So könnte der nächste Krimi-Bestseller aussehen.....

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Fratzematz

So könnte der nächste Krimi-Bestseller aussehen.....

Beitrag von Fratzematz » 11.01.2010, 22:55

Sollen wir mal versuchen, gemeinsam einen Krimi zu schreiben?

Ich fang mal an, die nächste kann dann meinen Text kopieren, in die "Antwort" einfügen und selber ein paar Zeilen dazuerfinden.....
Die übernächste Autorin kopiert dann alle diese Zeilen, fügt sie in die Antwort ein und schreibt weiter.....


An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 13.01.2010, 13:47

Was ist????
Will sich keiner gruseln oder Horror pur erleben?

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Sandrine
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Beitrag von Sandrine » 14.01.2010, 21:40

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er dier Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
liebe Grüsse von Sandrine

werde bloß nicht bequem, sonst zieht an dir das Leben vorbei
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Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 14.01.2010, 21:49

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er dier Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich könnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 14.01.2010, 22:09

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er dier Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich könnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 14.01.2010, 22:57

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er dier Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich könnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen

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Beitrag von Sandrine » 16.01.2010, 11:02

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
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Fipsle

Beitrag von Fipsle » 17.01.2010, 20:50

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.

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Beitrag von Sandrine » 04.02.2010, 18:17

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"______________
liebe Grüsse von Sandrine

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Fipsle

Beitrag von Fipsle » 05.02.2010, 08:55

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

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Beitrag von Sandrine » 05.02.2010, 21:46

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
liebe Grüsse von Sandrine

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Fipsle

Beitrag von Fipsle » 06.02.2010, 09:12

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An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.

Sandra

Beitrag von Sandra » 06.02.2010, 16:07

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 06.02.2010, 21:32

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.
Doch Gott sei Dank, der Kerl verschwand wie der Wind im Garten und ich schloss aufatmend die Hintertüre. Schnell drehte ich den Schlüssel 2x um.
Dann begann ich zu rätseln. Sollte ich die Polizei verständigen? Einfach so? Aufgrund einer Aussage von einem völlig unbekannten, vielleicht sogar durchgeknallten Kerl?

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Sandrine
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Beitrag von Sandrine » 07.02.2010, 15:33

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.
Doch Gott sei Dank, der Kerl verschwand wie der Wind im Garten und ich schloss aufatmend die Hintertüre. Schnell drehte ich den Schlüssel 2x um.
Dann begann ich zu rätseln. Sollte ich die Polizei verständigen? Einfach so? Aufgrund einer Aussage von einem völlig unbekannten, vielleicht sogar durchgeknallten Kerl?
Ich sah dem Burschen noch kurz durchs Fenster nach und sah, dass er seinen blauen Sack, in dem der Hase sein mußte, weil er ihn doch etwas hinter sich her zog, in dem angrenzenden Bachlauf am Rande ablegte.
Ich ging nun beherzt zum Telefon.
liebe Grüsse von Sandrine

werde bloß nicht bequem, sonst zieht an dir das Leben vorbei
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Sandra

Beitrag von Sandra » 08.02.2010, 01:21

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.
Doch Gott sei Dank, der Kerl verschwand wie der Wind im Garten und ich schloss aufatmend die Hintertüre. Schnell drehte ich den Schlüssel 2x um.
Dann begann ich zu rätseln. Sollte ich die Polizei verständigen? Einfach so? Aufgrund einer Aussage von einem völlig unbekannten, vielleicht sogar durchgeknallten Kerl?
Ich sah dem Burschen noch kurz durchs Fenster nach und sah, dass er seinen blauen Sack, in dem der Hase sein mußte, weil er ihn doch etwas hinter sich her zog, in dem angrenzenden Bachlauf am Rande ablegte.
Ich ging nun beherzt zum Telefon.
Mein aufatmen, liess mich ein Moment in dem Sessel fallen der nebem dem Telefontisch stand. Ich fing so in mir das grinsen an, schüttelte den Kopf dabei. Was wenn gar nichts ist? Die Polizei anrufen wurde mir als übertrieben an gesehen oder sollte ich doch!

