Was tun gegen übermäßiges Schwitzen?

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christina1984
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Was tun gegen übermäßiges Schwitzen?

Beitrag von christina1984 » 11.05.2012, 10:06

Hallo Zusammen,

ich habe mich hier angemeldet, in der Hoffnung, dass mit jemand einen Tipp zu meinem Problem geben kann.

Also, ich schwitze sehr stark unter den Achseln, und das leider immer.
Also nicht nur wenn ich Sport mache oder so. Es kommt dann immer wieder dazu, dass sich große Schweißflecken unter den Achseln bilden, die ich nicht mehr mit angelegten Armen verstecken kann :(
Ihr könnt euch vorstellen wie unangenehm mir das ist, ich komme mir ständig beobachtet vor...

Leider versagt jedes Deo bei mir, bzw. ich habe noch keins gefunden, welches mir wirklich hilft.

Gibt es hier vielleicht sogar jemanden, der ein ähnliches Problem hat? Bzw. hat hier jemand evtl. eine Ahnung, wie man dieses übermäßige, unkontrollierte Schwitzen in den Griff bekommt?
Wenn ja, wäre ich für jeden Tipp sehr dankbar...

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Rosenfan
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Beitrag von Rosenfan » 11.05.2012, 10:47

Hallo Christina,

ich habe dir hier mal was kopiert. Ich kann verstehen, dass das ei Problem für dich ist. Lass dich vielleicht auch mal von Arzt untersuchen.



Schwitzen kann Krankheiten anzeigen

Was ist, wenn man zuviel schwitzt? Was ist, wenn man einen unangenehmen Schweiss-Geruch ausströmt, egal, wie oft man sich wäscht? Alle Fragen über dieses Tabu-Problem werden hier von mir beantwortet: Schwitzen - Fragen und Antworten zu einem heiklen Thema.

Schwitzen ist gesund

Doch starkes Schwitzen wird zur Qual. Was steckt dahinter, wenn manche Menschen besonders schwitzen ? Wie soll man damit umgehen,wenn die Schweißdrüsen verrückt spielen. Welche Rezepte gibt es dagegen ? Schweißausbrüche sind lästig, unangenehm. Doch man sollte nicht darüber klagen. Denn: Schwitzen ist für den Menschen ein lebenswichtiger Vorgang, der entscheidend für unsere Gesundheit ist. Erstens scheidet der Organismus beim Schwitzen mit dem Schweiß nicht nur Wasser, sondern auch Giftstoffe und Stoffwechselschlacken über die Poren aus. Das ist ein wichtiger Reinigungsvorgang des Körpers. Zweitens ist das Schwitzen die körpereigene Klima-Anlage des Menschen, damit unser Körper bei Hitze seine Körpertemperatur halten kann. Wenn diese Temperatur an sehr warmen oder heißen Sommertagen 37 Grad Celsius zu übersteigen droht, dann gibt das Zwischenhirn über die Nervenbahnen an die Haut den Befehl: Abkühlen!

Und dann tritt aus über 2 Millionen Schweißdrüsen - vor allem in den Achselhöhlen, im Nacken, am Kopf, auf der Stirn, an Hand- und Fußflächen - Flüssigkeit aus. Der Vorgang soll Abkühlung bringen. Dieser Schweiß kommt aus den sogenannten ekkrinen Drüsen. Sie scheiden je nach Temperatur täglich zwischen 1/2 bis 8 Liter aus. Wenn der Schweiß aus diesen Drüsen austritt, ist er geruch- und farblos. Er beginnt erst zu riechen, wenn ihn Bakterien zersetzen. Darum ist in Zeiten heftigen Schwitzens größte Körperhygiene - Duschen - angesagt.

Jetzt wird klar, warum es gesundheitsschädlich ist, wenn man den Schweiß durch Medikamente oder Spezial-Deos komplett stoppt. Sinnvoll ist es allerdings, bei übermäßigem Schwitzen den Schweiß einzudämmen, zu verringern.

