Mein Regenfenster

Texte, Gedichte, Geschichten, Schriftverkehr - Hilfen, Tipps und mehr ...
Antworten
Sandra

Mein Regenfenster

Beitrag von Sandra » 05.03.2009, 09:20

Mein Regenfenster
Viele kleine Regentropfen fallen hinab an meiner Scheibe heute
Sie klopfen und verfließen schnell
Schneller als sie kamen
Sichtbar des trübes Vorhang der größeren starken Tropfen lassen sie mich Träumen
Der Tag beginnt in eine melancholische Stimmung in mir
Es lässt mich nicht los
Wenn der Regen kommt
Verirrte Gedanken kommen zu mir.
Melodien, sie stammen vom Klavierspieler in meiner Fantasie
Die Tür geht auf in eine traurige Welt die mit Sehnsüchte beinhaltet.
Ich kann in meine tiefere Seele blicken hörbar
es beängstigt mich nicht
während ich gleichzeitig ein starkes Gefühl von Kraft empfinde und es mich an zieht die Richtung sie gabelt sich
der einzelne Tonfall, berührt mein Herz und es kommen die Tränen.
Regenfenster der Ausblick meines Leben in diesem Augenblick
Nicht immer ist alles rosa, toll wunderschön, es gibt genauso die andere Seite die graue, traurige, tiefe zerrissene Welt.
Die Seiten vermischen sich in einen Kampf um jeder sein Recht pochen möchte
Die Molltöne verwandeln wieder in klare helle Etüden .....
Liebliche und wieder in tiefe Töne des Treppenabsatzes auf und runter
Ein Schritt und noch ein Schritt auf den Zehenspitze tanzt ein junges Mädchen vor meinen geistigen Inneren und verströmt in ihren lieblichen duftenden Scharm eine gewisse Leichtigkeit überall.
Es lässt mich fühlen und leichter ums Herz werden.
Die Angst wird kleiner und die Tropfen der Tränen lassen mich in einen Rausch der tanzenden mit gehen.
Es berührt so innig mein Klang des Herzklopfens
Die Melodie von Glöckchenläuten lässt mich neugierig herum schauen.
Sie ist so in ihrem tanzen anmutig meine kleine mutige Tänzerin, die Regenfee in mir.
Mein Inneres ist lebendiger wie nie zu vor.
Die Liebe ist ganz nah, denn sie bleibt tief in mir
In Frieden und Geborgenheit dürfen auch die Tränen mit tanzen.
So wacht mein Inneres auf und ich Blicke durch ein Regenfenster das vor mir da ist.
Berühre die Scheibe, will den einzelnen Tropfen der sich absondert doch es ist aussen nicht innen.
Doch ich habe mein inneres dafür berührt in diesem Augenblick des Träumens

