Als wir noch klein waren

Schnurrt die Katze durchs Haus? Will der Hund spielen? Hase & Co. knabbern vergnügt am Rasen? Glückliche Pferde, Kühe oder Hühner begrüßen euch? Hier kommen Tierfreunde zu Wort.
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Vicky

Als wir noch klein waren

Beitrag von Vicky » 15.01.2010, 19:48

Ich denke, dass viele Tierhalter auch Fotos von Hund -Katze-Maus- haben, als die noch Babys oder "Kinder" waren.

Ich fang mal an mit Ricky:

"Mit mir ? Ooooh, das war doch als ich noch Bergsteiger werden wollte!!"


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"Nein, is das lange her.............."

"Sag mal Ricky, was hast Du Dir dabei gedacht ? Du wolltest doch nur auf den Sessel und schlafen, das hast Du nämlich am liebsten gemacht .
Warum nimmst Du den schweren Weg ? Hattest wohl Angst vor Tante Mizzi ? "

"Äääh, ja warum....sag ich nich! "

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 15.01.2010, 19:51

Süüüüüüüüß dein Bergsteiger.
Hat er den leichten Weg inziwschen gefunden?????? :P

Vicky

Beitrag von Vicky » 17.01.2010, 12:50

Ja klar, das ist ja ein Riesenkater geworden,
beruflich hat er umgesattelt und nach einer Lehre ist er Buchhalter geworden.
Fotos, die das belegen, kommen noch :)

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Beitrag von Sandrine » 17.01.2010, 19:02

Der ist ja so süß, süß zum klauen.
liebe Grüsse von Sandrine

werde bloß nicht bequem, sonst zieht an dir das Leben vorbei
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Vicky

Beitrag von Vicky » 17.01.2010, 19:57

Das täuscht,liebe Sandrine................

der war nicht mal in dem Alter ein netter Miezer und heute ist er immer noch unberechenbar.
Er beißt und kratzt immer so, dass Blut fließt.
Aber er weiß nur nicht, wie man sich richtig verhält, weil er noch sehr klein ausgesetzt wurde.
Wie oft ich den wieder ins TH bringen wollte, kann ich nicht mehr sagen.
Der TA vom TH war der Ansicht, der Kerl müsste wahrscheinlich eingeschläfert werden, weil er eben immer aggressiv geblieben ist.
Tiffany hat ihm gut getan.
Er ist friedlicher geworden, aber er beißt und kratzt immer noch mit Schmackes.
Auch im Spiel.
Meine Arme sehen heute noch komisch aus, mit lauter kleinen hellen Narben.
Und komisch, gerade ihn mag ich besonders gern.
Umgekehrt scheint es auch so zu sein, denn er läuft immer wie ein Hund hinter mir her, schläft mit mir im Bett und ich glaube sogar, er versteht mich ganz genau, wenn ich ihm was sage.
Wenn ich schlafen möchte, sag ich geh nach unten und dreh dich um, Kopf
aus meiner Fußnähe..........
Das macht der!
Ich wundere mich heute noch, als wir den abgeholt haben.
Ich setz das Kerlchen in einen Korb und wir fahren los.
Alle Katzen machen Theater im Auto, was macht Ricky ? Rollt sich zusammen und schläft...........

Die Fotos vom Buchhalter Ricky kommen noch. Heute nicht mehr.....

Vicky

Beitrag von Vicky » 18.01.2010, 19:36

Hallo zusammen,

ich bin der Ricky und ein "Pfunds-Kerl" . Das sagt jedenfalls meine Menschin immer und dabei guckt sie immer richtig besorgt.
Was weiß die Zweibeinige schon,wie es ist, wenn man mit seinen Geschwistern einfach in einen Karton gesteckt hat und uns in einer kalten Nacht ausgesetzt hat.
Wenn man sowas erlebt hat, da isst man eben alles, was man erwischt.
Ich weiß, ich bin zu dick, aber was soll ich machen, ich kann einfach nicht anders.
Und meine Menschigen, die kamen einmal an und sagten:
"So Ricky, umsonst ist nichts auf dieser Welt und Du wirst einen Beruf lernen und Dir dein Brot verdienen.

Nachdem das nun ein Gemecker gab, weil ich Bergsteigen geübt habe, die Kleine hier hat immer gejammert, dass die Polstermöbel kaputt gehen.Na und ? Was issen daran so schlimm ?
Ich verstehe diese Zweibeinigen Wesen manchmal wirklich nicht.
Naja, des lieben Friedens willen, hab ich mich für eine Ausbildung als Buchhalter entschieden.

Hier war ich noch in der Lehre!

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Und hier bin ich schon so versiert, dass ich den Job im Schlaf kann!

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Beitrag von Sandrine » 18.01.2010, 22:43

sag mal ehrlich Vicky

könnte man ihn nicht küssen?
Meinen Muckel, er ist auch nicht ohne, aber wenn er eingerollt ist und so lieb mit einer Pfote die Äuglein zudeckt und nur das rosa Schnäuzchen rausguckt,..........
ich könnt ihn am liebsten küssen.......
aber das würde er nie zulassen. Andermal kommt er angdackelt, zeigt sein Köpfchen und er holt sich einen Kuß auf die Strirn ab, aber glaube nicht, ich könnte ihn mir mal schnappen und auf den Arm nehmen, nein, er war im Tierheim schon ein Rabauke und man warnte uns vor ihn, aber er hat sich meinen Schatz ausgeguckt und schon hat er sein Herz erweicht.

Mukel, die frühjahrsmüde Katze

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liebe Grüsse von Sandrine

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Fipsle

Beitrag von Fipsle » 18.01.2010, 22:45

:loldev:

Der ist ja echt süß.
Hoffentlich hast du noch lange Freude mit ihm.
Wie alt ist der ausgelernte Buchhalter jetzt?

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 18.01.2010, 22:56

Hoppla Sandirne, du warst ein Tickchen schneller als ic.

Meine vorige antwort galt eigelcih ncoh Vickys Buchhalter.

Aber dein kleiner Rollmops im Sessel ist ja auch ein ganz knuffiger.
Ja, die Katzens haben schon so ihre Eigenarten.

Wir haben im Stall seit einiger Zeit einen grauen Kater in unserer Sattelkammer.

Der sitzt immer auf einem Schrank der meinem Sattelschrank gegenüber ist. Anfangs hatte ich immer Schnurrkonzert hinter mir, wenn er da war. Dann begann er ab und an auch mit den Pfoten nach meinem Pferdeschwanz zu fischen.
Neudings weiß er, dass meine Pferdebesitzerin Trockenfutter im Schrank aufbewahrt. Wenn die Nacht mauslos war, steht er morgens schon maunzend am unserem Schrank wenn ich komme und es kann nicht schnell genug gehen, dass ein paar Leckerlis raus wandern. Wehe wenn nicht. Dann wird der Schrank protestbesetzt direkt beim Öffnen :lach:

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 19.01.2010, 08:24

Süß, eure beiden Miezen.....
Ich habe allerdings eine Allergie (bekomme Atemprobleme) gegen die meisten Katzen und halte mich nach Möglichkeit von Katzenbesitzern fern....(natürlich nur im realen Leben :ja: ).