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Beitrag von Sandrine » 09.02.2010, 15:02

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.
Doch Gott sei Dank, der Kerl verschwand wie der Wind im Garten und ich schloss aufatmend die Hintertüre. Schnell drehte ich den Schlüssel 2x um.
Dann begann ich zu rätseln. Sollte ich die Polizei verständigen? Einfach so? Aufgrund einer Aussage von einem völlig unbekannten, vielleicht sogar durchgeknallten Kerl?
Ich sah dem Burschen noch kurz durchs Fenster nach und sah, dass er seinen blauen Sack, in dem der Hase sein mußte, weil er ihn doch etwas hinter sich her zog, in dem angrenzenden Bachlauf am Rande ablegte.
Ich ging nun beherzt zum Telefon.
Mein aufatmen, liess mich ein Moment in dem Sessel fallen der nebem dem Telefontisch stand. Ich fing so in mir das grinsen an, schüttelte den Kopf dabei. Was wenn gar nichts ist? Die Polizei anrufen wurde mir als übertrieben an gesehen oder sollte ich doch!
Klar, ich hatte es in die Hand genommen und wählte auch schon.

Nicht lange, es mochten 7 Minuten sein, kommen auch schon 3 Polzeiautos mit "tatü, tata" angerast, rissen ihre Türen auf und schon standen 12 Polizisten vor meinem Haus.
Es läutete an meiner Haustür und dachte gerade noch, ..........und wo ist der Tatzeuge geblieben?
"Aufmachen, nun machen sie schon auf!"
liebe Grüsse von Sandrine

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Sandra

Beitrag von Sandra » 09.02.2010, 16:02

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.
Doch Gott sei Dank, der Kerl verschwand wie der Wind im Garten und ich schloss aufatmend die Hintertüre. Schnell drehte ich den Schlüssel 2x um.
Dann begann ich zu rätseln. Sollte ich die Polizei verständigen? Einfach so? Aufgrund einer Aussage von einem völlig unbekannten, vielleicht sogar durchgeknallten Kerl?
Ich sah dem Burschen noch kurz durchs Fenster nach und sah, dass er seinen blauen Sack, in dem der Hase sein mußte, weil er ihn doch etwas hinter sich her zog, in dem angrenzenden Bachlauf am Rande ablegte.
Ich ging nun beherzt zum Telefon.
Mein aufatmen, liess mich ein Moment in dem Sessel fallen der nebem dem Telefontisch stand. Ich fing so in mir das grinsen an, schüttelte den Kopf dabei. Was wenn gar nichts ist? Die Polizei anrufen wurde mir als übertrieben an gesehen oder sollte ich doch!
Klar, ich hatte es in die Hand genommen und wählte auch schon.

Nicht lange, es mochten 7 Minuten sein, kommen auch schon 3 Polzeiautos mit "tatü, tata" angerast, rissen ihre Türen auf und schon standen 12 Polizisten vor meinem Haus.
Es läutete an meiner Haustür und dachte gerade noch, ..........und wo ist der Tatzeuge geblieben?
"Aufmachen, nun machen sie schon auf!"
Ich stand wie ein Häufchen Elend da und griff zu der Türklinke und Polizisten mit Kommandos und Waffen kamen auf mich zu gestürmt. Entsetzt riss ich die Augen auf und schon lag ich auf dem Boden, ein Knie in meinen Rücken gebohrt und um meine zitterten Hände, Handschellen. Nicht mal schreien konnt ich:"Ich wars nicht, ich hab doch angerufen!"

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 18.02.2010, 08:42

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.
Doch Gott sei Dank, der Kerl verschwand wie der Wind im Garten und ich schloss aufatmend die Hintertüre. Schnell drehte ich den Schlüssel 2x um.
Dann begann ich zu rätseln. Sollte ich die Polizei verständigen? Einfach so? Aufgrund einer Aussage von einem völlig unbekannten, vielleicht sogar durchgeknallten Kerl?
Ich sah dem Burschen noch kurz durchs Fenster nach und sah, dass er seinen blauen Sack, in dem der Hase sein mußte, weil er ihn doch etwas hinter sich her zog, in dem angrenzenden Bachlauf am Rande ablegte.
Ich ging nun beherzt zum Telefon.
Mein aufatmen, liess mich ein Moment in dem Sessel fallen der nebem dem Telefontisch stand. Ich fing so in mir das grinsen an, schüttelte den Kopf dabei. Was wenn gar nichts ist? Die Polizei anrufen wurde mir als übertrieben an gesehen oder sollte ich doch!
Klar, ich hatte es in die Hand genommen und wählte auch schon.

