Mobbing in der Schule

Probleme mit der Schule? Haben unsere Kinder Perspektiven? Austausch rund um die Bildung unserer Kids ab Schulanfang ...
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Saaraba

Mobbing in der Schule

Beitrag von Saaraba » 18.06.2007, 09:50

Hallo

Nach meinen letzten Besuchen und Beiträgen im Forum "Der Weg von der Pubertät zum *flügge* werden", ist mir aufgefallen, dass Mobbing in der Schule doch einigermaßen viele Jugendliche bzw. deren Mütter betrifft. Zwar hat es in einem Beitrag einen Link zu einer Seite vom Bundesministerium gegeben (Kampf dem Mobbing in der Schule o.ä. - leider finde ich den Beitrag jetzt nicht), aber das dortige Forum zu diesem Thema fand ich nicht so gut, wie die Foren hier in Clevere Frauen.

Vielleicht könntet Ihr zum Thema "Kinder & Jugendthemen" ein neues Forum "Mobbing in der Schule" aufmachen? DAs Thema betrifft ja nicht nur Eltern von Jugendlichen, sondern es geht ja teilweise schon im Kindergarten oder in der Grundschule los.

Liebe Grüße
Saaraba

inna

Beitrag von inna » 18.06.2007, 11:11

Hallo Saaraba,

die Idee, auf dieses Thema in besonderer Weise aufmerksam zu machen, finde ich schon auch gut. Aber ob das in Form eines eigenen Forums sein muss, da bin ich mir nicht so sicher. Vielleicht könnte man es auch mit dem Vermerk "Wichtig" oben im Forum "Schule und Ausbildung" anpinnen, dann rutscht es nicht mit der Eröffnung neuer Themen nach unten. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Thema hauptsächlich den schulischen Bereich betrifft, denn Kindergartenkinder halte ich aufgrund ihres geistigen Entwicklungsstandes noch gar nicht zu einem gezielten Mobbing in der Lage.

Was hältst du von dieser Idee?
Vielleicht mögen sich auch noch andere mit ihren Vorstellungen hier äußern!

maigrün

Beitrag von maigrün » 24.10.2007, 08:31

was ist eigentlich passiert mit dem Thema mobbing in der Schule

Saaraba

Beitrag von Saaraba » 24.10.2007, 13:45

Bis jetzt leider noch gar nichts.

Es würde mich freuen, wenn es hier zu einer Diskussion käme.

Gruß Saaraba

maigrün

Beitrag von maigrün » 25.10.2007, 10:46

mein sohn wurde gemobbt, es war ein äusserst unterasser bericht darüber in der zeitschrift "schule focus" geschrieben. hast du den gelesen, ging über zehn seiten und wurde genaustens retuschiert. tut mir das ich klein schreibe, der kater sitzt auf den beinen;-)
warum interessiert dich das thema ? hast du irgendwelche erfahrungen?

Saaraba

Beitrag von Saaraba » 25.10.2007, 14:51

Liebe Maigrün,

meine Tochter wurde bzw. wird immer noch in der Schule gemobbt. Sie ist erst in der 6ten Klasse auf dieses Gymnasium gekommen und wurde so ziemlich von Anfang an in der Klasse ausgegrenzt. Das ging teilweise schon bis zur Körperverletzung. Im siebten Schuljahr wurde die Klasse geteilt, wegen Französiche und Latein. Da dachten wir, es könnte besser werden. Wurde es aber nicht. Im Gegenteil. diejenigen Schülerinnen und Schüler, die jetzt in einer anderen Klasse sind (wegen Latein) ärgern sie extrem auf dem Schulhof, mit dem Ergebnis, dass auch andere, die meine Tochter gar nicht kennen, schon auf ihr rumhacken. Mit denen aus ihrer derzeitigen Klasse hat sie zur Zeit "Waffenstillstand" (nach Aussage des Klassenlehrers).

Ich habe auch schon mehrfach versucht, die Lehrer mit einzubeziehen, aber das ist jedesmal nach hinten losgegangen und nur noch schlimmer geworden. Mit dem Ergebnis, dass meine Tochter mir zeitweilig gar nichts mehr erzählen wollte, aus Angst, ich könnte wieder mit den Lehrern reden. (Die dann das Thema wieder vor der Klasse erörtern wollen - die wiederum erneut über meine tochter herfällt, wenn der Lehrer außer Sicht ist).