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 19.01.2010, 08:55

Hier möchte ich euch mal meine Pelske vorstellen:

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Wir haben den Hund vor über 5 Jahren aus dem Tierheim geholt.
Er war ausgesetzt worden, man wusste nicht, ob er schon stubenrein war, hatte und hat noch tierisch Angst vor Knallerei und es fehlte ihm noch jegliche Ausbildung.

Da ich Angst vor Hunden hatte, wollte ich eigentlich gar keinen Hund, aber zum Glück habe ich mich von meiner Familie überzeugen lassen.

Mein "Pelstier" passt zu uns wie "Deckel auf Topf", und für nichts in der Welt würde ich ihn hergeben.....
Sie ist das süßeste, kuscheligste Hundemädchen, das man sich denken kann.

Aber das wissen nur wir und Leute, die den Hund gut kennen.
Am Gartenzaun benimmt sie sich oft wie eine "rasende Bestie".
Ich glaube, ein Einbrecher würde es sich 10 Mal überlegen hier einzusteigen......


Übrigens.......- So wie auf den letzten beiden Fotos geht es hier normalerweise nicht zu, nur in Ausnahmefällen :lach: .

Vicky

Beitrag von Vicky » 19.01.2010, 13:13

Ich muss erst mal raus, ich schreib heute Abend noch was dazu.........

Bis dann.............

Vicky

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 19.01.2010, 13:25

Vielleicht fragt ihr euch ja, wie man auf den Namen "Pelske" kommt.
Unsere Hündin hieß ursprünglich Else (vom Tierheim aus).
Aber ich fand, dass man so keinen Hund nennt, höchstens eine Kuh.
Und mit einer Kuh hat hatte unser WauWau ja nun überhaupt keine Ähnlichkeit....

Da wir uns hier innerhalb der Familie auf keinen Namen einigen konnten, habe ich eben selbst einen "gestrickt".

Da der Name schon in etwa so klingen sollte wie "Else" - so wurde sie ja bisher gerufen - habe ich erst einmal das "ELS" beibehalten.
Dazu kam dann der Anfangsbuchstabe des Kosenamens unserer Tochter, das "P" (von Puti) und an das Wortende habe ich die beiden letzten Buchstaben ihres Namens "KE"(Silke) gehängt, und fertig war PELSKE.

So heißt bestimmt kein anderer Hund auf dieser Welt......

Und unsere Tochter, wegen der der Hund angeschaft wurde, war einfach nur glücklich.

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Beitrag von Sandrine » 19.01.2010, 17:14

Nun sag ich mal.......
er benimmt sich wie ein Mensch und weil wir unsere Viecherchen lieben
dürfen sie das auch.
Ich finde das toll mit der Bratpfanne........Vadder saaacht......Mudder, sind noch Bratkartoffeln da?

Und genauso dachte ich auch......was ist das für ein Name?
Wie kommt man dazu?, und las weiter.

Und diese Augen, welch ein Vertrauen kommt dir da entgegen.
Ich glaubs dir, dieses Hundemädchen kann man nicht wieder hergeben.
Viel Glück mit deiner "Pelske"....Fratzenmatz.....sie zeigt dir die große Liebe.
liebe Grüsse von Sandrine

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Vicky

Beitrag von Vicky » 19.01.2010, 20:47

Ja klar könnte ich den Kerle immer knutschen.............Sandrine.
Deinen aber auch ! Ich hatte immer schwarz-weiße Katzen, naja, warum sich das geändert hat, weiß ich auch nicht so richtig.

Ricky heißt eigentlich auch nicht Ricky, sondern Rikiki.
Das ist irgendein Fantasie-Ausdruck für verrückt .Hab ich in Frankreich gehört.
Also, das passt ja auf den Kerl.
Übrigens müssen meine katzen alle arbeiten...........

Fipsle, inzwischen ist Ricky schon 9 Jahre alt. Ich kanns kaum glauben. Der war doch so ein Häufchen Unglück, hockte in einem Katzenklo in der Ecke und hat mich da schon angefaucht, als ich nur auf ihn zuging.
Eigentlich wollte ich einen Roten haben, weil Lucky rot war. Alsi ich den Lütten dann gesehen habe, dachte ich, ich will nicht immer sagen, Lucky hätte das oder das nicht gemacht und als ich die Geschichte gehört habe, ich weiß nicht, ich wollte nicht, dass man den Kerl einschläfert und naja, heute ist er immer noch da. Ich hab schon wieder eine langen blutigen Kratzer auf der Handoberfläche.
Ich hab ihn gekämmt, weil er wegen seiner Korpulenz schwer an bestimmte Stellen kommt und da hats wohl mal geziept und zack kam die Quittung.
Ich hab es bei ihm immer so gehalten, kratz Du mich hau ich Dich.
Nicht dolle, aber so mit 2 Fingern zwischen die Ohren das mag er gar nicht.
Unter Katzen werden Angriffe auch geahndet, wenn er nicht grad der Trottel einer Gruppe ist. (bei den Katzen im Kolosseum in Rom hat man das rausgefunden)
Da kann kommen wer will, ich tu ihm nicht weh, ich reagiere einfach auf seine Kratzerei. Damit bin ich bei dem bisher gut gefahren.
Wenn die anderen 2 sich mal vergessen im Eifer, da muss ich nur laut auaauaaua schreien und das reicht.

Sandrine, Dein Muckel ist ja ein superschönes Exemplar........naja, und er sitzt auf dem Chefsessel :lach: ..........Wo auch sonst.

Fratzematz, Dein Hund, ja ich weiß, ist eine Dame, ist ein hübsches Tier.
Erinnert mich an meinen Rex, einen Schäferhund.
Ja, ich war früher ein Hundemensch und für mich sahen alle Katzen irgendwie gleich aus............
Heute weiß ich nicht, was mir lieber ist.
Es ist sehr gut, wenn Kinder mit einem Tier aufwachsen. Sie lernen, dass sie Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen müssen und das ist nicht immer nur Spaß.
Ich war 9, als ich meinen ersten eigenen Hund hatte.
Mutter war skeptisch, dass ich ihr das blaue vom Himmel verspreche und irgendwann bleibt wieder alles an ihr kleben, ja das hat sie gesagt.
Und es ist ja auch so gekommen, weil ich ja nicht wusste, dass ich mal weit weg von zu Hause in einem Internat lande.
Aber bis es soweit war, hab ich mich um den Burschen ausgiebig gekümmert.
Und jetzt guck ich mal nach ein paar Fotos.


Hmmmm, der Duft macht mich richtig wuschig...............

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Hau ja ab, das is mein Parfümlatsch......

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Ich kann auch anders, ich kann Kung fu oder wie das heißt, klar?

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Tschüss für heute.............schönen Abend noch
Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 20.01.2010, 07:56

Vicky, echt süß.
Der kleine Kratzteufel hat ja Glück gehabt, dass du ihm über dern wEg gelaufen bist :ja:

Fratzematz, was hat Pelske denn so hingebungsvoll von deiner Küche weg genascht/gemopst???