Das Schwitzen ist wichtig für den gesamten Organismus. Es bringt den Kreislauf in Schwung. Eine Faustregel besagt: Einmal am Tag sollte jeder von uns einmal ins Schwitzen kommen. Aber, bitte, nicht beim Essen, sondern bei körperlicher Bewegung.
Wer zuviel schwitzt ist krank

Übermäßiges Schwitzen deutet immer auf eine Störung im Organismus hin. Ursachen können sein: Überanstrengung, Erschöpfung, Eiweißmangel, Mineralstoff-Störungen, Schilddrüsen-Überfunktion, Kreislaufstörungen, Stoffwechselstörungen, Fettleibigkeit, Erkrankungen des Lymphsystems, ein Lungenleiden. Starkes Schwitzen ist ein typisches Symptom für Wechseljahrbeschwerden. Man kann aber auch durch bestimmte Medikamente ins starke Schwitzen kommen. Als Nebenwirkung bei Kortikoiden und Salizylsäure.

Für übermäßiges Schwitzen muß die Veranlagung da sein. Bei manchen Menschen sind einfach die Schweißdrüsen aktiver als bei anderen. Den Befehl zum Schweißausstoß aus den Schweißdrüsen wird über Nervenfasern gegeben, die wieder durch biochemische Vorgänge angeregt werden. Die Steuerung der Abgabe von vermehrter Flüssigkeit erfolgt vom vegetativen Nervensystem aus. Und zwar über sehr empfindlich ragierende Zentren im Zwischenhirn und im Rückenmark. Diese Zentren stehen in engem Kontakt mit jenen Bereichen des Gehirns, die unser Gefühlsleben steuern. Deshalb verstärkt sich Schweiß, wenn wir starken Gefühlsregungen ausgesetzt sind. Nervöse Menschen schwitzen leichter.

Den Startschuß für den Schweißausbruch geben meistens äußere Anlässe. Da müssen nicht immer hohen Temperaturen im Spiel sein. Wenn man unter übermäßigem Schweiß leidet, wenn man Einiges dagegen tut und der Zustand dennoch anhält, dann muß man unbedingt vom Arzt abklären lassen, ob ein ernsthaftes Leiden die Ursache ist.

Woraus besteht Schweiß überhaupt ?

Schweiß enthält Wasser, Mineralsalze, Chloride, Hydrocarbonate, Sulfate, Ammoniak, Kalium, Calcium, Magnesium, Harnstoff, Harnsäure, Glucose, Milchsäure, Aceton, Kreatin, Aminosäuren, Fettsäuren.

Sehr oft steckt hinter übermäßigem Schwitzen auch eine seelische Belastung. Angstzustände, Nervosität, Aufregungen: Das alles kann zu starken Schweißausbrüchen führen. Es passiert doch immer wieder, daß einem der Angstschweiß im Rücken steht. Oder daß jemand vor einer Prüfung klatschnasse Hände hat. Oder wenn jemand seinem neuen Chef vorgestellt wird.

Die Abgabe von Schweiß wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Und zwar über sehr sensible, empfindliche Zentren im Zwischenhirn und im Rückenmark. Diese Zentren stehen in engem Kontakt mit jenen Bereichen in unserem Gehirn, die für unser Gefühlsleben zuständig sind. Deshalb beginnen wir zu schwitzen, wenn wir aufgeregt sind, Angst haben oder unter Streß stehen. Das Verhängnisvolle dabei ist: Wenn jemand Schweißausbrüche und Angst hat, daß es die anderen merken, dann kommt noch mehr Schweiß.

Wie kann man eigentlich als Laie feststellen, ob hinter dem übermäßigen Schwitzen eine Krankheit steckt?

Man sollte sich zwar nicht darauf verlassen. Aber es gibt da eine Faustregel: Der Schweiß eines Kranken, der frisch aus den Poren tritt, riecht meist übel und scharf. Das heißt: Sofort zum Arzt. Der Schweiß eines Gesunden ist wässrig klar und riecht kaum.

Heute werden ja gegen Schweißbildung viele Deos oder Sprays angeboten. Mit all diesen kosmetischen Präparaten muß man maßvoll umgehen. Vor allem sollte man jene meiden, die versprechen, daß das Schwitzen komplett unterbunden wird. Das ist nicht gesund. Daher ist es grundsätzlich sinnvoll, gegen übermäßiges Schwitzen mit natürlichen Rezepten vorzugehen.
Naturmittel gegen das Schwitzen

Da kann man auch mit entsprechener Ernährung etwas erreichen. Wer zu Schweißausbrüchen neigt, der sollte wenig Salz verwenden, mehr Obst , Gemüse, Milchprodukte, weniger Fleisch und Wurst essen. Man sollte starke, scharfe Gewürze ebenso meiden wie Alkohol und zuviel starken Bohnenkaffee. Auch bei der Kleidung muß man vorsichtig sein. Wer viel schwitzt, sollte keine Kunstfaser tragen. Am besten sind bei den Naturfasern Baumwolle oder Seide. Sie lassen Schweiß am schnellsten abdampfen. Wichtig ist, daß man zeitweise wenig Kleidung trägt, Luftbäder ohne Kleidung nimmt, damit die natürliche Hautatmung angeregt wird.

