Christian Wulff neuer Bundespräsident Eure Meinung

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TinaLi
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Christian Wulff neuer Bundespräsident Eure Meinung

Beitrag von TinaLi » 30.06.2010, 21:18

Jetzt ist es amtlich

der neue Bundespräsident heißt Christian Wulff

Eure Meinung

fabel

Beitrag von fabel » 01.07.2010, 10:53

Seine Antrittsrede fand ich sehr emotionslos :/ und langweilig. Was soll man da erwarten :eek: .

grittel

Beitrag von grittel » 12.10.2010, 07:40

dazu nur soviel:
Seit seiner letzten Rede isser leider für mich nicht mehr akzeptabel! Er darf seine Meinung sagen und alle anderen werden zensiert...........

Was soll das denn, ich habe kein Problem mit anderen Religionen ,Ein oder Auswanderern, aber ich habe ein Problem hier in unserem schönen Ländle, wenn nur die positiven Äußerungen unserer Politiker ausgesprochen werden dürfen, können, sollen!
Und unser CSU Politiker gerügt wird, weil er sagt, was er denkt, und womit er doch irgendwie auch Recht hat!
Und ein Herr Zarazin seinen Posten abgeben muss, weil er "Seine" Meinung äußert...,
Ich bin weder für diese noch für eine andere Partei, bin meiner loialen Wahlpflicht nachgekommen, habe auch nicht braun gewählt..............ich denke nämlich, wenn das jeder täte, dann haben wir nämlich irgendwann mal wieder so`n Herrn mit Schnäuzer, und davor soll uns der Himmel bewahren.................
Gut, die Medien schüren momentan im Feuer, aber warum kann man denn nicht wie in vielen anderen Ländern verfahren, lerne unsere Sprache und du kannst bleiben.
siehe Norwegen, Schweiz und noch einige andere.

Auch Menschen mit Verfolgungshintergrund haben ein Recht zu leben. Aber wieviele Menschen , Einwanderer gibt es, die hierher kommen, nichts tun und nur die Hand aufhalten.
Gut, der %Satz dieser Menschen, die sich nicht bemühen ist relativ gering, und die anderen leiden darunter, aber er wird immer größer.

Ich möchte hier wirklich betonen, ich habe absolut kein Problem mit meinen ausländischen Nachbarn, ganz im Gegenteil, aber was mich in Deutschland mittlerweile stört:
Sagst du deine Meinung, egal welche, wirst du zensiert!
Herzlichen Glückwunsch Deutschland!

So, nun hab ich mir Luft gemacht und ihr dürft gerne über mich herfallen, aber es musste mal gesagt werden!

lg grittel

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indigo
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Beitrag von indigo » 12.10.2010, 19:32

Ich war von Anfang an gegen "Wulf" !
Und meine Meinung hat sich nicht geändert !
Es grüßt Bild 'lichst indigo
-Eine blaue Träne der Aphrodite-

fabel

Beitrag von fabel » 13.10.2010, 07:58

Einwanderung ohne jegliches Konzept, das funktioniert leider nicht. Leider wurde da in den letzten Jahren in Deutschland viel verpasst.

Wer sich hier nicht integrieren möchte sollte sich mal überlegen, warum er dann überhaupt in Deutschland leben will.

