Arbeiten am Wochenende?

Berufsalltag: Hier könnt ihr eueren Job, Beruf vorstellen. Warum habt ihr ihn gewählt? Was gefällt euch an eurem Beruf, Job gut oder auch nicht? Würdet ihr ihn wieder wählen?
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Arbeit ihr am Wochenende oder nehmt ihr Arbeit mit nach Hause?

Nie
13
23%
Hin und wieder
16
28%
Oft
28
49%
 
Abstimmungen insgesamt: 57

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Arbeiten am Wochenende?

Beitrag von admin » 05.03.2007, 11:36

Arbeiten am Wochenende?

Hallo,

"Für fast 40 Prozent der europäischen Arbeitnehmer ist Wochenendarbeit kein Thema. Unter den deutschen Umfrageteilnehmern gaben 30 Prozent an, am Wochenende nie zu arbeiten. Dennoch ist der Anteil derer, die regelmäßige Wochenendarbeit leisten, in Deutschland, Österreich und der Schweiz europaweit am höchsten: 16 Prozent der Befragten in diesen Ländern sitzen auch am Samstag und Sonntag im Büro oder tragen Arbeitsunterlagen unterm Arm, wenn sie freitags die Firma verlassen."

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick


Wie oft arbeiten Sie am Wochenende?

Nie, mein Wochenende ist mir heilig: 39% (2.818)

Jedes Wochenende (zusätzlich zur reg. Wochenarbeitszeit):12% (903)

Einige Male im Jahr: 20% (1.425)

Einmal im Monat: 9% (652)

Teil meiner Arbeit ist es, am Wochenende zu arbeiten: 20% (1.470)


Quelle: Monster.de


Wie schaut's bei euch aus?

Arbeit ihr am Wochenende oder nehmt ihr Arbeit mit nach Hause?


VG Ina

strangegirl

Beitrag von strangegirl » 05.03.2007, 21:09

Mir wäre manchmal schon lieb, das Wochenende frei zu haben. Aber ich muß sagen, im Grunde habe ich nichts gegen Wochenend- und Feiertagsdienst. Wir bekommen oft noch Feiertagszuschläge, und ab und an ist mir das doch ehrlich gesagt lieber als Schwarzwälder Kirsch bei der "lieben" Verwandschaft.

Es ist schon ein bißchen dumm, wenn man sich gern mal verabredet hätte, aber Samstag abends oder Sonntag morgens arbeiten muß. Aber wir haben festgestellt, daß wir eigentlich mit Freunden immer irgendwie ein Treffen hinbekommen, wenn wir es wirklich wollen. Dann setzt man sich eben mal nachmittags zusammen oder so. Und bis "in die Puppen" feiern - das machen wir eh nicht.

Wenn ich denke an diejenigen, die auch am Wochenende wirklich unentbehrlich sind und harten Dienst schieben müssen - Sanitäter, Schwestern und Ärzte, Leute mit Bereitschafts- und Anwesenheitsdiensten - dann ist mir mein Nachrichtenwurschteln im Sender doch echt lieb, und ich bekomme gutes Geld. Dafür macht man eine Menge.

LG,

strangegirl

matou

Beitrag von matou » 05.03.2007, 22:40

Ich breche eine Lanze für die vielgeschmähten Lehrer: Ich persönlich kenne keinen, der am Wochenende nicht irgendeine Vorbereitung, Nachbereitung, Korrektur o.ä. zu machen hat.

Der Vorteil ist, dass man es sich am Wochenende einteilen kann, aber gemacht werden muss die Arbeit trotzdem. Ich saß nun auch schon das ein oder andere Mal am Sonntag da und habe Stunden vorbereitet oder Tests korrigiert.

