Habr ihr Erfahrung mit Atlaskorrektur?

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Lichtfee

Habr ihr Erfahrung mit Atlaskorrektur?

Beitrag von Lichtfee » 01.03.2011, 16:30

Liebe Forys

gerne möchte ich hier eine Frage einwerfen:
Kennt jemand die Atlaskorrektur und hat es auch machen lassen?

Ich habe mein Atlas vor etwa 4 Jahren korrigieren lassen, weil ich jeden Strohhalm genommen hätte. Ich hatte über 10 Jahre starke Rückenschmerzen und hatte so ziemlich alles ausprobiert, bis ein Kollege mich aufklärte.

Ich hatte nicht gewusst, das sehr viele Probleme mit dem Rücken, Nacken und Becken die Ursache im obersten Wirbel liegen könnte. Heute habe ich keine Schmerzen mehr.

Und Ihr? Gerne möchte ich hierzu von euch hören ob ihr auch so viel Glück hattet! Was denkt ihr darüber? Wollen wir Erfahrungen austauschen?

Bis bald....

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Rosenfan
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Beitrag von Rosenfan » 05.03.2011, 13:09

Hallo Lichtfee,

nein, ich habe keine Erfahrung, ich würde gerne mehr darüber wissen. Findet diese Behandlung beim Osteopathen statt? Und muss man diese Behandlung selbst bezahlen? Ich bin ja mal gespannt auf deine Antwort.
LG Rosenfan


Laufe nicht bevor Du gehen gelernt hast.

Allegra

Beitrag von Allegra » 05.03.2011, 22:06

Rosenfan, einen Osteopathen musst du leider selber bezahlen. Aber es lohnt sich durchaus. Die Osteopathie versucht - nicht nur bei der Behandlung von Rückenschmerzen, Bewegungseinschränkungen und -blockaden aufzuspüren und zu beseitigen. Eine Heilung bewirkt der Therapeut dabei nicht direkt, sondern indem er die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. Dabei setzt der Osteopath allein seine Hände ein. Medikamente und medizinische Instrumente oder Apparate werden nicht eingesetzt.

Aber die Hände tun sehr gutes d.h. es fühlt sich an wie Massage u. Akupressur. Der Osteopath lokalisiert deine Punkte u. wendet diese mit leichten Druck u. Massage an. Es ist ein tolles Gefühl u. du fühlst dich pudel wohl hinterher. Es bedarf ca. 3-4 Sitzungen wo du dann deutliche Besserung verspürst, das kann ich dir versprechen. Eine Vorraussetzung ist dabei einen guten Osteopathen zu finden. Lass dir seine Ausbildung zeigen u. Diplom evtl.
Es bedarf eine lange u. gute Ausbildung dafür. In Amerika übernimmt es die Kasse u. ist dort zugelassen, bei uns leider nicht d.h. die Kasse zahlt es nicht, aber zugelassen als Methode. Die Sitzungen bewegen sich bei ca.
80-150€ für 3-5 Sitzungen. Die Preise dürfen nur nach den Richtlinien der Privat Ärzte u. der GOÄ gemacht werden, wenn es sich um einen niedergelassenen Arzt handelt, der die Osteopathie anwendet.

Maria*

Beitrag von Maria* » 05.03.2011, 22:30

Könnte das auch in meinem Fall helfen ? Hatte als Kind die Scheuermann`sche Krankheit und leide jetzt unter Wirbelfehlstellungen, die einige Nerven attakieren. Ganz genau weis ich jetzt nicht, müßte in mein MRT Befund schauen.
Jedenfalls kann ich seit 13 J. kaum noch ohne Schmerzen sitzen.

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Beitrag von Rosenfan » 06.03.2011, 13:43

Allegra, danke Dir für die Info. Ich werde es auch machen. Man gönnt sich doch sonst nichts. Ich höre mich um, wo ein guter Osteopath ist.
Nach meinen Bandscheibenvorfall habe ich immer wieder Probleme . und die Scheuermannsche Krankheit hatte ich laut Röntgenbild auch schon.

