CF-Garten / Ziergarten

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Wiggle

CF-Garten / Ziergarten

Post by Wiggle » 18.03.2007, 21:06

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Hier möchte ich einige Pflanzen vostellen die in
den Gärten des ein oder anderen wachsen.

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Wiggle

Post by Wiggle » 18.03.2007, 21:12

Gartenlilie Botanischer Name: Lilium-Hybriden

Beschreibung:
Viele Lilien wünschen einen normalen, sonnigen Standort im Garten mit leichtem Schatten.
Sie eignen sich bestens für Rabatte unter Gehölzen .
Auch einzeln kommen Lilien in Pflanzgefäßen, auf Terrassen und Innenhöfen, wirkungsvoll zur Geltung.
Beim Einkauf sollten man auf frische Zwiebeln achten die sofort zu pflanzen sind.
Lilien gedeihen in den unterschiedlichsten Böden.
Sie vertragen keine Staunässe im Zwiebelbereich.
Lilien werden im Herbst in gut vorbereiteter, durchlässiger Erde in der zweieinhalbfachen Zwiebelhöhe gepflanzt.
Die Pflege ist ähnlich der meisten anderen Zwiebelpflanzen.
Die Stängel der Pflanzen sind gut abzustützen,da sie sehr dünn und hoch wachsen.
Lilien sind anfällig für verschiedene durch Blattläuse übertragene Viren .
Die sogenannten Lilienhähnchen fressen Triebe und Blätter und Botrytis kann in feuchten Lagen mit zu wenig Luftzirkulation zum Problem werden.

Die Garten-Lilien,begeistern durch ihre immense Farbenpracht und ihre tollen Blütenformen.
Es gibt zahlreiche Sorten in verschiedenen Gelb-, Orange-, Apricot-, Rot-, Pinktönen und in Weiß, mit einfarbigen oder gesprenkelten Blüten.
Die Asiatischen Hybriden sind pflegeleicht und wetterfest. Sie werden zwischen 60 und 120 cm hoch.

Die Zwiebeln der Garten-Lilien können ab September gesetzt werden. Wichtig ist, daß die Zwiebel einen Boden mit guter Drainage bekommt.
Sie braucht gleichmäßige Feuchtigkeit, Schatten und Kühle.
Die Blüten hingegen brauchen Sonne bis Halbschatten. Lilien können im Beet oder in Kübeln gepflanzt werden.
Am besten kommen sie zur Geltung, wenn sie in Gruppen gesetzt werden.

Wiggle

Post by Wiggle » 18.03.2007, 21:14

Gartenazaleen

Beschreibung: Immergrüner Zwergstrauch
Die Azaleen sind kleinwüchsige Arten der Gattung Rhododendron.
Als Gartenazaleen werden vor allem die sommergrünen Arten Rhododendron molle und R. flavum (früher Azalea pontica) verwendet.
Nur Rhododendron-Arten die im Winter blattlos sind werden Gartenazaleen genannt, alle anderen nennt man Rhododendron.

Die Gartenazaleen blühen von Mai bis Anfang Juni, die beiden genannten Arten in Gelb- und Orangetönen; R. flavum zeigt außerdem eine schöne Herbstfärbung der Blätter.

Herkunft: Japan

Wuchshöhe: 50 cm

Blütenzeit: April bis Mai

Blütenfarben: weiss, rosa, rot, violett, gelb

Standort: locker, humos, sauer, kalkfrei

Licht: sonnig, halbschattig

Vermehrung: AbsenkerAbsenker

Eine der einfachsten Formen der Vermehrung von Zier- und Beerenobstgehölzen ist die Bildung von Absenkern.
Dazu wird ein langer, biegsamer Trieb auf den Boden abgelegt, an der tiefsten Stelle von Laub und Zweigen befreit und mit einem Drahtbügel
oder ähnlichem in einer Erdmulde fixiert. Die Triebspitze wird hochgebogen, an einem Stützstab befestigt und die Mulde mit Erde gefüllt.

Allgemeines zu Standort und Pflege:
Die Gartenazalee ist ein robuster, winterharter, kleinblumiger, immergrüner Zwergstrauch.
Jedes Jahr von April bis Mai erfreut die Pflanze durch die Schönheit der Blüten und Blütenreichtum.
Nach dem Verblühen werden die Samenansätze entfernt, da sie die Pflanze unnötig schwächen.
Azaleen müssen regelmäßig gegossen werden, da sie durch ihr flaches Wurzelwerk sehr anfällig gegen Trockenheit sind.