Nicht lange, es mochten 7 Minuten sein, kommen auch schon 3 Polzeiautos mit "tatü, tata" angerast, rissen ihre Türen auf und schon standen 12 Polizisten vor meinem Haus.
Es läutete an meiner Haustür und dachte gerade noch, ..........und wo ist der Tatzeuge geblieben?
"Aufmachen, nun machen sie schon auf!"
Ich stand wie ein Häufchen Elend da und griff zu der Türklinke und Polizisten mit Kommandos und Waffen kamen auf mich zu gestürmt. Entsetzt riss ich die Augen auf und schon lag ich auf dem Boden, ein Knie in meinen Rücken gebohrt und um meine zitterten Hände, Handschellen. Nicht mal schreien konnt ich:"Ich wars nicht, ich hab doch angerufen!"

Ich schreckte hoch und rieb mir die Augen: "War ich etwa eingenickt?
Was träumte ich denn da für einen Blödsinn?"
Ich blickte zum Fenster und sah, dass ein silberner BMW neben meinem Wagen geparkt hatte und zwei junge Männer gerade das Auto verließen.
Waren das etwa Semir und Tom aus KOBRA 11?
Das konnte doch gar nicht sein......
Schon klingelte es an der Tür.
Ich öffnete und - es waren tatsächlich Semir Gerkhan und Tom ....ich hatte den Nachnamen nicht verstanden.
Bin ich hier etwa im Film. Ich verstand gar nichts mehr....
Semir hielt mir gerade die Polizeimarke unter die Nase und fragte:
"Haben Sie uns benachrichtigt wegen einem Mord?"
Dürfen wir bitte hereinkommen?

Sandra

Beitrag von Sandra » 23.02.2010, 08:52

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.
Doch Gott sei Dank, der Kerl verschwand wie der Wind im Garten und ich schloss aufatmend die Hintertüre. Schnell drehte ich den Schlüssel 2x um.
Dann begann ich zu rätseln. Sollte ich die Polizei verständigen? Einfach so? Aufgrund einer Aussage von einem völlig unbekannten, vielleicht sogar durchgeknallten Kerl?
Ich sah dem Burschen noch kurz durchs Fenster nach und sah, dass er seinen blauen Sack, in dem der Hase sein mußte, weil er ihn doch etwas hinter sich her zog, in dem angrenzenden Bachlauf am Rande ablegte.
Ich ging nun beherzt zum Telefon.
Mein aufatmen, liess mich ein Moment in dem Sessel fallen der nebem dem Telefontisch stand. Ich fing so in mir das grinsen an, schüttelte den Kopf dabei. Was wenn gar nichts ist? Die Polizei anrufen wurde mir als übertrieben an gesehen oder sollte ich doch!
Klar, ich hatte es in die Hand genommen und wählte auch schon.

Nicht lange, es mochten 7 Minuten sein, kommen auch schon 3 Polzeiautos mit "tatü, tata" angerast, rissen ihre Türen auf und schon standen 12 Polizisten vor meinem Haus.
Es läutete an meiner Haustür und dachte gerade noch, ..........und wo ist der Tatzeuge geblieben?
"Aufmachen, nun machen sie schon auf!"
Ich stand wie ein Häufchen Elend da und griff zu der Türklinke und Polizisten mit Kommandos und Waffen kamen auf mich zu gestürmt. Entsetzt riss ich die Augen auf und schon lag ich auf dem Boden, ein Knie in meinen Rücken gebohrt und um meine zitterten Hände, Handschellen. Nicht mal schreien konnt ich:"Ich wars nicht, ich hab doch angerufen!"

Ich schreckte hoch und rieb mir die Augen: "War ich etwa eingenickt?
Was träumte ich denn da für einen Blödsinn?"
Ich blickte zum Fenster und sah, dass ein silberner BMW neben meinem Wagen geparkt hatte und zwei junge Männer gerade das Auto verließen.
Waren das etwa Semir und Tom aus KOBRA 11?
Das konnte doch gar nicht sein......
Schon klingelte es an der Tür.
Ich öffnete und - es waren tatsächlich Semir Gerkhan und Tom ....ich hatte den Nachnamen nicht verstanden.
Bin ich hier etwa im Film. Ich verstand gar nichts mehr....
Semir hielt mir gerade die Polizeimarke unter die Nase und fragte:
"Haben Sie uns benachrichtigt wegen einem Mord?"
Dürfen wir bitte hereinkommen?
Ja , klar dürfen sie und jetzt wusste ich dass nur sie es auflösen können mit diesem rästelhaften Mann.

