte.
Ich habe mal eine Frau erlebt, die hat vor Schmerzen die Wände zerkratzt und angeblich schlug bei ihr kein Schmerzmittel an, was ich nicht glaube.
Ich war selber dabei, als die an den Tropf gehängt wurde, wo Vitamine drin waren.
Naja, ein oder 2 Tage länger wollte man die arme Frau noch leiden sehen.
Mir ist mal echt der Kragen geplatzt, als ich bei einem Patienten Blut abnehmen sollte.
Ich geh also rein und red mit ihm, wie ich es immer gemacht habe, wenn die reglos und hoffnungslos in ihrem Bett lagen..........
Also, ich ramm meine Lanzette in den Finger und es kam nix. Also nochmal,da hab ich ein paar Tröpfchen erwischt....
Ich hab aber dann erst mal auf den Mann geguckt, der hat ein komisches Röcheln von sich gegeben.
Ich raus,eine Schwester gerufen. Was sagt die, ooch, der is schon ein Weile tot, das war nur noch Restluft.
Da war ich so sauer und bin zum Chef und hab den gefragt, warum eigentlich die Leute bis zum letzten Schnaufer gepiesackt werden müssen..
Die Antwort: Solange Leben in den Mensche ist, muss man eben alles tun um das zu erhalten, weil morgen schon ein Mittel zur Heilung da sein könnte....
Und mit der Einbildung aller möglichen Krankheiten, also das war wirklich belastend.Meine Umgebung hatte es in der Zeit nicht leicht mit mir.
Und dann hatte ich einen Knoten in der Brust. ( Wenn man diese Mangelerscheinung Brust nennen konnte).
der oberste Chef des hauses, der mochte mich ganz gern und zu dem bin ich auch als erstes gegangen.
Naja, da war was und er wollte wissen was.
In seiner Ambulanz mit seinen Schwestern hat er das Ding rausgeschnitten.
Ich hab eine kleine Narkose bekommen, der kannte mich gut, ich bin nicht empfindlich, aber ich wollte nichts davon sehen.
Er sagte mir: Keine Angst Kleine, das machen wir schon.
Und weil ich solche Angst hatte, hat er einen Fahrer (PKW für allesMögliche) nach Erfurt geschickt und einen Schnellschnitt verlangt.
Das ist eine Abteilung, die sich Histologie nennt und da werden Gewebeproben in Wachs eingeschlossen oder zu Eis gefroren.Da kann man hauchdünne Schnitte machen und da wird auch das Zellgewebe unterm Mikroskop sichtbar.
Normal dauert es eine Woche, bis man weiß, was los ist, aber ich brauchte nur 2 Stunden warten müssen.
Es waren harmlose Knoten, die sich entzündet hatten.
Also, ich war zu der Zeit schon kurz vor einem Zusammenbruch.

Kurz danach hat mich mein Ex zum ersten Mal geschlagen.
Wie sowas läuft, kann man in Filmen ansehen.
Erst nur sowas, wie Ohrfeigen, dann kamen Tritte dazu und nach 4 Jahren kams zu einem "Höhepunkt".
Mein Ex hat mir mein Gesicht zugerichtet, das sah aus, wie ein Wesen aus einem Monsterfilm.
Zähne waren locker, einige hatten feine Risse. Das Nasenbein gebrochen, eine große Platzwunde quer über die Augenbraue , meine Lippen
waren kaputt, es war schlimm.Ich dachte, ich werde nie wieder wie ein Mensch aussehen.................
Ja und selbst danach habe ich niemanden was gesagt. Ich dachte immer, ich sei schuld und hätte das verdient.
Nach 2 Wochen konnte ich wieder unter Menschen.........und ab da fing es an zu brodeln, ich war nur noch ein Bündel Wut.
Nebenbei kam er auch noch mit einer ehemaligen Schülerin (er war Lehrer) an, was mich dan endlich aufgeweckt hat.

Und ich kann sehr rachsüchtig sein. Als Lehrer arbeitet er nicht mehr, dafür hab ich gesorgt.
Sein Lieblingskind ist der Karneval, da hat er den Clown gegeben und war im Elferrat.
Da ist er auch nicht mehr.
Eigentlich kann man sagen, ich hab ihm alles genommen, was er geliebt hat.
Und die zweite Ehe ist nun auch im Eimer, ebenso, wie ein Imbiss und ein Restaurant.
Denn da kam, sagen wir "Hetti", süße 17..............
Damit hat er den letzten Halt verloren und nun trinkt er noch mehr, als früher.
Aber, es tut mir nicht leid. Niemand schlägt mich so..............
Ich sagte ja, ich kann da sehr geduldig sein und wenn es fast 30 Jahre gedauert hat, er ist jetzt genau da, wo er war, als wir geheiratet haben.

Er hat nichts gehabt und da ist er nun wieder.

Jedesmal werde ich wieder wütend, wenn ich daran denke.........
Tschuldigung, is eben wieder viel geworden.
Zum Glück lesen ja viele hier so lange Sachen nicht.

Vicky

Vicky

Beitrag von Vicky » 01.12.2009, 19:59

Naja, mit dem eigentlichen Thema hats nicht viel zu tun.........