Ich wollte sie schon von der Schule nehmen, aber das möchte meine Tochter derzeit nicht - sie möchte nicht noch mal irgendwo von vorne anfangen. Sie ist jetzt in der 9ten Klasse.

Sie ist eine sehr gute Schülerin und außerdem außergewöhnlich hübsch (ich weiß, das sagt jede Mutter?!). Ich hoffe, dass sich das bald legen wird, im Moment ist es gerade mal eine etwas ruhige Phase. Allerdings hat meine Tochter eine Freundin in der Parallelklasse, die sie durch die Pfadfindergruppe kennt. Die hat zu meiner Tochter gesagt, sie möchte nicht, dass meine Tochter sie in der Schule (den Pausen) anspricht, weil sie nicht ebenfalls gemobbt werden will, wenn die anderen merken, dass sie mit ihr zu tun hat?!

Ich würde einfach gerne mal wissen, was man da tun kann und wie andere Eltern damit umgehen?

Liebe Grüße
Saaraba

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Beitrag von admin » 25.10.2007, 20:06

bessere hälfte hat geschrieben:Habe eine sehr schöne Seite über einen Antimobbing Wettberwerb für Schulen gefunden.

http://mobbing.seitenstark.de/index.asp

Infos auch hier: http://www.schueler-mobbing.de

maigrün

Beitrag von maigrün » 26.10.2007, 16:41

admin hat geschrieben:
bessere hälfte hat geschrieben:Habe eine sehr schöne Seite über einen Antimobbing Wettberwerb für Schulen gefunden.

http://mobbing.seitenstark.de/index.asp

Infos auch hier: http://www.schueler-mobbing.de
Das finde ich super das die Links gebracht wurden, denn dies ist ein sehr heikles Thema, da ich selbst betroffen war als Mutter.

ich weiß jetzt auch nicht sicher ob ich hier reinschreiben soll oder im Jahr 2006 weitermachen, habe mich jetzt aber für diesen aktuellen entschieden.

@Saaraba, die Problematik die du beschrieben hast ist mir bekannt.
Werde es kurz fassen.

Hast du dich an die Schulspsychologin gewandt? Das ist ein wichtiger Aspekt sprich mit deinem Hausarzt darüber. Das das Mädel momentan Ruhe hat, war bei meinem Sohn, gerade in dieser Ruhezeit, ist sein Körper Stück für Stück zusammengebrochen.
Schulbehörde, halte dich nicht zulange auf mit Gesprächen.

Das deine Tochter, weder Klasse noch Schule verlassen möchte ist vollkommen klar. Diesen Stress und Ärger kennt sie, aber was ist danach. Diese Angst ist noch schlimmer.

Mein Sohn wurde dann gegen seinen Willen aus der Klasse genommen. Es wäre jetzt so ausschweifen hier zu schreiben.
Ich weiß nicht PN, kann ich nicht schreiben, oder Mails, wenn es dich denn interessiert.
Nur lass nicht locker, es kostet Kraft, Willen, bei uns bekam der Lehrer am Schluss eine Abmahnung. Das Schlimmste ist, dass unsere Kinder es ja mit sich hertragen und du erst was machen kannst, wenn sie es wollen.

Mein Sohn wurde vom ersten Tag an, wegen eines Fersenbeinbruches ausgegrenzt. Es ging über Jahre, allerdings psychisch und er konnte es nicht in Worte fassen.

Man hat als Mutter das Gefühl der absolute Versager zu sein, es wird einem auch so nahe gelegt, von dem einen oder anderen Lehrer. Was man wohl an der ERziehung falsch gemacht hat, wenn man so ein Weichei als Sohn hat.

Ziehe dir den Schuh nicht an, nicht du als Mutter hast den Fehler begangen, sondern diejenigen die aus Feigheit sich nicht rühren. Suche das Gespräch zu deiner Tochter, aber überfordere sie nicht.
holt euch Hilfe von aussen. Das mit dem anderen Mädchen aus der Paralellklasse ist mir zu gut bekannt.

Bei uns war es ein Team, aus Schulsspychologin, Hausarzt, Nervenarzt, und Jugendpsychologe, aber mein Sohn musste erst zusammenbrechen, als wir endlich handeln konnten.
Suche das Gespräch zu anderen Eltern, damit du nicht das Gefühl hast alleine zu sein als Mutter. Denn dies zieht einem in dieser Zeit noch zusätzlich hinunter.
Und wenn du einen guten Hausarzt hast, sprich mit ihm, und vergiss nicht die Schulpsychologin.