Liebe Grüße,

Matou

Wiggle

Beitrag von Wiggle » 06.03.2007, 06:54

Ich bin immer Samstags dran wenn ich in der Woche Frühschicht habe (ca alle vierzehn Tage),
dann auch "nur" einen halben Arbeitstag -der aber nicht bezahlt wird :< ,
sondern auf's Freizeitkonto geht,erlich gesagt würde ich lieber ein paar Euronen dafür bekommen.

strangegirl

Beitrag von strangegirl » 06.03.2007, 11:00

@matou:

Da hast Du vollkommen Recht. Ein befreundetes Pärchen - beides Lehrer - können sich dem auch kaum entziehen. Was in der Schule passiert, nimmt so mancher auch mit nach hause, und damit meine ich nicht nur die schriftlichen Dinge. Meine Freundin meinte schon, es kämen teilweise immer hämische Stimmen, daß Lehrer eh nur einen Halbtagsjob hätten und außerdem viel Ferien. Da irrt so mancher.

LG,

strangegirl

meol

Beitrag von meol » 06.03.2007, 11:25

Ich glaube, ich gehöre auch zu denen, die die Arbeit der Lehrer nicht immer als Vollzeitstelle ansehen.

In den weiterführenden Schulen mit aufwendigeren Klassenarbeiten, längerem Unterricht, etc. schon, aber in der Grundschule?
Der Unterricht geht von 8-12, manchmal bis 13.30 Uhr. Ich glaube nicht, dass jeder Grundschullehrer nachmittags und abends oder am Wochenende so viel
zu korrigieren und vorzubereiten hat, dass er auf die 40-Stundenwoche kommt.

Es mag sehr engagierte Lehrer geben, die für ihre Klassen individuell den Unterricht vorbereiten, ich glaube aber auch, dass viele Lehrer immer wieder einmal vorbereitetes Material in den nächsten Klassen wieder verwenden, was die Arbeit ja auch erleichtert.

Es gab halt bei uns schon einige Situationen, wo ich dachte, die Lehrer könnten auch zum Helfen anwesend sein, wo diese sich aber nicht für zuständig sahen (Vorbereitungen Schulfest, ...). Da habe ich mich doch gefragt, ob diese Zeit nicht noch in die 40 Stunden mit reingepasst hätte.

Wobei ich grundsätzlich zufrieden mit unserer Lehrerin bin. Mag ja gar nicht meckern.

Ich selbst gehöre auch zu den am Wochenende arbeitenden Frauen. Meist muss ich (ein- bis) zwei mal im Monat am Wochenende, meistens auch an Feiertagen, arbeiten.

Eine Zeit lang fand ich das sehr angenehm. Mein Mann war zu hause, konnte sich um die Kinder kümmern, so dass ich sie gut versorgt wußte.
Jetzt, wo beide in Schule und Kindergarten sind, arbeite ich lieber in der Woche, um das Wochenende mit meiner Familie zu verbringen.

Aber es gehört nunmal in meinem Beruf als Krankenschwester dazu. Das wußte ich, bevor ich mich für diesen Beruf entschieden habe.

Schöne Grüße,
meol

sweety

Beitrag von sweety » 13.03.2007, 17:46

Hallo alle !

Ich muß auch immer an den Wochenenden und Feiertagen ran an die Arbeit. Ein WE im Monat ist meist frei.
Ich find es auch nicht so schlimm, nur bei solch tollem Wetter hätte man dann doch auch gern mal mehr Freizeit an den WE für Freunde und so.

Mfg

phalenopsis

Wochenendarbeit

Beitrag von phalenopsis » 10.04.2007, 09:51

ich bin Heimarbeiterin. Unter der Woche sitze ich 8-10 Stunden täglich über kleinen Metallteilen, die später in Textilmaschinen eingebaut werden, lese schlechte Teile aus und bereite für die Schleiferei in der Firma den nächsten Arbeitsvorgang vor. Die Arbeit, die ich Freitags mitnehme, muß am Montag wieder abgeliefert werden. Ich kenne kein Wochenende, wo ich nicht arbeite, außer in den Sommerferien - 2 Wochen Urlaub.
Wenn wir uns mit Freunden verabreden oder Vereinsarbeit leisten, dann setze ich mich am Abend oder in der Nacht, wenn ich nicht schlafen kann, auch hin und mache die Arbeit fertig. ;)

Estrella

Beitrag von Estrella » 10.04.2007, 12:40

Ich habe 10 Jahre in der Gastronomie (Hotel) gearbeitet und war Schicht- und Wochenenddienst gewohnt.

