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    Sabine fragte: Mein Sohn (9) verweigert seine Hausaufgaben!
    Er will nicht lernen. Es ist ihm ziemlich egal, was seine Lehrer sagen. Dabei hat er in D, M u. E lauter Einser. Zuhause ist er aber nur am Streiten. Was kann ich tun, um ihn zu motivieren?


    Aktuelle Antworten:
    Petra antwortete:
    Wenn er nur Einser hat, dann braucht er ja auch wirklich nicht zu lernen.
    Hausaufgaben machen ist natuerlich trotzdem noetig. Als aller erstes wuerde ich mal dringend mit den Lehrern sprechen. Wenn er nur Einser hat, vielleicht ist er dann in Schule und mit den Hausaufgaben einfach total unterfordert und langweilt sich einfach. Wozu zu Hause noch mal was wiederholen und ueben, das man schon lange gut kann und in der Schule schon langweilig war? Sollte es wirklich so sein, dass er total unterfordert mit dem Stoff ist, dann waere zu ueberlegen, eine Klasse zu ueberspringen. Oder aber, die Lehrer geben ihm zumindest Zusatzaufgaben, die er dann als Hausaufgaben oder auch schon in der Schule machen kann, die schwieriger sind und ihn mehr fordern. Wichtig ist, dass er den Spass am Lernen nicht verliert. Die Streiterei wuerde ich zu Hause auch sein lassen, das demotiviert nur. Man sollte ihn alleine machen lassen beim Arbeiten, halt sagen, dass er das ja in ein paar Minuten erledigt hat. Am Besten bei einem festen Tagesrytmus. Essen nach dem Heim kommen, dann etwas ausruhen oder spielen, dann zu einer festen Zeit mit den Aufgaben starten und wenn er fertig ist, kann er was machen, was er gerne tut oder man belohnt ihn mit kleinen Sachen, die ihm Spass machen, spielt z.B. 20 Minuten mit ihm gemeinsam. Denn je mehr Druck man macht umso schwieriger wird es. Aber ich wuerde echt dringend ausfuehrlich mit dem Lehrer sprechen, denn unterforderte Kinder machen irgendwann gar nichts mehr. Viel Glueck und einen verstaendnisvollen Lehrer wuensche ich, ist leider nicht immer selbstverstaendlich. Bringt das mit dem Lehrer nichts, wuerde ich mal einen Termin beim Schulpsychologen machen und seine Intelegenz auch mal testen lassen.
    Jule antwortete:
    Eventuell ist er unterfordert?
    Wenn er nur gute Noten hat, ohne dass er Hausaufgaben macht, ziegt dass doch, dass er den Unterrichtsstoff spielend beherrscht. Am besten mti den Lehrern sprechen und ihn auf eine Hochbegabung testen lassen.
    Baumann Nadja antwortete:
    Es könnte natürlich sein, dass ihm die Hausaufgaben einfach zu leicht sind!
    Aber auch die gehören dazu. Um das zu lernen muss ihm vielleicht ein wenig Hilfe angeboten werden. Versuchen Sie es doch mal mit einem Belohnungsplan. Der hat bei meinen Kindern immer gut gewirkt. Für eine Hausaufgabe, die ohne meckern gemacht wird gibt es z.B. 2 Punkte. Diese Punkte kann man sammeln und in allerlei schöne Sachen einlösen. Z.B. kostet eine halbe Stunde Computerspielen 7 Punkte(somit ist der Computerkonsum auch gleich eingeschränkt!) oder ins Kino gehen 15 Punkte. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt!
    Sandra antwortete:
    Auf jeden Fall nicht zwingen!
    Geht er in eine Hausaufgabenbetreuung? Dann braucht er ja zuhause nicht mehr lernen. Ansonsten finde ich hilft ein geregelter Tagesablauf und eine festgelegte Zeit am Mittag zB. von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr ist lernen angesagt und da gibt es konsequent nichts anderes. Das funktioniert aber nur wenn Sie daheim sind und auch beaufsichtigen können das auch wirklich nichts anderes gemacht wird. Allerdings wird das bei der momentanen Hitze schwierig.
    Simone Förderer antwortete:
    ich würde natürlich trotzdem drauf bestehen und noch dazu ein Gespräch mit seinem Lehrer suchen.
    Er ist auf jeden Fall unterfordert was die Noten zeigen, aber denoch ist es seine Pflicht die Aufgaben daheim zu machen. Bei uns würden die Kinder wohl eine Strafarbeit bekommen wenn sie das nicht machen würden. Was sagt denn sein Lehrer? Lässt er das durchgehen? Lass den Jungen auch mal auf seinen IQ testen.
    silinda antwortete:
    So wie sich dies liest, scheint es mehr oder weniger so zu sein...
    dass er unterfordert ist. Unsere Nachbarn hatten einen Sohn, der hatte auch nur 1 und 2, dann keine Lust mehr, Noten gingen runter, bis man dann erkannt hatte, dass er unbedingt eine Klasse überspringen sollte. Ist jetzt ein guter zufriedener Schüler, der gerne seine Hausaufgaben macht. Sprech doch mal mit Eltern oder mit einem psychosozialen Dienst, die können dies auch austesten.