Es gibt auch bei Caritas kostenlose, Jugendgespräche, die Psychologen führen, die in ihrer Freizeit noch was tun. Das Ganze ist auch anonym, und sie sprechen mit deinr Tochter.

Wenn sie denn will, was sagte meiner immer, ich habe doch keinen an der Klappse. Am Schluss führte kein Weg mehr daran vorbei.
Einschlieslich die eigenen Ängste loszulassen und es nicht als Versagen, der Erziehung anzusehen. Sondern, dass geschulte Kräfte, mehr erreichen können, denn es gilt den Kreis zu durchbrechen. Der hilflose Mutter und hilfloses Kind, in dieser Zeit ananeiner bindet. Wenn man nicht nach aussen kommt.

Ich wünsche euch viel Kraft und ein gutes Ende. Halte mich doch auf dem Laufenden.

diana

auch gemobbt

Beitrag von diana » 27.02.2008, 07:49

Hallo,
unser Sohn wird leider auch in der Schule gemobbt. Leider haben wir es aber erst am Wochenende erfahren. Er wollte dann auch nicht das wir mit dem Lehrer sprechen. Gestern ist im dann die "Hutschnur" geplatzt und er hat sich endlich seinem Klassenlehrer anvertraut. Die "Mädels" die ihm mobben durchwühlen seinen Rucksack wenn sie in der Pause Klassendienst haben. Bewerfen ihn mit Kreide, ärgern ihm im Bus so das er eine Haltestelle weiterfahren muss usw. Der Lehrer hat mich gestern direkt angerufen und war genauso geschockt wie wir.
Was kann man noch machen? Wie kann ich ihm helfen? Es kam dann gestern direkt noch der Spruch:" Ist doch total Scheiße das sich N... direkt beim Mi.... ausheulen muss!" Was sollen wir machen?

L.G. Diana

Saaraba

Beitrag von Saaraba » 29.02.2008, 14:06

Hallo Diana,

es tut mir sehr Leid für dich und deinen Sohn. Aus eigener Erfahrung weiß ich, was man da durchmacht.

Über meine Tochter habe ich ja schon einiges geschrieben. Zum Halbjahreswechsel hat sie die Klasse gewechselt. Seither geht es ihr gut und sie wurde auch schon auf eine Geburtstagsparty eingeladen.

An unserer Schule haben die Gespräche mit den Lehrern nichts genützt. Allerdings hat der Direktor nach einer kurzen Unterredung sofort dem Klassenwechsel zugestimmt. Nichts desto weniger habe ich mich schon gewundert über die geringe Anteilnahme bzw. das geringe Interesse an einer Lösung des Problems. Seit meine Tochter in diese Schule gekommen ist, haben 6 Mädchen die Klasse wegen Mobbing verlassen. Das Ergebnis ist, dass diese Klasse jetzt nur noch 25 SchülerInnen hat, die anderen 9ten jedoch aus den Nähten platzen (31 bis 33 Kinder).

Eigentlich sollte man doch annehmen, dass die Schule das Problem zu lösen versucht und nicht auch noch den Störenfrieden entgegen kommt, indem sie die gemobbten Kinder in andere Klassen verteilt. Nach meiner bescheidenen Meinung hätten die Störenfriede getrennt werden müssen. So, wie es jetzt ist, werden sie ja noch bestätigt. Sie mobben so lange rum, bis "unliebsame" Klassenkameraden wieder aus der Klasse verschwinden.

Dennoch, der Klassenwechsel hat meiner Tochter gut getan. Vielleicht kannst du ja auch mit deinem Sohn über solche oder ähnliche Alternativen reden.

Was allerdings zu bedenken ist, (und das hat wiederum der Direktor unserer Schule angesprochen) ist es oft so, dass das Mobbing auf dem Schulhof ja weitergeht und es dort von den Kindern anderer Klassen gesehen und ebenfalls übernommen wird. Das kann bedeuten, dass es auch Ansätze von Mobbing in der Parallelklasse gibt. Muss aber nicht.

Meine Tochter hat bestätigt, dass das Mobbing auf dem Schulhof sich auch auf Kinder anderer Klassen ausgeweitet hat, in ihrer neuen Klasse ist sie dennoch akzeptiert und sie hat jatzt schon einige Freundinnen.