Eine Frage habe ich noch:
Was versteht Ihr unter dem Begriff "DROGE" ?

Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 01.12.2009, 21:49

hmmmmmm....
:denk
allgemein betrachet ist "Droge" im Volksmund eigentlich immer ein Rauschmittel in irgendeiner Form.

Aber wenn ich es mir genau überlege...............
dann ist glaube ich alles, was man mit der Absicht etwas im Körper an zu stellen (Rauschzustand, Heilung, Veränderung..... ) eine Droge.

:ee71220ab1e5d1306f1215fe59f3c297
........ also sind Globuli Drogen?!?!?!?!?!?!?!

Vicky

Beitrag von Vicky » 02.12.2009, 18:55

Hallo erst mal.............

Fipsle, eigentlich ist das richtig,was Du über Drogen schreibst.

Grundsätzlich sind (oder waren) Drogen die Ausgangsstoffe für ein Medikament oder ein anderes Heilmittel.
der begriff Droge ist heute leider negativ belegt, weil jeder an Rauschgift denkt.
( ich erwähne nochmal schnell die Schamanen. Die nutzen Rauschmittel nur zum Zweck, eine andere Bewusstseinsebene zu erreichen, um Infos zu bekommen, wie man einen Kranken heilen kann.
Einfach so zum Spaß macht kein Schamane sowas und damit ist uns leider ein gutes Mittel, richtig eingesetzt, verloren gegangen für die Medizin.Nicht nur als Schmerzmittel, wie man manche "Drogen" einsetzt, sondern auch besonders in der Psychiatrie )

Noch zur ERklärung:
Ich bin nach dem jahr nicht in mein KH zurück, sondern hab in einem Betrieb gearbeitet, wo ich mich mir Arbeitshygiene befasst habe.
Also messen, obs zieht, ob ein Ventilator wirklich gebraucht wird, wie hoch die Giftstoffe z.B. beim galvanisieren sind usw.
Da habe ich auch meinen Mann kennengelernt, den , den ich noch habe.....
Wir haben 1980 beide aufgehört zu arbeiten. Das hatte auch politische Gründe, denn damit wurde es etwas schwerer für die Spitzel, alles über einen zu wissen.
Wir haben versucht uns selbstständig zu machen, was immer abgeleht wurde.
Warum man uns dann doch eine Sondergenehmigung ausgestellt hat, naja, ich weiß es .........

Wir haben einen Drogenhandel aufgemacht und genau das stand auf dem Schild, quietschegelb mit schwarzen Schrift.

Handel war das nicht direkt, eher ein Aufkauf von Heilpflanzen, die dann weiter geschickt wurden in einen pharmazeitischen Betrieb.
Beispiele für Sammelgut:
Huflattich, Ackerschachtelhalm, Misteln, Taubnesseln, Hollunderblüten,
Hagebutten u.v.m.
Die waren die Einzigen, die frisch und getrocknet aufgekauft wurden.
Alles andere wurde nur getrocknet angenommen.
Das haben wir bis 1990 gemacht, danach waren die gezahlten Preise von uns bzw, der Pharmabetriebe nicht mehr konkurrenzfähig.

Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 02.12.2009, 21:30

Vicky, hast du nur gesammelt, sicher erkannt und verkauft, oder hast du dich dann auch mit der jeweiligen Verwendung beschäftigt?

Krankheit A = lindern/heilen mit Pflanze X..........?

Vicky

Beitrag von Vicky » 03.12.2009, 20:25

Hallo Fipsle,

ich hab nicht gesammelt, sondern wer Lust und Zeit hatte, der hat gesammelt. Schulklassen auch. Betriebe, Rentner usw.

Und ich hab auch nichts selber verarbeitet, sondern das Sammelgut wurde nach Halle geliefert, in einen Pharma-Betrieb.

Alles, was wir aufgekauft haben, mussten wir auch kennen. Da kam mir mein Agrotechniker etwas zu Hilfe, der Rest, das bekam man mit der Zeit
mit.
Aber in diesen Jahren habe ich angefangen, mich mit Kräutern und wozu man sie einsetzt, befasst.

Wir haben nur das Sammelgut vom Sammler aufgekauft, gewogen und bezahlt.
Dann fachgerecht verpackt und mit der Bahn verschickt.
Und wir mussten des öfteren im Jahr zu einem Kurs gehen, man musste nicht nur die Pflanze erkennen, man musste auch sehen, ob sie fachgerecht getrocknet war.

Vicky

Beitrag von Vicky » 03.12.2009, 20:26

Na Klasse,wieder einen saublöden Satz gezimmert......... :(

Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 05.12.2009, 11:07

Was kann man beim Trocknen falsch machen ?
Was ist denn "fachgerecht"?

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.12.2009, 20:04

Hi Fipsle,

man kann einiges falsch machen.

Ideal ist es, wenn man kein feuchtes Material sammelt. Das geht zwar auch,aber da muss man schon Gerätschaften haben und Platz.
(Gebläse z.B.)

