Regionale Spezialitäten

Kuchen backen oder was Leckeres kochen? Rezepte vorstellen * Ernährungs- und Verbrauchertipps oder einfach nur nach Rat fragen...
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Wölkchen

Regionale Spezialitäten

Beitrag von Wölkchen » 08.01.2007, 22:00

Nun haben mich fabel und Dinomama so richtig auf den Geschmack gebracht. Meine Oma kann ich ja nimmer fragen. Aber vielleicht ihr eure Mütter und Großmütter?

Rezepte, ich bin Frau Nimmersatt und immer gierig am Sammeln für die Rezeptdatenbank und natürlich für unsere Küchen, damit wir auch mal was anderes ausprobieren. Und die deutsche Küche hat soviele landesüblichen Rezepte, die manch Eine gar nicht kennt.

Ob schwäbisch, badisch, thüringisch, berlinerisch, bayrisch usw....... jede Region hat ihre eingenen Spezialitäten oder Eigenarten, wie gekannte Gerichte zubereitet werden.

Hier könnt ihr eure regionalen Rezepte einstellen.

matou

Beitrag von matou » 09.01.2007, 11:22

Müssen's denn rein schwäbische Rezepte sein? (Sowas ist für Badenerinnen wie mich ja schon fast eine Zumutung ... ;) )

Also, ob's ein offizielles Rezept gibt, kann ich nicht sagen, aber als Kind habe ich es furchtbar gerne gegessen, es ist supereinfach und sehr lecker - mein Nachwuchs futtert mir heute den Topf leer, wenn ich das zubereite, und zwar:

Omas Brotauflauf

Dazu benötigt man Brot- und Brötchenreste, nicht zu trocken, aber knatschig darf das Backwerk schon sein. (Zur not tun's auch frische Brötchen, aber eigentlich ist es ja ein Resteessen...) Ideal sind diese Weißbrötchen im roten Netz, ca. einen Tag alt.

Die Brotreste in kleine, mundgerechte Stücke schneiden und in eine große Schüssel geben. Vorsichtig Milch angießen und die Stücke mit den Händen in der Schüssel wenden. Vorsicht: nicht zuviel Milch hineingießen, da die Brotstücke sonst zu Matsch zerfallen. Sie sollen sich nur ein wenig feuchtsaugen.

Einen großen Topf auf die Kochplatte stellen und etwas Öl darin erhitzen, dann die Brotreste in den Topf geben und unter gelegentlichem Rühren und wenden ein wenig anbraten. Je nach Brotmenge und Geschmack 1-3 Eier verkleppern und ebenfalls in den Topf geben, gut umrühren und stocken lassen. (Keine Sorge, dieses Gericht setzt am Boden immer an, und das ist auch gut so! Diese Schicht, mit dem Küchenhelfer schweißtreibend immer wieder angelöst, schmeckt besonders gut!)

Fertig!

Dazu schmecken Zimt und Zucker, selbstgemachtes (oder gekauftes) Apfelmus oder, wer's pikanter mag, Endiviensalat.

Liebe Grüße,

Matou

Dinomama

Beitrag von Dinomama » 10.01.2007, 09:04

Ihr Lieben,

regionale Küche ist ein wirklich spannendes Thema, wie ich finde.

Ich werde mal auf die Suche nach alten Rezepte gehen.
:les:

Lieben Gruß, Sibylle

Wellenspringer

Sauerrahmkartoffel mit Fleischwurst!

Beitrag von Wellenspringer » 10.01.2007, 11:54

400 g Fleischwurst
800 g Kartoffeln, halbmehlig
40 g Butter
40 g Mehl
400 g Sauerrahm
Salz
1/2 l Kartoffelbrühe
Pfeffer aus der Mühle
Muskat
1 TL Petersilie

Die Kartoffeln schälen und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. In einem großen Topf mit reichlich Salzwasser nicht zu weich kochen.
Butter in einem Topf schmelzen, nach und nach das Mehl hinzugeben und unter Rühren eine helle "Einbrenne" bereiten. Dann mit der Kartoffelbrühe und dem Sauerrahm aufgießen und alles etwa 2-3 Minuten ziehen lassen , nicht mehr kochen!
Jetzt die Kartoffelscheiben in die Sauce geben . Zum Schluss alles mit Salz, Pfeffer und Muskat nach eigenem Geschmack pikant abschmecken.

In einem anderen Topf Wasser erhitzen. Die Fleischwurst in das kochende Wasser legen und etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Herausnehmen und abtropfen lassen. Die Kartoffeln mit Petersilie bestreuen und mit der
Fleischwurst servieren.

Dies ist eines meiner Lieblingsgerichte aus der badischen Küche!
Es ist ein "Arme Leute-Essen" wie es bei uns heißt, schmeckt aber sehr lecker

Wellenspringer

Ofenschlupfer!

Beitrag von Wellenspringer » 10.01.2007, 12:29

7 Brötchen vom Vortag
1/2 l Milch
4 bis 5 Eier
125 g Zucker
Zimt
Rosinen
etwas Weckmehl
Butter
fein geschnittene Äpfel/Birnen/Kirschen je nach Geschmack
Zubereitung:
Die Brötchen in Scheiben schneiden und mit so viel kochender Milch übergießen, dass sie gut feucht sind. Man lässt sie dann eine Stunde stehen. In der Zwischenzeit verquirlt man die Eier mit Zucker und der restlichen Milch und fettet eine Auflaufform ein, die noch mit Semmelbröseln bestreut wird. In diese Auflaufform füllt man nun nacheinander eine Lage Brötchen, Zimt, Zucker, Rosinen, Weckmehl und Butterstückchen, nach Belieben auch geschnittene Äpfel, und gibt etwas von den verquirlten Eiern darüber, dann kommen wieder Brötchen usw., bis die Form voll ist. Zum Schluss noch ein paar
Butterflocken und Zucker/Zimt drauf. Den Auflauf gibt man in den Backofen und lässt ihn ca. 1 Stunde (175° Umluft) backen.

Wir essen dann Vanille-Soße oder Wein-Soße dazu.

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