Sandra

stilles Fenster

Beitrag von Sandra » 02.06.2009, 06:22

stilles Fenster

nach innen nach aussen war es nicht still doch die Zeit meiner Uhr tickte
und tickte unaufhörlich weiter.
nichts konnte meine Stille ernüchtern lassen.
Stille, der nicht ausbrach in Tränenströme schluchzende Laute.
Nein, mein Inneres behielt diese unwahrscheinliche Stille inne.
Gedanken schwebten still so vor sich hin und man tat was tun musste
Still verhalten um das was da ausbrechen wollte in Schach halten.
Ängstliche , erschreckende, um sich umguckende, ungeduldige Gesichter von Frauen jedes Alter machten mir noch mehr bewusst meine innere Stille nicht zu verlieren mit den Vorbereitungen:
Ich wartete was auf mich zu kam. Mein Körper, er brach danach zusammen ......
und wollte nicht mehr die Stille hergeben.
Der Kampf ums Leben begann von Aussen nach Innen doch ich bekam nur mit was behinderte mich, was grausames es schmerzte in meinen Hals.
Meine Stille wurde durch Fremdes mir weg gerissen.
Ich ermahnte mein Inneres Stille zu halten auszuhalten, es wird bald eintreten.
Menschenstimmen näherten sich, Hände zogen und zerrten an diesem was mich behinderte stille zu haben.
Es erschreckte mich dass ich die Augen auf riss und meine Tränen quellen über
ich war am Leben , ich starb nicht ... sie hatten mich aus der Stille entbunden
ich musste nicht mehr Stille einherhalten.
Ich war erleichtert und doch war diese Stille da und führte eine Weile mich in die Irre in den Tod zu gehen.
Stille darf sein doch die Sterbensstille wollte ich niemals haben.
meine Stille lächelte nach aussen und nach innen weil jetzt mein Liebster neben mir stand und meine Wange streichelte meine Stirn küsste und flüsterte ich liebe dich so sehr.
Alles war vergessen und voller Liebesgefühle strömte in mir ........
18.5.09 meine op das fast mein Tod bedeutete doch nach zwei Tage Lebenskampf in der Intensivstation gerettet wurde.
liebe Grüsse Sandra

Vanilla
Jungspund
Jungspund
Beiträge: 342
Registriert: 15.05.2009, 21:12
Wohnort: Deutschland

Beitrag von Vanilla » 23.06.2009, 20:05

habe ich gerne gelesen


LG Vanilla

Sandra

Beitrag von Sandra » 08.11.2009, 07:54

das glückliche Fenster

ich sehe was niemand sonst sieht dachte ich immer
O, nein mein Fenster ist weit geöffnet und so sehen mich mehr Menschen wie ich früher niemals dachte.


Das Glück um gibt mich, es strahlt hinaus und kommt wieder zurück
von lächelten Gesichter,
zu Nickende,
gerade gesprochene Worte die meins Glück auf baut.
Fremde Menschen werden zu freundliche Wesen.
Gehen an mein Glück-Fenster vorbei und sie winken mit ihre Offenheit zurück
Gebe ich soviel von mir !
Ich erschrecke erst ins negaitve was man gelernt hatte früher doch mein Herz jubelt macht hüpfer
Mitten im Leben teil zu nehmen, weil ich mein Fenster so gross gemacht habe dass sie dort draussen es spüren können.
Wenn ich traurig bin gehe ich in meinen Haus herum überlege welches Fenster ich öffne,
nicht unüberlegt wie früher sondern bewusst
komme ins grübeln ob ich das traurige Fenster auf stosse oder das stille Fenster!
Ich komme nicht davon ab das glückliche Fenster weit auf zu machen und die Sonne in mein Herz wieder einkehren zu lassen.
In mein Haus wärme und das Gefühl geliebt zu sein mitten in dieser Welt
Und ich lehne mich weit hinaus und kann mit meinen Augen das Wunder der Ntaur erkennen ,
mich laben und erfreuen und alssen fällt ab und erleichterte Tränen kommen ..
und leise kommt einen Stimme
ach du dummerchen musst nicht weinen für die vielen Seiten sondern dich erquicken an dem was du erreichst hast und der Welt öffnen so wie jetzt , geh und spute dich an deine Tür zu gehen und die Schritte raus zu wagen wieder , dein Glück auch andere Menschen abzu geben.
Lass sie fühlen und du wirst meren auch sie nehmen anteil an dem was du ausstrahlst....
nämlich deine Freude im Gesicht, nein lächeln, dein Strahlen in den Augen sie werden dich genauso mögen wie du dich an nimmst und innerlich vor Glück lachst und grosse Schritte gehst die du niemals dachtest zu können.

Glück ist manchmal so klein was so riesengross wird in einen wenn man es sieht und an erkennt was für jeden trifft.

Mein Glück selber in die Hand zu nehmen und nicht wartet bis jemand kommt und es an bieten muss .. und verwiegert weils ihm sein ist
man fängt bei sich selber an und so kannes in anderen Gegenüber wachsen.
Mein Glück-Fenster bleibt geöffnet um all das Positve zu spüren

Ich passe auch gut drauf auf um es nicht zu zerstören lassen von manch Mensch, der es nicht gelernt hat anders damit um zu gehen....

