Onlinebanking

Wer hat tolle Spartipps oder sucht welche?
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Charlie

Onlinebanking

Post by Charlie » 31.10.2006, 21:05

Mein Mann und ich möchten demnächst unsere Konten zusammenlegen und per Onlinebanking alles erledigen,ua. damit wir auch eine bessere Übersicht haben.
Ist Onlinebanking sicher? Was kann da passieren, worauf muß ich da achten? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Liebe Grüße Charlie

petry

Post by petry » 31.10.2006, 21:20

wir machen alles was geht,per pc.Haben bislang keine Probleme damit bekommen.Grundsätzlich die Pin- und Tannummern nirgends abspeichern.
Pin fürs einwählen ins Bankprogramm,Tan sind die Nummern für die einzelnen Transfers(Überweisungen eine Nummer,Abbuchungen/Rechnung eine Nummer)
Auch wichtig komplett ausloggen,so kann ansich keiner rückverfolgen,was du online getätigt hast bei deiner Bank.
Bei uns kommen wenn wir Onlineüberweisungen tätigen immer Sicherheitshinweise,die dann erst bestätigt werden müssen,bevors weiter geht.
Wir sind recht zufrieden. :ja:

Wiggle

Post by Wiggle » 31.10.2006, 21:35

Online-Banking-ist nicht ganz ohne Risiko,so können etwa sensible Daten abgefangen oder die Online-Banking-Kunden gar auf eine gefälschte Seite gelockt werden.
Hier einige Tipps:
Man sollte Bankgeschäfte nicht über unbekannte Computer abwickeln.
Nach dem Verlassen von Online-Banking-Seiten sollte der Zwischenspeicher (Cache ) unbedingt gelöscht werden.

Phishing
Kunden werden in E-Mails aufgefordert, ihre Kontoinformationen online zu aktualisieren.
Die angegebenen Links führen allerdings auf täuschend echt aussehende aber gefälschte Seiten, auf denen Betrüger die vertraulichen Daten "abfischen".

Schutzmaßnahmen für Online-Bankkunden
Die Virenschutzsoftware, die persönliche Firewall immer aktuell zu halten,
schließlich gibt es schon Viren die Bankdaten ausspähen.

Aber vieleicht möchtest Du Dich selber informieren?
Bitteschön:
http://www.bsi-fuer-buerger.de/geld/10_02.htm

Wollibär

Post by Wollibär » 01.11.2006, 17:25

sicherer ist das online-banking mit HBCI-Karte und einer entsprechenden Software (Starmoney, Mein Geld, Money, Quicken - ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen). Damit können keine Pin/Tans abgefangen werden, weil die Aufträge gesammelt und in einem Rutsch im gesicherten Modus übertragen werden. Nebenbei hat man damit seine Finanzen im Griff.

Am besten wendest du dich an deine Hausbank zwecks weiterer Informationen und Angebote.

Charlie

Post by Charlie » 01.11.2006, 19:17

Danke für Eure Antworten. Natürlich rede ich vorher nochmal mit dem Geldinstitut. Wollte mich nur vorab so im Groben bei Euch informieren, ob da eventuell etwas vorgefallen ist, worauf ich achten muß.
Liebe Grüße Charlie :)

Wellenspringer

Post by Wellenspringer » 01.11.2006, 22:20

Ich praktiziere auch über HBCI mit Sicherungsdiskette brauche also keine Pin und Tann (Profi-Cash von den Volks- und Raiffeisenbanken) und es ist wirklich eine sichere Sache!
Sobald der Transfer beendet ist kommt die Diskette raus und es kann kein
Zugriff mehr erfolgen!

Charlie

Post by Charlie » 02.11.2006, 06:29

Wellenspringer,-die Idee mit der Diskette hört sich gut an. Muß das mal meinem Mann sagen .Mal schauen, wie wirs machen.
Gruß Charlie :) :) :)

strangegirl

Post by strangegirl » 03.11.2006, 10:31

Hi Charlie,

ich mache auch das meiste per Online-Banking. Da gibt's ein paar Regeln, die wichtig, aber auch einfach sind.

Das mit dem Phishing wurde ja schon angeschnitten. Also: Keine Kontonummern, Paßwörter, PINs und TANs irgendwo eingeben, schon gar nicht, wenn man per Mail dazu aufgefordert wird. Meine Bank warnt davor ausdrücklich und versichert, niemals solche Mails zu verschicken. Ich denke, andere Banken tun das auch nicht. Daß sensible Daten nirgendwo auf dem Rechner abgespeichert werden sollten, ist sicher richtig. Darüber hinaus empfiehlt sich eine vernünftige Virenschutz-Software oder auch eine Software zum Erkennen und Entfernen ungewünscht installierter Komponenten (z.B. in der Registry oder als Cookie). Dann ist der PC einigermaßen sicher vor den langen Fingern, die sich in fremde Rechner einschleichen. Windows und auch bestimmte Browser haben reichlich Sicherheitslücken, die frisch nach der Installation nicht geschlossen sind, wenn man nicht weiß, wie. Darüber solltest Du mit einem Fachmann reden.

Meine Bank gibt für jede Transaktion eine TAN vor, sie sind nummeriert. Damit wird ausdrücklich sichergestellt, daß Du eine Liste hast, auf der die TANs stehen. So kann nicht einfach irgendeine Deiner TANs, die mal jemand erbeutet hat, wahllos zum Onlinebanking benutzt werden. Das Verfahren ist schon ziemlich sicher. Vorausgesetzt natürlich, man läßt die Liste nicht irgendwo rumliegen, wo sie jeder sieht.

Zudem: Cache leeren (s.o.), Java und JavaScript beim Onlinebanking abschalten und nach der Transaktion das Browserfenster schließen und nicht weiter benutzen.

Viel Spaß! Es ist so praktisch!

LG,

strangegirl

oase

Post by oase » 03.11.2006, 22:50

Ich erstelle meine TANs selbst mit Hilfe eines Gerätes , das mir die Bank zur Verfügung gestellt hat und der EC-Karte.
Die TAN kann nicht im Voraus generiert werden, und hat wohl ein "unsichtbares Verfallsdatum"
Die Bankseite mahnt sofort an, wenn man sich mal vertippt hat, dann funktioniert das Überweisen nicht.
Ich finde Online-Banking eine prima Methode, es erfordert aber auch eine Menge Selbstbeherrschung, denn man kann jederzeit aufs Konto zugreifen, z.B. um ebay mal schnell zu überweisen.... :rolleyes:
Oase-Anne

Wollibär

Post by Wollibär » 04.11.2006, 14:55

Das Problem beim PIN/TAN-Verfahren ist, dass mit einem Trojaner die fertige Überweisung incl. der richtigen TAN umleiten und mit neuem Betrag und Empfänger versehen kann, ohne dass man dass in seinem Onlinebanking-Fenster bemerkt.

oase

Post by oase » 04.11.2006, 21:18

Mit einem Antiviren-Programm und einer Firewall und den aktuellen Updates dürfte ein Trojaner kein Problem sein - oder?

Fragende Grüße

Oase- Anne

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