Und hier einige natürliche praktische Rezepte, mit denen man das übermäßige Schwitzen in den Griff bekommen kann.

Machen Sie eine Zwei-Wochen dauernde Salbei-Kur. Die Bitterstoffe des Salbeis regulieren die Schweißabsonderung. Hier das Rezept: Man stellt jeden morgen 1 Liter kaltes Wasser in einem Topf zu, gibt 2 bis 3 gehäufte Eßlöffel getrocknete Salbeiblätter aus Apotheke, Drogerie oder Reformhaus dazu,bringt das Ganz zum Kochen und läßt es dann 3 Minuten kochen. Dann durchseihen, etwas abkühlen lassen, 1/4 Liter lauwarm sofort trinken. Den Rest in eine Thermoskanne geben und über den Tag verteilt trinken. Bereits nach einer Woche sollte man die Wirkung spüren.
Nehmen Sie einige Zeit 1 mal täglich eine Wechseldusche mit Warm- und Kaltwasser, wobei man immer mit dem kalten Wasser enden muß.
Waschen Sie 2 mal in der Woche nach dem Duschen den ganzen Körper mit einer Mischung aus 1/4 Liter Wasser und 1/4 Liter Apfelessig ab.
Sehr beliebt ist das Tomaten -Bad, ein uraltes Rezept: Rühren Sie 3 Liter Tomatensaft in die Wanne mit warmem Wasser. Man badet in dieser roten Lauge 15 Minuten. Das hemmt die Schweißdrüsen bei der Überproduktion.
Regelmäßig Sport treiben: Laufen, Radfahren, Tennis. Was, das ist egal. Wichtig ist, daß der Körper dabei zum Schwitzen kommt. Je mehr Schweiß er gezielt über all seine Drüsen verliert, desto weniger entwickelt sich bei vielen Menschen der Schweiß in unerwünschten Situationen.
Interessant: Regelmäßiger Alkohol-Konsum und Rauchen fördert die Schweißbildung. Rauchen und Alkohol wirken sich negativ auf die Blutgefäße und auf die Regulaton des Schweißes aus. Besser als Kaffee und Alkohol: klares Wasser trinken. Man macht immer wieder Beobachtung: Nach dem Trinken mit Bohnenkaffee, Alkohol und Mineralwasser mit viel Kohlensäure kommt es zu verstärktem Schwitzen.
Übergewicht abbauen. Dicke Menschen leiden, wenn sie die Veranlagung haben, stärker an Schweißbildung.
Regelmäßig in die Sauna gehen. Da lernt der Körper, besser seine Schweißdrüsen zu regulieren und zu trainieren.

Es gibt aber auch spezielle Rezepte, wenn man vor allem an den Händen oder Füßen schwitzt:

Tauchen Sie mehrmals am Tag Hände und Füße in lauwarmes Wasser. Dabei ziehen sich die Schweißdrüsen zusammen.
Die Inhaltstoffe des Bockshornklees beruhigen die überaktiven Schweißdrüsen. 12 Eßlöffel Bockshornklee-Samen aus der Apotheke oder Drogerie werden mit 1 Liter kaltem Wasser angesetzt.6 Stunden einweichen lassen, durchseihen. Den Sud kurz zum Sieden bringen,abkühlen lassen, ins Waschbecken oder in eine Waschschüssel gießen, Wasser dazu geben. Darin die Hände oder Füße 15 Minuten baden.
Viel barfuß umherlaufen.Dadurch wird die Fußsohle massiert. Dadurch werden die Schweißdrüsen in ihrer Aktivität normalisiert.
Die Füße müssen jeden Tag gewaschen oder geduscht werden.
Man darf nur eine ph-neutrale Seife - ein sogenannten Waschstück - und keine normale Seife verwenden. Die geruchsauslösenden Bakterien müssen bekämpft werden.
Wer an Fußschweiß leidet, sollte sehr oft heiß-kalte-Fuss-Wechselbäder nehmen. Dadurch wird nicht nur die Durchblutungs gefördert,sondern auch die Schweißregulation.
Nach dem Füße-Waschen und vor dem Schuhe anziehen sollte man ein Deo verwenden. Sprühen Sie dieses Deo nicht nur auf die Füße, sondern auch in die Schuhe.
Manche mögen gern ein Fußpuder: auf den Füßen und in den Socken oder Strümpfen. Es glättet und kühlt die Haut, tötet Keime ab. Besonders wichtig ist Fußpuder zwischen den Zehen.
Wer orthopädische Einlagen trägt , muß 2 oder 3 Paar davon haben. Wechseln Sie sie jeden Tag,damit 1 Paar immer austrocknen , ausdünsten kann.