Benutzeravatar
Sandrine
Foren As
Foren As
Beiträge: 1528
Registriert: 23.07.2009, 21:09
Wohnort: Niedersachsen

Beitrag von Sandrine » 13.11.2009, 16:17

toll zu lesen
Danke für die nachdenklichen Zeilen liebe Sandra

darin ist sehr viel Gefühl und Gedanken verstrickt.
liebe Grüsse von Sandrine

werde bloß nicht bequem, sonst zieht an dir das Leben vorbei
Bild[/url]

Sandra

Beitrag von Sandra » 14.11.2009, 08:20

vielen Dank Sadrina
lg Sandra

Vicky

Beitrag von Vicky » 14.11.2009, 20:33

Sandra, ich hab das gelesen...........................

Was ist Dir passiert, mein Herz wird schwer, wenn ich das lese.
Bitte pass auf Dich auf. Du siehst auch viel Positives aber möglich ist auch, dass Du noch ein wenig mehr auf der anderen Seite bist.

Vicky

Sandra

Beitrag von Sandra » 16.11.2009, 08:43

Meine Flügel
in dem, grausamen vergangenen Haus wurden Flügel von Beschützer
Sie waren gross und stark um sich zu wagen sich zu wehren

Die Flügel nahmen das Kind unter sich um es in die Welt zu leiten
Sie liessen diesem Kind ihre Flügel wuchsen um das zu besitzen was ein Mensch ausmachte Freiheit

Meine Flügel, die gewachsen sind durch das Vertrauen
Sie kamen vielen Zielen entgegen

Meine Flügel, die sich empor schwungen um die Zukunft voller Tatendrang zu gestalten
Sie waren so Kraftvoll so dass sie niemals auf gaben

Meine Flügel, die schwer wurden als meine Tränen rannen
Sie trugen all das um es zu fort aus der Trauerzeit der Gefangenschaft meiner Kindheit und Jugend zu führen

Meine Flügel, die niemals auf hörten zu schwingen in unerfahrenden Gebieten
Sie schwankten nicht sondern machten ihre auf und ab Bewegungen auch beim Sturm der Gefühle von aussen

Meine Flügel, die ein Haus wurden um das Zuhause fühlen
Sie berührten meine Seele teif wie nie zu vor

Meine Flügel ,die mein Inhalt aufklappten wie ein Buch
Sie hatten Sehnsucht das Geheimniss nach aussen zu flattern

Meine Flügel, die manchmal noch ein Kind worden und doch erwachsene grosse Federn brauchten
Sie beflügelten all das was ein Kind sich wünschte im Erwachsenen

Meine Flügel, träumten meine Träume hoch im Horizont
Sie gingen gemeinsam mein Weg

Flügel die Frei wurden und nicht gebunden an Menschen die falsch waren
Sie wagten das grosse Glück das Leben wo anders

Flügel der Freiheit, sie erheben sich empor der Gefühle dem neues Zuhause gaben Fenster und Tür um es zu behausen das Daheim.

Flügel die so weit spannten dass kein Schaden mehr entstand
Bewegung, sprach für Lebendigkeit ihre Sprache
jeder Flügelschlag hatte Hoffnung um was zu erreichen
Das Geräusch der Federn verscheuchte das Misstrauen
Meine Flügel und des Beschützers seine Flügel wurden zu Eins und so konnte man Erwachsen werden

Das Kinderhaus wurde zur Festung
Das Erwachsenhaus wurde das Zuhause
Das ältere Haus wurde ersetzt zum Daheim
Gebaut 50 Jahre lang um sich daheim zu fühlen
Angekommen im Haus der Liebe zu sich selber

Antworten

Zurück zu „Schreibwerkstatt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste