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    Katrin fragte: Konsequenzen wirken nicht!
    Trotz Einhaltung der Konsequenzen auf das Fehlverhalten meiner Tochter, wie Internet-verbot, Fernsehverbot, Telefonverbot etc. wirken diese Konsequenzen nicht bei meiner 14jährigen Tochter. Sie nimmt die Konsequenz hin, lernt nicht aus ihren Fehlern und macht am nächsten Tag bzw. nach der Frist der Konsequenz den gleichen Fehler wieder. Sie lernt nicht aus ihren Fehlern? Ich bin abgenervt, weil es nur noch Konsequenzen gibt, ich ihr schon erkläre, was ich an richtigem Verhalten von ihr erwarte und sie es trotzdem nicht macht. Sie nimmt lieber weiterhin wiederholt Internet-Verbote etc. in Kauf, aber ihr Verhalten ändert sich nicht. Was kann ich tun?


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    Petra antwortete:
    Die Tochter ist 14 und in der Pupertät, da geht das
    ... nicht so einfach mit Konsequenzen und das ist auch gut so. In dem Alter sollte es so sein, dass neue Freiheiten dazu kommen und dass um diese aus verhandelt wird. Man kann als Eltern nicht mehr einfach bestimmen und betrafen und das Kind spielt da mit. Leider fehlt in der Frage Beispiele für die Art des Fehlverhaltens, sonst könnte ich besser drüber schreiben. Sie sollten sich halt erst mal überlegen, ist das Verhalten überhaupt ein Fehler? Vielleicht ist er es für die Eltern, aber eben nicht für das Kind? Man kann nicht erwarten, dass das Kind sich so verhält, wie man es gerne hätte, das klappt nicht und führt, wenn man zu streng ist zu extremen Fehlverhalten, d.h. das Kind büxt aus und macht dann ganz, was es will. Von daher, klare Grenzen müssen auf alle Fälle sein und auch Konsequenzen, wenn sie nicht eingehalten werden. Neue Freiräume müssen sich erkämpft werden und das Kind muss beweisen, dass man ihm vertrauen kann. Aber man sollte die Grenzen nicht zu eng stecken in dem Alter und überlegen, was muss wirklich sein und was nicht. Denn man sollte bedenken, das ganze Aushandeln von Regeln ist ab diesem Alter ein ewiger Kampf und das wird einige Jahre so bleiben. Denn es stehen jetzt viel Veränderungen an und viel Streitpunkte und Diskussionen. Und mit einfach bestimmen kommt man nicht mehr allzu weit. Auch muss man sehr sensibel mit den Teenies umgehen, sie können bei der kleinsten falschen Äußerung in die Luft gehen und sie verschwinden mit Türe schmeißen in ihrem Zimmer und man kriegt sie nicht mehr raus. Ich habe das einmal hinter und einmal vor mir. mit der Zeit lernt man, auch mal den Mund zu halten und Sachen so stehen zu lassen, auch wenn sie lächerlich erscheinen. Wichtig für dieses Alter ist, im Gespräch zu bleiben mit dem Kind. Und die Jahre gehen auch vorbei. Das Kind ist nun halt kein Kind mehr. Ich würde mir mal Lektüre besorgen, um zu erfahren, was für Veränderungen in dem Alter vor sich gehen und wie man darauf reagieren sollte. Ein Teil der bisherigen Vernunft geht halt erst mal flöten und macht Platz für wichtigeres. Aber wenn man besser versteht, was passiert, dann kommt man auch besser damit klar. Viel Glück!
