Frauenarzt > Gynäkologe

Was heißt schon gesund oder krank? Informationen, Ratschläge, Fragen und Erfahrungen haben hier ihren Platz.
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grittel

Frauenarzt > Gynäkologe

Beitrag von grittel » 29.07.2010, 07:50

So, ich möchte hier mal ein Thema aufgreifen, dass doch von einigen Frauen anscheinend sehr vernachlässigt wird.
Ausserdem, diejenigen von euch, die regelmäßig ihre Untersuchungen machen lassen, wie seid ihr zufrieden, und was könnt ihr berichten?

Ich möchte nun hier keine Auswertung über Kassenleistungen und unser Gesundheitssystem, sonder einfach mal eure Erfahrungen mit eurem Frauenarzt, und der Praxis allgemein.

Anmeldung
Freundlichkeit,
Nettikette,
Wartezeiten,
Gesprächszeiten und Gespräche
schlechte Erfahrungen usw.

alles eben, was hier reinpasst.

Lasst eurem Frust freien Lauf, oder aber bringt eurem Arzt hier mal ein dickes Lob rüber.....

Aber bitte: Nennt keinen Namen oder Wohnort. So unfair wollen wir dann doch nicht sein!


lg grittel

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 29.07.2010, 14:04

Mach ich bei Gelegenheit gerne :top:

Jetzt rennt mir gerade mal wieder die Zeit weg!!!

Sandra

Beitrag von Sandra » 30.07.2010, 06:27

also ich hatte eine Frauenarztpraxis mit mehreren Mann und Frau.

EinenMann bekam ich und verlangte eine Frau die war aber erst nach Monaten erst zu Verfügung. Ich brauchte aber einen dringenden Termin.

Zu erst war ich zu frieden weil der besser war als in der alten Heimat.

Nach meiner Op musste ich hin wieder und dann war ich ebi einer Frau , boah die hat richtige Vorsorgeuntersuchung gemacht. Die hat gleich geschaut was gemacht wurde und untersuchte auch sehr lange anders wie der Mann.
Und was ich merkte der war egal ob ich schlank oder dick bin sondern nur die Untersuchung wichtig war.

Bei dem Mann hatte ich keine in den Darmuntersuchung, nie aber bei der Frau ..

Auch als der eine Fuss vom Sitz so weg biegte kümmerte er sich überhaupt nicht drum. Das nächste mal sagte ich ihm der Fuss ist ganz rum gedreht kann meinen Fuss nicht drauf legen, der schaute mich so was blödes an und ich rustchte bald ab. Zwangshaft blieb ich liegen bis es fertig war.

Auch die Aufklärung nach einer Gebärmutterentfernung war misserabel. Holte ich mir alles aus dem Internet raus.
Auch die Frage wann ich so ungefähr wieder Geschlechtsverkehr kann machen . Nach der 8 Wochen , ich alss mindestens 6bis 8 Wochen warten und kiene Blutung mehr hätte und das hatte ich nicht mehr. Meinte er das weis er doch nicht... ja danke dachte ich nur , will ja keinen Fehler machen. Ich traute mich nicht mehr zu ihm... Ich will auch zu der Frau wieder gehen und nicht zu so einen, wo man Angst hat den Mund auf zu machen.

lg Sandra

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indigo
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Beitrag von indigo » 30.07.2010, 23:16

Ich bin schon seid über 30 Jahren bei meiner Frauenärztin.
Überall mitgegangen, wo sie umgezogen ist oder Selbstständig war. Anfangs war es nämlich eine Betriebsärztin der Berliner Verkehrsbetriebe, danach eröffnete sie selbst eine Praxis.
Ab diesem Jahr ist sie in Rente und die Tochter macht das weiter.
Ich bin sehr zufrieden und deshalb gehe ich auch weiter zu ihrer Tochter in die Praxis.
Meine Frauärztin ist sehr genau, hat damals auch meinen Knoten in der rechten Brust erahnt und mich zur Mammografie geschickt, wo es dann erkannt wurde.
Im letzten Jahr mein Myom ist auch so behandelt worden, sodass ich nicht ins Krankenhaus musste.