garifalo

Wulff`s Rede

Beitrag von garifalo » 15.10.2010, 19:39

Es ist richtig, daß die Politik bei der Einwanderung versagt hat. Das ist aber der Politik und nicht den Einwanderern anzulasten. Bei den Diskussionen im Fernsehen fällt mir auf, daß immer wieder selbstverständliche Forderungen gebetsmühlenhaft wiederholt werden und nichts begriffen wird. Es ist nicht nett von Özil, daß er für die deutsche Nationalmannschaft spielt, er ist kein Einwanderer. Er ist Deutscher, sein Großvater ist eingewandert. Es scheint niemand begreifen zu wollen, daß Migranten nur die sind, die selbst eingewandert sind. Die Unternehmer haben von den billigen Arbeitskräften profitiert, damals fand auch der Analphabet Arbeit und Sozialhilfe haben nur Deutsche bezogen. Weiterbildung und Sprachkurse wären Aufgabe derer, die davon profitiert haben. Wenn man in Großstädten die gleiche Nationalitäten/Religionen zusammenpfercht in Ghettos muß man sich über manche unhaltbaren Zustände nicht wundern. In München sind die Nationen in Stadtteilen gemischt worden, dort sind die Probleme nicht so gravierend wie in z.B. Berlin. Menschen die Frauen prügeln ab in den Knast, wer zwangsverheiratet und die eigenen Kinder ermordet , lebenslänglich.
Ausweisen wäre eine Möglichkeit für die,die noch keinen deutschen Paß haben aber was machen wir mit unseren deutschen Machos die bei Trennung ihre Frauen umbringen oft auch die Kinder? Jede Woche kann man solche Morde in der Zeitung lesen, ist vielleicht die Ehre oder die Eitelkeit auch verletzt? Wulff hat recht, alle Religionen die hier vertreten und nicht verboten sind gehören zu Deutschland. Es gibt die Religionsfreiheit in Deutschland, wem das nicht paßt, soll auswandern. Ich bin Deutsche (Stammbäume reichen 600 und 800 Jahre zurück), evangelisch getauft aber in keiner Kirche mehr.

Vicky

Beitrag von Vicky » 16.10.2010, 17:58

Zuerst mal zu Herrn Wulff.
Ehrlich gesagt, ich hab vorher noch nie was von dem Manne gehört.
Er hat ne hübsche Frau,das ist alles,was ich weiß.
Ich habe mich vor 20 Jahren mit der Regierung einer Demokratie befasst und fand es gut.
Heute ? Heute befasse ich mich so gut wie nicht mehr darum,wer irgendwo gesagt bekommt (von der Wirtschaft) wie man das Land regiert.
Das einzige was ich beobachte, sind diese unsäglichen Nazis.

Ja und auch mit der Ausländerpolitik, da kommt man irgendwie gar nicht
drumherum.
Es gibt ja nicht nur Moslems , die ins Land gekommen sind, auch Russen und was mal zu Russland gehört hat, Letten, also die aus dem Baltikum, dann aus dem ehemaligen Jugoslawien -und-und-und.
Davon machen Muslime aber die meisten Schlagzeilen, eben weil man auf die Idee kommen könnte, dass sich hier im Land ein Staat im Staate bildet.
Und irgendwie ist mir bei diesem Gedanken nicht wohl im Bauch.
Muslime fordern, dass wir ihren Glauben respektieren. Hab ich nix gegen, aber wie sieht es umgekehrt aus ?
Warum haben Muslime soviele Attentate begangen ? Wenn es ein heiliger Krieg sein sollte, dann arbeiten Muslime daran, ihren Glauben zu uns, den Ungläubigen zu bringen,wenns sein muss mit Gewalt.

Sicher würde das Land ohne Einwanderer langweiliger sein, aber soviel Adrenalin brauch ich nicht, wenn ich irgendwo zufällig neben Leuten stehen würde,die sich umbringen und viele mitnehmen wollen. Das ist mir einfach zuviel "Kick".
Und was diese unsäglichen Ehrenmorde angeht, also ich denke eher, dass man überhaupt keine Ehre hat, wenn man jemanden tötet.
Es trifft immer Frauen und Mädchen und die Mörder kommen aus der Familie.
Vater, Mutter, Geschwister, haben die überhaupt kein Mitgefühl, wenn sie ihr Kind usw. umbringen ?
Ehrlich gesagt, ich will einfach sowas nicht in dem Land haben, in dem ich lebe. Und ich will sowas auch nicht in den diversen Heimatländern haben.