Irgendwann habe ich den Absprung geschafft und schätze seitdem meine Wochenenden sehr.

Beides hat etwas für sich, hängt davon ab, wie die privaten Lebensumstände sind.

laemmlein

Beitrag von laemmlein » 10.04.2007, 12:43

Ich nehme mir schon des öfteren eine Übersetzung mit nach Hause, ohne Bezahlung :rolleyes: , allerdings gewährt mir mein Chef (heimlich) hin- und wieder Freitzeitausgleich.

Im Büro ist es einfach an manchen Tagen so laut, dass ich mich nicht genügend konzentrieren kann, was für Übersetzungsarbeiten tödlich ist. Na ja, und zuhause habe ich dann (bis auf Ausnahmen) die nötige Ruhe.

Birnchen

Beitrag von Birnchen » 10.04.2007, 21:48

Ich arbeite meist am Wochenende, da ich noch studiere, ist es einfach besser am Wochenende zu arbeiten. Für später könnte ich es mir auch ab und an vorstellen und wie die anderen schon sagen: Es gibt in den meisten Berufen Arbeit, die man auch mal mit nach Hause nehmen muss. Und wenns nur Gedanken sind, die man nicht so einfach im Büro lassen kann

Grüße, Johanna

deinebalance

Beitrag von deinebalance » 19.11.2007, 14:44

tja, und dann sind da noch die Selbständigen -

ich bin es seit 1994, und seitdem ist ein komplett freies Wochenende ein Geschenk.

Da mir meine jetzige Arbeit aber sehr große Erfüllung bringt, belastet es mich auch nicht - es gehört einfach zu meinem Leben dazu. Das war vor einigen Jahren noch ganz anders - ich war viel unterwegs, viel alleine in fremden Städten, Hotelübernachtungen, viel usw...

Jetzt dagegen geht es mir richtig gut, trotz Arbeit am Wochenende!

lg
Chris

mary

Beitrag von mary » 17.02.2011, 15:55

Die Wochenendzuschläge und Feiertagszuschläge (weil an den Feiertagen arbeite ich auch) sind nicht wirklich der finanzielle grund, warum man da arbeitet. Es gehört eben zu dem Beruf, und mir war ja klar bei der beruflichen Entscheidung, daß ich zu aller möglichen Tages- und Nachtzeiten arbeiten werde, und auch an den Tagen, wenn alle anderen schon längst Freizeit geniessen.

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 06:56

Ich arbeite nie am Wochenende, aber ich nehme Arbeit vom Büro oft mit nach Hause, weil ich viel davon hier am PC erledigen kann. In letzter Zeit wird es immer mehr.
Da kommt es schon mal vor, dass ich hierher abschweife und hängenbleibe.
Aber ich kann damit leben.

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 07:00

Um zurück zu Matou und die Lehrer zu kommen. Mein Sohn ist Lehrer an einem Berufsschulzentrum und zudem noch Vertrauenslehrer.
Freitzeit, die ist wirklich begrenzt. Meist sitzt er abends noch bei Freunden und mach Elternteil ruft an und möchte etwas fragen.

Allegra

Beitrag von Allegra » 10.08.2011, 09:27

Ich arbeite nie am Wochenende, aber ich nehme Arbeit vom Büro oft mit nach Hause, weil ich viel davon hier am PC erledigen kann. In letzter Zeit wird es immer mehr.
Da kommt es schon mal vor, dass ich hierher abschweife und hängenbleibe.
Aber ich kann damit leben.
:D Ich denke du arbeitest doch am WE ;)

Ich arbeite jedes WE, mal direkt, mal indirekt, oft greife ich von meinem PC, auf den Geschäfts PC zu u. erledige somit Dinge, die ich am Montag los bin ;)

mimi

Beitrag von mimi » 10.08.2011, 14:06

wie kommst du denn darauf??? Ich arbeite von Montag bis Freitag,
7.00 uhr bis 17.00 uhr. da wir aber von 8.30 uhr bis 16.00 uhr und donnerstags bis 18.00 uhr haben, werde ich meist mit dem tagesgeschäft, das anfällt (genehmigungen usw.) nicht fertig. da nehme ich manchmal schon eine vorlage zur überarbeitung mit nach hause. aber am wochenende arbeite ich nie.