Ich bin super und sehr zufrieden mit der Praxis, Schwestern usw.
Einziger Wehrmutstropfen sind die langen Wartezeiten, bis man einen Termin bekommt. Aber 1x im Jahr, das weiß man ja vorher.
Und ansonsten kann man jederzeit hin, wenn Beschwerden sind, wie meine Blutungen letztes Jahr.
Mein Rezept bekomme ich ja so Tresen.
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Vanilla
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Beitrag von Vanilla » 31.07.2010, 20:08

mich sehen die hier nie wieder :nein: :nein:


ich gehe seit 10 Jahren nicht mehr
LG Vanilla

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Beitrag von indigo » 31.07.2010, 21:18

Tja und warum nicht ?
Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn man plötzlich was hat.
Aber kann ja jeder machen, wie er will.
Meine Mutter geht sogar mit ihren 89 Jahren noch zum Frauenarzt.
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Beitrag von Rosenfan » 01.08.2010, 08:19

@Vanilla: Vielleicht hattest Du ein schlechtes Erlebnis, doch es wäre schon ganz wichtig für deine Gesundheit.

Ich selber mag den Frauenarzttermin nicht. Ich überwinde mich halt.
Ich hatte auch schon einen gutartigen Tumor am Eierstock, schon deshalb gehe ich halbjährlich.

Die Ärztin ist schon gut , ich bin zufrieden. Ich gehe halt generell nicht gerne , weil ich nicht gerne auf diesem Stuhl bin. Aber wir kriegen das immer gut hin.
LG Rosenfan


Laufe nicht bevor Du gehen gelernt hast.

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Beitrag von indigo » 01.08.2010, 12:57

Mir macht so ein Arzt überhaupt nichts,
genauso wie ein Zahnarzt.

Wir haben in Verwandtenkreisen Fälle, wo z.B. (von etlichen Fällen) die Tante meines Mannes (er ist da aufgewachsen, also wie eine Mutter) nie gegangen ist und nachher hatte sie so schlimm den Krebs, dass sie ganz schnell verstorben ist.
Meine Mutter hatte mit 80 J. so rum Unterleibskrebs und deshalb geht sie immernoch zum Arzt.
Mein Vater hatte Mundkrebs,
ich hab ja nun Hautkrebs.
Also, so schlimm ist das alles nicht. Ich hänge am Leben.
Und mein Mann geht gefälligst auch regelmäßig zur Vorsorge !
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grittel

Beitrag von grittel » 01.08.2010, 14:09

so, nun mach ich hier auch mit.

Ich muss seit 20 Jahren reglmäßig gehen, aber bin auch davor immer gegangen. Zum Glück, muss ich sagen, sonst würde ich wahrscheinlich jetzt schon die Radiesel von unten begucken! Aber das ist ein Thema, auf das ich vielleicht mal zurückkomme.

Nun ja, ich hatte immer sehr nette Ärzte, die ich immer wechseln musste, weil diese aus Altergründen ausgeschieden sind.
Dazu muss ich sagen, ich hatte 2 x Frauen, aber immer gerade bei dem weiblichen Geschlecht ein , na ja ungutes Gefühl.
Meiner Meinung nach sind Ärzte einfühlsamer, klingt blöd, aber ich finde, sie hören auch besser hin und auch zu.

In den letzten Jahren habe ich meine Frauenärzte nach einem ganz einfachen Prinzip ausgesucht. Diejenigen, die Betten in einer Klinik haben, sind immer auf dem neuesten Stand der Dinge! Haben auch meist die neuesten Geräte.

Beim letzten Arzt war ich 7 Jahre, und bin dort ausgestiegen, da ich das Gefühl hatte, ein Privatpatient bekommt wohl schneller einen Termin..........., denn wenn ich mit "Vorgeschichte", von ihm operiert, 7 ! Monate warten soll, für die Vorsorgeuntersuchung, und im selben Moment, neben mir eine Privatpatientin steht, die einen Termin in 4 Wochen erhält, da muss ich mich dann doch fragen, was soll ich hier noch!?