Wer soll sich eigentlich eingliedern ? Wir an die Einwanderer ? Oder wie muss ich mir das vorstellen ?
Wenn die dritte Generation immer noch nicht intergriert sind, wessen Schuld ist denn das ?
Das Land hat Schuld und die Einwanderer ebenso.
Das erste was man tun muss,wenn man in ein anderes Land geht, ist, dass man die Sprache lernt. Und das macht man von sich aus, ohne dass man dazu erst aufgefordert werden muss.
Und dann hält man sich an die Gesetze, die hier gelten.

@ garifalo
Und wenn die dritte Generation immer noch nicht richtig deutsch spricht, also dann haben sie vllt. einen deutschen Pass, aber mehr noch nicht.
Es ist schon richtig, dass ein Migrant Deutscher ist. (falls er das will.)
Deswegen spricht man ja immer von jungen Menschen mit Migrantenhintergrund.
Und das ist ja irgendwie nicht wegzudenken, wenn man einen Familienstammbaum machen würden.

Gast

Wulff/Muslime

Beitrag von Gast » 16.10.2010, 19:35

Hallo Vicky,
"Die Muslime" gibt es nicht, so wenig wie "die Christen" und "die Atheisten". Türken sprengen sich nicht in die Luft, sie sind die Mehrheit in manchen großen Städten. Wir haben in unserer Stadt 3000 Türken und 3000 Griechen. Alle sprechen perfekt deutsch. Die Türken gehen in deutsche Schulen, während die christlichen Griechen die deutsche und griechische Schule, viele bis zum Abitur besuchen, stell ich mir anstrengend vor. Wir haben 2,3 libanesische Großfamilien, eigentlich palästinensische Flüchtlinge, die von Arbeit nicht viel halten, ansonsten haben wir keine Probleme. In die Förderschulen gehen auffällig viele Italiener, obwohl sie seit Ende der 50er Jahre bei uns sind. Der Konsul in Stuttgart regt sich bei jedem Besuch darüber auf, es ändert sich aber nichts. Migrationshintergrund ist ein ganz dummer Begriff. Frag mal woher der Name Sarrazin kommt. Er erklärt sein Aussehen mit französischen und italienischen Wurzeln, das stimmt ja auch. In Griechenland gibt es einige Orte die Sarakiniko heißen, also Orte wo die Sarakini, die Sarrazenen an Land gegangen sind. Die Franzosen haben daraus Sarrazin gemacht. Angepaßt ans katholische Umfeld haben sich die Sarrazins wohl nicht so lange, sie sind protestantisch, d.h. Hugenotten geworden und mußten Asyl in Deutschland beantragen. Sprach- und Geschichtsforscher der Uni Tübingen haben mir dies bestätigt. Er hat also seine eigenen Vorfahren beleidigt und Deutschland ein bißchen rechter gemacht mit seiner Hetze.Hätte er lieber während seiner Amtszeit die Muslime gefördert und über die Stadt verteilt statt zu ghettoisieren. Mit Wulff`s Partei habe ich nichts am Hut, trotzdem schätze ich sein überlegtes, ruhiges Wesen. Gauck wollte ich sowenig wie Wulff, er redet zwar gut, setzt sich aber zuwenig für ein soziales Deutschland ein.
Wir wissen jetzt was wir hier unseren CDU und FDP Politikern wert sind - Pfefferspray und Schläge. In den neuen Bundesländern wo es die wenigsten Ausländer gibt, sind die Vorurteile am größten. Ich gehe den Dingen auf den Grund, das kostet Zeit. Ihr wurdet in der DDR belogen und jetzt in der BRD. Rede lieber mit den Leuten statt über die Leute, von denen du nur in den Medien gehört hast.Trotzdem, ich finde es ganz lieb, daß du mir geantwortet hast und man kann ja auch verschiedener Meinung sein.

Vicky

Beitrag von Vicky » 25.10.2010, 19:23

Tja Gast,

da hast Du viel geschrieben, hast Du mir da was Neues mitgeteilt ?
Nein.
Du musst mir ganz bestimmt nicht erklären, woher ein Name kommt.
Sarrazin..........mir ist das nämlich irgendwie nicht wichtig. Immerhin hab ich selber eine Roma als Ahne.