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 20.01.2010, 08:27

Fipsle, wir hatten gerade Nudelauflauf gemacht.
Und während wir im Wohnzimmer aßen, erschien mir die Stille so verdächtig. Pelske war nicht bei uns im Raum.
Ich sprang auf, rannte in die Küche und schrie: "Der Auflauf! Der Hund frisst unseren Auflauf!
Obwohl ich den Topf ganz nach hinten auf der Arbeitsplatte geschoben hatte, war Pelske dran gekommen und schlemmte mit Hingabe.
Im ersten Reflex habe ich dem Hund den Topf natürlich weggerissen.
Dann habe ich aber den Fotoapparat geholt und ihn Pelske wieder hingestellt.
Essen konnte den Rest ja sowieso keiner mehr..... ;D

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 20.01.2010, 08:37

:lach: :lach: hast du ihr das inzwischen abgewöhnt???
Der Figur nach, hat sie entweder genug Bewegung, oder inzwischen gelernt nichts mehr zu stibizen :lach: :ja:

Fratzematz

Beitrag von Fratzematz » 20.01.2010, 09:58

Sagen wir mal so: Wenn wir in dem selben Zimmer sind wie Pelske, geht sie nur an die Teller zum Ablecken, wenn wir es erlauben.
Das ist ein Bild für die Götter. Meistens essen wir im Wohnzimmer zu Abend. Pelske platziert sich dann im Abstand von einem Meter, zuerst vor unserem Sohn (von dem bekommt sie die meisten Leckerchen außer der Reihe) und guckt ihm fast die Bissen aus dem Mund.
Dabei fährt sie sich mit der Zunge ständig über's Maul, als wolle sie sagen: Das würde mir auch so gut schmecken....." Dabei laufen dicke Sabberfäden an ihr runter.
Stellt er dann seinen leergegessenen Teller ab, wartet sie auf den Befehl: Nimm's! und leckt den Teller dann blitzblank ab. Dann wartet sie sehnsüchtig darauf, dass der nächste seinen Teller leergegessen hat und verfährt wie gehabt ;D .

Ich weiß ja, dass man Pelske das nicht tun lassen sollte, aber auf der anderen Seite kann man diesen sehnsüchtigen Hundeaugen auch schlecht wiederstehen. Und außerdem sparen wir ja jede Menge Wasser, das wir sonst zum Vorspülen gebraucht hätten.

Um noch einmal auf deine Frage zurückzukommen.....
Wenn wir in der Nähe sind, nimmt sie sich nichts vom Tisch, aber wenn sie allein in den unteren Räumen ist, ist das schon mal was anderes....

Ich sorge aber bei ihrem Fressen dann für Ausgleich. Sie bekommt dann pro Mahlzeit 20 Gramm weniger. Das gleicht die kleinen Sünden wieder aus.
Außerdem hat sie auch 3x Auslauf am Tag.

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 20.01.2010, 12:40

Ich solange ihr mit dem Tellerlecken leben könnt, und der Hund nicht kugelt, sondern noch auf allen 4 Pfoten herumtollen kann, so lange ist das alles in Ordnung.

Campingfreunde von uns allerdings, die erzählen uns immer wie STRENG der Hund (Golden Retriver mit Rückenbreite von mind. 40 cm!!! :eek: ) Diät halten muß. "Und er bekommt ja NIE was, der arme Kerl!"------------
Wenn man dann mal unverhofft in das Vorzelt kommt, oder beim Essen im Freien Einblick hat, dann sieht man wie "streng" der Hund unter dem Tisch "staub"saugt :D

Hab ich im Prinzip nichts dagegen,aber dann muß ich dazu stehen :ja: :lach: und die Folgen tragen :ja:

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Beitrag von Sandrine » 20.01.2010, 16:36

Na das denke ich doch auch!
Wenn sich einer brüstet und falsche Angaben macht, man aber sieht, wie der Hund in die Breite geht, ist das falsche Eitelkeit der Besitzer.

Meine Katze ist auch nicht schlank, was solls?
Das wäre genauso gelogen........nun seht euch das an!

"los, mach nicht solange, ich bin doch kein Fotomodel! Her mit dem Hähnchen!"

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Natürlich weiß sie....der Kater....genau, hier bekomme ich was ab, und das der Sabber noch nicht läuft, ist doch alles.
Wir bekamen Muckel 1998 und ich hoffe, bei meinem Verwöhnprogram, ist sie noch lange "unsere" Katze.
Sie bekommt alles was sie vertragen kann. Etwas Milch, wenn sie es verlangt. Etwas Butter, wenn sie uns sagt, nun komm, ich will eine Messerspitze.
Sie ist eine Hauskatze mit einem selbstgebauten "Auslauf" auf Terrasse.
liebe Grüsse von Sandrine

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Vicky

Beitrag von Vicky » 20.01.2010, 19:38

Jaja, die lieben Viecher..............

Fratzematz, bei mir durfte der Hund nicht an den Teller, egal, was der gebettelt hat.
Das wäre dem Dackel, den meine Eltern mir zuliebe aus schlechter Haltung übernommen hatten, fast zum Verhängnis geworden.
Der hat sich auch mal ein halbes Huhn gemaust und wir haben das bemerkt, weil der plötlich anfing mit husten und röcheln....
Wir haben eins und eins zusammengezählt und ich hab ins Maul geguckt, meine Eltern haben den Burschen gehalten. Da hatte sich so ein spitzer Knochen weit hinten im Gaumen regelrecht eingestochen.
Das konnte ich zum Glück noch rausholen.
Aber seitdem hab ich bei meinen Tieren strenge Regeln eingeführt.
Schani, einer aus meiner ersten 3er-Gruppe hat mir mal den Schinken von meiner Semmel gemaust, seine Schwester Mizzi war wild auf Spaghetti, die hat die lange Nudel ohne abzusetzen verschlungen....Das sah vllt aus!
Tisch und Arbeitsplatten sind für alle verboten. Gut erzogen eben........
Tja, wenn ich nicht immer wieder Pfotenspuren auf den verbotenen Flächen sehen würde.
Wer war das ? Alle gucken seeeehr unschuldig und gar vorwurfsvoll, dass man ihnen das unterschieben will.
Und Männe untergräbt immer die Regeln.
Tiffy (heißt eigentlichTiffany, den Namen im Stammbaum kann ich nicht auswendig schreiben, ist mir auch egal) darf nämlich Männes Teller ablecken :rolleyes:

Als Ricky zu uns kam, lebte Mizzi noch. Sie war da schon 19 Jahre alt,
Als die den Kleinen gesehen hat, ist sie von ihrem Sofaplatz runter, geht auf Ricky zu, guckt ihn an und verpasst dem rechts und links Ohrfeigen.
Ricky guckt bedeppert, wir übrigens auch.........aber sie muss dem Neuling sofort klargemacht haben, komm mir nicht zu nahe, sonst krachts.
Und Ricky hat immer einen Bogen um Mizzi gemacht, ihr Bruder auch und ebenso ihr Sohn Felix, (mein Baby.............)
Für ihn wollten wir einen Spielgefährten und ich hatte mich auf ein rotes Katzentier eingeschossen und im TH gabs einen Persermischling.
Den sehen und fertig war die große Liebe.
Das war ein wildes Kerlchen, der hat ganz schnell gewusst, wie eine Katzentür funktioniert und er ist in Scheunen verschwunden, kam heim, mit alten Spinnweben im Gesicht, er ist auf sämtlichen Dächern herumgekraxelt, dass mir manchmal fast das Herz stehenblieb.
Es war fast so, als wüsste er, dass er nur wenig Lebenszeit hatte und er wollte soviel, wie nur möglich, ausprobieren.
Lucky, die "Blitzkatze".
Leider haben wir ihn nur knapp 3 Monate gehabt, die lange Krankengeschichte lass ich aus und erst Recht, seinen Tod............
Die Diagnose in einer Klinik.wo er fast eine Woche war, war eindeutig.
Fip.
Als der Anruf kam, hätte ich nur sagen müssen, dass ich einverstanden bin, wenn er mit dem angeschlossenen Tropf eine überdosierte Narkose bekommt.
Ich hab es einfach nicht geglaubt und hab den Kerl wieder nach Hause geholt, wo er 2 Tage später von einem TA vor Ort ohne Narkose mit einer Spritze direkt ins Herz, wie soll man das nennen, umgebracht (?) wurde.
Das war so schrecklich, man kann es nicht beschreiben.............