Es gibt auch einen Akupressur-Griff gegen übermäßiges Schwitzen. Die dafür zuständigen Energie-Punkte liegen in Ohrläppchen-Höhe, etwa ein Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen. Hier massiert man links und rechts gleichzeitig mit dem Zeigefinger in kreisenden Bewegungen.

Tritt der Schweiß auf Grund von nervlichen oder seelischen Ursachen aus den Poren, dann kann man das nur eindämmen, wenn man sich entspannt, wieder innere Ruhe findet, wenn man die Ängste oder den Streß abgebaut hat. Mit Entspannungs-Übungen oder mit Autogenem Training.

Viele machen einen Riesenfehler. Sie getrauen sich nicht allzuviel zu trinken, weil sie so übermäßig schwitzen. Das darf man auf keinen Fall. Das kann zu massiven Kreislaufstörungen führen. Im Gegenteil: Die ausgeschiedene Flüssigkeit - das sind oft 1/2 Liter bis zu 5 Litern und mehr am Tag - muß sofort wieder nachgeliefert werden. Also bitte, viel trinken.

Und halten Sie sich immer vor Augen: Übermäßiges Schwitzen ist, wenn kein ernsthaftes Leiden dahintersteckt, aus ärztlicher Sicht keine Krankheit. Es ist eine Störung - und zwar eher eine harmlose Störung der Drüsenfunktion. Man spricht von Schweißdrüsen-Überfunktion, auch Hyper-Hidrosis genannt.




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Beitrag von christina1984 » 12.05.2012, 15:24

Wow, danke für die ausführliche Antwort... Ich denke da ist schon der eine oder andere gute Tipp dabei :)

Ich habe über weitere Recherchen im Netz gelesen, dass es wohl spezielle Antitranspirante gibt, mit den man das übermäßige Schwitzen auch ziemlich gut in den Griff bekommen kann.

Werde auch mal in diese Richtung weiter recherchieren und halte euch auf dem Laufenden falls ich da auf etwas nützlich stoßen sollte...

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indigo
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Beitrag von indigo » 14.05.2012, 23:15

Mein Mann hat dieses Problem !!!

Aber zuerst hat seine Hautärztin erst mal untersucht, ob mit der Schilddrüse alles i.O. ist oder auch ob eine Diabetes vorliegt.
Dann bekam er Tabletten, die große Nebenwirkungen hatten.
Abgesetzt und nun hat er schon seit einem Jahr ein Deodorant aus der Apotheke.
Er nimmt was auf Empfehlung der Hautärztin und jeder Mensch muss das für sich ausprobieren. Das erste Mittel hat nichts aber auch gar nichts bewirkt.
Das jetzige Mittel hilft ihm, er ist sehr zufrieden aber das muss man natürlich kontinuierlich
alle 5 Tage nehmen. Richtig, nur alle 5 Tage.
In der Zwischenzeit nimmt man ein normales Antitranspirant.

Trotzdem haben viele Leute immer noch Probleme, dann kann nur noch Botox helfen. Muss man allerdings selbst bezahlen.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Beitrag von christina1984 » 17.05.2012, 20:45

indigo hat geschrieben:Mein Mann hat dieses Problem !!!

Er nimmt was auf Empfehlung der Hautärztin und jeder Mensch muss das für sich ausprobieren. Das erste Mittel hat nichts aber auch gar nichts bewirkt.
Das jetzige Mittel hilft ihm, er ist sehr zufrieden aber das muss man natürlich kontinuierlich
alle 5 Tage nehmen. Richtig, nur alle 5 Tage.
In der Zwischenzeit nimmt man ein normales Antitranspirant.
Das klingt ja spannend. Wie heisst das denn, was er aus der Apo bekommt? Würde nicht echt mal interessieren...
Also ich habe mir im Netz jetzt mal ein spezielles Antitranspirant gekauft, das basiert auf Aluminiumchlorid und verschließt die Schweißdrüsen. Habe gelesen, dass man dieses Aluminiumchlorid auch in der Apotheke bekommt, vll ist es sogar das, was dein Mann benutzt!?