Mir gings und gehts immer noch darum, dass sich Muslime immer mehr abgrenzen.
Ich habe dabei nicht die Türken genannt. Und was ich, falls es das denn nun gibt, auch bei den Türken, das hab ich an anderer Stelle genauer beschrieben.
Es ist mir auch nicht wichtig, wieviele davon wo wohnen, also Muslime.....
Leider ist es für mich aber so, ich habs auch schon erwähnt, dass nicht alle Muslime Attentäter sind, aber die, die immer wieder genannt werden, sind alle Muslime.
Darum gehts ja auch gar nicht.
Wenn ich in ein Land einwandere, lerne ich die Sprache und da ist es egal, woher der Typ kommt.
Und wenn ich hier oder in einem anderen Land leben möchte, muss ich mich dem Gesetz dieses Landes beugen.
Da gibts bei mir keine Disskussionen.
Wenn man das nicht will, also niemand wird gezwungen in Ländern zu leben, deren Gesetze man nicht anerkennen kann.

Und auch wenn Du das meinst:
Ich halte dagegen, es gibt "Die Muslime", "die Christen" und "die Juden".
Das werde ich nicht weiter erklären, nur soviel, außer den Juden haben die anderen Religionen sich immer mit Gewalt bekämpft.
Ja, sogar die Christen unter sich .
Und solange Menschen "Glaubenskriege führen, solange kann man sagen...Die Christen, die...usw.
Das ist meine Meinung und die musst Du ja nicht teilen.

Übrigens musst Du mir auch nicht sagen, wer "uns" nun belogen hat.
Was die DDR angeht, also da kannst Du nur einen (so oberflächlichen)
Satz loslassen, wenn Du hier gelebt hättetst.
Wenns nicht so ernst wäre, könnte man drüber lachen über:
"Euch hat man belogen"..........

Näääh, tut mir leid, ich hab keine Lust mehr, Dein Posting so auseinander zu nehmen, dass es in sich stimmig wird.
Es geht mir einfach zu weit weg, vom eigentlichen Thema.
Mir gings darum, dass sich die Leute, die hierher kommen, bemühen müssen, sich im Land heimisch zu machen und nicht etwa umgekehrt.


Entschudige etwaige Fehler, aber ich mag nicht nochmal nachlesen.

fabel

Beitrag von fabel » 26.10.2010, 07:31

Vor genau einem Jahr war es die Schweinegrippe, jetzt ist es die Integration von Ausländern . Kann es sein , dass man mit dieser Themen von den wahren Problemen in Deutschland ablenken möchte , nämlich von untätigen Politikern? Nächstes Jahr spricht keiner mehr davon und alles läuft weiter wie bisher :rolleyes: .

Und der Herr Sarrazin hat noch gut daran verdient :eek:

Vicky

Beitrag von Vicky » 26.10.2010, 11:47

@ fabel

Die Eingliederung anderer Kultueren in unsere, also das Thema ist doch nicht neu, also ist es bestimmt nicht irgendeine Medienpanikmache.
Das ist doch nicht gleichzusetzen mit der Hektik der Hühner -oder
Schweinegrippe.
Und Panikmache? Wieso denn das ? Irgendwann muss man doch mal anfangen, sich um die Zuwanderer zu kümmern.
Und diese sollten sich,wenn sie hier leben wollen,schnellstens auch selber anpassen.
Das ist, wie Grittel schon erwähnt hat, in mehreren Ländern Gang und Gäbe.
Es ärgert mich einfach, wenn ungute Traditionen, also wo eine Straftat dahinter steht, wenn das einfach geschluckt wird.
Wenn jemand auf seine geschiedene Ehefrau fast öffentlich auf seine Ex-Ehefrau einsticht, fast 10 Minuten lang..........
und dann vor der Polizei angibt, ich habe meine Frau getötet, jetzt fühle ich mich gut.........Die Frau, Mutter von 3 Kindern überlebt den Überfall.
Was dem Mann nicht gefallen hat, er donnert mit dem Kopf an eine Wand und schreit immer nein, nein............