Und so sah der Lütte aus.
Ich hab von ihm kein einziges scharfes Foto...........


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Alle sind so wischi -waschi.

fabel

Beitrag von fabel » 21.01.2010, 08:28

Unser Hund kann zum Glück nichts vom Tisch stiebitzen, dafür ist er zu klein und ich bin auch froh darüber. Der Hund meiner Schwester klaut alles vom Tisch und vom Schrank, da muss man ständig hinter her sein.

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Beitrag von Sandrine » 21.01.2010, 12:32

fabel
ich denke, das ist Erziehungssache bei deiner Schwester, die versäumt wurde.

Mit meiner Katze kann ich keine Erziehung veranstalten, die springt vom Sessel aus dem Stand auf den Stubenschrank und der ist hoch.
Ich will nur damit sagen, Katzen tun "ES DOCH" und springen überall rauf, wenn man nicht dabei ist.
Katzen auf dem Esstisch finde ich auch nicht appetitlich und weil unser Kater es mal machte, zückte ich den Fotoaperat.
Er bekommt, was er darf in sein Schälchen in unserer unmittelbaren Nähe wenn etwas wie Hühnchen gibt oder gebratenen Fisch. Sie liebt es, wenn sie Beachtung bekommt aber welches Lebewesen mag es nicht.
liebe Grüsse von Sandrine

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fabel

Beitrag von fabel » 22.01.2010, 09:00

Ja das glaub ich, eine Katze lässt sich nicht so erziehen wie ein Hund ;D .

Vicky

Beitrag von Vicky » 22.01.2010, 13:13

Da muss ich jetzt mal widersprechen.
Katzen haben zwar ihren eigenen Kopf, aber man kann sie schon erziehen.
Die sind klug genug, um zu erkennen, dass manche Sachen ihnen mehr Ärger bringen, als gedacht.
Mit einem Hund kann man das nicht vergleichen.
Bei Katzen und natürlich auch bei Hunden muss Mensch genau wissen, wie das Tier gestrickt ist und was es seiner Art entsprechend braucht.
Umgekehrt lernen Tiere auch von uns was.

Ich wollte und will keine abgerichtete Tiere haben, aber sie müssen einige Regeln lernen, damit das Zusammenleben klappt.
Und nach wie vor erzihe ich meine Katzen mit einer Wasserpistole.
Bei meinen geht das, auch die Klickermethode gelingt ganz gut.

Katzen sind aber so schlau, dass sie zwar das tun, was ich von ihnen will, aber wie schon angedeutet, sind wir außer Haus, gelten nur noch die Miezenregeln.
Ich sag da nie was dazu, oder schimpfe, sollen sie doch ihren Spaß haben.
:ja:

fabel

Beitrag von fabel » 25.01.2010, 09:10

:ja: ja Vicky, sie sollen auch ihren Spaß haben, unsere lieben Haustiere.
Und uns bereiten sie doch auch viel Freude auch wenn sie mal Unfug machen. Ich möchte nicht mehr ohne Tiere leben :)

Vicky

Beitrag von Vicky » 25.01.2010, 19:10

Hi fabel,

ich hab mal auf einer Geburtstagsfeier von meinen Katzen erzählt.
Man kommt ja immer schnell ins Schwärmen, weil man ja selber und nur selber, die schönsten und klügsten und liebsten Tiere der Welt hat.

Fragt mich doch eine Bekannte meiner Schwiegeroma, wieso ich denn solche unnützen Tiere halte, die bringen doch nichts.

Nachdem ich mich von dieser Ausage erholt habe, hab ich gesagt, dass Tiere sehr wohl was "bringen", nämlich Freude und Spaß und uneingeschränkte Liebe.
Und das ist sehr viel wert, viel mehr, als alles Geld der Welt.

Die Frau ist schon lange gestorben, sicher vor Geiz, denn die war ein Paradebeispiel dafür.
Aber ich kann der das bis heute einfach nicht verzeihen, nicht mal im Tod.
Ich werd immer noch fuchtig, wenn ich daran denke.

Vicky

Beitrag von Vicky » 25.01.2010, 19:36

Nochwas allgemeines zur Erziehung.
Man kann Katzen alles mögliche beibringen, wenn man Geduld und auch will, dass die Tiere was lernen.

Wie macht man das ? Mit der Stimme alleine kann man viel erreichen. Katzen kommunizieren nicht mit Worten,sondern eher über die Körpersprache.
Dass sie uns überhaupt verstehen, ist eigentlich eine geistige Leistung, die wir bei den Menschen doch seltener finden.
Das Gehör unserer Miezen ist sehr empfindlich und so muss man auch schon aufpassen, wie man mit dem Tier spricht.
Sie reagieren sofort, wenn wir laut werden.Meist aber ungnädig, weil sies nicht mögen.
Aus meiner Sicht heißt es auch, dass ich versuchen muss, soviel kätzisch zu lernen, wie möglich.
Dazu muss man viel beobachten, einfach nur zusehen, wie die Tiere miteinander umgehen.
Mit der Zeit kann man wirklich erkennen, was für einen Gesichtsausdruck unsere Tiere grad haben.
Wir müssen, wenn wir ihr was beibringen, möglichst kurze, knappe "Befehle" geben.
Man kann einer Mieze z.B. beibringen "sitz" zu machen.
Dazu darf man sich nicht hinreißen lassen, mehrmals "sitz-sitz -sitz" zu sagen.
Beim nächsten mal sagt man "sitz" und die Katze reagiert nicht,weil sie auf diese 3 Mal sitz nur reagiert.
Das nur mal als Beispiel. Meine Katzen müssen nicht sitz machen.
Auf "komm" sollten sie hören und auch auf andere Befehle, die man sich auch selber ausdenken kann.
Das ist einfach notwendig, wenn die Katze mal krank ist. Sie muss sich ins Mäulchen gucken lassen, ohne einen Anfall zu bekommen.
Fiebermessen muss auch sein.
Und die Hochdisziplin Medis einzugeben.
Für die Katze ist das Stress hoch x...........und wenn man da Vorarbeit geleistet hat, kann man diesen Stress in Grenzen halten.
Bei Ricky hat sich das wirklich ausgezahlt, denn er muss jeden Tag ein Mittel nehmen gegen die Schmerzen durch seine Arthrose.
Das geht aber auch gut, weil das Zeug schmeckt.
Ja, Männe probiert immer die Medis der Viecher...........Unser TA lacht sich immer kaputt. Aber wenn ich weiß, etwas ist bitter, dann gehe ich bei allen Katzen mit "brachialer" Gewalt vor.
Da hilft es nicht, wenn man geübt hat. Und austricksen gelingt auch nicht immer.
Mancher denkt, wenn er sieht wie ich das mache, dass ich das arme Tier quäle. Nein, ich sehe nur zu, dass ich das schnell in das Tier rein bekomme. Das ist für mich und erst Recht für die Katze besser, was den Stress angeht.
So, genug geschwafelt.vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, meine Damen, bis zur nächsten Lektion.....
Das ist nur Ulk ............
*kicher*

fabel

Beitrag von fabel » 26.01.2010, 08:09

Wo du das jetzt so beschreibst, erinnere ich mich mal ein Dressur mit Katzen im Fernsehen gesehen zu haben. Ja man kann ihnen mit viel Geduld und Liebe sehr viel beibringen ;) .

