Es ist geschafft.....

Probleme mit der Schule? Haben unsere Kinder Perspektiven? Austausch rund um die Bildung unserer Kids ab Schulanfang ...
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claudia

Es ist geschafft.....

Beitrag von claudia » 29.06.2009, 06:58

Wir haben es geschafft,unser Ältester hat die Schule beendet......
Den ersten,den wir "fertig" haben......
Und wider erwarten unsererseits hat er auch noch ein gutes Zeugnis abgelegt.......

Ich bin einfach nur STOLZ

Als ich ihn während der Abschlussfeier in seinem Anzug auf der Bühne stehen sah - wohl mit seinen geliebten Turnschuhen an - hätte ich heullen können. Mein Grosser (mit 1,94 ist er das schon länger) wird erwachsen.

Und am 01.08. beginnt er bereits mit seiner Ausbildung zum Landwirt, dann wird er zu Hause ausziehen und nur noch 14tägig nach Hause kommen.
Allein auf seinen Ausbildungsvertrag bin ich superstolz.Das zeigt mir,dass wir es gut gemacht haben.Wenn ich sehe,wieviel Mitschüler aus seinem Jahrgang weiter zur Schule gehen,weil sie noch nicht wissen,was sie mal arbeiten wollen,da klopfe ich uns und ihm auf die Schulter. :a62731e65fdbd11d2b9dc396cb1cf646

fabel

Beitrag von fabel » 29.06.2009, 07:49

Herzlichen Glückwunsch . Das ist doch super wenn alles so klappt.

Sabine-ab

Beitrag von Sabine-ab » 29.06.2009, 10:03

Hallo,

das muss ein tolles Gefühl sein, wenn endlich das ewige Thema Schule und Noten abgeschossen ist und dein Sohn auch einen Ausbildungsplatz hat!

Super!

Vanilla
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Beitrag von Vanilla » 29.06.2009, 10:47

Toll

Herzlichen Glückwunsch, das ist immer ein großes Ereignis, aber mit dem Lernen geht es noch ewig weiter...
LG Vanilla

claudia

schule

Beitrag von claudia » 29.06.2009, 12:33

Wir haben ja noch weiteren Nachwuchs,der mit Schule und lernen beschäftigt sein wird - wir also zwangsläufig auch.
Aber ich finde,es ist schon ein tolles Gefühl sagen zu können:
Du hast den ersten Teil zum erwachsen werden geschafft,wir helfen Dir auch weiterhin. :juggle:

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 29.06.2009, 21:10

Hallo Claudia,

Verspätete Glückwünsche!!

Wie kam dein Sohn auf Landwirt?

Aus Berufung ?? Finde ich super, aber es ist bestimmt kein leichter Job!!

claudia

Ausbildung

Beitrag von claudia » 01.07.2009, 18:16

@Fipsle: Ich muss zugeben,dass wir mit der Berufswahl unseres Sohnes zu Anfang nicht wirklich glücklich waren. Und nach wie vor ist Landwirt -ohne eigenen Hof - ein nicht gerade gut bezahlter Beruf mit unmöglichen Arbeitszeiten. :nein:
Eine Freundin von und ist seit 2 Jahren mit einem Landwirt liiert.Unser Sohn-der bis dahin seit seinem 14 Lebensjahr in einer Gärtnerei gearbeitet hatte- nahm die Chance wahr,sich mal auf einem Bauernhof umzugucken was die Arbeit betrifft.Und schwupps hatte er dort einen 400 Euro angenommen -damals war er gerade 16.
Als dann Ende letzten Jahres unsere Gespräche über Ausbildungen anfingen,meinte er,er wolle Landwirt werden.
In der Schule hatte er 2 Praktikas,einmal als Kfz-Mechatroniker (früher Automechaniker) aber das war ihm körperlich zu anstrengend und danach als Einzelhandelskaufmann.Das war ihm zu langweilig.
Er kam immer wieder zurück auf die Landwirtschaft.....