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Beitrag von Sara » 10.08.2011, 19:10

Ich habe früher als ich noch im Aussendienst war, oft samstags gearbeitet. Jetzt nur noch in absoluten Notfällen, wenn ich mit etwas nicht fertig werde. Kommt aber selten vor.
Zu Hause arbeiten tue ich nie. Zum einen ist es umständlich und zum anderen lenken mich da 1000 Sachen ab.

TinaLi
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Beitrag von TinaLi » 10.08.2011, 23:02

Altes Thema ausgebuddelt..

seit bei uns umstruckturiert wurde, arbeite ich 2 Stunden Samstags

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Beitrag von Christina » 14.09.2011, 10:37

Eine alte Schulfreundin von mir, arbeitet in einer Konditorei und hat ihren Vertrag usrpünglich mal so unterschrieben, dass sie morgens um 6 anfängt und dann wurde es irgendwie immer immer früher. Während Fasching war es für sie klar, dass sie wegen den unzähligen Krapfen mal abends um 23Uhr anfangen muss, aber mittlerweile ist das leider keine Ausnahme mehr und das auch am Wochenende (und nicht nur an Fasching). Ihr macht der Job wahnsinnig viel Spaß, aber ihr soziales Leben leidet da wahnsinnig drunter, was sie glaub ich garnicht so merkt. Unter der Woche arbeiten wir, während sie mal zeit hätte und danach schläft sie. Und wenn wir alle am Wochenende frei haben und abends ausgehen, fährt sie dann in die Arbeit... Ich persönlich finde das schrecklich! Also Arbeit am Wochenende für ein paar Stündchen liebend gerne, aber so... niemals! Ich finde, dass Leben darf nicht nur aus Arbeit bestehen, denn man lebt nur einmal! Und gerade am Wochenende wo fast alle frei haben, sollte man tolle Sachen unternehmen können und oder einfach mal sich ausruhen und von der Arbeit abschalten können

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Beitrag von Kathy » 14.09.2011, 12:39

Bei uns in der Strasse ist eine Bäckerei, die immer (ausser samstags, der Ruhetag) um 4 Uhr morgens öffnet. Für den Bäcker ist es ganz normal um 2 Uhr anzufangen zu arbeiten, er hat es so gewählt.

Ich könnte das nicht. Aber für viele Berufe ist es normal nachts oder am Wochenende zu arbeiten, da gehört es dazu.
Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.

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Beitrag von TinaLi » 14.09.2011, 20:38

In der Produktion wird ja auch schon morgens um 6 uhr angefangen oder Nachtschicht ab 22 Uhr und Sonntag Abend ab 22 Uhr bis Montag 6 uhr morgens

mimi

Beitrag von mimi » 15.09.2011, 04:14

Ich hätt nix dagegen am Wochenende oder nachts zu arbeiten.
Aber das geht ja nicht bei mir.

:juggle: :juggle:

Vicky

Beitrag von Vicky » 20.09.2011, 16:53

Es gibt ja nicht nur Büroarbeit oder Bäcker.

In dem Beruf, den ich hatte, musste ich oft am WE arbeiten, wenns auch nur Bereitschaftsdienst war, leider werden am WE die Leute auch krank und da gibts auch keine Frage, ob einem das gefällt odter nicht.
Allegra wird mir da Recht geben, obwohl es im Klinikbetrieb etwas anders zugeht..........
Und manchmal auch länger arbeiten, was nicht extra bezahlt wurde.
Wenn ich einen Test angesetzt habe, konnte ich schlecht sagen,nöööh, mags werden was es will, aber ich hab jetzt Feierabend.
Eigentlich war das selbstverständlich............
Man hats gemacht, weil man nicht irgend ein Werkstück vor sich hatte, sondern Menschen,die Hilfe brauchten.