Es will also gut überlegt sein, was man tut, möglicherweise kommt sogar ein Schulwechsel in Betracht. Von verschiedenen Berichten im Internet weiß ich, dass es den Kindern in den meisten Fällen dann plötzlich wieder besser geht. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen das Mobbing an der neuen Schule weiterging. Das kann daran liegen, das Kinder durch jahrelanges Mobbing sich ein Abwehrverhalten angewöhnt haben, was die Kinder der neuen Schule sofort merken und komischerweise wissen sie auch meist sofort, wo die Ursachen liegen.

Also das Beste ist auf jeden Fall, das ganze nicht auf sich beruhen zu lassen und so schnell wie möglich etwas dagegen zu tun. Sollte sich das Mobbing schon lange hinziehen, wäre möglicherweise auch eine Erziehungsberatung oder ähnliches zu empfehlen. Kinder als Mobbingopfer brauchen in jedem Fall psychische Unterstützung. Denn eines steht fest: die Opfer sind nicht schuld. Auch wenn dies mit unter sogar von Lehrern behauptet wird.

(Der Klassenlehrer meiner Tochter meinte, er habe mit der Klasse gesprochen und die hätte gesagt, meine Tochter sei ja auch komisch und er fände auch, sie verhalte sich komisch, denn wenn andere Kinder aus der Klasse sie in ein Spiel einbeziehen würden, reagire sie immer nur mit "lass mich in Ruhe". Als ich ihn fragte, wie er reagieren würde, wenn er jedesmal, wenn er sich auf ein Spiel einließe, dann das "Messer in den Rücken" bekäme, wusste er jedenfalls keine Antwort mehr.)

Wie dem auch immer sei, für dich und deinen Sohn wünsche ich jedenfalls, dass sich die Situation für euch entspannt und er wieder in Ruhe und vielleicht sogar mit Freude zur Schule gehen kann, welche Lösung es auch immer geben mag.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Saaraba

Woman

Beitrag von Woman » 29.10.2008, 14:34

meine tochter wurde auch gemobbt in der schule
es kam soweit das sie für einige zeit in die psychatrie musste
in ihrer klasse (20 schüler) sind zu viele russlanddeutsche
um genau zein 17 der rest deutsch
diese 17 mobbten meine tochter schlimm
es fing an februar die kleine immer wieder bauchweh
wir rannten von arzt zu arzt
weil sie auch nichts sagte
bis zu einem tag ,wo ich sie wiedermal von der schule holen musste
wieder schlimmes bauchweh
beim kinderarzt lies sie dann alles raus,es war nur schlimm
am nächsten tag war ich dann gleich in der schule
um ein gespräch mit der lehrerin und dem rektor zu bekommen
die lehrerin machte gleich einen termin aus
nur sie sagte dem rektor nicht bescheid
als ich zu dem besagten termin erschien ,traf ich den rektor im flur
er fragte was ich hier wolle ,na wir haben einen termin entgegnete ich
seine antwort war " nö ich weiss von keinem termin
nun wurde mir einiges klar
junge lehrerin die nichts sagen will
die hatte selber angst
das gespräch fand dann doch statt
der rektor konnte nicht fassen was da ging
er versprach nun sein bestes zu tun
ein elternabend wurde gemacht,was ich da zu sehen bekam war unbeschreiblich
die eltern von einem der mobber kamen betrunken
als wir das thema dann anschnitten ,wurden die arg laut
schrien durch die gegend ,wir hätten was gegen russlanddeutsche
mir blieb nichts mehr anderes als schulamt anwalt
vor allem drohte ich den eltern mit anzeigen
das ging gute 6 monate so

fabel

Beitrag von fabel » 31.10.2008, 08:48

Das klingt ja furchtbar, was du hier schreibst. In den Schulen müsste viel mehr gegen Mobbing unternommen werden. Aber leider machen die Lehrer da immer gerne die Augen zu und wollen nicht zugeben, das es so was an ihrer Schule gibt.

Wie alt ist denn deine Tochter und konnte sie wenigtens die Klasse wechseln? Es ist doch bestimmt für ein Kind sehr belastend, nach so etwas in dieser Klasse zu bleiben.

