Nun gibt's Saures

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Wölkchen

Nun gibt's Saures

Post by Wölkchen » 11.02.2007, 18:33

Essig, das beliebteste Würzmittel zeigt seine besten Seiten. Essig liegt voll im Trend. Unzählige Sorten in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen sind erhältlich und dienen nach Salz als das häufigste Würzmittel in der Küche.

Er wirkt entschlackend (z.B. Apfelessig), erfrischend als Getränk, konservierend, desinfizieren, diätisch und reinigend. In einem umweltbewussten Haushalt darf Essig als Reinigungsmittel (Kalklöser) und Desinfektionsmittel nicht fehlen. Auch bei Naturheilmittel findet er seine Anwendung. Er ist eine wichtige Zutat für Salate, eingelegtes Gemüse und Obst sowie eine wichtige Zutat bei der Herstellung von Tafelsenf.


Branntweinessig hat verdünnten Branntwein, der aus Zuckerrüben, Getreide oder Kartoffeln gewonnen wird, als Grundlage. Er hat einen frischen, sauren Geschmack und ist auch als Tafelessig bekannt.

Weinessig wird aus Rot- und Weißweinen gewonnen und gilt als Spezialität für die feine Küche. Daneben gibt es Mischsorten, um Beispiel Wein-Branntweinessig.

Obstessig zeichnet sich durch einen fruchtigen Geschmack aus. Die gängigste Sorte ist der Apfelessig, der sich zur Verfeinerung von Rohkost und zum Einlegen von Obst eignet.

Kräuteressig entsteht durch das Einlegen frischer Kräuter oder Kräuterextrakte in Wein- und Branntwein-Essig, wodurch der würzige Geschmack entsteht. Der Essig kann mit Dill, Salbei, Estragon, Thymian oder Kräutermischungen aromatiesiert werden.

Sherry-Essig wird aus Sherry hergestellt. Durch die Lagerung in Holzfässern bekommt dieser Essig seine typische dunkle Farbe. Er ist intensiv im Geschmack und sollte sparsam verwendet werden.


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Eingelegte Heringe

4 bis 6 Portionen
6 küchenfertige Salzheringe
250 ml Weinessig200 g Zucker
2 Lorbeerblätter
6 Pimentkörner
3 Zwiebeln
1 große Möhre
2 Beutel Fixprodukte für Salate "Dill-Kräuter"

Heringe in 3 bis 5 Zentimeter große Stücke schneiden. Essig, 1/2 Liter Wasser, Zucker, Lorbeerblätter und Piment aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Sud abkühlen lassen. Zwiebeln und Möhren schälen und in feine Scheiben schneiden. Heringe mit Zwiebel- und Möhrenscheiben in eine hohes Glas schichten.

Inhalt beider Beutel Fixprodukte für Salatsauce unter den erkalteten Essigsud rühren. Die Heringe mit der Flüssigkeit bedecken. Das Glas verschließen und mindestens 2 Tage kühl stellen. Mit Pell- oder Bratkartoffeln servieren.

Variation: Die Salzheringe oder grüne Heringe kurz anbraten, die Zwiebelringe und das Gemüse ebenfalls und dann mit dem Sud bedecken. Eine erfrischende Sommermahlzeit.


Krautsalat mit Speck

750 g Weißkohl
Salz
1 TL Rindsboullion
2 bis 3 EL Weinessig
3 bis 4 EL Keimöl
Pfeffer
75 g durchwachsener Speck
1 EL Schnittlauchröllchen

Den Weißkohl putzen, waschen, vierteln und den Strunk entfernen. Die Kohlviertel auf einem Gemüsehobel fein hobeln und in Salzwasser 5 Minuten kochen. Abtropfen lassen und in eine Schüssel geben.

1/8 l Wasser aufkochen, Rindbouillon und Weinessig dazugeben und über den Weißkohl gießen. 2 bis 3 Esslöffel Keimöl, Salz, Pfeffer und Kümmel verrühren und mit dem Weißkraut vermischen. Krautsalat gut durchziehen lassen.

Speck in Würfel oder Streifen schneiden, in 1 Esslöffel heißem Keimöl knusprig rösten und vor dem Servieren über den Salat geben. Schnittlauchröllchen darüberstreuen.

Mit Pellkartoffeln oder Baguette eine vollständige Mahlzeit.


Hähnchenbrust

für 3 Portionen
3 Hähnchenbrustfilets ohne Haut à ca. 150 g
1 TL Hühnerbouillon
2 bis 3 EL Balsamico-Essig
1 EL Olivenöl
2 bis 3 Zweige Thymian

Hähnchenbrustfilet von beiden Seiten mit Pfeffer würzen und in eine feuerfeste Form legen. Hühnerbouillon, Balsamico-Essig und Olivenöl verrühren und über das Fleisch geben. Zirka 10 Minuten marinieren.

Alles im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 25 Minuten garen. Mit Thymianzweige garniert servieren. Dazu passen Kartoffelpüree und Tomatensalat.

Kirscheis

200 g Schattenmorellen (Glas)
1 EL weißer Balsamico-Essig
200 ml Milch
30 g Zucker
250 ml Schlagcreme

Schattenmorellen auf einem Sieb abtropfen lassen, mit Balsamico-Essig, Milch und Zucker pürieren. Schlagcreme in zirka 5 Minuten sehr steif schlagen, dann das Kirschpüree langsam zur Schlagcreme geben. In einer Metallschüssel geben und zirka 3 Stunde tiefgefrieren, dabei ab und zu umrühren.


Na? Hunger gekriegt? Ich sag nur eins...... das geht alles total fix und schmeckt super. :ja:

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