@Maria: Ich hoffe, dir kann auch geholfen werden. Ruf doch einfach mal an und frage ob Dich der Osteopath behandeln kann. Ich denke schon. Dann gibt es auch Massagen von der Kasse verschreiben. Das darf doch nicht sein, dass Du seit 13 Jahren nicht richtig schmerzfrei bist. Sicher sind die Rückenmuskeln bei Dir verspannt. Ich wünsche Dir alles Gute.
LG Rosenfan


Laufe nicht bevor Du gehen gelernt hast.

Maria*

Beitrag von Maria* » 06.03.2011, 18:10

@ Rosenfan
Ich bin einige Jahre von Arzt zu Arzt gerannt und außer rückenmuskulaturstärkenden Sport konnte man mir nichts weiter empfehlen. Und gerade diese Art von Sport löst heftige Schmerzattaken aus. Also vermeide ich fast alles, was Schmerzen verursachen könnte. Therapien die bezahlt werde müssen kommen leider für mich nicht in Frage. (das die Kassen nicht zahlen, hab ich überlesen)

Lichtfee

Beitrag von Lichtfee » 07.03.2011, 14:59

Nöööö, ich würde nicht zu einem Ostheopaten gehen! das wäre als würde ich mein Genick dem Hausarzt in die Hände legen. Auf jeden Fall würde ich zu einem Profi gehen. Ein Ostheopat richtet ein paar Atlässe im Jahr aber der Atlasstechniker macht nichts anderes und die Erfahrung zählt.

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Beitrag von indigo » 07.03.2011, 21:13

@maria, dann laß Dir doch erstmal was vom Orthopäden verschreiben, was die Kasse zahlt.
Ich bekomme z.B. Momentan manuelle Therapie wegen meiner Lendenwirbelsäule aber meine Therapeutin hat noch andere Ausbildungen.
Somit sagen ich ihr, was ich gern möchte. Letztens hat sie meine Triggerpunkte bearbeitet (oder wie das heißt) und das wirkt.

Meine Nervenschmerzen vom HW, wo ich 3 Bandscheibenvorfälle hatte, hab ich leider auch. Bei manchen Bewegungen ist plötzlich mein Arm steif und meine Hand läßt sich nicht mehr bewegen.
Aber auch da werde ich wieder was unternehmen, wenn das mit dem LW vorbei ist.
Meine Orthopädin selbst hat auch etliche solcher Therapien im Angebot aber ob das immer sinnvoll ist, muss man erfragen.
Denn z.B. mauelle Therapie war bei mir beim HW nicht sinnvoll damals.
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Maria*

Beitrag von Maria* » 07.03.2011, 22:30

@ Indigo
Ja, aber was gibt es da noch ?
Also, meine verformten Wirbel berühren Nerven, das macht tolle Schmerzen. Die Wirbel kann man weder operieren noch richten.
Ich hatte Ultraschallterapie, Akkupunktur, Expansionsterapie (schreibt man das so ?) und Wirbelsäulengymnastik. Alles für die Katz. Ich habe auch keinen richtigen Hausarzt. Und ich nehme KEINE Schmerztabletten. Wegen der Nebenwirkungen.
Unser Orthopäde ist total überlastet. Als ich das letzte mal da anrief, sagte er nur ein Wort und das recht laut: "Hausarzt !"
Man verliert dann irgendwie den Mut.

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Beitrag von indigo » 07.03.2011, 22:51

Musst Du dann nicht eigentlich zum Neurologen ?
Ich war auch damals beim Neurologen wegen meiner Nervenschmerzen.
Und zum Schmerztherapeuten warst Du auch noch nicht ?

Ist klar, alle Ärzte sind überlastet.
Mein Neurologentermin hatte ich nach 6 Monaten bekommen.
Den Termin zum Neurochirurgen bekam ich eher, als mir prophezeit wurde. Nämlich nach 8 Wochen. Aber inzwischen waren 12 Monaten vom 1 Bandscheibenvorfall vergangen.
Also, eigentlich auch ein Unding.
Es grüßt Bild 'lichst indigo
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Beitrag von Maria* » 07.03.2011, 23:29

@Indigo
Ich mußte weder noch. Irgendwie waren alle Ärzte mit denen ich in Kontakt kam froh, mich wieder gehen zu sehen. Einige sagten auch, daß sie mit meinem Krankheitsbild nix anfangen können. Ich bin da schon einiges durch, war bei sechs verschiedenen Ärzten.