    Baumann Nadja antwortete:
    Hallo, ich habe nun schon drei Teenager fast durch die
    ... Pubertät gebracht und muss sagen, es ist für uns Eltern nicht leicht. Das größte Problem besteht meiner Meinung nach darin, dass man keinen Teenie wie den anderen behandeln kann, und keiner in eine Schublade passt. Deshalb muss man lernen für seinen Teenager das ideale \"Erziehungsprogramm\" zu schneidern. Nun gibt es aber leider jede Menge verschiedene Ansichten dazu. Die meisten dazu kennt man ja, also muss man einiges ausprobieren. In Ihrem Fall würde ich versuchen aus dem ewigen Konsequenzenstrudel herauszukommen. Natürlich möchte man gerne die Schuhe aufgeräumt haben, oder das Geschirr in die Spülmaschine eingeräumt haben. Aber sind diese Dinge es wert den Familienfrieden auf dem Gewissen zu haben? Ich würde damit erstmal aufhören. Teenies mögen ja vielleicht aufmüpfig sein, aber sie sind nicht dumm! Und sie haben feine Antennen! Probieren Sie also erstmal weniger auf die \"Kleinigkeiten\" einzugehen und veruchen Sie viel Zeit mit Ihrer Tochter zu verbringen! Sie wird mit der Zeit so dankbar dafür sein, dass der ewige Streitpunkt Schuhe beiseite gelegt worden ist. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen an dem Sie ganz offen mit ihr in Ruhe über das Schuhproblem reden können! Ohne Konsequenzen anzudrohen! Sondern nur aus Liebe! Und ihre Tochter wird versuchen es Ihnen recht zu machen, weil sie gespürt hat, dass auch Sie auf sie eingehen. Hört sich blöd an, aber es klappt meistens. Zumindest ist es doch einen Versuch wert. Natürlich sind Konsequenzen in wichtigen Dingen sehr wichtig!!!! Also einfach mal versuchen die unwichtigeren Probleme gelassener anzugehen. Vielleicht klappt es ja. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall noch eine gute Pubertätszeit!
    Pati antwortete:
    was ist denn das Fehlverhalten Ihrer Tochter.
    Schwerwiegend oder nervt sie nur einiges an ihrer pupertierenden Tochter. Seien sie ihr eine liebevolle Mutter und dann gibt sich der Rest schon wieder von allein. Bloss nicht über alles aufregen, dass macht alles nur noch schlimmer. Wichtiger ist es doch für das Kind der wichtigste Mensch zu sein und das geht nur mit Liebe und Verständnis.
    Saskia Freitag antwortete:
    Spiess umdrehen, Wir haben ähnliches erlebt und haben dann auf den Rat einer Bekannten gehört.
    Nicht bestrafen, sondern belohnen. Internet gibts nur wenn alle Pflichten erledigt sind, bei guten Noten usw. Werden die Bedingungen nicht erfüllt gibt es eben nichts. Du sparst dir dabei einfach den Stress etwas anzudrohen und deine Tochter wird um ihre Rechte von ganz allein kämpfen
    petra wember antwortete:
    Konsequenzen wirken nicht!
    Irgendwann hat es sich \"Auskonsequenzt\" und Deiner Tochter ist eben alles egal. Auf welches Verhalten folgt denn welche Konsequenz? Frage Deine Tochter doch mal, was sie an ihrem Verhalten (in der bestimmten Situation) gut findet. Mache mal ein Rollenspiel daraus und benehme Dich wie Deine Tochter. Frage sie ein paar Stunden später, ob sie Dein Verhalten auch gut fand. Erkläre ihr nicht, was DU nicht gut findest. Deine Tochter sieht es anders und deshalb ist sie auch resistent für die Konsequenzen. Sinnvoll ist es, wenn die Konsequenz irgendwie mit dem Fehlverhalten in Verbindung gebracht werden kann. Ein Beispiel wäre, wenn die Tochter nicht zu angemessener zeit schlafen gehen will - dann suche Dir ein Wochenende und bestimme, dass sie nicht schlafen DARF. Telefonverbot -> sie MUSS telefonieren (mit den Anverwandten z.B. und dann aber 1 Stunde oder mehr)
    Gabriele Zijlmans antwortete:
    gemeinsam mal einen Wellnesstag einlegen
    das sie so reagiert hat ja nun mal eine Ursache, ich würde die Tochter nehmen , gemeinsam Friseur, Nagelstudio,shoppen gehen, und zwischendurch ein behutsames Gespräch führen um mal heraus zu finden, was los ist.Das wäre genau eine Aktion, womit sie gar nicht rechnet und genau dadurch dann offener wird.Sie sieht dann in Ihnen nicht nur die Autoritätsperson sondern findet auf diesem Weg dann auch in Ihnen eine Freundin der man sich anvertrauen kann.Sowas kann man bei Erfolg ja dann alle 2 Monate wiederholen, man muss ja dabei keine unmengen Geld ausgeben, jedoch fühlt sie sich durch einem durch die gemeinsame Zeit ernst genommen und gemeinsam die Seele baumeln lassen verbindet das Mutter Tochter Verhältnis


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