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Planzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln

Posted: 24.01.2007, 12:31
by Wölkchen
Viele Verbraucher sind verunsichert. Was darf man noch essen? Oder ist alles nur halb so schlimm? Das Internet-Special "Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Lebensmitteln" informiert sachlich und umfassend über Herkunft, Gefahren, Schutzmaßnahmen und gesetzliche Regelungen. Diese Informationen helfen mir, bewusst und nicht verunsichert einzukaufen. Es lohnt sich, mehr über die Herkunft unserer Lebensmittel zu wissen!

http://pflanzenschutzmittelrueckstaende.aid.de/95.php

Rückstände im Essen, die Toxidität, Vermeidung von Rückständen und auch das staatliche Handeln stehen kostenlos zur Informationsbeschaffung für den Verbraucher bereit.

Eines ist ja jedem klar, ohne Belastung gibt es heut nichts mehr zu kaufen. Gut informiert kann man allerdings dieses Maß auf ein Minimum reduzieren.

Die neuesten Erkenntnisse zeigen, dass Orangen erst abgewaschen werden sollten, dann erst geschält werden und vor dem Verzehr bitte auch die Hände gewaschen werden sollten.

Oder wusstet ihr schon, dass tiefgefrorener Spinat weniger Nitratwerte nachweißt, als Frischer? Jedenfalls gaben Dr. Rainer Binner vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und BVL-Präsident Dr. Christian Grugel uns diesen Rat mit auf dem Weg, bei der Vorstellung des jährlichen Berichts zur Lebensmittelsicherheit in Deutschland.

Die positive Nachricht: Grundnahrungsmittel, wie Kartoffeln, Reis und Mehl, waren meistens nur gering belastet. Auch Salami und andere Rohwürste schnitten gut ab. Schlechte Noten gab es hingegen für alle untersuchten Obstarten und die meisten Gemüsesorten. In so gut wie jeder Orange, die die Überwachungsämter beim Lebensmittelmonitoring unter die Lupe nahmen, fanden sie mindestens ein Pflanzenschutzmittel. Die Höchstmengen wurden bei zwölf Prozent der Proben überschritten. Die Rückstände finden sich aber vorwiegend in der Schale.

Was noch zu klären ist, fast 80 % der Bio-Tomaten wiesen Schadstoffrückstände auf. Dabei handelte es sich meistens um Bromid, was in Tomaten auch natürlich vorkommt und man deswegen dort einen höheren Grenzwert zur Bewertung ansetzen müsste.

Quelle:
Auszüge aus dem Pressebericht von www.aid.de, Larissa Kessner, Harald Seitz