Nachhilfe in der 3. Klasse?

Probleme mit der Schule? Haben unsere Kinder Perspektiven? Austausch rund um die Bildung unserer Kids ab Schulanfang ...
Antworten
Aliandra
newbie
newbie
Beiträge: 4
Registriert: 02.12.2011, 18:46
Wohnort: Mannheim

Nachhilfe in der 3. Klasse?

Beitrag von Aliandra » 10.02.2012, 15:16

Hallo! Meine Tochter ist in der 3. Klasse und ich überlege, sie Nachhilfe nehmen zu lassen, vor allem in Mathe. Wollte hier mal in die Runde fragen, wie eure Erfahrungen mit Nachhilfe für Kinder in dem Alter sind.

Monika
newbie
newbie
Beiträge: 7
Registriert: 10.02.2012, 14:25
Wohnort: Stuhr

Beitrag von Monika » 17.02.2012, 16:28

Also ich finde einerseits kritisch in diesen frühen Jahren Nachhilfe zu geben... Weil es sich hierbei wirklich noch wortwörtlich um ein Kind handelt aber anderseits kann diese Nachhilfe ihren Fleiß wecken...

Wenn sie jetzt schon in diesen Alter bemerkt, dass sie für ihren Fleiß (in Form von Aufpassen, Hausaufgaben machen und Nachhilfe) dann wird sie das vlt für ihre weiter Schulkarriere prägen!

Dementsprechend würde ich gucken, dass es sich bei dem Nachhilfelehrer um einen sehr kinderfreundlichen Nachhilfelehrer handelt der eher spielend als zwanghaft an diese Sache rangeht...

Denn zur Nachhilfe zwingen würde ich meine Tochter in der dritten Klasse nicht, weil es sonst genau den gegenteiligen Effekt hätte und sie schnell für ihre restliche Schulkarriere Antipathie gegenüber der Schule aufbauen könnte!

Benutzeravatar
Sarina
newbie
newbie
Beiträge: 7
Registriert: 07.08.2012, 16:34
Wohnort: Hamburg

Beitrag von Sarina » 15.08.2012, 09:45

Hallo,
hast du dich schon entschieden?
Ich würde mir das auch noch mal sehr gut überlegen! Vielleicht probierst du erst mal ihren Ehrgeiz selber spielerisch zu wecken..
Und wenn du dich doch für eine Nachhilfe entscheidest pass auf dass du die Kleine nicht unter Druck setzt! Sie sollte auf keinen Fall das Gefühl kriegen, dass sie den anderen Kinden gegenüber einen Nachteil hat.
LG

claudia1
newbie
newbie
Beiträge: 2
Registriert: 28.11.2012, 15:03
Wohnort: Essen

Nachhilfe

Beitrag von claudia1 » 01.12.2012, 13:51

Mhhh Nachhilfe in der 3. Klasse ist wirklich keine leichte Sache. Also wenn du denkst dass dein Kind Nachhilfe bräuchte, dann würde ich dir vorschlagen wenn du die Zeit hast selbst spielerisch mit deiner kleinen zu lernen. Ansonsten ist eine Empfehlung sich an jüngere Lehrkräfte zu wenden, vielleicht selbst Schüler eines Gymnasiums oder ansonsten an Studenten.

claudia1
newbie
newbie
Beiträge: 2
Registriert: 28.11.2012, 15:03
Wohnort: Essen

Nachhilfe

Beitrag von claudia1 » 01.12.2012, 13:55

wie hast du dich denn letztendlich entschieden?

Benutzeravatar
Arrina
newbie
newbie
Beiträge: 54
Registriert: 25.02.2013, 13:41
Wohnort: Schwerin

Beitrag von Arrina » 06.05.2013, 21:27

Hey,

probier doch sonst mal addy aus. Mit Spiel und Spaß kommst du bestimmt weiter. Kinder müssen ja auch Freude am Lernen haben und von sich aus wollen! :ja:
Die Kunst des Lebens ist:
Wege zu gehen - die steinig sind,
Berge zu ersteigen, die niemals enden;
Erfahrungen machen, die Wunden hinterlassen
Die Kunst des Lebens ist, das Lachen nicht zu verlieren!