Vicky

Beitrag von Vicky » 20.09.2011, 16:55

Eijeijei, Wort vergessen und andere Fehlerchen.........Aber es gibt Schlimmeres.

Allegra

Beitrag von Allegra » 20.09.2011, 18:35

Ja leider bleibt mir oft nichts anderes übrig, aber wenn jemand Hilfe braucht bin ich da. Für mich immer noch wichtig, wie das tägliche Essen, deshalb gehört dass arbeiten am WE, für mich automatisch dazu.
Natürlich habe ich gerne auch mal frei, keine Frage, besonders dann, wenn ich (was meine Kidis betrifft) was vorhabe u. mir wichtig erscheint, da kenne ich kein Pardon.

Allegra

Beitrag von Allegra » 20.09.2011, 18:36

Allegra wird mir da Recht geben, obwohl es im Klinikbetrieb etwas anders zugeht..........
Klar doch :ja: :ja:

Maria*

Beitrag von Maria* » 20.09.2011, 18:49

Ich ging ja auch mal arbeiten.... :ja:

Und da mußte ich 2-oder 3 schichtig gehen und auch regelmäßig Sonnabends und Sonntags. Ebenso Feiertags.
Ich war in den verschiedensten Küchen, auch in der Fleischerei.
Gekocht wurde für Betriebe, Schulen und Kindergärten.
Am schönsten war es in der Küche, wo damals für das "Weiße Haus" (Büro des Braunkohlekombinates) gekocht wurde und da kamen nur die ganzen Angestellten essen.

Vicky

Beitrag von Vicky » 20.09.2011, 19:04

Mariechen,Schichtarbeit ist arg ungesund...............
jedenfalls für unseren Organismus, die biologische Uhr wird da völlig durcheinander gebracht....

Blumenkind

Arbeiten am WE und Urlaub bedenkliche Entwicklung

Beitrag von Blumenkind » 17.10.2011, 09:41

meol hat geschrieben:
In den weiterführenden Schulen mit aufwendigeren Klassenarbeiten, längerem Unterricht, etc. schon, aber in der Grundschule?
Der Unterricht geht von 8-12, manchmal bis 13.30 Uhr.
Jetzt muss ich schon mal eine Lanze für die Grundschullehrer brechen, zumindest für die durchschnittliche engagierten ihrer Zunft. (Meine Freundin ist so eine) Die haben neben ihrer Unterrichtszeit schon noch genug zu tun, nicht nur das Korrigieren von Übungen und Tests, die man ja in der Grundschule dauernd macht, sondern auch das Vorbereiten derselben. Auch die Unterrichtsvorbereitung ist nicht ohne, da man ja auch mal was in Richtung Handarbeiten und Schulküche macht (vor allem in Sonderschulen), was ja auch einiges an Vorbereitung bedarf. Generell muss sich gerade ein Grundschullehrer viele Gedanken über Didaktik machen und wie er etwas vermittelt.

Prinzipiell finde ich die Ausweitung des Trends, auch am Wochenende und vor allem im Erholungsurlaub zu arbeiten aber eher bedenklich. Dieser soll sich sogar auf den Niedriglohnbereich ausgeweitet haben.

Ich selber habe auch mal Schicht gearbeitet (Sicherheitsfirma) und da gehört Wochenendarbeit und Nachtarbeit natürlich dazu. Für den Organismus war das natürlich garnicht gut, das eine oder andere im Privatleben konnte man da aber schon besser . Jetzt habe ich das Glück auch normale Werktagsarbeitszeiten zu haben und darüber bin ich nicht unglücklich. [/url]

mimi

Beitrag von mimi » 17.10.2011, 14:16

Wegen mir mußt du keine Lanze für die Lehrer brechen.

Mein Sohn ist Oberstudienrat an einem Gymnasium und seine Freundin ist
Lehrerin für Sonderschulpädagogik. Ich weiss also, was Lehrer so "nebenher" tun müssen.

Neulich war mein Sohn bis 22.00 Uhr wegen des Elternabends in der Schule und das ist öfters auch so bei Klassenpflegschaftsabenden usw.