Wie gesagt,wir haben lange versucht ihm diesen Beruf auszureden.Aber was willst Du als Eltern noch sagen wenn Dein 17 jähriger mit guten Gegenargumenten kommt? Inzwischen sind wir nur froh,dass er weiss was er will. Und wenn er will,kann er nach der Erstausbildung noch weiter machen.
Und vielleicht heiratet er ja doch mal auf einen Hof ein :D

Ich denke,jeder ist seines Glückes Schmied. Und er ist jetzt seit fast zwei Jahren auf dem Hof,Sommers wie Winters.Er weiss,wie kalt es im Winter in den Kuhställen sein kann und er weiss,wie heiss es im Sommer im Trecker auf dem Feld ist. :rolleyes:

In holland,wo ich seit einem Jahr arbeite,sagt man: Het komt wel goed....
Und das stimmt :cool:

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 05.07.2009, 20:23

Ja, het komt zeker wel goed. ;)

Ich bin ja einmal die Woche auf einem Pferdehof. Der Bauer hat sich jetzt gerade durch einen Todesfall in der Nähe noch einiges an Wiesen und Äckern dazu kaufen können und gilt jetzt als größter Grundbesitzer hier in der Gegend. Zusätzlich werden auf dem Hof noch ca. 65 Pferde (und ihre Besitzer :rolleyes: ) versorgt.

Aber sowohl der Bauer als auch sein momentaner Azubi können sich nieeeeeee und nimmer vorstellen irgendwo in einer Fabrik, Firma, Bank....... zu sitzen, wenn man statt dessen im Trecker durch die Pampa rauschen, oder im Stall bei den Tieren arbeiten, kann. :nein:

Also wenn dein Sohn sich mit Praktika schon vorbereitet hat, dann sehe ich da überhaupt kein Problem. Die Freundin "unseres" Azubis hat gerade ein Studium in Agrarökonomie abgeschlossen. Wer weiß, vielleich zieht es deinen Sohn ja mal in diese Richtung, oder ein Biohof, oder.... oder....

Ich denke auch da sind sicherlich Entfaltungsmöglichkeiten gegeben. Wenn jemand etwas will und zielstrebig arbeiten kann und will, dann bringt er es sicher in jeder Sparte zu etwas. :ja:
Vielleicht erntet er keine Millionen, aber ein glückliches Leben ist auch seeeeeehr viel wert :gut:

fabel

Beitrag von fabel » 06.07.2009, 08:55

Ich finde auch, es ist viel wichtiger, dass einem der Beruf Spaß und Freude bringt , als dass man viel verdient.

Vanilla
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Beitrag von Vanilla » 07.07.2009, 14:34

Ein Beruf muss Spaß und Freude machen, das ist wichtig, alles andere findet sich
Mein Sohn studiert nach Abbruch Musik, ich bin fast vom Hocker gefallen aber er muss damit glückich werden nicht ich

Es gibt viele Höfe als Pachstellen, die man auch gut als Biohof bewirtschaften kann, es wird sich was finden, wenn die Zeit reif ist.
LG Vanilla

claudia

landwirt

Beitrag von claudia » 07.07.2009, 20:22

ich bin schon stolz darauf,dass er weiss was er will und dass er sich auch durchsetzt.
ich habe vor vielen jahren mal gelesen,dass das erste kind auch als
"probier-kind" bezeichnet wird.
wenn dem so ist,haben wir als eltern es gut gemacht und bei den anderen vieren brauchen wir uns dann schon weniger sorgen machen :D

Sabine-ab

Beitrag von Sabine-ab » 08.07.2009, 10:25

Hallo Claudia,

leider weiß meine Große bis heute nicht was sie für einen Beruf erlernen möchte. Sie macht sich da auch wenig Gedanken, das ist zumindest mein Eindruck.

Das das erste Kind ein "Probier-Kind", stimme ich dir zu. Ich merke es immer wieder, was bei meiner Großen verboten war, ist bei unserem Küken fast schon eine Selbstverständilichkeit. Manchmal habe ich die Befürchtung unser Küken wird viel zu sehr verwöhnt ... :/

claudia

ausbildung

Beitrag von claudia » 08.07.2009, 21:10

Ich war so stolz und dann brach Sonntag das Chaos auf uns los......