Und das Urteil ?
13 Jahre. Der Täter zeigt keinen Deut Reue, im Gegenteil,er sagt, wären wir in der Türkeim, hätte man noch was ganz anderes mit ihr gemacht.
Seine Verwandten haben dem Kerl voller Ehrerbietung die Kände geküsst.

Und nach knapp 6 Jahren wird der Mann wieder frei sein.

Wäre es ein Einzelfall, würde man denken, dass der Kerl im Affekt gehandelt hat.Aber inzwischen muss man sich mit dieser Art "Ehrenmord" befassen.
Und diese Morde werden nicht als solche deklariert in D.
2006 ging man davon aus, dass es 55 solcher Morde oder Versuche gab.
Von 96 bis 2005.
Da könnte man drauf kommen, das sind dann doch nicht so viele........
Einer ist schon zuviel.
Und ich persönlich möchte , dass diese "ehrenwerte Tradition nicht in D und sonstwo als rechtmäßig anerkannt werden.

Das ist doch kein hochgepuschtes Thema, das ist wirklich passiert, Frauen haben ihr Leben verloren, weil sie gegen die Sitten verstoßen haben.
Was für Sitten ?
Ist sowas in D neuerdings etwa Rechtens ?
Und @fabel, wovon will die Politik mit diesem Integrationsthema
ablenken ?

Und ich hoffe doch schwer, dass das Thema nächstes Jahr immer noch aktuell bleibt und endlich eine Lösung gefunden wird.
Niemand hat das Recht, jemanden das Leben zu nehmen, egal wo auf der Welt.
Kann man in der Welt nicht viel tun, dann sollte man wenigstens hier Mord im Namen der "Ehre" endlich richtig ahnden.

Ob der Herr Sarrazin nun gut verdient hat mit dem Buch, tja, das hängt von den Käufern ab.......Warum regt sich denn da nun soviel Protest ?
Ich dachte in diesem Land kann man seine Meinung sagen und auch aufschreiben............Oder möchten wir wieder eine Zensur ? Sicher gibts noch so einige altgediente Srasileute, die sich freuen würde, eine Aufgabe zu bekommen,wovon sie was verstehen................

condesa

Wissen Einwanderer,......

Beitrag von condesa » 26.10.2010, 12:45

daß es heit ein Auland für sie ist, solage sie sich nicht völlig integrieren wollen und dazu gehören eben UNSERE Gesetze und UNSERE Lebensweisen. Ich muss Vicky recht geben, denn ich sehe es ebenso. Wenn ich in ein Lande geh, muss ich mich auch diesem Land anpassen. ich habe jahrelang im Ausland gelebt , bin deutsche und habe dort 1. die Sprache sprechen müssen (selbst mit englisch wurde ich nicht verstanden oder man wollte es nicht) 2. wurde ich viel mehr beobachtetob ich auch alles so mache wie dieser Staat es wollte 3. habe ich 0 nicht nur quasi 0 ondern tatsächlich 0 unterstützung bekommen - egal wo und trotzdem hab ich nicht gemeckert , denn ich wollte ja dort wohnen..... hier in d kommt ein ausländer her, stellt Forderungen, kassiert und wenn es nicht nach seiner Nase geht schreit er laut ..... ist das noch akzeptabel??? Für mich nicht. integration kann nicht nur von seiten der deutschen ausgehen - es muss vor allem derWille des Einwanderers da sein. Und den vermissse ich sehr oft ....

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indigo
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Beitrag von indigo » 26.10.2010, 16:19

Also, ich finde nicht, dass es ein Sommerloch ist.
Endlich mal wird darüber geredet.
Und ob der Herr Sarrazin nun dran verdient hat oder nicht, endlich wird darüber geredet in allen Schichten und Parteien.
Ist nur traurig, dass der Herr Sarrazin das Buch erst schreiben musste.