Nehmen wir mal die empfindlichen Hollunderblüten,
Die dürfen nur locker beim Sammeln in einen Korb o.ä. gelegt werden, als nicht etwa in einen Sack gepresst.
Hat man das richtig gemacht, muss man die Blüten (wenn man keine Darre hat) auf Zeitungspapier (einfaches) auslegen. Nicht übereinander.
Und auch nicht zu dicht legen.
Das Ganze muss an einem trockenen Platz, der leicht gurchlüftet ist tun.
Im Freien gehts auch, aber da sind die Ausfälle zu hoch, weil man ja nicht ewig die Blüten bewachen kann..
Auf keinen Fall dürfen Pflanzen, die getrocknert werden, der Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.
Die entzieht der Pflanze zuviel an ihren Wirkstoffen und bringt Verfärbungen , die man nicht haben will, wenn man daraus was Medizinisches machen will.
Bei Holunder ist das sehr schnell der fall, auch wenn man alles richtig macht, es gibt braun verfärbte Blüten.
Und die werden nicht verarbeitet.
Man kann sie für sich selber in einen Kräutertee mischen.
Die Pflanzen sind ja nicht verdorben, nur etwas weniger wirkstoffhaltiger.

Bei Hagebutten ist es schwierig. Das geht besser in den Betrieben, aber weil es viel Geld für Trockenware gab, haben es einige immer doch gemacht. Bei niedriger Temperatur im Backofen.
Heute wäre das nicht mehr lohnend, weil man doch viel Strom verbraucht als Einzelsammler.
Manche haben ja auch versucht, uns auszutricksen und haben verbrannte Früchte ganz unten in einem Sack geschüttet und die Guten obendrauf.

Die mussten alles wieder mitnehmen und die Guten von den Schlechten
aussortieren.
Ja, genau, wie bei Aschenbrödel :)

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Beitrag von indigo » 05.12.2009, 21:22

Zum Thema zurück zu kommen:

ich bin sehr für natuheilkundliche Sachen oder homoöpathische Sachen.
Hab auch schon viel Kügelchen (ich in Tablettenform) probiert oder von einer Naturheilpraktikerin bekommen.
Manches hat geholfen, manches nicht. Nehme z.B. immer solche Dinge bei Grippeinfekten, Husten usw. ein. Da hat es mir geholfen.
Momentan bin ich dabei wiedermal eine Kur für meine Galleschwäche (und den dazugehörigen Nebenwirkungen) zu machen. Ich hoffe, es hilft mir.
Das Mittel für meine Reizblase von der Naturheilpraktikerin hat mir nicht geholfen, außer viel Geld.


Ansonsten tut es mir sehr Leid @vicky, für Dein vergangenes Leben.
Ich hab zum Glück nie soetwas erlebt.
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Fipsle

Beitrag von Fipsle » 06.12.2009, 20:13

@ Vicky: das hört sich ja seeeeeeeehr kompliziert an und ich denke, da haben auch viele Sammler versucht die Chance zu nutzen um euch übers Ohr zu hauen. Ich hätte glaube ich den Job nicht gekonnt :respekt:

@ Indigo: Kügelchen und Co sind schwer zu verordnen. Bei uns ist es auch so, manchmal hilft es, manchmal halt eben nicht.
Eine Bekannte kam vor kurzem und meinte die Apothekerin habe ihr "Causticum" gegen ihren Reizhusten verordnet und nichts hats geholfen. Ich habe nur den Kopf geschüttelt und meinte "Rumex" wäre besser. Siehe da, nach 2 Tagen war der Husten weg.
Ich denke gerade in edr Homöopathie muss man Menschen seeeeeehr gut einschätzen können.
Nicht immer aber kann der Patient dem Behandler seine Situation so gut rüberbringen wie es sein sollte. Da muß die Chemie zwischen Behandler und Patient genauso stimmen, wie das verordnete Medikament dann auch wieder zu der gegebenen Situation passen muß. Was dir heute hilft kann in einem Jahr nicht mehr passen und alles muß wieder neu eingeschätzt werden. :ja:
Vielleicht hast du/ habt ihr für deine Galle noch nicht das richtige gefunden?

Vicky

Beitrag von Vicky » 06.12.2009, 20:16

Hi Indigo,

Die Kräuterheilkunde und die Homöophatie unterscheiden sich aber doch sehr.
Kräuter werden meinetwegen zu Tee verarbeitet, wegen seiner Wirkstoffe.
Dabei muss man aufpassen, die Brühzeiten einzuhalten, weil die Wirkung sonst nicht optimal ist.
Globuli ich weiß nicht, ob darin überhaupt noch was vom ehemaligen Stoff drin ist. Man kann manches nicht mehr nachweisen. Aber bei Tieren hilft es eben sehr gut, bei Menschen nicht immer.
Hat vllt.mit dem Zweifel am Mittel zu tun. Ich weiß es nicht genau.

Kräuter sind im Prinzip auch Chemikalien, wenn man ihren Wirkstoff isoliert.
Schon in der Antike wusste man, dass Weidenrinde Fieber senken kann.
Das war die enthaltene Acetylsäure, die man heute im Aspirin findet.

Im Mittelalter habe Hebammen manchmal mit einem starken Gift gearbeitet. Wenn es zum Abort kommen sollte, oder wenn der Geburtsvorgang ins Stocken geriet.
Sie haben das sogenannte "Mutterkorn" genutzt, was sich im Getreide bildet.
Wenn man daraus Mehl und dann Brot gebacken hat, hats ganze Familien
hingerafft....................

Ist eigentlich eininteressantes Gebiet......

Ach Indigo,
das muss Dir nicht leid tun, was mir passiert ist.
Es ist schon lange her und naja, eine Art Genugtuung hatte ich ja doch.
Manchmal wache ich morgens auf und weiß, heute wird es ein bescheuerter Tag, weil ich mal wieder von dem Kram damals eingeholt wurde und dann steht das eben auch hier.

Bye
Vicky

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Beitrag von indigo » 06.12.2009, 21:35

@Fipsle, ich weiß es noch nicht so lange, dass ich eine Gallenschwäche habe. Auch natürlich nicht von einem Schulmediziner erfahren.
Ich hab mich viel mit diesen Themen beschäftigt, weil mir eben viele Jahre niemand helfen konnte oder wollte. So langsam wird ja die Naturheilkunde wieder mehr geschätzt, auch von den Krankenkassen. So z.B. die Akupunktur, welche ja an manchen Erkrankungen gezahlt wird. Davon provitiere ich auch, hätte es aber sonst inzwischen selbst bezahlt, weil es hilft.
Ja und ich weiß inzwischen, an welchen Krankheiten ich leide und mit den Kügelchen unterstützt werden kann.
So habe ich z.B. auch jährlich eine Kur mit Lycopodium gemacht.
Momentan mache ich eine weitere Kur, wo ich Samstag das Päckchen erhalten habe. Somit erst den 2. Tag kuriere.
Die passende Creme dazu, welches schon Wirkung zeigt.

@Fipsle, es waren Tropfen von der Naturheilpraktikerin wegen meiner Reizblase. Es hat mir nicht geholfen, hab was anderes selbst probiert.
Nicht umsonst hat die Naturheilpraktikerin 2 Stunden mit mir gegessen. Ich musste sämtlichen Weg, von Geburt an, aufschreiben. Wie, wo, wann usw. Trotzdem kam es ihr nicht in den Sinn, dass ich eine Milcheiweißallergie habe.
Naja, egal - ich weiß es ja jetzt.

Als ich einen schlimmen Grippeinfekt hatte, habe ich sowohl mit pflanzlichen Mitteln, wie mit homöopathischen Mitteln kuriert. Und es half mir.
Tee trinke ich notgedrungen, weil ich nichts "kaltes" gern trinke (und Kaffe kannst nicht den ganzen Tag trinken), ansonsten halte ich nichts vom Tee. Um vom Tee eine Wirkung zu erziehlen, müsste man ihn Kannenweise trinken, wie z.B. Johanniskrauttee.
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Beitrag von Fipsle » 07.12.2009, 07:48

Beim Tee ist das so eine Sache.
Ich bin kein großer Heilkräutertee - Trinker. Aber ich denke es ist immer noch besser als den Körper mit irgendeinem Süßgetränk zusätzlich zu belasten.
Ich denke über die Wirkung kannman streiten, es sei denn du hast wirklich noch heilkräftig gesammelte Pflanzen, die dann fachgerecht zubereitet werden (Aufgußtemperatur, Ziehzeit.....) Ichdenke da könnte Vicky dann bestimmt mehr dazu sagen. :ja:

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Beitrag von Sandrine » 07.12.2009, 12:39

Nun habe ich genug gegogelt---------- :lach:

Ich fragte, ob Globuli eine Droge ist und bin doch auf manchen "MIST" gestoßen.
Aber ich schreibe mal, wobei Belladonna helfen kann:
Bei allen Schmerzzuständen, bei akuten Entzündungen, fiebrige Erkrankungen, ganz besonders auch für Kinder geeignet.
Bei Angst, Unruhe, Überempfindlichkeit gegen Licht, Berührung, Delierium usw.

Heftiges Herzklopfen, Blutandrang zum Kopf, Gallenblase, Harnblase, Magen, Darm. Akute rheumatoide Schmerzen der Muskeln usw.

Ich hatte gerade dieses Wochenende die Erfahrung wieder einmal machen können, als mein Mann mit einer heftigen Nieren-Blasen-Infektion zum Liegen kam.

Schwitzen, frieren, Kopfschmerzen, Harndrang und nichts ging und wenn heftig verfärbt.

Da unsere Ärzte angewiesen sind, keine W E Vertretungen zu machen........laut Gesundheitsreform und wir 25 Km vom nächsten Notfalldienst-Krankenhaus wohnen, ich keinen Führerschein habe, versuchte ich zu helfen, wo ich konnte.

Zuerst also Belladonna-Globuli in Stoßform....das heißt, alle 1/2 Stunde 3 Kügelchen, .........es wurde noch heftiger, was aber davon zeugt, dass die "Kügelchen" anschlagen und gab erst wieder alle 3-4 Stunden Belladonna.
Muß dazu sagen, ich verabreichte "Meine" Schmerztabletten, die ich für Meine Migräne verschrieben bekommen habe, die dann aber auch entzündungshemmend sind und für Schmerzen aller Art.