Wiggle

Post by Wiggle » 18.03.2007, 21:16

Rhododendron

Beschreibung:
Rhododendren sind immergrüne Sträucher, es gibt laubwerfende Arten und einige Arten sind sogar Bäume.
Die Blütenstände sind Trauben oder Doldentrauben und meist eindständig.
Die Blüten sind glocken-, röhren- oder trompetenförmig.
Die fünf Kelchblätter sind verwachsen.
Es werden Kapselfrüchte gebildet mit zahlreichen Samen, die meist geflügelt sind.
Blütezeit des Rhododendron ist April/Mai.

Standort:
In der Gattung der Rhododendren kann grob zwischen den großblumigen, höher wachsenden Arten und sowie den kleinblumigen, zwergwüchsigen Arten unterschieden werden. Die ersten sind echte Waldpflanzen, sich im tiefgründigen Waldhumus am üppigsten entwickeln.
Die zwergartig wachsenden dagegen gehören zur Zwerggehölzformation, deren Lebensgrundlage eine Rohhumusschicht von mehr oder weniger großer Stärke ist,
mit gutem Wasserabzug und hoher Luftfeuchtigkeit.
Einheimische Rhododendren wurzeln relativ flach, etwa spatentief, können aber weit über die durchschnittlichen 1,20 m hoch werden.
Sie bevorzugen saure Böden, tolerieren aber auch begrenzt kalkhaltigen Grund.

Wiggle

Post by Wiggle » 18.03.2007, 21:19

Scheinzypresse

Verschiedene Arten:
Lawsons Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana)
Hinoki-Scheinzypresse (Chamaecyparis obtusa) (auch Muschelzypresse oder Feuer-Scheinzypresse)
Sawara-Scheinzypresse, auch Erbsenfrüchtige (Chamaecyparis pisifera)
Weiße Scheinzypresse (Chamaecyparis thyoides)

Beschreibung:
Zahlreiche Sorten gibt es von der Scheinzypresse, Zwergformen erreichen eine Größe von einem Meter, andere Sorten können bis zu 25 Metern hoch werden.
Von den echten Zypressen unterscheiden sie sich unter anderem durch ihre flacheren Zweige und ihre kleineren Zapfen.
Gerne werden die Gehölze als Heckenbepflanzung genutzt, da sie nicht nur schön anzusehen, sondern auch robust und pflegeleicht sind.
Am beliebtesten ist bei uns die blaue Scheinzypresse, ein schmales Gewächs mit blau-grünen Nadeln.

Boden:
alle kultivierten Böden

Verwendung:
Einzelstellung oder als Hecke

Standort:
sonnig bis halbschattig

Blüte:
unauffällig

Blatt:
immergrüne Nadeln, dunkelgrün, blaugrün oder gelbgrün.

Wuchs:
säulen- oder kegelförmig

Höhe:
2–5 Meter hoch, manche Sorten erreichen 15 Meter Höhe

Wiggle

Post by Wiggle » 19.03.2007, 12:28

Kleines Immergrün, Singrün
Vinca minor,Apocynaceae, Hundsgiftgewächse.

Beschreibung:
Vinca minor sind immergrüne, niedrige Halbsträucher, die Wuchshöhen von 10-15 Zentimetern erreichen.
Das Kleine Immergrün ist ein frostharter, immergrüner Bodendecker, der auch im Schatten von Gehölzen und Gebäuden rasch Teppiche bildet.
Zierend sind neben den immergrünen, glänzenden Blättern auch die blauen Blüten.
Bei den Wildsorten sind die Blüten blauviolett und nur selten weiß.
Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind eiförmig, ganzrandig, lederartig, dunkelgrün und auf der Rückseite gelb.
Dieser Halbstrauch kann auch für Staudenrabatten zur Auffüllung von Lücken zwischen höheren Stauden verwendet werden.
Er eignet sich hervorragend zur Unterpflanzung von Gehölzgruppen und für schattige Beete .
Auf schattige Mauerkronen gepflanzt bildet er lange, herabhängende Teppiche.

Heimat: Süd- und Mitteleuropa.

Wuchs: Immergrüner, langsam wachsender Halbstrauch. Triebe lang, niederliegend, wurzelbildend, bilden Teppiche.