Woman

Beitrag von Woman » 31.10.2008, 09:47

meine tochter ist 14
sie geht immer noch in die klasse
was durch viel druck nun einfacher ist
die lehrer verschliessen die augen ,aber ich habe mal google benützt was dort über die schule steht ,gar nicht gut

fabel

Beitrag von fabel » 31.10.2008, 11:22

Mein Sohn wir auch bald 14 ;) . Er ist seit Beginn des Schuljahres in einer neuen Klasse und fühlt sich dort sehr wohl .
In seiner alten Klasse wurde er von einem Mitschüler ziemlich schwer verletzt. Die Schulleitung hat da auch nicht angemessen reagiert . Ich werde jetzt noch oft von Eltern angesprochen, die sich über das lasche Vorgehen der Schulleitung dem Täter gegenüber aufregen.
Egal ob körperliche Gewalt oder Mobbing. So etwas sollte an keiner Schule geduldet werden.

Woman

Beitrag von Woman » 31.10.2008, 11:28

da stimm ich dir zu
meine tochter kann leider nicht in eine andere schule wir sind hier in einer kleinstadt
und die schulen wo es hier gibt haben die selben probleme
am elternabend wollten die mich zum elternsprecher machen
was ich ablehnte
denn zur zeit bin ich einfach zu agressiv
das kommt von dem langen kampf
vorallem wenn ich dann noch mit solchen eltern was zu tun haben müsste
das wäre nun nicht gut
und seit dienstag letzter woche
bin ich eh durch den wind
3 männer versuchten meine tochter in ein auto zu ziehen
so kommt eins zum anderen
über ein jahr geh ich durch die hölle
trennung ,mobbing ,krankheit
es nimmt kein ende

fabel

Beitrag von fabel » 05.11.2008, 10:23

Die Schule hat mein Sohn nicht gewechselt, nur die Klasse, aber das hatte andere , organisatorische Gründe. Es ist aber wie sich zeigt die beste Lösung für ihn.

Woman, manchmal kommt es wirklich faustdick. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten, ich wünsch es dir .

Woman

Beitrag von Woman » 05.11.2008, 16:34

danke fabel
ja die werden irgendwann kommen

Woman

Beitrag von Woman » 23.01.2009, 08:34

mein kampf geht weiter
da die lehrerin sich nun einmischte und ein attest vom arzt ausser kraft setzte
ging die sache nun zum gesundheitsamt
das war nun der härtefall
die ärztin dort war schon voreingenommen
sie hatte berichte von der schule erhalten ,welche sie schon beeinflusst hatten
was meine tochter dann angab ,wurde gar nicht mehr so recht wahr genommen
laut dem bericht gibts kein mobbing an der schule auch nicht bei meiner tochter
so hatte meine tochter schon einen minusstand als wir ankamen
es wurden nur paar fragen gestellt aber nur an meine tochter ich durfte
meine klappe halten,immer wenn ich was sagen wollte fuhr mich diese ärztin an
so wars klar was das ergebins sein würde
laut gesundheitsamt muss meine tochter nun bei dem kochen mitmachen
gestern hatte ich die lehrerin wieder mal am telefon
sie will nun mit aller gewalt das meine tochter in diesen unterricht kommt
auch mischte sie sich wiedermal in meine erziehung ein
sie wollte mir vorschreiben zu welchem psychologen meine tochter soll
und auch was ich mit ihr für sport machen soll
da war das fass am überlaufen
nun bekommt die schule ein wiederspruch nach dem anderen
solange bis die kleine aus der schule ist

fabel

Beitrag von fabel » 23.01.2009, 08:45

O je, Gesundheitsamt. Das ist halt eine Behörde und dort arbeiten Beamte :rolleyes: .

Ich drück dir die Daumen für deine Kampf. Vielleicht könnte deine Tochter einen Kurs machen, der ihr Selbstbewusstsein stärkt. Wer selbstbewusst auftritt, bietet solchen Mobbern weniger Angriffsfläche.