Mein Antitranspirant (drydry Antitranspirant) ist am Dienstag bei mir angekommen, habe es Abends gleich aufgetragen und konnte am nächsten Tag gleich feststellen, dass das Schwitzen sich verringert hat. Konnte das erst garnicht glauben, habe dann gedacht vll ist es Zufall oder Placebo. Gestern Abend habe ich es auch wieder aufgetragen, und ich bin total baff, weil das Schwitzen hat sich weiter reduziert :):):)

Laut Hersteller tritt die volle Wirkung nach ca. einer Woche ein, ich flippe aus, wenn das kleine Mittelchen am Ende tatsächlich die Lösung meines Problems ist... Ich war total verzweifelt, und jetzt bin ich irgendwie total haaaapppyyyy hihi :):):)

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Beitrag von christina1984 » 17.05.2012, 20:46

oh mann bin ich doof, wollte die drydry Webseite verlinken hehe, hoffe dieses mal klappst

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Beitrag von indigo » 18.05.2012, 00:14

Mein Man hatte 2 verschiedene Deos ausprobiert.
einmal : Sweat-Off-Anti-Perspirant

hat nicht geholfen.

Das Zweite:Syneo-Deo-Antitranspirant-30-ml, das nimmt er jetzt schon ein gutes Jahr.
Ganz weg geht es ja sowieso nicht mehr aber es ist nicht mehr so sehr geschwitzt.

Im Allgemeinen muss man es schon etwas genommen haben, hilft eigentlich nicht gleich sofort.

Auch alle anderen normalen Deos müssen immer auf der Basis von Aluminiumchlorid sein. Auch diese ganz normalen Deos aus der Drogerie.
Da muss man lesen, nur die ganz einfachen normalen Deos haben nicht diesen Effekt. Deshalb muss man bissel mehr investieren. Dafür nimmt man sie auch nur alle 5 Tage.
Aber aufpassen, man nimmt sie ja immer abends, nicht früh oder am Tage. Und da können sie schnell die Sachen versauen.
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tintin

Warscheinlich komplett übersäuert.

Beitrag von tintin » 19.05.2012, 21:17

Meistens schwitzt der Körper die Säuren und Schlacken aus, die er nicht mehr mit der Niere oder dem Atem loswerden kann. Es ist ein klares Zeichen, daß man seine Ernährung umstellen und auf jeden Fall eine Entgiftungskur mit basischem Tee, Mineralstoffpräparaten und basischen Ausleitungsbädern machen sollte.
Informieren kann man sich wenn man Entschlackung oder Entsäuerung googelt.

Viel Erfolg, denn er wird sich auf jeden Fall einstellen, wenn man konsequent ist. Auf Dauer wird kein anderes, von draußen aufgebrachtes Mittel und keine schulmedizinische Methode helfen!

Sara
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Beitrag von Sara » 27.05.2012, 20:11

Ich habe ein Mittel namens Yerka (Apotheke)
Ähnlich bei bei indigo nimmt man es nur alle paar Tage. Ich inzwischen nur einmal die Woche. Wahrscheinlich ist es der gleiche Wirkstoff.
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indigo
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Beitrag von indigo » 27.05.2012, 21:12

@sara, ich denke mal, das nimmt sich nicht viel.
Vielleicht nur der Preis. ;D
Habe aber schon gesehen, selbst da kommt es gleich.
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daisy

Botox gegen Schwitzen

Beitrag von daisy » 07.06.2012, 09:07

Hallo christina84,
ich habe von einer Freundin gehört, die das gleiche Problem hatte. Diese hat sich Botox in die Achsel spritzen lassen und innerhalb eines Tages hatte Sie das Problem los. Diese Variante ist nicht grade billig und hält ca. ein halbes Jahr, aber für den Moment wäre dir warscheinlich geholfen. Trotzdem würde ich dann der Ursache auf den Grund gehen und wie schon andere hier beschrieben haben auch an der Ernährung etwas ändern. Mein Tip, sehr viel Obst und Gemüse (auch frisch gepresste Säfte) und sehr wenig Fleisch, Wurst und Milchprodukte da Milch und dessen Produkte von sehr vielen Menschen nicht vertragen werden, viele wissen es nicht einmal. Laß einfach mal eine Woche alle Milchprodukte weg und schau ob du einen Unterschied merkst. Ich wünsche gute Besserung.