    Melanie antwortete:
    Mal mit dem Lehrer sprechen...
    ...vielleicht ist er unterfordert und langweilt sich schon während des Unterrichts.Dann hat er natürlich auch keine Lust auf seine Hausaufgaben. Zwingen kann man ihn in dem Sinne ja nicht, aber jeden Tag eine Belohnung geht natürlich auch nicht. Rede doch mal mit dem Lehrer ob er vielleicht überspringen kann.
    Melanie1908 antwortete:
    Wie wäre es mit einer Art Belohnungsplan und Deinen Sohn zu motivieren
    Man bastelt einfach aus einem großen Stück bunter Pappe eine Art Tafel und lässt sich kleine Symbole einfallen (zum Beispiel Sonnen oder Sterne). Für jedes Mal ordentlich Hausaufgaben machen ohne Gemecker und Streiterei gibt es dann ein solches Symbol, das auf das Plakat geklebt wird. Sind dann beispielsweise 30 Symbole zusammen gibt es eine kleines Geschenk oder Überraschung!
    sandy antwortete:
    Also unsere Tochter ist in der Hausaufgabenbetreuung in der Schule.
    Das macht ihr super viel Spaß, sie scheint dort anders motiviert zu sein als zuhause. Ist sie ja auch nicht ständig abgelenkt... (will was essen, trinken, Musik hören etc.). Ich finde das total stressfrei, schont meine Nerven ohne Ende. Sie kommt nach Hause ich schau mir an was sie gemacht hat und wir haben Zeit für uns ohne Schulärger. Frag doch mal nach, ob sowas bei Euch angeboten wird.
    Joelma antwortete:
    Mit der Lehrerin sprechen! Die müsste es aber eigentlich schon selbst bemerkt haben
    , wenn ein so guter Schüler keine Hausaufgaben macht. Oft erscheint es aber auch nur den Eltern so, dass ihre Kinder so \"super\" in der Schule sind... Selbst wenn der Stoff für Ihren Sohn zu leicht sein sollte, ist es auch für ihn wichtig, Disziplin und Zuverlässigkeit zu lernen.
    sky antwortete:
    Motivieren kann nur etwas, was einen herausfordert!
    Ich rekapituliere mal ... ... Dein Sohn hat in den Hauptfächern eine 1 - und soll dafür noch lernen? Ehrlich gesagt, würde ich mich auch weigern für etwas zu lernen, was ich kann. Hausaufgaben sollen das in der Schule Gelernte vertiefen. Aber anscheinend kann Dein Sohn es ja (sonst hätte er ja keine 1 ;0) ). Ich würde mit den entsprechenden Lehrern sprechen. Da Dein Sohn die Sachen, die er und seine Klassenkameraden aufbekommen, wohl schon kann, motiviert ihn das (natürlich) nicht. Er braucht etwas, was \"seinen Kopf rauchen lässt\". Seine Lehrer sollten ihm \"knackige\" Hausaufgaben aufgeben, die ihn motivieren, sich hinzusetzten und sie zu lösen. Meckern wegen nichtgemachter Hausaufgaben lohnt sich ja bei Deinem Sohn nicht, also könnte man den Spieß mal umdrehen und ihm die Aufgeben mit dem Vermerk \"Da Du die anderen Sachen ja alle kannst, bin ich mal gespannt, ob Du diese auch schaffst\" (o.ä.) geben. Motivieren kann nur etwas, was einen herausfordert! Viel Glück!
    Sandra antwortete:
    Ganz klar! Hausaufgaben müssen gemacht werden.
    Ich denke, hier geht es nicht nur um die Aufgabe an sich, sondern ihr Sohn lernt auch dadurch eigenverantwortliches Handeln, er übt nochmal bestimmte Arbeitstechniken und er lernt auch, dass man schon mal Sachen erledigen muß, die einem keinen Spaß machen. Sprich doch mal mit ihm, ganz ruhig und sachlich. sag ihm auch, das es eure Familie schon belastet, wenn ihr immer wieder über die gleiche Sache streiten müßt. Biete ihn vielleicht auch ein Belohnung an für erledigte HAs. Sag ihm auch, das du sehr stolz bist, das er so gut in der Schule ist und ihr euch lieber darüber freuen wollt, anstatt immer zu streiten.Das geht sicher auch an deine Substanz und das ist nicht gut für eure Familie.
    sottita antwortete:
    Frag deinen Sohn mal...
    Hi! Hast du deinen Sohn schon einmal nach seiner Begründung für seine Weigerung gefragt? Oft ergibt sich aus einer direkten Frage ein konstruktives Gespräch im Zuge dessen eine Lösung, zB eine Vereinbarung im Sinne aller, gefunden werden kann. Ich würde aber auf jeden Fall das Gespräch mit meinem Sohn suchen und die Gründe klären.LG sottita


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