Wiggle

Post by Wiggle » 19.03.2007, 12:44

Weiße-Anemone Anemone hupehensis ´September Charm´
Ranunculaceae, Hahnenfußgewächse

Beschreibung:
Die Anemone hat zwar mit dem einheimischen Buschwindröschen (Anemone nemorosa) die schalenförmige Blütenform gemeinsam,
wird aber mit einer Endhöhe von 80 cm deutlich höher und trägt hell violettrosa bis weiße Blüten.
Diese erscheinen auch erst ab August und blühen bis Oktober.
Es gibt noch zahlreiche, weitere herbstblühende Anemonen-Arten, die alle um die 70 - 110 cm hoch werden.
Generell gedeihen sie vor allem an halb- bis lichtschattigen oder absonnigen Plätzen.
Sie eignen sich zur Verwendung in Einzelstellung oder kleineren Gruppen.

Heimat der Wildart: China.

Wuchs: 80 cm hohe,buschige Staude, bildet kurze Ausläufer.

Blüten: Von August bis Oktober

Standort: Halb- bis lichtschattig oder absonnig.

Boden: Frisch, humos, nahrhaft.

Verwendung: Einzeln oder in kleinen Gruppen vor allem als Begleitstaude in Beeten.

Eigenschaften: Zumindest im Jahr nach der Pflanzung nicht ganz frosthart! Winterschutz ist ratsam.

Wiggle

Post by Wiggle » 12.05.2007, 22:50

Blaukissen (Aubrieta deltoidea)

Polsterstaude, Bodendecker mit immergrünen Blättern.
Wuchshöhe: 10 cm
Blütenzeit: April bis Mai
Blütenfarbe: violett-blau
Standort: kalkliebend
Licht: Sonne

Beschreibung:
Das Blaukissen gehört zur Pflanzenfamilie der Bodendecker.
Sie ist eine schnell wachsende Pflanze, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt.
Blaukissen eignen sich für den Steingarten, Pflanzsteine und Rabatten. Schnell bedeckt die Pflanze große Flächen oder bildet lange herabhängende Kaskaden.
Man kann mit ihr auch sehr schön Wege einfassen.
Die Polster sind von Anfang April bis Ende Mai mit leuchtend blauen Blüten völlig bedeckt.
Die Staude mit den immergrünen Blättern liebt einen sonnigen Standort. Blaukissen sollte man bei anhaltender Trockenheit giessen, da die Polster sonst gelb werden,vertragen aber keine ständige Nässe.
Der Boden muss locker und durchlässig sein.
Ein Rückschnitt der Polster nach der Blüte fördert das Wachstum und die Blütenfülle.

Blaukissen ist ein guter Nektarspender für Schmetterlinge.

Wiggle

Post by Wiggle » 12.05.2007, 23:08

Schleifenblume (Iberis)

Beschreibung:
Das Schneekissen ist ein dankbares Gewächs, weil mit seinen immergrünen Blättchen auch im Winter schön anzusehen.
Auch die Standortansprüche machen die Staude für attraktiv.
Schneekissen leben quasi von Luft und sonst nichts.
Je kärglicher desto mehr blühen sie.
Sie kommen auf trockensten Böden unter übelsten Bedingungen in der prallen Sonne gut klar
und sind deswegen die idealen Pflanzen für sandigen Hanggarten wie auch für jeden Steingarten.
Dem gemäß stellen sie so gut wie keine Ansprüche an die Pflege.

Wiggle

Post by Wiggle » 26.05.2007, 20:37

Blut Johannisbeere
(Ribes sanguineum)

Beschreibung:
In manchen Jahren blüht die Blut-Johannisbeere schon im März.
Die Blüten erscheinen gleichzeitig mit den Blättern.
Sie bilden 5 bis 30 in 3−7 cm langen kleine dunkelrosa Blüten zierlich hängende Trauben.
Die einzelnen Blüten sind 5 bis 10 mm groß und haben fünf kräftig rote bis pinkfarbene Kronblätter.
Die Früchte sind dunkelpurpurne, blau bereifte Beeren; sie reifen im Juli.
Die Beeren sind etwa 1 cm groß; sie sind essbar, besitzen jedoch wenig Aroma.
Die Blut-Johannisbeere wächst als ein 1 bis 4 Meter hoher laubwerfender, locker beasteter Strauch.
Sie kann auch zur Heckenpflanzung genommen werden.
Der frische Blattaustrieb im Frühling duftet harzig.

Dieser Strauch kann vollsonnig stehen, bevorzugt aber Halbschatten.

Boden: Die Blut-Johannisbeere kann überall gepflanzt werden, wobei der Boden jedoch nicht austrocknen sollte.

Blütemonat: März - Mai

Wiggle

Post by Wiggle » 26.05.2007, 20:52

Der Gewöhnliche Schneeball
(Viburnum opulus)

Besitzt noch viele andere Namen wie zb:
Herzbeer, Blutbeer, Drosselbeerstrauch, Geißenball, Gemeiner Schneeball, Glasbeere, Schlangenbeere, Wasserholder, Wasser-Schneeball.