Gestern konnte er aufstehen......zaghaft, aber heute Morgen ist er zum Hausarzt.

Ich konnte ihm nur sagen, ich kann die Entzündung lindern und Schmerzen und Dich wieder ins Gleichwicht bringen, aber die Infektion kann ich nicht.
liebe Grüsse von Sandrine

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Beitrag von indigo » 07.12.2009, 19:40

@sandrine, ich hatte im letzten April eine Blasenentzündung und wollte gerade DIE auch so heilen, wie Du beschrieben.
Weißt was da passiert ist ???????????????
Es wurde immer schlimmer und ich hatte letztlich eine Nierenbeckenentzündung mit Blut im Urin. Also, es ging mir sehr schlecht.
Danach wollte mich auch die praktische Ärztin nicht mehr weiter behandeln, ich musste zum Urologen.
Ist auch nicht weiter schlimm, wenn man denn einen Termin bekommt! :/ Termine sollte ich in ein paar Monaten bekommen.
Ich hab sämtlich Telefonnummern hier abtelefoniert, die ich aus dem Netz hatte. Egal in welcher Ecke Berlins. Hatte dann auch wirklich Glück, denn ich bin schon an den Nieren operiert, da kann man mit soetwas nicht spielen.

@fipsle, von welchem Süßgetränk schreibst Du ???
Kann mich nicht erinnern, hier sowas erwähnt zu haben. :nein:
Ich trinke prinzipiell keine Getränke mit Zucker, auch keinen Tee. Ich meide Zucker !!
Und solche Fertiggetränke trinke ich nicht. Ist ja ekelig und ist ebenso viel Zucker enthalten.
Fertiggetränke passen auch nicht zu meiner naturheilkundlichen Auffassung.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 07.12.2009, 19:46

Hi Sandrine,

ich sag nicht, dass die Globuli nicht helfen.
Zur Kräutermedizin besteht aber doch ein Unterschied.
Wofür man sich entscheidet, muss jeder mit sich selber ausmachen.

Beide alternativen Arzneien ersetzen trotzdem nicht in jedem Fall einen Arzt.

In meinem kleinen Forum haben wir das Thema auch schon gehabt und immer mal wieder. Ich kopiere da mal meinen Beitrag zu Kräutertees hier rein.


Wir reden also jetzt von der Herstellung von Tees.

Es gibt 3 Methoden, Tee herzustellen.

1. Der Aufguss

Hier werden Blätter, Blüten oder Samen mit kochendem Wasser überbrüht und müssen unter öfteren Rühren in einem BEDECKTEN Gefäß 5 bis 10 min. ziehen.
Danach werden sie durch ein Sieb abgegossen. Der Aufguss soll immer schluckweise warm getrunken werden, dann ist ein Tee am wirksamsten.
Es gibt einige Pflanzen, die man nur mit nicht mehr kochenden Wasser überbrühen darf, sie müssen etwas länger ziehen.

2. Die Abkochung

Zur Abkochung setzt man zerkleinerte Pflanzenteile, meist Rinde oder Wurzeln, mit kaltem Wasser an und erhitzt allmählich innerhalb von 15 bis 30 Min. bis zu einer kurzen Aufwallung.
Länger als 5 Minuten sollte nie aufgekocht werden.

3. Der Kaltauszug

Heißt auch Mazeration: Wenn die Wirkstoffe einer Droge keine Erhitzung vertragen, werden die Pflanzenteile mit kaltem Wasser angesetzt und man rührt immer mal um.
Das ganze soll 5 bis 12 Stunden, manchmal auch länger, in einem zugedeckten Gefäß stehen.
Für diese Methode eignen sich vor allem Schleimdrogen. wie Eibisch oder Leinsamen.
Nach dem Abseihen darf der Kräuterrückstand nicht ausgepresst werden, sonst könnten schädliche Substanzen in den Auszug gelangen.

4. Es gibt auch Teemischungen, die Herstellung ist etwas umständlich.

Manche Mischungen bestehen aus Kräutern, die man nur als Kaltauszug herstellen kann und andere, die gebrüht werden.
In dem Fall fängt man mit dem Kaltauszug an, macht danach den Aufguss und mischt die beiden Tees miteinander. Sie soll man warm trinken.


Manche Mischungen bestehen aus Kräutern, die man nur als Kaltauszug herstellen kann und andere, die gebrüht werden.
In dem Fall fängt man mit dem Kaltauszug an, macht danach den Aufguss und mischt die beiden Tees miteinander. Sie soll man warm trinken.

Das reicht sicher erdt mal für heute

Gruß Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 07.12.2009, 21:51

@indigo: Sorry, :36_1_38[1] sollte nur ein veralgemeinertes Beispiel sein, dass "manche " die Anweisung viel zu trinken dann halt eben verwechseln mit viel Fanta, Cola, Eistee oder anderem Mist zu Trinken. Dann halt doch eben lieber den Tee, auch wenn man nicht unbedingt nach Heilanzeige, sondern nur einfach nach Geschmack geht.