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Beitrag von indigo » 07.03.2011, 23:45

:knuddel: och @maria !
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Maria*

Beitrag von Maria* » 08.03.2011, 10:57

Lieb von dir... :ja: aber mach dir keinen Kopp, ich habe in 13 Jahren gelernt mit den Schmerzen umzugehen. Ich glaube auch nicht, daß ich die je wegbekomme.
Ich hoffe nur, daß es nicht extremer wird.

Maybe

Atlas

Beitrag von Maybe » 10.03.2011, 15:20

hallo Lichtfee,
hier bei uns im süddeutschen Raum kennt man "Atlas-Logisten". Eine Art Heilpraktiker-Beruf aus der Schweiz. Da wird ganz vorsichtig der Atlas wieder "eingeschwungen" - ohne OP, ohne irgendwelche medizinischen Eingriffe. Je nachdem, wie arg sich der Atlas verschoben hat, dauert es ein paar Sitzungen, bis das wieder in Ordnung ist. Pro Sitzung zahlt man im Schnitt 40 €. Ich hatte schon ziemlich lange Probleme mit dem Gleichgewicht, ich konnte nur noch ganz gerade und aufrecht gehen, jede schnelle Bewegung verursachte einen neuen Übelkeitsanfall. Nach etwa 5 Sitzungen war es soweit in Ordnung, ein normales Leben wieder möglich. Die Krankenkasse zahlt das nicht. Ich denke, man muss aber abwägen, was einem lieber ist: weiter zu leiden und evtl. Medikamente nehmen (ich bekam vom HNO-Arzt Hämmer, die dem Magen geschadet haben) oder etwas selbst zu zahlen und den Ärger los zu sein.

Gruß
Maybe

Lichtfee

Beitrag von Lichtfee » 24.03.2011, 16:26

Salü Maybe und all ihr Lieben

Es gibt einige Unterschiede von den Anbietern, aber Atlaslogisten?

Nachdem die Wichtigkeit des Atlas für die Ausrichtung der ganzen Wirbelsäule erkannt wurde, haben sich je länger je mehr Manualtherapien ganz oder teilweise mit dem Atlas beschäftigt: Chiropraktik, Atlaslogie nach Landis, Vitalogie nach Dr. Huggler, Vitametik, Atlastherapie nach Arlen, Dorn-Breuss, Osteopathie, Atlas-Orthogonal, Atlasprofilax nach Schümperli, Physiotherapie. Nicht alle Methoden, welche sich um den ersten Halswirbel drehen, sind ohne Risiken. Bei der Mehrzahl der Anwendungen verspüren die Patienten zwar eine Besserung, jedoch meistens nur temporär, da das Atlas-Schädel-Gelenk schwer korrigierbar ist und mit den meisten Verfahren nicht korrekt oder gar nicht ausgerichtet werden kann. Auch wiederholte Anwendungen führen meistens nicht zu grösserem Erfolg.

Wie gesagt, es gibt da Riesenunterschiede!

Wenn man bedenkt das tausende Franken für Kram, Fernseher oder Ferien ausgegeben werden und nimand sich der Kosten hinterfragt. Aber wenn es um die eigene Gesundheit geht? Hoffentlich bezahlt die Krankenkasse, sonst gehe ich nicht hin.. ((Wer trägt die Verantwortung und die Gesundheit? Sicher nicht die Krankenkasse oder der Arzt) Oder Argumente wie: Billig ist gut genug für meinen Körper? Dafür gebe ich lieber die Kohle für fettes Essen und mein Auto und Wochenende aus?

So schätze ich, ist es wichtig, sich das zu gönnen, was wirklich gut ist und einem zu einem besseren Wohlbefinden verhilft.

Zum Frühlingsanfang sende ich euch allen zum Gruss viele wunderbare Kroküssli und haufenweise schööööne Schneeglücklein

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