Benutzeravatar
kochliese
newbie
newbie
Beiträge: 8
Registriert: 12.03.2013, 12:02
Wohnort: Hamburg

vielleicht nicht direkt nachhilfe sondern motivationshilfe

Beitrag von kochliese » 07.05.2013, 13:41

heh

kann mir kaum vorstellen dass dein kiddo wirklich nachhilfe braucht. oft mangelt es nur an motivation. es gibt bestimmte trainingsformen, wo das kind erfolgserlebnisse erlebt und daraufhin besser in der schule wird. vielleicht ist das was passenderes? :juggle:

Benutzeravatar
Kathy
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 24.07.2011, 15:47
Wohnort: nah an der Grenze

Beitrag von Kathy » 14.05.2013, 10:43

Wenn du jemanden findest, der gut mit Kindern umgehen kann, warum nicht. Es ist ja doch nur eine Stunde in der Woche, oder? Wenn das was dein Kind gerade nicht versteht von jemand anderem erklärt wird kann das recht gut sein.
Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.

Platon

Benutzeravatar
Arrina
newbie
newbie
Beiträge: 54
Registriert: 25.02.2013, 13:41
Wohnort: Schwerin

Beitrag von Arrina » 05.06.2013, 16:50

Hi, also wenn dein Kind in der 3. Klasse schon schwierigkeiten hat, würde ich es unbedingt bei der Nachhilfe anmelden.

Ein gute freund meines Sohnes war damals in der 1. Klasse mit einem guten Freund gewesen. Er hatte dann in der 2. Klasse starke schwierigkeiten (sehr sehr schlechte NOten) und wurde seitdem durch Nachhilfe gefördert.

Heute haben beide ihr Abitur gemacht, es hat es sogar mit 2,9 abgeschlossen, besser als mein Sohn.

Gruß
Die Kunst des Lebens ist:
Wege zu gehen - die steinig sind,
Berge zu ersteigen, die niemals enden;
Erfahrungen machen, die Wunden hinterlassen
Die Kunst des Lebens ist, das Lachen nicht zu verlieren!

Benutzeravatar
Ricarda-R
newbie
newbie
Beiträge: 5
Registriert: 15.08.2013, 16:32
Wohnort: München

Beitrag von Ricarda-R » 16.08.2013, 18:39

Arrina hat geschrieben:Hi, also wenn dein Kind in der 3. Klasse schon schwierigkeiten hat, würde ich es unbedingt bei der Nachhilfe anmelden.

Ein gute freund meines Sohnes war damals in der 1. Klasse mit einem guten Freund gewesen. Er hatte dann in der 2. Klasse starke schwierigkeiten (sehr sehr schlechte NOten) und wurde seitdem durch Nachhilfe gefördert.

Heute haben beide ihr Abitur gemacht, es hat es sogar mit 2,9 abgeschlossen, besser als mein Sohn.

Gruß
Nachhilfe ist immer so eine Sache für sich denke ich. :/ Es gibt Eltern, die schicken ihre Kinder bereits bei kleinen vermeindlichen "Anzeichen" von Schwäche gleich in die Nachhilfe. Das hilft gar nichts.

Ich habe schon einiges gesehen. Eltern, die ihre Kindern mit 3 Jahren gleich in die Nachhilfe für eine zweite Sprache schicken. Nach dem Motto: Desto früher, desto besser. Mag ja sein, dass einiges dran ist. Doch es kommt glaube ich immer auf den individuellen Fall drauf an.

Es gibt Kinder, die lernen mit gleichaltrigen am besten. Wie beispielsweise Klassenkameraden. Es gibt aber auch Kinder, die lernen für sich am besten.

Oft hilft auch nur das Sich-hinsetzen mit dem Kind und einfach die Unklarheiten zu beseitigen. Das Kind hat möglicherweise eine Kleinigkeit in der Schule nicht verstanden und kann somit die darauf aufbaueneden Aufgaben/Themenbereiche nicht bearbeiten. Daher nicht gleich Panik schieben und die Situation erst einmal analysieren.

Sollte es aber zu schwerwiegenden Problemen kommen, wo man selbst nicht mehr helfen kann, dann hilft nur noch professionelle Nachhilfe.

Es gibt so viele Angebote und Nachhilfeunternehmen, die einen sicherlich hierbei unterstützen. Man muss nur einmal das Wort Nachhilfe in eine Suchmaschine eineben und man findet listenweise Unternehmen.

Auf jeden Fall muss man jeden Fall einzeln betrachten und dann entprechend reagieren, ehe es zu spät ist, und das Kind einfach nur noch frustriert zur Schule geht. ;(

Antworten

Zurück zu „Schule & Ausbildung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 1 Gast