Aber das weiss und merkt man erst, wenn man selbst betroffen ist oder wenn man Jemanden kennt, der Lehrer ist, ganz zu schweigen, was für einen Stress manche "Goldschätzlein" machen.

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Beitrag von Lene » 17.01.2012, 13:48

Hallo,
ich muss am Wochenende nicht arbeiten aber manchmal macht man halt doch so Sachen wie E-Mails beantworten und so.

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Beitrag von Rosenfan » 18.01.2012, 10:13

Ich muss jetzt auch mal an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen arbeiten.
Ich finde es nicht so schlimm, nur wenn schon was schönes geplant wäre. Aber ich habe es mir auch selber ausgesucht.
LG Rosenfan


Laufe nicht bevor Du gehen gelernt hast.

mary

Beitrag von mary » 18.01.2012, 10:16

Ich habe dafür genug in der Woche frei, wo ich etliches erledigen kann, was am Wochenende nun mal nicht ginge- somit finde ich das Arbeiten am Wochenende und Feiertagen halb so schlimm, wie manchmal von anderen dargestellt.

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Beitrag von TinaLi » 20.01.2012, 10:34

:D :D

Hatte ich schon erwähnt das ich es hasse den Kundenmüll am Samstag weg zu machen ( einfach wegeworfene Kassenbons und Zigaettenstummel)

Maria*

Beitrag von Maria* » 20.01.2012, 15:57

TinaLi hat geschrieben::D :D

Hatte ich schon erwähnt das ich es hasse den Kundenmüll am Samstag weg zu machen ( einfach wegeworfene Kassenbons und Zigaettenstummel)
Nein...hattest du nicht....... :lach:

Alex
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Beitrag von Alex » 20.01.2012, 16:27

TinaLi hat geschrieben::D :D

Hatte ich schon erwähnt das ich es hasse den Kundenmüll am Samstag weg zu machen ( einfach wegeworfene Kassenbons und Zigaettenstummel)
Äh, ich glaube.... davon hab ich schon 1-2 Mal gehört ;)

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Beitrag von Rosenfan » 20.01.2012, 18:53

Ich frage mich öfters, ob die Leute zuhause auch einfach alles auf den Boden schmeissen, genauso wie vor den Einkaufscentern. :nein:
LG Rosenfan


Laufe nicht bevor Du gehen gelernt hast.

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Beitrag von TinaLi » 20.01.2012, 20:01

Rosenfan hat geschrieben:Ich frage mich öfters, ob die Leute zuhause auch einfach alles auf den Boden schmeissen, genauso wie vor den Einkaufscentern. :nein:
da wäre so ein blick durchs Schlüsselloch interessant

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Beitrag von indigo » 20.01.2012, 23:11

Ich musste nur als Floristin am Wochenende arbeiten aber dann nie mehr in meinem Leben.

Dafür aber mein Mann.
An Wochenenden alle 14 Tage und Ostern, Pfingsten, Weihnachten, Silvester u.ä.
So ist es nun mal wenn man so einen Beruf hat.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

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Beitrag von Julie » 17.06.2012, 13:11

Also wenn viel zu tun ist - nehme ich mir immer regelmäßig Sachen mit nach Hause! Aber zum Glück sind das wenn es hoch kommt nur 3 Monate im Jahr!

Allerdings muss ich sagen, dass ich im Vergleich zu früher inzwischen deutlich gebessert habe, denn damals habe ich immer und jede Kleinigkeit mit nach Hause genommen und konnte nie wirklich abschalten! Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich damals wohl wirklich stark Burnout gefährdet war...

Und meine goldene Regel ist, der Samstag ist mir heilig! Wenn Arbeit anliegt, wird sie frühestens Sonntag erledigt und macht mir nicht meinen Samstag kaputt an den Tag an dem ich mich nur um mich selbst kümmere :-)

Wenn was erledigt werden muss, dann wird es Sonntag erledigt:

1. Wenn man es nicht fertig schafft, muss man es Montag erledigen und vergoldet nicht noch einen zweiten freien Tag vom Wochenende

2. Sonntags kann man nicht shoppen gehen ;D

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