Sollte kein direkter Angriff auf dich sein, war nur unglücklich ausgedrückt ,:tml

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Beitrag von Sandrine » 07.12.2009, 21:58

Vicky, das ging nicht gegen Dich.
Auch ich habe alle Sorten Kräuter gesammelt, getrocknet, verbraucht.
Du kannst mir etwas hinlegen und ich sage Dir welches "Kraut" es ist.

Ich ging nur noch einmal darauf ein, ob Globuli Drogen sind und wie weit man diese These Drogen im Gebrauch von Medis benennen sollte, möchte ich nicht mehr weiter nachvollziehen.

Entschuldige, aber ich weiß, ihr ward schon mit dem Thema weiter.
ich bin Teetrinker und auch als Heilmittel bevorzuge ich Naturprodukte.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 08.12.2009, 20:02

Hi Sandrine,

ich hab das auch nicht aufgefasst, als gänge das gegen mich.
Warum denn auch............

Beide Methoden sind Alernativmethoden, die nur nach anderen Prinzipien ausgeführt werden.
Für Kräuter, wie für Homöopathie gilt doch der Satz vom alten Paracelsus
"Natura sanat, medicus curat".
( Die Natur heilt, der Arzt hilft ihr dabei, mal frei übersetzt).

Außerdem handelt es sich bei beiden und anderen Verfahren um das Prinzip, den ganzen Menschen zu betrachten.

Der Homöopath handelt nur etwas anders, indem er "den Teufel mit dem Beelzebub verjagt"...............
Er setzt Mittel ein, die in hochverdünnter Form die Krankheit "anfacht", also was eine Verschlimmerung am Anfang bedeutet.
Die Grundregel ist, Ähnliches wird mit Ähnlichen behandelt. Also man macht eine Reizbehandlung.

Das weißt Du ja auch selber genau, ich schreibs zum allgemeinen Verständnis nochmal hier hin.

Die Kräutermedizin, da sagt man ja auch, "für jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen".
Hufeland,ein Thüringer übrigens (in Langensalza geboren) war der Leibarzt von Goethe und Schiller, später war er an der Charite in Berlin, der hat sich bemüht, die erkenntnisse der Schulmedizin mit der Naturheilkunde in Einklang zu bringen.

Denn so viele Vorteile auch die Naturheilkunde hat, sie hat auch ihre Grenzen.
Eins noch, wenn man sich mit Kräutern befasst muss man immer dran denken, dass es um einen Wirkstoff, eine Medizin geht.
Diese Stoffe sind nicht immer harmlos, es gibt sogar einige sehr giftige Vertreter unter den Pflanzen.
Man darf auch nicht denken, das ist ja nur ne Pflanze, da muss ich nicht dosieren, das ist auch leichtsinnig.
Zu wenig hilft nicht, zuviel ist nicht ungefährlich.

Vicky

Vicky

Beitrag von Vicky » 10.12.2009, 12:50

Mal ein paar Anwendungen mit Kräutern als Tees und wozu es gut ist.

Wie gesagt, ich seh das immer nur als eine unterstützende Sache bei ernsten Erkrankungen. (eben wie schon angedeutet, Nierensachen)
Einen Arzt deshalb, weil man nicht genau weiß, welches Organ krank ist. Blase, Niere naja, es ist besser, wenn man genau weiß, was man hat. Bei Sandrines Beispiel wird sicher auch eine Erfahrung stecken und sie weiß sicher, was sie tun kann und was nicht.

Aber jetzt zu den Kräutern.

Einige Heilkräuter, die Namen und was man damit macht.

Pfefferminze=Mentha piperita
Verwendung Blätter getrocknet als Tee.
2 TL auf ein Glas Wasser/ Aufguss.

Wirkung bei Darm und Leberstörungen, Übelkeit, Migräne, Krämpfe
Schlaflosigkeit.

Mistel = Viscum album
Verwendung= Blätter getrocknet und zerkleinert
1 TL auf ein Glas Wasser, über Nacht kalt ansetzen.

Wirkung bei: Erhöhtem Blutdruck, Krämpfe , Arterienverkalkung


Huflattich =Tussilago farfara

Verwendung:Blütenköpfe und Blätter, ohne Stiel---getrocknet.
2 TL auf ein Glas Wasser, leicht kochen

Wirkung: Erkältungskrankheiten, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit.

Ach nochwas!
Jetzt in der Vorweihnachtszeit kann man hohen Blutdruck gut senken, wenn man Bitterschokolade isst.
Logisch, dass das auch außer der Weihnachtszeit wirklt.
Man braucht nicht mal viel Schokolade, ein bis zwei Stückchen reichen schon aus..............

Gruß Vicky

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Sandrine
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Beitrag von Sandrine » 13.12.2009, 11:12

siehste, nun weiß ich auch, warum mir die "Bitterschokolade" so gut schmenkt.......es macht den Blutdruck "normal" und mich glücklich.........grins, wegen dem Serotonin.