Beschreibung:
Der Schneeball gehört schon lange zu den typischen Pflanzen des Bauerngarten.
Der wohlriechende Strauch kann Wuchshöhen von 1,5 bis 4 m erreichen.
Die weißen Blüten wachsen endständig in schirmförmigen Dolden.
Die elliptischen Blätter sind fein gezähnt und auf ihrer Unterseite leicht runzelig.
Die erbsgroßen Beeren sind zunächst rot, dann glänzend schwarz.

Blütezeit ist von Mai bis August. Die Früchte erscheinen dann von August bis November.


Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt durch Sommerstecklinge und Steckhölzer.

Wiggle

Post by Wiggle » 26.05.2007, 21:14

Japanische Blütenkirsche
(Prunus serrulata)

Beschreibung:
Die Japanische Blütenkirsche bildet auf einem einzelnen Stamm eine dichte Krone aus und erreicht Wuchshöhen von bis zu 25 Metern.
Ihre glatte Rinde hat eine kastanienbraune Farbe und ihre Blätter sind einfach oder doppelt gesägt.

In den ersten wärmeren Apriltagen beginnt die Japanische Zier/Blütenkirsche üppig zu blühen.
Die rosafarbenen oder weißen Blüten stehen in Trauben zusammen und entfalten ihre Pracht nur für wenige Tage.
Schon Anfang Mai ist die Blütezeit zu Ende und auch makellose Blüten fallen nun zu Boden.
So kurz die japanische Blütenkirsche blüht, so zahlreich sind ihre Blüten, die zur Blütezeit den Boden rund um die Kirschbäume bedecken und die Äste zum biegen bringen.

Die Frucht ist eine kleine, schwarze Steinfrucht und reift ebenso wie die Blüten in Trauben.

Wiggle

Post by Wiggle » 26.05.2007, 21:26

Hasenglöckchen
(Hyacinthoides non-scripta)

Das Spanische Hasenglöckchen (H. hispanica) blüht blau,
das Atlantische Hasenglöckchen (H. non-scripta) blüht in Weiß, Rosa und Blau.

Beschreibung:
Wer einmal das Glück hatte, im späten Frühjahr einen mit "bluebells" übersäten Buchenwald im Süden Englands zu sehen, will sie unbedingt im eigenen Garten haben!
Die zwittrigen, dreizähligen Blüten des Hasenglöckchens sind walzen- bis glockenförmig und nur die Spitzen der sechs Blätter sind zurückgekrümmt.
Die Blüten stehen auf kurzen Stielen in einer Traube.
An den Blütenstielen sitzen meist noch zwei kleine Tragblätter.

Die kleinen Zwiebeln entwickeln an der Basis keine Nebenzwiebeln.

Hasenglöckchen wollen humosen, eher feuchten Boden im lichten Schatten von Gehölzen.

Standort:
Halbschattig bis schattig

Boden:
Normaler bis schwach saurer Gartenboden (im Frühjahr feucht halten).

Blütezeit:
Mai-Juni.



Vorsicht:
Die ganze Pflanze, besonders die Zwiebel ist giftig.
Der Pflanzensaft kann Hautreizungen auslösen.

Wiggle

Post by Wiggle » 27.05.2007, 20:59

Gefüllte Kerrie
Kerria japonica ´Pleniflora´
Rosaceae, Rosengewächse

Beschreibung:
Der Gefüllte Ranunkelstrauch wächst etwas höher als die Art selbst, mehr aufrecht und hat dicht gefüllte, goldgelbe Blüten, die Ausläuferbildung ist relativ gering.
Die grünen Ruten sind vor allem im Winter eine große Zierde.
Strauch ist sehr schattenverträglich und blüht sogar im Schatten besser als in praller Sonne, wo die Blüten oft etwas bleich werden

Wuchs:Schnell wachsend,Aufrecht, mit vielen Grundtrieben.
Wird bis 2 m hoch und ebenso breit. Bildet Ausläufer.

Blüten:Goldgelbe, dicht gefüllte Blüten.
Erscheinen April bis Mai.

Standort: Sonnig bis schattig.

Boden:Recht anspruchslos, wächst auf allen lockeren, durchlässigen, nicht zu trockenen Böden.

Eigenschaften: Frosthart, in ungeschützten Lagen können die Spitzen erfrieren.

Unser Tipp:Der Ausbreitungstrieb durch Wurzelausläufer sollte eingedämmt werden.

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