Vicky

Beitrag von Vicky » 26.01.2010, 12:54

Aber, fabel, man muss nicht unbedingt Katzen sozusagen "abrichten".
Ich wollte das bei meinem Schäferhund nicht und bei den Katzen auch nicht.

Aber ich übe schon mit ihnen, mehr so spielerisch..........Und wichtig dabei ist immer die Belohnung. Das meiste klappt nur über Bestechung sozusagen....... :ja:

fabel

Beitrag von fabel » 27.01.2010, 08:07

Vicky hat geschrieben:Und wichtig dabei ist immer die Belohnung. :ja:
Und viel Liebe zum Tier :)

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 27.01.2010, 11:08

Ich besteche mein Pferd auch immer.

Das hat was :lach:

Wenn wir miteinander am schäkern sind, dann hat sies raus, dass sie nur einen Kragen bauen muß (wie ein Showpferd!) dann kommt tief unten im Hals ein auffordendes Grummeln, der ganze Stall lacht, udnd das Leckerli wandert ins Pferdemaul.

Dumm sind sie nicht die Viecher :P

Vicky

Beitrag von Vicky » 27.01.2010, 19:19

Naja, fabel, Liebe gehört auch dazu . Die habe ich ja vorausgesetzt.
Aber mit Bestechung kann man mehr erreichen :D
Da sind die Tiere wie die Menschen..............

Aaaaach neee, Fipsle schäkert mit ihrem Pferd.........???
Daran sieht man aber auch deutlich, dass unsere Tiere sehr wohl sowas erkennen und direkt mitmachen.
Das macht ihnen einfach auch Spaß. Ich denke jedenfalls, dass ich die Katzengesichter richtig deute, nicht dass die sich sagen,näääh, schon wieder das blöde Getue von den Zweibeinern, aber tun wir ihnen doch den Gefallen.
Ist ja nicht unser Schaden........

Fipsle, ich habe ja Angst vor Pferden, hab ich ja schon mal lang und breit erzählt.
Ich finde sie wunderschön, aber lieber ist mir ein sicherer Abstand.
Außer bei Klaus.
Klaus ist (vllt schon war) ein Pony, was direkt neben unserem Schlafzimmerfenster seinen Stall und Auslauf hatte. Das war der erste Dänemarkurlaub.
Kläuschen war so ein liebes Viech, ich hätte es am liebsten mitgenommen.
Der Vermieter des kleinen Ferienhauses in Hirtshals, hat uns auch ein Foto geschenkt von den Pferdchen, wie es im Winter aussieht.
Wir haben den Kerl verwöhnt und immer was mitgebracht.
Falls jemand denkt, dass wir das einfach so gemacht haben, ist das falsch. Klar haben wir gefragt, was wir ihm geben dürfen.
Und Kläuschens Lieblingsleckerli waren Möhren.
Der stand vorm Fenster des Schlafzimmers und hat schon gewartet auf seine Möhrchen.
Das war meine erste und bisher letzte Pferdefreundschaft.
Braun-weiß mit blonder Mähne..........

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 28.01.2010, 20:13

;) :D

Vicky

Beitrag von Vicky » 28.01.2010, 20:48

Da lachst Du ?

Na klar, wenn jemand vor einem Pferd nicht davonläuft, weil es klein ist, das freut Dich, oder ?

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 29.01.2010, 10:35

Ich lache nicht , ich freue mich!
Ich freu mich immer, wenn jemand er Angst hat, mal nicht vor einem Pferd davon läuft, sondern den Tieren eine Chance gibt zu zeigen wie knuffig sie trotz ihrer Größe (oder auch nicht Größe, als Pony! ;) ) sein können

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 29.01.2010, 10:42

Noch was zum Schäkern:

Ich habe Hotti beigebracht auf die Frage: "Wie spricht das Pferd?" ganz tief unten im Hals zu Grummeln.
Außerdem haben wir so lustige Spiele zum warm machen bei diesem schönen Wetter. Dabei machen wir so allerlei lustige Dinge in der Reithalle, bei der der Reiter noch am Boden ist. Sie zeigt dann spanischen Tritt, macht Leckerligymnastik, schiebt mich mit ihrem Riesenschädel (die Stute ist in der Sattellage 178cm hoch und der Kopf entsprechend groß!!) von hinten durch die Bahn und lenkt mich Richtung Ausgang, wenn sie keine Lust mehr hat, steckt in unbeobachteten Augenblicken mit der gesamten Nase in meiner Jackentasche und klaut die Leckerlis, wobei die Augen triumphieren leuchten: " Ätsch, hab sie gefunden!" .........................................

Vicky

Beitrag von Vicky » 29.01.2010, 20:13

Höre mal Fipsle,

ich mag Pferde wirklich gern, aber naja.................
Ich geb mir auch immer Mühe, die Angst nicht zuzulassen. Naja ich kanns einfach nicht ändern.
Kläuschen war ein Pony, aber ein recht Großes.
Und auf dem Winterfoto, was uns der Besitzer geschenkt hat, hat das Tier einen richtig dicken Pelz oder Fell, was haben Pferde ?
Ich hab mal 2 Wochen im Pferdestall arbeiten müssen und ich sag Dir, das waren die längsten 2 Wochen meines Lebens.

Was Du erzählst, also das ist wieder so richtig rührend und in solchen Momenten bin ich sauer auf mich, weil ich sone doofe olle Angstschachtel bin.
Das würde ich gerne mal sehen, wenn das große Pferd das Fipsle mit dem Kopf durch die Gegend schiebt..........
Du könntest ruhig mal ein Foto von Hotti (wie kann man sein Pferd so nennen?) herzeigen................

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 30.01.2010, 22:27

Gestatten, ich bin das Hotti und mein Name ist Florida, genannt: Flori

Bild



Und hier bin ich (links) mit meinem dicken freund Carni auf der Koppel beim Chillen:

Bild

Vicky

Beitrag von Vicky » 31.01.2010, 19:48

Hallo Flori,

Du bist wirklich ein wunderschönes Pferd.Weißt Du eigentlich, dass die Frau, die sich hier Fipsle nennt (ja ehrlich, so nennt sie sich)..........was schnaubste denn da so ? Ich kann doch dafür nix!
Und Dich nennt sie "Hotti".
Da guckste jetzt aber, stimmts ?
Hmmmh, nun kannste richtig schnauben.....
Wer ich bin ? Ach Flori, glaub mir, das willst Du gar nicht wissen. Und wenn doch, dann frag die, die Dich "Hotti" nennt.
Uijuijui, einen Freund haste auch ?
Diese Fipsle da, sagt, Dein Freund wäre dick !?
Nein, ich schwörs, das hat sie gesagt, ja eigentlich sogar geschrieben.
Ich find Deinen Freund nicht dick, nääääh,gar nicht.
Ihr seht Euch irgendwie sehr ähnlich, oder brauch ich doch eine neue Brille? Egal, ich brauche unbedingt ne neue.........

