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    Ilse fragte: Die Lehrer haben uns empfohlen ihn auf ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom)
    Unser Sohn kann sich nicht so gut konzentrieren. Die Lehrer haben uns empfohlen ihn auf ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) bei einem Psychologen testen zu lassen. Das haben wir auch gemacht; es wurde eine ADS diagnostiziert. Gleichzeitig soll er Legastheniker sein??!! Das ist uns + Lehrer nie aufgefallen, er ist im Deutschunterricht im Mittelfeld... Ich finde diese Testerei und Diagnosen sehr zweifelhaft, merkwürdig und weiß auch nicht, ob mein Sohn nun diese Medikamente nehmen soll... Wer hat Erfahrung oder Tipps?


    Aktuelle Antworten:
    andrea antwortete:
    ich hatte diese diagnose bei meiner tochter auch, im unterricht war sie immer zwischen
    den noten 2 - 3. der test ging über stunden, da lässt die konzentration bei einem kind nach, ich habe dem nicht viel beachtung geschenkt, da sie mit ihren noten ohne zu lernen doch ok war. das medikament habe ich schnell wieder abgesetzt. wenn ein kind zu hause über stunden ruhig und konzentriert liest, malt und bastelt seh ich da keine aufmerksamkeitsstörung. ich komme doch mit meinem kind auch klar. die medikamente gehen auf die nieren und leber, das wollte ich nicht. ergebnis war, die lehrerin war mit einem kind überfordert, das im unterricht rumalbert, weil es sich schnell langweilt. hier gibts bestimmt öfter falsche diagnosen.
    Petra antwortete:
    Leider wird mit ADS viel zu schnell ein Kind in eine Schublade gesteckt, insbesondere dann, wenn sie den Lehrern zu anstrengend sind.
    Mit den Medikamenten, ich weiss auch nicht, ob ich das meinem Kind geben wollte, wenn es nicht unbedingt sein muss. Beobachte Dein Kind mal sehr gut, wie es sich verhaelt, ob es sich bei Sachen, die es gerne macht, auch nicht lange konzentrieren kann, z.B. Oder klappt es da. Manche Kinder, insbesondere Jungs haben aber auch einen sehr grossen Bewegungsdrang, den sie in der langen Stillsitzzeit nicht entsprechend ausleben koennen. Da solltest Du dann viel mit ihm unterwegs sein, ihn taeglich auspowern lassen draussen oder evtl. bei einer Sportart, die ihm Spass macht. Auch Lernaufgaben zu Hause mit Bewegung verbinden. Man kann im Zimmer auf und ab laufen, wenn man was lernen muss z.B. Wenn Du ihm die Medikamente gibst, dann achte da auch genau auf die Wirkung und entweder setze sie notfalls wieder ab (aber langsam ausschleichend) oder gib sie ihm nur, wenn er z.B. Schule hat. Bei Legastenie, da muss er doch Woerter verdrehen und eine sehr schlechte Rechtschreibung haben. Bei meinem ersten Sohn war das der Fall, wobei der eine meinte, es waere Legastenie, der andere auch wieder nicht. Ich bekam eine Bestaetigung, aber bei uns muessen die Grundschulen das nicht anerkennen und das war bei uns der Fall. Und ansonsten bekam ich nach 2 Jahren eine Therapie angeboten, wofuer er inzwischen schon zu alt ist und die fast 2000 DM gekostet haette, das haette ich eh nicht bezahlen koennen. Geholfen hat die ganze Diagnostik daher weder meinem Sohn noch mir. Klar kommen muss man eh selbst und daher auch selbst entscheiden und rausfinden, was das Beste fuer einem ist.
    Franziska antwortete:
    Generell ist es ratsam sich stets eine weitere ärztliche Meinung einzuholen.
    Das würde ich nicht nur von einem Arzt abhängig machen. Mit \"diese Medikamente\" meinen Sie sicherlich das Medikament Ritalin. Darüber sollten Sie sich ausführlich belesen, da eine Einnahme natürlich auch Folgen für Ihren Sohn hätte. Fest steht, dass es ein Mittel ist, das seit Jahren umstritten ist (fällt auch unter das Betäubungsmittelgesetz). Empfehlenswert ist es, sich ebenfalls über alternative Therapien und Anwendungen zu informieren.


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