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 23.02.2010, 11:38

An einem dunklen Novembernachmittag saß ich mit meinem Strickzeug in Großvater's Schaukelstuhl und beobachtete draußen die Vögel, wie sie sich abmühten, Futter aus der gefrorenen Erde zu picken.
Plötzlich sah ich im nahegelegenen Wald den Lichtschein einer Taschenlampe und hörte kurz darauf einen gellenden Schrei.
Keiner ahnte, dass um diese Zeit noch jemand im Wald unterwegs war. Ich erschrak so dermaßen, dass ich fürchterlich zusammenzuckte und sah, wie ein dunkel gekleideter Mann heraustrat, sich umschaute, dabei streifte er mit seiner Schlägermütze einen Tannenzweig, so dass er sie verlor.
Hinter sich zog er einen blauen Plastikbeutel und rannte über den Feldweg, der tiefe Rillen hatte, doch fiel er der Länge nach in den aufgeweichten Dreck.
So schnell er konnte, rappelte sich der Mann - oder war es etwa noch ein Junge - wieder auf.
Als er mit dem linken Fuß auftreten wollte, stöhnte er laut auf.
Mittlerweile hatte ich mein Strickzeug beiseite gelegt, das Licht gelöscht und das Fenster einen Spalt geöffnet.
Ich konnte hören, dass das männliche Wesen fluchte wie ein "Rohrspatz".
Leider war mein Lauschplatz zu weit enfernt, um Einzelheiten zu vestehen. Also schlich ich in der Dunkelheit zur Haustüre und versuchte diese ohne ein verräterisches Quietschen zu öffnen.
Was ich da in meinem Vorgarten sah, ließ mir vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.....
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen
Er rannte direkt auf mich zu, als wolle er zu mir ins Haus.
Meine Gedanken rasten und ich bekam einen Schüttelfrost. Schloß rasch die Tür und machte im ganzen Haus Licht. Ließ das Radio in voller Lautstärke brüllen, damit er glauben sollte, es sind viele Menschen hier was mir aber alles nichts nutzte, denn dieser Mensch war mittlerweile an meine Hintertür angelangt, die noch in diesem schönen Abend offen stand und drinnen war er.
Da stand er in voller Größe. Dunkle Hose, dunkle Jacke. Das ebenfalls dunkle Haar, zerzaust nach dem Verlust der Mütze auf der überstürzten Flucht aus dem Wald.
Mit laut klopfendem Herzen stand ich hinter der angelehnten Küchentür und beobachete ihn durch den Spalt.
Eine kicksende Stimme rief: "He, hallo, he, wo seid ihr alle? Ich hab`euch doch gehört,.....schnell, los schnell, kommt!"
Ich stand immer noch bibbernd hinter der Tür und sah, wie er seinen blauen Plastiksack ablegte und durch die Küche zum Flur rannte.
Meine Gedanken liefen auf Glatteis und dachte, wieso ist der blaue Sack nicht schwer?
Mit zaghafter Stimme fragte ich............."Hier, was wollen sie?" , und unnötigerweise frage ich ihn etwas munterer: " warum machen sie mir die ganze Wohnung so dreckig? Was soll dieser Lärm?"
"Na, endlich, da ist doch wer!"
"Was soll das heißen?", fragte ich ihn etwas forscher.
"Schnell, wo ist ein Telefon? Ich hab im Wald einen gesehen, der ne Frau erschossen hat.........wir......wir müssen die Bullen rufen!"
"Wie wär es mit der Polizei?", korrigierte ich den Mann ein wenig mutiger geworden.
Sprachverdummung konnte ich nun mal auf den Tod nicht ausstehen. Tod?!? Gab es wirklich eine tote oder niedergeschossene Frau im Wald, und einen Mann der geschossen hatte, oder spielte der Mann mir hier nur eine Komödie vor?