Flori, verrat mir doch bitte mal, was das ist:
"Chillen" ?!
Ach so, Du kannst nicht gut hier tippseln, wegen Deiner Hufe.......
Versteh ich doch!
Sag Deiner Fipslereiterin, sie solls mir schreiben, okay ?
Na denn Flori,
noch viele schöne Ausritttage und auch Deinem Freund dasselbe.

Tschüss, lass Dir Deinen Hafer schmecken (oder was Du so gerne isst)
Vicky ( sei nicht böse, aber ich habe immer Angst vor Euch, weil ihr so
groß seid )

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 01.02.2010, 08:37

Also Vicky und Flori, da muß ich mich mal in euer Privatgespräch hier(als Übersetzter zwar unerhört, aber doch muss ich es tun!!)einschalten.

Also erstens ist der Carni als ein dicker, also ein guter Freund gemeint und außerdem ist er eine gaaaaaaaanz andere Rasse, also viel geblockter als die Flori. Trotzdem ähneln sich die beiden recht stark, außer dass Carnis Fell ein bißchen fuchsiger aussieht.

@ Vicky von Flori: Vicky, chillen heißt für mich auf der Koppel mäulerweise leckeres saftiges grünes Gras ausrupfen, rumbocken wenn ich Lust dazu habe und wenn nicht, dann einfach die Sonne auf mein braungebranntes Fell scheinen lassen. Nicht zu vergessen, nach dem Arbeiten muß man erst einmal das Fell so richtig einsauen, indem man sich an der staubigsten oder auch der matschigsten Stelle der ganzen Koppel beim Hinwerfen so richtig juckt. Da wird dann gequietscht vor Freude und mit den Hufen in der Luft herum gefuchtelt!!
Aber wehe, wenn der Carni nicht dabei ist, dann ist mir furchtbar langweilig.
Wenn er dann da ist und über den Koppelzaun mit den Nachbarn schäkert, dann werde ich fuuuuuurchtbar ärgerlich und muß ihn ein bißchen rumscheuchen.
Und weiß du, wann ich stinkig werde?!?
Wenn alle anderen schon mal Richtung Stall gehen und dort womöglich schon Futter in der Krippe verteilt wurde. T'ja wenn dann die Reiters zu spät kommen, dann muß ich denen schon mal zeigen, wer hier der Stärkere ist. Dann renn ich auf dem Heimweg zum Hof so schnell, dass die immer schimpfen müssen :cool:

PS: Sonst braucht man von mir keine Angst zu haben
Gruß Flori

Vicky

Beitrag von Vicky » 01.02.2010, 20:17

An Flori von Vicky.

danke liebe Flori ( bist Du denn eine Dame ?) für deine Antwort.Ich hab Dir auch noch was zu erzählen, aber heute muss ich leider platz hier machen.
Morgen werde ich Dir dann schreiben. Einverstanden ?

Gute Nacht "Füchschen"
Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 02.02.2010, 14:27

Einverstanden!!

Grüße Flori
PS: Übrigens, ich bin eine abolute Dame und WEHE ich bin rossig, dann ist mit mit gar nicht gut Kirschen essen!!!!!!

Vicky

Beitrag von Vicky » 02.02.2010, 20:04

Also liebe Flori,

entschuldige, ich hab Deinen Freund "dick" genannt, aber nur, weil Deine Fipsle das so getippselt hatte.
Ich hab ja auch gleich gesagt, dass ich Deinen Freund nicht dick finde.
Deine Fipsle solltesich eben genauer ausdrücken und naja, ich finde aber schon, dass Du und Dein Freund Euch ähnlich seht.
Gut, ihr habt verschiedene Mähnenfarben und auch an den Beinen ist nicht alles gleich, aber was kann man denn von mir, die ich (tut mir leid) so Angst vor großen Tieren, wie Du eins bist, habe.
Da guckt man nicht so genau hin...............

Früher hab ich bei Katzen, ich hoffe, Flori, Du magst diese kleinen Schnurrer mit den scharfen Krallen, also bei denen hab ich auch gedacht, Katz' is Katz'.
Aber nein, das ist natürlich nicht so. Es ist wie bei Euch, jedes Tier hat seinen eigenen Charakter.

Das mit dem Chillen................
Also, wenn ich dich richtig verstanden habe, dann ist das einfach sowas, wie abhängen, sich erholen und was naschen, sich auf der Erde oder Wiese zu rollen, mit dem Freund spielen und sich austauschen, kurz etwas Spaß haben?!
Und wenn ich Dich noch fragen darf, liebe Flori, wieso habt ihr Zwei eigentlich solche komischen Fransen im Gesicht ?
Mutter Natur hat Euch jedenfalls nicht sowas mitgegeben.
Es ist dann wohl wieder ein Werk, von dem Menschen denken, dass müsse sein ?
Und Du ?
Gefällt Dir denn dieser Fransenvorhang vor Deinen wirklich schönen Augen.
Ja, ich hab eine Idee, ihr müsst Euch verhüllen,weil ihr si wunderschöne Augen habt, so wie im Morgenland , da müssen das die Frauen auch so machen..........

Okay, ich sag jetzt ade und schicke dir liebe Grüße
von Vicky, das bin ich. Ein Mensch!


:)

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 02.02.2010, 20:55

Hey Vicky, das mit den Fransen ist eine supertolle Erfindung der Zweibeiner, damit wir Pferde beim grasen und auch ansonsten nicht immer die dummen surrenden Flügeltiere in den Augen haben.
Leider reicht bei den wenigesten unserer Gattung noch der Schopf bis in die Augen und darum behilft man/pferd sich mit den Fransen.
Es gibt auch Hauben aus ganz dünnem, gelöchertem Stoff, der dann sogar unsere empfindlichen Ohren mit einhüllt. Aber manche sagen damit sieht man aus wie ein Astronaut. Mir genügt das auch nur mit den Zotteln. Selbst beim Ausreiten in den Wald nehmen wir die manchmal mit.

Grüße Flori

Vicky

Beitrag von Vicky » 03.02.2010, 20:54

Liebe Flori,

da hab ich dummer Zweibeiner ja direkt mal was gelernt.
Flori, weißt Du eigentlich, dass Du auch wilde Vettern oder Basen hast, auch viele Ahnen ?
Ja und die haben immer alles gehabt oder haben es noch, was man braucht, wenn man ohne Menschen lebt.
Die Menschen verändern Eure Gene, sie nennen das Zucht, und schwupp reichts halt nicht mehr, aus eigener Kraft der Fliegen und was es sonst noch so gibt, Herr zu werden.

Du musst wissen, die Menschen wollen immer alles irgendwie verändern, nach ihrem Willen wollen sie die Welt gestalten. Und am Ende hast Du einenVorhang aus Fransen vorm Gesicht.