Und außerdem muss erst ein Käufer da sein, damit der Herr was verdienen kann.
Scheinbar brennt allen das Thema auf den Nägeln, sonst hätte er ja keine Abnehmer.
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Vicky

Beitrag von Vicky » 26.10.2010, 17:19

@ contesa

ich denke auch, dass man unbedingt als Erstes die Sprache beherrschen muss, weil man erst dann wirkliche Kontakte zu andern Menschen, Nachbarn,
Kollegen oder was auch immer, bekommt.
Und sicher dann auch Hilfestellungen für alltäglicheSachen und wenns ein Bibliotheksausweis ist.........

garifalo

Integration

Beitrag von garifalo » 27.10.2010, 00:12

Hallo Vicky,
dein letzter Beitrag entspricht meiner Meinung. Sprache lernen mit anschließender Prüfung ist erstens vor der Einreise Pflicht, wenn man nicht aus einem EU-Land kommt. Vor der Einreise müssen Frauen aus moslemischen Ländern sich einer Befragung mit anschließender Unterschrift unterziehen, ob sie freiwillig zu ihrem Partner ziehen wollen. Nach der Einreise müssen sie gleich wieder in einen Sprachkurs. Man ist auf dem richtigen Weg. Wenn ein Einwanderer alles erfüllt, perfekt spricht und schreibt, arbeitet und gesetzestreu unter uns lebt, deutscher Staatsbürger wird, empfindet er die gegenwärtige Hetze demütigend und Verallgemeinerungen als perfide. Ich möchte auch nicht mit allen meinen Landsleuten oder Glaubensbrüdern in einen Topf geworfen werden, hier nicht und nicht im Ausland. Kurz nachdem in Rostock ein Asylantenheim brannte waren wir im Urlaub. Jeden Tag sprach uns jemand darauf an. Auch wenn ich die Zeitungen nicht lesen konnte, an jedem Kiosk sahen wir die Bilder, sehr unangenehm! Ich werde gerne als Schwäbin und als Deutsche wahrgenommen, aber in erster Linie hoffentlich als Mensch und Individium.
Liebe Grüße garifalo

fabel

Re: Integration

Beitrag von fabel » 27.10.2010, 08:04

garifalo hat geschrieben:Hallo Vicky,
. Sprache lernen mit anschließender Prüfung ist erstens vor der Einreise Pflicht, wenn man nicht aus einem EU-Land kommt.Liebe Grüße garifalo
Warum nur für Leute aus Nicht EU Ländern? Irgendwann demnächst kommen ja auch noch Länder wir Bulgarien, Rumänien und evtl. irgendwann die Türkei zur EU , wie sollen die Leute hier klar kommen oder arbeiten ohne irgendwelche Sprachkenntnisse?

Es gibt übrigens auch sehr viele Einwanderer, die sich bestens hier integrieren, die Steuern zahlen, Arbeitsplätze schaffen , die Sprache gelernt haben :) . Vielleicht sollten die Medien auch mal diese Leute zeigen und nicht immer nur die negativen Beispiele .

Na gut ich lass mich überraschen, wie unsere Politiker das Problem lösen werden. In den Städten und Gemeinden ( jedenfalls hier bei uns ) ist da jedenfalls schon sehr viel positives am Laufen, sowohl in den Schulen als auch in den Freizeiteinrichtungen. Da ist Integration kein Fremdwort und es geht von beiden Seiten aus, von den Einheimischen und auch von denen die zugewandert sind.

Warum aber jeder, der in dieses Land kommt, sofort Geld vom Staat bekommt, obwohl er noch nie irgenwas einbezahlt hat, das ist mir ehrlich gesagt unverständlich. Gibt es das in anderen Ländern auch ?