Einige Wuschellocken seines blonden Haares rutschte direkt ins linke Auge und nun sah ich auch, dass es ein junger Bursche war.
"Wo, wo sahen sie den Mörder?", frage ich ihn.
"Na, da draussen im Wald. Ich war......ich stand in einer Senke und wollte den Hasen aus der Schlinge nehmen als der Mann diese Frau anschrie und schon ballerte er auf sie los!"
"Wo soll das gewesen sein, können sie die Polizei auch gleich dort hinführen?"
"Hinführen? Äh.... ja...... ähm... natürlich, nur... ähm was mache ich mit dem Hasen?"
Erst starrte ich ihn verblüfft an, dann wurde mir plötzlich klar: Schlinge, Hase..... ein Wilderer!
Mein Gehirn fing rasend an zu arbeiten.
Was, wie.. Schweissperlen auf meiner Stirn liefen hinab vor Angst, mein Körper fühlte sich wie erstarrt an und meine Stimme war plötzlich leise. Ich flüsterte: "Ich rufe jetzt die Polizei an und sie holen den Hasen, dann sehen wir weiter, ok!" Ein Schritt der unsicher war vor Angst was er machen könnte mit mir. Meinen Fantasie überrannte mich förmlich.
Doch Gott sei Dank, der Kerl verschwand wie der Wind im Garten und ich schloss aufatmend die Hintertüre. Schnell drehte ich den Schlüssel 2x um.
Dann begann ich zu rätseln. Sollte ich die Polizei verständigen? Einfach so? Aufgrund einer Aussage von einem völlig unbekannten, vielleicht sogar durchgeknallten Kerl?
Ich sah dem Burschen noch kurz durchs Fenster nach und sah, dass er seinen blauen Sack, in dem der Hase sein mußte, weil er ihn doch etwas hinter sich her zog, in dem angrenzenden Bachlauf am Rande ablegte.
Ich ging nun beherzt zum Telefon.
Mein aufatmen, liess mich ein Moment in dem Sessel fallen der nebem dem Telefontisch stand. Ich fing so in mir das grinsen an, schüttelte den Kopf dabei. Was wenn gar nichts ist? Die Polizei anrufen wurde mir als übertrieben an gesehen oder sollte ich doch!
Klar, ich hatte es in die Hand genommen und wählte auch schon.

Nicht lange, es mochten 7 Minuten sein, kommen auch schon 3 Polzeiautos mit "tatü, tata" angerast, rissen ihre Türen auf und schon standen 12 Polizisten vor meinem Haus.
Es läutete an meiner Haustür und dachte gerade noch, ..........und wo ist der Tatzeuge geblieben?
"Aufmachen, nun machen sie schon auf!"
Ich stand wie ein Häufchen Elend da und griff zu der Türklinke und Polizisten mit Kommandos und Waffen kamen auf mich zu gestürmt. Entsetzt riss ich die Augen auf und schon lag ich auf dem Boden, ein Knie in meinen Rücken gebohrt und um meine zitterten Hände, Handschellen. Nicht mal schreien konnt ich:"Ich wars nicht, ich hab doch angerufen!"

Ich schreckte hoch und rieb mir die Augen: "War ich etwa eingenickt?
Was träumte ich denn da für einen Blödsinn?"
Ich blickte zum Fenster und sah, dass ein silberner BMW neben meinem Wagen geparkt hatte und zwei junge Männer gerade das Auto verließen.
Waren das etwa Semir und Tom aus KOBRA 11?
Das konnte doch gar nicht sein......
Schon klingelte es an der Tür.
Ich öffnete und - es waren tatsächlich Semir Gerkhan und Tom ....ich hatte den Nachnamen nicht verstanden.
Bin ich hier etwa im Film. Ich verstand gar nichts mehr....
Semir hielt mir gerade die Polizeimarke unter die Nase und fragte:
"Haben Sie uns benachrichtigt wegen einem Mord?"
Dürfen wir bitte hereinkommen?
Ja , klar dürfen sie und jetzt wusste ich dass nur sie es auflösen können mit diesem rästelhaften Mann.

"Sagen Sie mir mal", begann ich,"was sind denn das dort für Leute? Sind die etwa alle von der Spurensicherung? Und was haben die für große Scheinwerfer?"
Ich hatte schon so manchen Tatort-Krimi gesehen, aber so viele Leute wuselten dort nicht herum. Im Gegenteil, es wurde sehr darauf geachtet, dass nur ja keine Spuren verwischt werden.....

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