Oder die kleinen Miezen............Da müssen welche lange Haare am ganzen Körper haben,andere sind so dünn und haben einen Rattenschwanz, echt wahr, und eine Maske im Gesicht. Die kamen mal aus einem Land, das hieß Siam, heute ist das Thailand.
Als diese Maskenkatzen noch nicht hier lebten, waren sie nicht so dünn, sondern sie waren muskulöse ,flinke, kleine Räuber und ich habe von dieser Sorte eine.Die blauen Augen sind sehr schön...........
Bei der alten Rasse hat die Mieze geschielt, das macht meine auch, aber es hat lange gedauert, bis diese Miezen wieder anerkannt wurden. Aber sie müssen sich Thai nennen. Und es gibt noch unzählige ander Katzen, sogar welche, die gar kein Fell haben....
Naja, das ist nur ein Beispiel, was die Menschen so mit den Tieren treiben.
So, als ob der Herrgott oder Schöpfer nicht wusste was er tat, als er Mensch und Säugetier an einem Tag erschaffen hat.

Aber solange diese Zweibeinigen gut zu den Tieren sind, gehts schon in Ordnung.
Das ist leider nicht immer so. Aber glaub mir, das willst du gar nicht wissen..........

Dann lass es Dir gut gehen Flori,
lieben Gruß
Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 05.02.2010, 09:06

Ich hab die Grüße an Flori weiter gegeben und sie meinte, ihr gehe es gut und sie will in der Tat nicht wissen wie es manchen anderen Tieren manchmal geht.
Ich denke Flori hat auch schon mal schlechtere Zeiten gesehen.
Auch bei uns/bei Flori im Stall muss man sich manchmal Gedanken machen wie manche Menschen mit ihren Tieren um gehen.
Ich/ wir sind immer froh, dass unser Bauer, unser Vermieter, da ein gutes Auge drauf hat, was unter seinen Dächern vor geht und dann auch mal den Mund auf macht, wenn ihm was nicht passt.
Das sind jetzt zwar alltägliche Dinge, die nichts mit Fehlzucht... zu tun haben, aber die stehen uns einfach näher. Und es steht in unserer Macht da direkt was zu ändern.

Vicky

Beitrag von Vicky » 05.02.2010, 18:57

Dann mal wieder lieber von Mensch zu Mensch, Flori wollen wir doch nicht damit belasten.

Fipsle, die alltäglichen Dinge können manchmal schlimme Auswirkungen haben.
Und wenn man da die Möglichkeit hat, irgendwie einzugreifen, dann sollte man das tun.
Aber immer vorsichtig, denn mancher Mensch fühlt sich ertappt oder was in der Art, vllt.meint er auch, er macht alles richtig.
Und wenn man jemanden direkt angeht, werden viele einfach nur bockig und manche werden wütend.
Mir ist das mal passier in Ungarn.
Ich hab auf einem Spaziergang in einer prallen Sommerhitze einen Hund an der Kette gesehen, der sich in der Kette verheddert hatte, sein Wassernapf war leer und Futter war auch nichts zu sehen.
Ich konnte das einfach nicht mehr sehen und Männe auch nicht, der wollte aber erst brav klingeln und ich wollte nur den Hund helfen.
Tor war ja auf.
Ich hatte gerade den Kerle soweit, dass er wieder richtig laufen konnte, als der Besitzer, es war ein kleiner Bauernhof, fuchsteufelswild mit der Mistgabel auf mich los gegangen ist.............
Man konnte nur noch rennen.
Aber, ich lasse mich ja nicht abschütteln. Ein paar Tage spätersind wir mir unserem Freund nochmal dahin und wir konnten in Ruhe reden.
Ich mach das immer dann so, Ungarn ist ja fast gänzlich katholisch, also
fange ich immer damit an, dass Tiere auch Gottes Geschöpfe sind und dass sie und anvertraut sind, vom Herrn...........
Naja, immer so in der Art.
So mache ich das überall, wohin ich auch komme.
Das wirkt schon, aber wielange, weiß ich leider nicht.

Gruß an Flori und an Dich sowie alle die eslesen.habt ein schönes WE
Vicky

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 06.02.2010, 09:49

Ja. Vicky, machmal kann und könnte ich da auch nicht den Mund halten.
Aber manchmal genügt es ja schon , wenn man stehen bleibt und schaut, oder eine Bemerkung untereinander macht, ...... Denn manche Leute sind ja unsicher beginnen dann vielleicht selber über ihre Mißstände nach zu denken. Aber das ist in den weingsten Fällen ausreichend.

Mir fällt da gerade eine lustige Geschichte aus unserem Stall ein:
Dort gab es einmal einen stadtbekannten Geschäftsmann, ein totales Ekel.
Wenn er kam mußten alle ausweichen und der "Gaul" (seine eigene Bezeichnug!) hatte zu spuren. Er betrat dann die Reitbahn, steckte sich eine Zigarette ins Gesicht, solange sein Pferd zum aufwärmen Schritt gehen mußte. War er fertig warf er das Ding in die Bahn und klatschte seinem Pferd gleichzeitig die Gerte unvorbereitet aufs Fell und schrubbte dann das arme Teir bis ihm der Schweiß lief. In der Zeit, galten keine Bahnregeln, der Herr hatte immer Vorfahrt. War er fertig, Zigarette ins Gesicht, 2 Runden drehen, Gaul aufräumen egal ob trocken oder nicht.

Flori kann manchmal ganz schön zickig sein, aber sie ist auch gehorsam und manchmal stur wie ein Esel. Darauf hatte ich mich einmal verlassen und versuchte dann meine Vorfahrt zu erzwingen. Nach einem erschreckten Schlenker seinerseits mit seinem Pferd, hing der Herr Hochnase, dann etwas verdattert seitlich verrutscht an seinem Pferd und fluchte. Auch bei der nächsten Runde begegneten wir uns ähnlich und die treue Flori blieb in stoisch in ihrer Spur. :grrdev: Nach dem weiteren Satz seines Pferdes kam von mir süffissant: "Oh, sorry!" und ich erntete erst einmal nur Grollen. Doch oh wunder, beim dritten Mal entschuldigte er sich und meinte : " Ach ja, ist ja eigentlich mein Fehler, du hattest Vorrang!".
Eine Woche später übernahm das Pferd die Regie. Nach einer harten Trainungsstunde hatte der arme Kerl genug und setzte seinen Herrn in der Reithalle dezent unter dem Hinderniss ab. ;D
Am folgenden Wochenende tat er allerdings auf einem Turnier das selbe. Mitten im Parcours vor allen Zuschauern, landete Herr Hochnase auch wieder unter dem Hinderniss.
Seither hat das Tier einen lieben Bereiter, der ihn "korrigieren" soll (was gar nicht nötig ist!) und der seinen Reiter dann auch unterrichtet und unter seiner Fuchtel hat.

Seht ihr, manche Dinge erledigen sich (beinahe ;) ) von selbst

Vicky

Beitrag von Vicky » 06.02.2010, 20:50

Ich musste ja jetzt schmunzeln über Deine Geschichte.
Recht geschehen, dem Mister Hochnase.
Hoffentlich hats schööön wehgetan,als sein "Gaul" den Kerl abgeschüttelt hat oder vllt.weggeschmissen.... :lach:

Solche Leute gibts eben immer. Wenn nicht Tiere unter ihnen leiden würden, könnte man ja mit denen fertig werden.