Vicky, vielleicht hast Du auch einen Tee, falls die Gans etwas quer liegen möchte?
liebe Grüsse von Sandrine

werde bloß nicht bequem, sonst zieht an dir das Leben vorbei
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Vicky

Beitrag von Vicky » 13.12.2009, 18:39

Hallo Sandrine,

welche Gans?
Das tu ich meiner Galle nicht mehr an..........
Ansonsten gibt man Beifuß oder Majoran ans Gänschen. Beide Kräuter tun der Verdauung gut.
Naja, an Festtagen kann man ja die Galle (wer keine Probs damit hat) mit einem Gläschen Kräuterlikör überraschen.
Der Alk regt die Galle an, Gallensaft= für die Verdauung zu produzieren.
Ansonsten wir man vom Alk nur noch blau.
Nein, man kann auch, wenn man nix außer den "Flachmann" im Täschchen hat, eine Wunde desinfizieren.
Klarer Schnaps ist dabei zu bevorzugen......*grins*

Vicky

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Beitrag von indigo » 13.12.2009, 18:46

Also, wir ziehen einen Espresso vor. Keinen Alkohol, denn der soll ja das Gegenteil bewirken.

Und meine Gänse(Enten) sind nicht mehr so fett, weil ich sie anders seid Jahren zubereite. Im Gegenteil, uns liegt nichts mehr im Magen.
Es sei denn, man ist wirklich an der Galle erkrankt, dann seh ich es ein.

Außerdem sollte man auch das passende Gemüse dazu essen, welches die Verdauung anregt. Leider ist Grünkohl nicht jedermans Sache.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 13.12.2009, 19:08

Also Kaffee und Alkohol sind beide nicht gut für die Galle, wenn man damit
Ärger hat.

Aber es ist wahr, dass Alkohol( da reicht wenig aus) die Galle anregt, Verdauungssaft zu produzieren.
Es ist allerdings eine Frage der Menge und viele trinken zuviel und dann streikt nicht nur die Galle, sondern die Leber beschwert sich auch und stellt einen Antrag ans Hirn, den Magen rückwärts entleeren zu dürfen.

Trotzdem ich koche seit einiger Zeit anders, als man es in meiner Umgebung gewohnt ist.
Im Prinzip kann man sagen, dass ich mich an der Mittelmeerküche orientiere.
Nicht etwa streng, nein, ich mache schon meinen Stil mit und bastle auch die Thüringer Küche mit drunter.

LG Vicky

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Beitrag von indigo » 13.12.2009, 21:07

@vicky, ich schrieb Espresso nicht Kaffee.
Außerdem habe ich einen Kaffeeautomaten und da wird der Espresso oder Kaffee schon anders zubereitet, wie gewöhnlich.
Anderen Kaffee kann ich nämlich nicht mehr trinken. Hab meine Schwierigkeiten, wenn ich zu Besuch bin. Die Leute denken auch oftmals: schön stark muss er sein. NEIN, schmecken muss er, weiter nichts.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Vicky

Beitrag von Vicky » 14.12.2009, 20:30

Naja Indigo,

ich glaube schon,dass ich Dich richtig verstanden habe.
Kaffee ist Kaffe, egal wie er gemacht wird.
Koffein ist es allemal.

Ich bin nun wieder so, dass ich wenn ich schon mal Kaffee trinke, Espresso hin oder her, dass ich will, dass der Kaffee nach Kaffee schmeckt und nicht nach Vanille, Schaum vorm Mund...ääääh auf der Tasse usw.

Naja, ich trinke ja auch keine bunten Drinks .........
Was zusammengerührtes ist mir nicht geheuer.
Aber meinetwegen, jeder wie er es mag.

Gruß
Vicky

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Beitrag von indigo » 15.12.2009, 00:42

was zusammen gerührtes ??
Wo steht das, wo hab ich es geschrieben ??? :nein:

Ich habe einen Kaffeeautomaten, damit wir einen Cappuccino pur trinken und nichts zusammengerührtes aus Tütchens, was Fertignahrung ist.
Und ich habe einen Kaffeeautomaten mit Bohnen, keinen mit Tabs, Kapseln oder ähnlichem Zeugs, denn auch diese sind Fertignahrung, weil zusammengewürfelter Kaffee. Und außerdem kann man in Kaffeeautomaten auch koffeinfreies Kaffeepulver nehmen.
Ich habe eine Koffein-Allergie
und eine Milcheiweißallergie.
Demzufolge kann ich nur Sojamilch trinken.
Cappu aus Kuhmilch trinkt nur mein Mann. Und der ist kalorienärmer, wie der aus den Tütchen mit sehr viel Zucker. Wir nehmen nämlich keinen Zucker, nirgendswo auch nicht im Tee.
Ich würde niemals mehr den Automaten abschaffen, bin sehr zufrieden damit. Die Investition hat sich gelohnt. Und der Kaffee oder Espresso ist bekömmlicher.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

Vicky

Beitrag von Vicky » 15.12.2009, 20:37

Hi Indigo,

Du hast nix von "Zusammengerührtes" geschrieben, das war ich.
Es war eigentlich allgemein gedacht, ich hab dazu nur meine meinung gesagt, auch allgemein.
Ich kann wenig über Kaffee sagen,ich trinke nur selten welchen.
Mit dem zusammengerührt, das bezog sich auf diese Mixgetränke,die bunten, mit Schirmchen usw. Und nur ich hab was gegen dieses Zeug. Jedenfalls, soweit ich das bis jetzt weiß........