Ich habe Anfang des Jahres nun gewechselt, und war angenehm überrascht. Trotz Vorgeschichte, die ich dem neuen Arzt sofort gesagt habe ( ich bin leider auch für ihn keine billige Patientin), hat er mich ohne Wenn und Aber sofort übernommen!. Ich musste ihm lediglich meine gesamten Unterlagen vorab schicken, damit er sich einlesen konnte.
Ich bekam innerhalb 3 Wochen einen Termin und war von Freundlichkeit des Personals und auch des Arztes total überrascht. Das kannte ich vorher nicht. Nun werde ich abwarten, wie es weitergeht. Im November hab ich den nächsten Termin zur Kontrolle.
Dieser Arzt ist der erste, der keine Betten in einem Krankenhaus belegt hat. Aber da ich mittlerweile im DKFZ einen Persilschein habe, denke ich, wird es schon werden.

LG grittel

grittel

Beitrag von grittel » 01.08.2010, 14:11

Vanilla hat geschrieben:mich sehen die hier nie wieder :nein: :nein:


ich gehe seit 10 Jahren nicht mehr
Hallo Vanilla, warum nicht??
Ist dir deine Gesundheit so wenig wert? selbst wenn du mal schlechte Erfahrungen hattest, du schadest damit dir und nicht dem Arzt oder dem Krankenhaus. Denk mal darüber nach.
Meine Wenigkeit geht allerdings auch nicht zum Zahnarzt..........dafür hab ich nämlich nix übrig und vor allem Angst.

LG grittel

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Beitrag von Rosenfan » 03.08.2010, 14:33

grittel, das wäre genauso wichtig. Mich geht es nichts an, aber auch in Mund kann weis Gott was enstehen.
Tumore an der Mundschleinhaut usw.
Aber ich will hier niemanden zu Nahe treten, das ist jeden seine Sache.
LG Rosenfan


Laufe nicht bevor Du gehen gelernt hast.

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Beitrag von indigo » 03.08.2010, 16:53

Na klar @rosenfan, muss jeder selbst wissen.
Und ein Glück auch, weißt ?
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Beitrag von TinaLi » 04.08.2010, 10:30

Also....

meine Grundgeschichte kennt ihr ja.... :D

Wie ich zu meiner Frauenärzin kam ?

Schon 2003 als wir wegen unseres Umzuges zum Architekten mussten, ist im selben Haus auch die Frauenärztin. Ich so bei mir.. Ja, da will ich hin....

Gedacht, getan. Als es soweit war ich also eine Frauenärztin in Erwägung ziehen durfte.

Anruf dort in der Praxis.. Sprechstundenhilfe "Sie geben keine Auskunft am Telefon" rums...
Auf die Socken gemacht, dahin gestiefelt... ganz lieb gefragt ob mich die Frau Ärztin behandeln würde. Ich machte den Fehler, das ich da ohne Handtasche und Papiere dort in bin. Die Sprechstundehilfe damals: Sie nehmen keine Männer bzw. ich müsste privat zahlen. Ich raus.. zum Auto gelaufen..Moment.. Handtasche und Papiere genommen, nochmal rein. Meine Krankenversicherungskarte der Sprechstundenhilfe auf den Tresen gelegt. Die Krankenversicherungskarte war 2005 schon auf Martina ausgestellt. Aha scheint dann funktioniert zu haben. Die Sprechstundhilfe: "Sie würde die Ärztin fragen ob sie meine Behandlung übernimmt. Ich ging solange ins Wartezimmer... Gebangtes warten.. Die Türe ging auf. Die Sprechstundehilfe.. "Ja Frau Dr. würde meine Beahndlung übernehmen". Ich so bei mir: Klasse.. Als ich dann mit dem AnfangsÖstrogenspritzen auftauchte, ging ich 1 mal pro Woche zum Spritzen. Meine Frau Dr. kennt sich da zwar nicht wirklich aus auf dem Gebiet. Hat wohl ein bischen nachgelesen. Bin ja eh ihr Unikat. Also die einzigste "Mann zu Frau" Frau. Inzwischen haben sich alle an mich gewöhnt, denke Patientinennverlust wegen mir gab es auch nicht. Sie wird mich weiter begleiten. Ich geh da alle 3 Monate hin zum Testoronunterdrückspritze stechen lassen. Pro 1/2 jahr gehe ich hin zur Hormonstatuskontrolle. Wenn ich mal wieder ein Rezept brauche für Testoronblockspritze oder Hormongel bekomme ich ausgestellt.