Ich war doch immer sehr gerne in Italien an der Riviera oder in Frankreich gleiche Küste.
Also nur zur Erklärung, seit 20 Jahren.............
Seit dem 2. Urlaub habe ich immer einen Koffer voll mit Medikamenten für die Tiere.
Einmal waren ABs nötig und da hatte ich nichts dabei, also in die Apotheke.
Männe hat den Medi.Namen genannt und klar, wollten die das nicht ohne Rezept abgeben.
Nach unserem Kaspertheater, ja man mus es eben spielen, wenn man es nicht sagen kann, war klar, wir wollten das für kleine Babykatzen.
Inzwischen waren einige Leute dazugekommen
Die hatten einen regen Austausch alle zusammen, es ging ja auch um die Dosierung.........
Die Frauen, die da waren haben gerechnet und getan und die Apothekendamen auch mit --------naja, wir wussten, wir bekommen das Zeug.
Das war spaßig,wirklich.
Und nun musste ich das den Katzen auch geben.
Ohne den Besitzern was zu sagen, ging nicht.
Die Mutterkatze kam jeden Tag sowieso immer zu uns und wir haben sie gefüttert. Das hab ich das Zeug reingemischt. Und siehe da, am nächsten Tag sahen die Kleinen schon besser aus, die Augen waren nicht mehr zugeklebt........die hatten Schnupfen, Katzenschnupfen. Unbehandelt kommts vor, das die Kleinen erblinden.
Als wir die Haisfrau mal erwischten, haben wir gefragt, ob wir den Babys Medizin geben dürfen.
Die hat sich sogar gefreut.
Hat was zu Trinken angeschleppt und dann kam deren Schwester dazu, dann die Kinder. Beide Frauen kamen aus Sardinien und haben die Insel der Liebe wegen verlassen.
Also, warmherzige Leute......... Sie denken sich nichts dabei, wenn sich ihre Katzen ungebremst vermehren.
Und sie haben für sowas, wie einen TA kein Geld.........
Beim vierten Mal haben wir auf Wochenmärkten schon Stände gesehen, wo junge Leute Aufklärungsarbeit gemacht haben, wie man dieses Tierelend losbekommt.
Und das wird zwar noch dauern, aber das Bewusstsein für Lebewesen fängt an, sich positiv zu ändern.
Später haben wir Katzen gesehen, die ein Dreieck im Ohr ausgeschnitten hatten, also die waren kastriert worden.
Das machen TÄ aus Deutschland und England, auch italienische und die machen Aktionen und kastrieren Katzen in der Hauptsache. Kostenlos.

Und beim letzten Urlaub in einem Dorf im Hinterland von Imperia, also wo nicht sehr viele Touristen sind, habe ich Anwohner gesehen, die Straßenkatzen vorbildlich untergebracht und versorgt haben.Alle Tiere, und das waren viele, waren kastriert.......
Immerhin, es bewegt sich was..............

Fipsle

Beitrag von Fipsle » 06.02.2010, 21:08

Die Tiere können einem Leid tun.

Dass man kastrierte Tiere mit einem Dreieck im Ohr markiert, wußte ich nicht. Mal wieder was gelernt. ;)

Viele Menschen vom "alten" Schlag meinen immer noch, dass sich die Natur selber regelt.
Also lass die Tiere machen. Wenn's zu viele werden, dann werden schon ein paar sterben oder abwandern.

Da ist jetzt die Frage: Sind wir zu zimperlich, oder haben die einfach eine falsche Meinung?!?
Egal was auch immer, ich kann ein Tier nicht leiden sehen :nein: :ja:


Sonst hätte ich vor 3 Jahren auch nicht den ganzen Winter aufopferungsvoll 3 kleine Igel überwintert in meinem Garten.
Da meinten auch einige, zu spät geboren - Schicksal :eek:

Ich und meine Kiddies hatte da andere Meinungen dazu :ja:

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Beitrag von Sandrine » 07.02.2010, 11:31

Das ist manchmal so Fipsle

und hier ist mein "Schnuffi" vor einem Jahr, den ich hoffentlich durch den Winter mit Katzenfutter und einem angebotenen warmen Unterschlupf aus Reisig und einem Blätterdach versorgt hatte. Einige Apfelstücke und kleine Beeren, die am anderen Morgen weg waren, was nicht heißen soll, es waren die Amseln und Co oder andere Katzen, aber ich ließ nicht nach und darauf das Jahr schnuffelte es wieder im Garten........was auch nicht heißen soll, dass es dieser war

Bild
copy Sandrine

ich habe eine Taubenfeder dabeigelgt um zu zeigen, wie klein .....es......war
liebe Grüsse von Sandrine

werde bloß nicht bequem, sonst zieht an dir das Leben vorbei
Bild[/url]

Vicky

Beitrag von Vicky » 07.02.2010, 20:04

Das wird hier in D auch gemacht, bei Streunerkatzen. Mein Dusty hat auch diese Kerbe. Wo der herkam, weiß ich , aber da war jemand Alkoholiker und der Kater ist selber nach einem neuen Zuhause losgezogen.
Ich hab den mitgefüttert, bis er dann mit einer schrecklichen Verletzung
am Auge ankam und ich bei seinen Leuten angerufen habe, dass der zum TA müsse. Ja, das wollte man auch tun.
Nach Wochen kam der Kerl wieder bei uns an und niemand hatte am Auge was gemacht.
Da hab ich den ins TH gebracht und aber auch gesagt, dass er eigentlich kein Heim hat, ich ihn aber als Pflegekater versorgen würde, bis sich ein neuer Besitzer meldet.
Natürlich kam keiner. das Auge muss man jeden Tag ausputzen, die Nase kontrollieren usw.
Also blieb er . Und ich würde den auch nicht mehr hergeben.
Im TH wurde er kastriert und weil er als Streuner galt, bekam er auch so ein kleines Dreieck ins Ohr.
Der Tierschutzbund regt sich drüber auf, aber Himmel nochmal, wie zum Teufel sollen denn Leute erkennen, dass es sich um ein Tier handelt, was nicht markiert.
Ihr wisst sicher,wie das stinkt und so werden die Viecher verjagd, man wirft mit Steinen , naja die ganze Pallette lass ich mal aus .
Mit der Kerbe im Ohr sind die Leute netter und stellen sogar Futter hin.

@ Sandrine

Der Igel war ja wirklich sehr klein. Gut, dass er jemanden hatte, der sich gekümmert hat.
Bei uns gibts in der Nähe jemanden, die Igel über den Winter bringt, wenn sie Untergewicht haben.
Im Geräteschuppen im garten war ich mal erschrocken. Da gabs so komische Schnarchgeräusche ..........
Das war ein dicker Igel, den wir einen Baumstumpf hergerichtet haben, Laub dazwischen und rundrum auch gut abgedeckt.
Das ging einige Jahre gut. Bis eine Nachbarin sich einen
Rottweilerwelpen angeschafft hat.
Und diese Hundedame Linda hat sich zu einer Igelmörderin entwickelt.
Die hat die rumgedreht und zack.............
Zusammen haben wir versucht, alle Stellen, wo ein Igel durchpasst, zuzumachen.
Aber unser Igel ist jedenfalls nicht mehr da......

Hier mal ein Foto vom Dusty.
Sein Auge konnte man nicht mehr zunähen, weil da eine Entzündung drin ist..........Und wenn man genau guckt, sieht man die kleine Kerbe am Ohr.

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