Jeder kann doch trinken was und wie er es will.
Naja, vllt. hab ich mich ungenau ausgedrückt, aber ich habe wirklich nichts gegen Deine Kaffeemaschine, ja, es ist eine Besondere.
Und was die macht, naja,das ist auch alleine Dein Bier.......äääh Kaffee :)

Capuccino, was ist das ? Ein besonders zubereitetes Kaffeegetränk.
Wenn ich mir einen Bestelle, dann will ich jedenfalls keinen Kakao trinken,wie neulich mal in einem Restaurant.

Also liebe Indigo, entspann Dich und mach Dir ein schönes Käffchen.

Vicky

Vicky

Beitrag von Vicky » 22.12.2009, 19:43

Und eine kleine Entspannungsübung reiche ich auch gleich noch nach.

Eine einfache Atemübung. (manche Kulturen sind der Meinung, dass falsches Atmen auch zu Krankheiten führen kann.)

Legt Euch entspannt auf eine bequeme, nicht zu weiche Unterlage, oder nehmt eine Meditationshaltung* ein.

Konzentriert Euch nur auf den Atem.
Legt die Hände sachte auf den Bauch, um die Atmung zu kontrollieren.

Beim Einatmen durch die Nase hebt zuerst die Schultern, dehnt den Brustkorb, Eure Lunge füllt sich mit Luft.
Der Ober und Unterbauch bläht sich dabei auf, bis genug Luft in der Lunge ist.
Beim Ausatmen geht das Ganze umgekehrt.
Die Luft wird jetzt durch den Mund herausgelassen, der Ober- und Unterbauch "fallen" zusammen, die Lunge leert sich wieder, die Schultern werden entspannt.
Am Anfang sollte man das etwa viermal wiederholen, später kann man das langsam steigern.

Und dabei dran denken, dass das und für alle ähnlichen Übungen die
geltende "GOLDENE ATEM-REGEL" ist.

Einatmen= Anspannung
Ausatmen = Entspannung

Diese Übung bringt mit der Zeit ein völlig neues Feeling und zeigt Euch Dimensionen, die Ihr vorher nicht kanntet.
(ja ich weiß, klingt wie die "Enterprise")

*Meditationshaltungen sind:
Der Lotossitz (eine klassische Yoga-Position, die Füße liegen auf den Oberschenkelndabei und natürlich sitzt man dabei am besten auf dem Boden.

Schneidersitz, ist sicher bekannt und auch ein bisschen einfacher als der
Lotussitz.

Man kann auch gerade auf einem Stuhl sitzen.
(Dabei eine nicht zu weiche Unterlage, auch keine zu harte. Der Oberkörper ist dabei aufgerichtet, die WS ist gerade, die Hände liegen leicht auf den Oberschenkeln.Die Beine stehen parallel auf dem Boden und nach Möglichkeit sollte man sich nicht an der Stuhllehne anlehnen.
Man wird sonst leichter müde und die Konzentration lässt schneller nach.
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Beitrag von indigo » 22.12.2009, 22:15

Das kann ich, ich habe jahrelang Yoga gemacht.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 27.12.2009, 19:01

Naja, das ist klar, dass Du da Atemtechniken kennst, wenn Du Yoga gemacht hast.
Mir ist das zu schwierigund man braucht sicher auch Jahre, um seinen Körper so unter Kontrolle zu haben.

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Beitrag von Sandrine » 07.06.2010, 18:33

Vor cca. 8 Tagen plagte mich ein Magen-Darm- Virus.

Sicher kennt ihr das. Man kommt nicht schnell genug zur Toi und wenn, dann fehlt ein Eimerchen vor dem Mund.

Ich weiß, es ist ecklig, aber mir ging es so.
Es dauerte 24 Stunden und gut war es. Nahm auch dafür nichts ein, aber seid dem habe ich Magen-Darm-Probleme.
Der Magen hat Krämpfe und der Darm ist auch solalalalalala, also schnell zur Toi.
Seid gestern probierte ich etwas aus und es klappt.
Ich mache auf leichte Kost, aber ich verzichte nicht auf die Grundnahrungsmittel.
Also keinen Salat und keine Süßigkeiten.

Ich nahm zuerst einen Schub von 6 Kügelchen Pulsatilla Globuli und nahm weiterhin Sulfur C 6.....alle 2-3 Stunden 3-5 Kügelchen. Ließ sie unter der Zunge zergehen, wie man das macht.
Heute reduzierte ich auf alle 3-5 Stunden je 3 Kügelchen Sulfur und es hat aufgehört zu roumoren im Bauch.
Ich probierte das deswegen so genau, weil mein Doc in Urlaub ist und es klappt prima.
liebe Grüsse von Sandrine

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