Woman

Beitrag von Woman » 23.01.2009, 08:48

ach fabel
das problem ist eben weil sie do mollig ist
nun will ich zur aok um eine kur für sie zu bekommen
denn ein magenband will ich ihr in dem alter nun nicht einsetzten lassen

Achtermama

Überall im Alltag

Beitrag von Achtermama » 24.03.2009, 09:38

Hallo Ihr Lieben.Das ist ein leider immer brisanter werdendes Thema,was sich leider nicht mit Aufklärung allein wegreden läßt.Es ist in den Köpfen der Menschen,die mit Neid,Macht ,Wissen,Können und Klassenunterschieden nicht klar kommen.Es wird uns immer gepredigt:Alle Menschen sind gleich und das ist ja auch so gemeint.In den Köpfen der Menschen kommt es aber anders an:Ich bin wie Der da und ich will auch.....Das ist das Faltale!Hat Einer was oder kann er was ,das der Andere nicht hat wird getratscht,gehänselt und gemobbt,wie auch immer.Der Ansatz muß wo anders sein.Kinder müssen lernen tollerant zu sein.Es ist eben nicht jeder Mensch gleich und es können eben nicht alle Menschen ihre jeweiligen Recht und Wünsche gleich gut durchdetzen und bekommen.Ein schöner Mensch hat es leichter als ein Häßlicher;Ein Gepflegter leichter als ein Ungepflegter;Ein Kluger besser als ein Dummer;Ein Rücksichtsloser hat weniger Bauchschmerzen als ein Sozialer;e.c.t.Ihr wißt was ich meine,denke ich.Wichtig ist die Menschen mit der Nase drauf zu stoßen,es zu aktzeptieren und zu tollerieren und zu lernen damit umzugehen.Vergeßt die Sprüche der Lehrer:"Ich habe mit der Klasse gesprochen".Besteht darauf dabei zu sein.Ihr werdet Euch wundern mit wieviel Oberflächlichkeit das abläuft.Hakt nach!Seid da!Sprecht immer wieder das Thema an und fragt nach ein paar Tagen nochmal nach.Und wieder in die Klasse!!!OHNE akuten Vorfall!!Nachhaken:Wie ist es gelaufen-wie fühlen sich die Kinder.Fragt Die,Die mobben,warum sie es tun.Peinlichkeit macht sich breit.Nehmt keine Rücksicht auf das Schutzschild Peinlichkeit,denn DAS ist der URHEBER des MOBBENS.Die,Die mobben sind die Schwachen!Wer stark ist muß nicht mobben!Wenn das die Kinder merken,fühlen begreifen,dann ist es Vorbei mit der Mobberrei.Oder meint Ihr die Mobber wollen zugeben schwach zu sein?Hin in die Schulen-nervt die Lehrer-sonst ändert sich Nichts!!!
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom! Gruß Achtermama

Achtermama

Hallo woman

Beitrag von Achtermama » 24.03.2009, 09:52

Gegen Deine Aggressionen rate ich Dir was zu tun.Dann kann man nämlich nicht mehr klar denken.Mir hat Joggen geholfen und weniger drin am PC sitzen(Höchstens 2x1Std.am Tag )Mehr aktiv gestalten,sonst sieht man Alles nur noch negativ.Pflanz mit Deiner Tochter Blumen oder geh mit ihr schoppen oder schwimmen oder radeln.Das mit der Anzeige finde ich gar nicht schlecht.Vielleicht sollte man wirklich mal darüber nachdenken in einem öffentlichen Brief an alle Elltern,eine Warnung auszusprechen,das Kinder,die mobben sich starfbar machen und Eltern ihre Kinder stark machen müssen, damit sie nicht mobben müssen.
Gruß Achtermama

fabel

Beitrag von fabel » 26.03.2009, 08:52

Leider gibt es aber immer wieder Lehrer, für die es kein Mobbing gibt. Z.B. der Schulleiter an unserer Schule. Der meinte bei einer Veranstaltung, dass es an seiner Schule kein Mobbing gäbe, das wäre doch meist alles nur harmlos und die Eltern würden da maßlos übertreiben.
Der Mann ist pädagogisch total unfähig :< . Zum Glück sehen das viele Lehrer an dieser Schule aber anders und greifen bei Mobbing sofort ein.

Das genaue Gegenteil ist eine andere Schule in unserer Stadt. Der dortige Schulleiter weiß, dass es Mobbing gibt, wie es die betroffénen Schüler belastet und duldet so etwas nicht an seiner Schule.

Ich sehe das wie Achtermama. Bei Mobbing immer sofort tätig werden und die Lehrer informieren. Mobber sind meist Kinder mit einem schwachen Selbstwertgefühl, die sich durch die Erniedrigung anderer aufwerten. Und oft kommen sie aus einem Elternhaus in dem kein Wert auf Sozialverhalten gelegt wird :< .

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