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Beitrag von Petra39 » 08.06.2012, 16:31

Mein Mann hat ein ähnliches Problem. Mit Odaban (relativ starker Deo, gibts in der Apotheke und in manchen Drogeriemärkten) kriegt er es einigermaßen in den Griff. Ist aber keine dauerhafte Verbesserung, sondern immer nur kurzzeitig. Man verwendet diesen Spray über Nacht - aber Vorsich: nur sehr wenig nehmen, sonst juckt es extrem (er hat die erste Nacht nicht schlafen können, weil er übermäßig viel davon genommen hat). Am besten auf ein Wattepad sprühen und damit dann die Achseln abtupfen, das reicht. Das machst du dnan ein paar Tage hintereinander immer vorm Schlafengehen (keinenfalls unter Tags), dann reicht es ca. alle 3 Tage. Wenn er aufhört es zu nehmen ist es wieder genauso schlimm wie davor, wenn ers nimmt ist es deutlich leichter, v.a. der Geruch ist dann leichter. Ist halt auch nicht die optimale Lösung, aber das beste was wir bis jetzt gefunden haben...

Wünsche dir jedenfalls eine gute Besserung - hoffe du kriegst das in den Griff!

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Beitrag von indigo » 08.06.2012, 21:54

@petra, so sind alle Deos dieser Art !!
Man sprüht sie abends und sparsam. Haare vor allem ab.

Die Deos, die ich hier aufgeführt habe, nimmt man nur alle 5 Tage.

Es ist natürlich nicht die optimalste Lösung aber immerhin hilft es etwas.
Ansonsten wäre Botox spritzen dran.
Na und das macht mein Mann nicht. ;D Es würde auch keine Lösung für immer sein.

Mit Geruch hat mein Mann keine Schwierigkeiten und auch noch nie.
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Beitrag von Leah » 02.08.2012, 14:27

Ich habe auch das Mittel Yerka aus der Apotheke. kann es nru empfehlen. Am Anfang soll man es recht häufig benutzen. Ungefähr vier mal die Woche soll man sich abends einen mit Yerka getränkten Wattepad unter die Achseln reiben. Am nächsten morgen kann es ganz normal runter gewaschen werden. nach paar Wochen kann man sich auch seltener damit einreiben. Ich bin auf jedenfall sehr zufrieden damit und bei mir hat es sehr gut geholfen.

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Beitrag von Tammi_22 » 11.07.2013, 11:35

Es gibt eine gute Seite, da kannst du ja mal nach 'schwitzen' googlen. Die haben gute Beispiele. Es gibt ein Spray dafür oder es geht auch operativ.

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Beitrag von indigo » 11.07.2013, 21:07

@tammi, klar geht das operativ mit Botox.
Aber wer will das schon und möchte das auch noch selbst bezahlen ?
Mein Mann jedenfalls nicht.

Bei ihm wirkt das teure Spray immerhin.
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Beitrag von Arrina » 22.10.2013, 15:26

ich habe auch schon von manchen gehört, dass sie sich in der Apotheke etwas gegen schwitzen haben zusammenstellen lassen.
Kostet wohl erstmal um die 8€, aber anscheinend kamen die damit auch ziemlich lange aus. Vielleicht hilft ihm das ja auch.
Die Kunst des Lebens ist:
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Berge zu ersteigen, die niemals enden;
Erfahrungen machen, die Wunden hinterlassen
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Beitrag von Anjetschka » 04.03.2014, 21:20

Die Schweißbildung fängt nachts ja schon an, denn wenn dein Bettzeug und die Matratze nicht atmungsaktiv ist, bzw. den Schweiß weiter gibt. Dann ist es doch klar, dass du es in den Tag mit hineinträgst trotz Duschens. Besorge dir mal eine atmungsaktive Matratze und Bettwäsche.

Dazu ist Sport und ein guter Schweißkiller. Wer viel Sport macht, der schwitzt im Alltag viel weniger.

Für die Achseln gibt es ja auch Pads, bei denen der Schweiß nicht durchkommt.

Liebe Grüße. smile

Anjetsch

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