Mit der Testoronblockspritze kann ich ohne Termin dahin gehen, da schiebt sie mich rein. Termine für Blutabnahme legen wir so das es mit den Terminen mit dem Endokrinilogenbesuch im 3 Monatsrhytmus identisch ist.

Ich bin so zu zu frieden. Ich tausche die Praxis gegen nichts der Welt ein. Ich gehe da hin bis die Frau in Rente geht.

Meine Frauenarztpraxis ist so klein, die Ärztin und 2 Sprechstundenhelferinnen.

grittel

Beitrag von grittel » 04.08.2010, 11:22

Rosenfan hat geschrieben:grittel, das wäre genauso wichtig. Mich geht es nichts an, aber auch in Mund kann weis Gott was enstehen.
Tumore an der Mundschleinhaut usw.
Aber ich will hier niemanden zu Nahe treten, das ist jeden seine Sache.
Ich weiß, du hast ja recht, und bei mir wurde noch nie groß gebohrt, aber ich geh halt nicht gerne hin. Komisch, ich habe keine schlechten Erfahrungen, aber schon der Gedanke an den Bohrer.......... ;( ;(

lg grittel

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Beitrag von indigo » 04.08.2010, 13:48

@grittel, ich hatte sogar im Juni erst eine Mundschleimhautverpflanzung :lach: :lach: :lach:
Da ist bohren nichts dagegen ! :ja: ;D
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mimi

Beitrag von mimi » 09.08.2010, 18:19

Ich bin mit meinem Gynäkologen voll und ganz zufrieden. Gehe dort
schon seit mindestens 15 Jahren hin.
Freundliche Sprechstundenhilfen und vor allem immer dieselben, seine Frau ist dort auch im Empfang. Er nimmt sich Zeit für mich und teilt auch so seine Termine ein.
Früher war ich bei Ärztinnen konnte aber hier kein so rechtes Vertrauen aufbringen.

Ich kann nichts weiter sagen, als, dass ich total zufrieden bin.

mimi

Beitrag von mimi » 09.08.2010, 18:21

Was vergessen.

Ich gehe übrigens alle sechs Monate zum Gymnäkologen und natürlich auch vorher, wenn ich etwas habe.
Bin immer willkommen und werde freundlich begrüßt. Auch am Telefon.

Ich finde es unverantwortlich, wenn man nicht zum Gymnäkologen geht.

TinaLi
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Beitrag von TinaLi » 09.08.2010, 20:40

;D
die meinige Gyn hat schon was besonderes...

Nämlich mich... :D

:rolleyes: Ja gut jetzt ich bin jetzt nicht die einzigste Transfrau, aber bei ihr halt schon und das ist das erste Mal für sie in ihrer Tätigkeit. Eine Transfrau begleiten zu dürfen... Vorallem die noch vor ihrer Geschlechtsangleichenden Op steht... Also bekommt sie alles Hautnah mit. Das letzte Mal ihre Frau mit... und dann komme ich nach der OP wieder zu ihr und dann bin ich unten ebend angeglichen

Loona

Beitrag von Loona » 18.09.2010, 07:23

Im Großen und Ganzen war ich mit meinen Frauenärzten immer zufrieden,nur die Sprechstundenhilfen bei meiner alten Frauenärztin ließen ein bisschen zu wünschen übrig.
Mit meinem jetzigen Frauenarzt bin ich generell auch zufrieden,auch die Sprechstundenhilfen sind super lieb und man kommt sich dort eher vor wie in einer großen Familie,was aber vielleicht auch daran lag,dass ich dort auch durch meine Schwangerschaft begleitet wurde.
Das einzige Manko wie auch bei den anderen Frauenärzten bei denen ich war ist aber wieder die Einstellung von meinem Frauenarzt zum Thema Pille,d.h. auch er versucht mich ständig davon zu überzeugen und möchte irgendwie nicht wahrhaben,dass es Frauen gibt,die "Nein" zu Hormonen sagen.Obwohl er meine Gründe dafür kennt.Aber mittlerweile hat er wohl akzeptiert,dass ich keine Lust mehr habe,mit ihm darüber zu diskutieren :rolleyes:

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