Phillip,mein Sohn,sollte ja sein erstes Leherjahr auf dem Bauernhof seines bisherigen Chefsmachen.Dort arbeitet er seit etwas mehr als eineinhalb Jahren
Da es in der Landwirtschaft üblich ist,jedes Jahr auf einem anderen Betrieb zu verbringen,hat er sich beriets um den zweiten Betrieb gekümmert.In den Osterferien war er für eine Woche in der Vulkaneifel
zum Probe arbeiten.Von dort kam er mit dem Ausbildungsvertrag fürs 2.Jahr zurück.Um den Kontakt schon mal zu halten,war er letzte Woche noch mal dort,wieder eine Woche arbeiten.
Sonntags abends haben wir ihn dann hier um halb 11 vom Bahnhof abgeholt und als wir zuhause ankamen,teilte uns Sohni 2 mit,Phillip solle SOFORT seinen jetztigen Chef anrufen.
Phillip rief ihn also noch an -mit Lautsprecher,damit wir mithören konnten.
Sein Chef nahm ab,Phillip meldete sich mit Namen und es wurde sofort gebrüllt:ICH ERWARTE DICH PÖNKTLICH UM 6UHR MORGEN FRÜH.
Zack,aufgelegt.
Ich war so wütend.......
Phillip ging dann auch Montag arbeiten.Ich telefonierte Mittags mit der Patentante meiner jüngsten Tochter - und Lebensgefährtin des Chefs.
Die erzählte mir dann doch allen Ernstes,dass das jetzt noch mal die heisse Phase vor der Ausbildung ist.Sie wollen sehen,wie zuverlässig ist.
Mein Argument,dass er nicht erst seit gestern dort arbeitet und das Ausbiildungseginn erst am 1.8. ist wurde nicht gehört.Im Gegenteil,der Ausbildungsvertrag solle sowoeso erst Ende Juli unterschrieben werden.
Da wurde ich hellhörig......
Nach einem Telefonat mit dem zukünftigem Chef in der Eifel,der uns nahe legte,doch nach einem anderen Betrieb zu gucken,gingen wir ins Internet.
Mit dem Ergebnis,gleich für Dienstag zwei Vorstellungsgespräche.
Also an meinem freien Tag mit Sohnemann ins Auto und zu den Betrieben.Auf dem ersten Hof erfuhren wir bereits beim aussteigen aus unserem Auto,dass es hier nicht üblich ist,dass Lehrlinge dort wohnen,weil nur Ackerbau.
Also weiter zum zweiten Hof,ins Ruhrgebiet.
Super netter Empfang,Hofführung für Sohn UND Mutter,danach Kaffee und ....... die ZUSAGE!!!!!
Sohn total glücklich - toller Hof mit Fussbodenheizung im Melkstall (haben wir noch nicht mal im Wohnzimmer!!!),symphatischer Chef,sympatische Senior-Chef und Frau,sehr gepflegter Hof und guter Ruf des Betriebes.(Wir hatten uns verfahren und mussten nachfragen)
Und Mama total stolz auf Sohn.

fabel

Beitrag von fabel » 09.07.2009, 06:59

Mensch, da habt ihr aber Glück gehabt und für deinen Sohn ist es so bestimmt besser. Was sagt denn nun der andere Landwirt dazu, der bei dem er zuerst lernen wollte? Ich finde dessen Verhalten ziemlich unverschämt.

Gast

ausbildung

Beitrag von Gast » 09.07.2009, 20:20

Gestern abend habe ich Phillip auf dem Hof abgeholt.Er war gestern noch mal arbeiten und wollte mich dabei haben,wenn er nach Feierabend seinem Chef mitteilt,dass das sein letzter Tag war.
Der Chef wurde total ausfallend und brüllte durch die Küche.
Ich dann auch.
Es wurden einige nicht so nette Sachen gesagt wobei sich immer wieder die Freundin versuchte einzumischen.
Wo ich total sauer drüber war war der Satz von unserer Patentante zu ihrem Freund:Ich wette,dass Phillip nicht eine Woche in der Eifel war sondern irgendwo zum Probe arbeiten.
Da habe ich ihr dann gesagt,dass das ein Fehler war.Damit hat sie aus meiner Sicht meinem Sohn als Lügner hingestellt.

Heute abend war Phillip noch mal zum Hof um seinen Lohn abzuholen.Sie hat ihn ignoriert und er war zumindest höflich.

Jetzt ist es geschafft!!!! :rolleyes:

Vanilla
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Beitrag von Vanilla » 09.07.2009, 20:21

Puh, das war knapp, wer weiß ob das geklappt hätte. So hat er aber großes Glück gehabt
LG Vanilla

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