Vicky

Beitrag von Vicky » 27.10.2010, 18:25

Und @ fabel, deswegen sag ich ja auch immer auch dazu, dass es auch anders geht.
Und die, um die es jetzt wohl geht, damit sind wohl die gemeint, die man
"bildungsfern" nennt. Gut, ich sag dazu doof , aber das ist auch jetzt nicht von Bedeutung.
Solche gibts auch unter den Deutschen. Und genau wie Ausländer oder Einwanderer , wie auch immer, neigen diese mehr dazu, irgendwann kriminell zu werden.

Das hat mit den Genen aber nix zu tun. Wenn das so wäre, müsste ich heute mit meiner Nachbarschaft gut dran sein und schwatzen, wer mit wem usw., was für Wunder ich gebacken habe .........Du weiß sicher, worauf ich jetzt raus will.
Meine Eltern hätten es sich nicht leisten können, dass ich ein Instrument spielen lernenkonnte und auch nicht, die Musikschule, wo ich das Abitur gemacht habe.
Ich verdrehe oft innerlich die Augen, wenn mir jemand erzählt, dass er Brot gekauft hat und was für Abenteuer dabei zu bestehen waren. (das ist jetzt überspitzt). Aber ich würde es nicht merken und mitschwatzen.
Meine Eltern wollten, dass ich mehr lernen konnte als sie.
Meine Mutter konnte das nicht, weil sie mit verdienen musste.
Mein Vater ist der Einzige von 9 Geschwistern, der einen Beruf erlernt hat.
Es hat Konflikte mit ihnen gegeben, weil ich irgendwann Gedanken hatte, die sie nicht mehr verstanden haben.
Ich bin irgendwann einfach wieder nur die Tochter geworden und hab nichts mehr erzählt, was mich gerade interessiert hatte. Dafür hatte ich ja die alle im Internat.
Das fing schon an, als ich hochdeutsch geredet habe. Es gab da viele, die meinten, ich wäre eingebildet geworden.

Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass die Eltern für ihre Kinder mitverantwortlich sind.
Die müssen ihren Kindern beibringen, dass Lernen noch immer das beste Mittel ist, um besser leben zu können.
Kam nicht ein Mensch, der ein Moslem ist und vllt. aus einer armen Gegend von wo auch immer nach D , um ein besseres Leben zu bekommen?
Man hat sie auch gebraucht, aber warum haben diese Leute nicht von sich aus nach Bildung gesucht. Vielfach war das zuerst lesen und scheiben.
Hatten denn die Väter Angst, dass die Ehefrau oder die Tochter schneller lernen würden als er selbst ?
Der Konflikt aller muslimischen Länder macht sich einfach an den Frauen fest. Daran muss man arbeiten, nicht nur hier und nicht wieder zurück ins Mittelalter trotten..........

Der Staat muss das mit seinen Mitteln unterstützen und überhaupt fordern.
Muss erst ein Herr Sarrazin ein provokantes Buch schreiben, damit das Thema aufs Tapet kommt ?
Und jetzt wird dieser Mann auseinandergenommen und über ihn wird geredet, anstatt dass endlich mal ein Konzept erarbeitet wird, wie man es besser machen könnte......

@ Garifalo

Ja, ich habe mich damals sehr geschämt, dass es zu solchen Ausschreitungen gekommen ist.
Dass man Dich im Urlaub befragt hat, naja, so ist das eben,wenn man ein einig Vaterland ist.
Im Ausland ist man Deutscher und dann erst ein Mensch.
Das trifft auch immer wieder die Generation,die dereinst nicht nach Herzenslust gemordet hat.
Und ich denke mal, wärst Du nach Solingen in Urlaub gefahren, wären wohl auch die gleichen Fragen gekommen.............

Vanilla
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Beitrag von Vanilla » 01.02.2011, 23:03

nun ist unser Landespapi Bundespräsident

nene das finde ich auch nicht gut, ich habe ihn persönlich kennengelernt und das hat gereicht - es fehlt ihm an Format und Gradlinigkeit
LG Vanilla

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