• Sie können die Frage auch mailen: Die Frage und Antworten per Mail verschicken.

    susi fragte: Ich bin vor einigen monaten psychisch erkrankt ( Angst zustände, Panik, unruhe)
    Seit ich eine Totgeburt hatte im 6 Monat. Manchmal bin ich echt verzweifelt Ich kann nicht raus gehen oder in gebäude usw. ohne mich total zu stressen und innerlich bin ich total angespannt, habe von meinem Hausarzt insidon bekommen es hilft schon etwas aber wen diese momente kommen( und die sind fast täglich ) ist es ganz schlimm für mich und ich habe das gefühl das ich es nicht mehr ertragen kann und habe dan auch keine hoffnung mehr, mein mann sagt immer das braucht halt seine zeit und geht eben nicht von heute auf morgen. Habt ihr damit erfahrung? oder was denkt ihr im allgemeinen darüber? Danke für eure Antworten.


    Aktuelle Antworten:
    andrea antwortete:
    ich halte von medikamenten als einzige hilfe nichts. es ist eine psychologische betreuung notwendig
    zur not auch stationär oder als kur. das erlebnis muss verarbeitet werden in ausführlichen gesprächen. medikamente unterdrücken nur die angstzustände und in deinem fall scheint das nicht zu reichen. du solltest dir vom arzt eine überweisung zum psychologen holen oder zumindest eine selbsthilfegruppe besuchen, bei der die frauen ähnliches erlebt haben.
    Petra antwortete:
    Das braucht wirklich eine sehr lange Zeit, mit so etwas zurecht zu kommen. Aber ich denke, Du brauchst auch jemanden zum Reden.
    Versuche doch ueber deinen Arzt eine Ueberweisung zu einem Psychologen zu bekommen und in der Wartezeit (Termine gehen nicht so schnell) schliesse dich doch bitte (geht auch online) einer Trauergruppe fuer die Problematik (Fehlgeburten, Todgeburten, verstorbenes Kind) an, es hilft viel, wenn man mit anderen Betroffenen sich austauschen kann.
    Lisa antwortete:
    Bei Angstzuständen hilft es sich alles von der Seele zu schreiben
    Meine Freundin hat ihre Tochter mit 6 Monaten verloren. Sie ist erstickt. Danach litt sie wie sie. Dann kam sie zur Kur. Dort hAT SIE einen Brief an ihre tote Tochter geschrieben. So konnte sie sich verabschieden. Das hat ihr sehr geholfen. Heute hat sie keine Attaken mehr.
    Zijlmans Gabriele antwortete:
    aus Erfahrung weiss ich, dass eine neue Schwangerschaft auf gar keinen Fall hilft
    Zum einen sind die Medikamnte dabei zu gefährlich, zum anderen solltest Du dringenst einen Therapeuten hinzuziehen.So lange Du in der Schwangerschaft keine unnötigen Medikamente, keine drogen und keinen Alkohol zu Dir genommen hast, muss es Dir absolut bewusst sein, dass Du nicht Schuld bist an dieser Todgeburt.Dazu kommt wie es sich anhört , dass Du zusätzlich unter einer sogenannten Wochenbettdepression leidest und Du solltest dringenst das Gespräch mit Deinem Frauenarzt suchen.Dieser kann Dir erklären, wieso und weshalb es zu Todgeburten kommen kann.Wenn Du verstehst was da passiert ist kannst Du anfangen zu verarbeiten, weil Du dann auch die ursache kennst.Gib auch mal in google Todgebrut und Betroffene bzw. Foren ein.Es ist eine grosse Hilfe mit anderen Frauen mit dem gleichen Problem zu schreiben, weil sie ohne viel Erklärung wissen, was Du gerade durch machst und können dann berichten, was und wie es ihnen geholfen hat alles zu verarbeiten. Fakt ist sich in der Wohnung zu vergraben bringt rein gar nichts.
    Claudia Henselmann antwortete:
    Hallo, ich bin ebenfalls vor vielen Jahren an einer Angst und Panikstörung erkrankt
    , deshalb fühle ich mit Dir.Aber erstmal sag ich Dir, man bekommt es wieder in den Griff. Insidon ist ein harmloses Medikament und Du brauchst das jetzt und dann würde ich gleich eine Psychotherapie anfangen, wo einem gezeigt wird wie man sich der Angst stellt, ansonsten wird sie übermächtig. Schreib Dir Zettel mit dem Satz \" Tue das wovor du Angst hast, und nicht Du wirst sterben sondern Deine Angst\", nimm immer einen mit, wenn Du ausser Haus gehst. Das alles hat mir geholfen,,ich wünsch Dir alles Gute.
    Vesna Kauderer antwortete:
    mit Panikattacken usw. würde ich....
    zum Arzt gehen, denn mit solchen Dingen ist nicht zu spaßen. Manche Leute kommen auch nur mit Therapie und Medikamente wieder auf die rechte Bahn.


    Ihre Antwort
    Name:
    eMail:
    (wird nicht veröffentlicht)
    Betreff:
    Antwort:
    Beachten Sie: Nur wenn alle Felder korrekt ausgefüllt sind kann Ihre Antwort freigeschaltet werden!



    Zurück