• Bargeld als Zahlungsmittel bald out?

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    Die Verbraucher begleichen immer mehr Rechnungen mit EC- oder Kreditkarte

    Im vergangenen Jahr haben die Deutschen Einkäufe im Wert von 151 Milliarden Euro per Karte bezahlt. Das seien 7 Milliarden Euro mehr und soviel wie noch nie, lt. dem Handelsforschungsinstitut EHI.

    Ganz klar: Elektronische Zahlungsmittel verdrängen Münzen und Euro-Scheine. Der Großteil des Kartenumsatzes, 128 Milliarden Euro, wird über EC-Karten abgewickelt – entweder durch PIN-Eingabe oder per Lastschriftverfahren an EC-Kartenterminals. Nur rund 20 Milliarden Euro an Umsatz beglichen die Kunden mit Kreditkarten.

    EC-Karte liegt vorne

    Für die meisten von uns gilt: Geld hat man zwar, aber immer seltener dabei: Ob an der Tankstelle, im Café oder am Bahnhof: Oft wird in Deutschland nur die EC-Karte akzeptiert, die Kreditkarte hat dagegen das Nachsehen. Der Grund für die mangelnde Akzeptanz der Kreditkarte sind die Kosten.

    In Deutschland funktionieren Kreditkarten längst nicht überall. Nur fünf Prozent der Handelsumsätze in Deutschland werden, lt. Experten über Kreditkarten abgewickelt.“ Kaufhäuser, die nicht zu großen Ladenketten gehören, lehnen Kreditkarten rundweg ab. Die meisten Kellner in Restaurants und Kneipen winken ebenfalls ab. Warum? Den Kunden kostet es nichts, aber die Händler müssen für jeden Kreditkartenkauf etwa 3 bis 5 Prozent der Verkaufssumme an die Kartenunternehmen abdrücken. In Einzelfällen auch mehr. Dazu kommt eine Pauschale von 10 bis 25 Cent pro Transaktion und die Gerätekosten. Die Kartenfirmen garantieren den Händlern dafür, dass sie den abgebuchten Betrag auch wirklich bekommen. Hat ein Betrüger die Karte genutzt, dann bleibt die Kreditkartenfirma auf dem Schaden sitzen – nicht das Geschäft.

    Einfach ohne Bargeld bezahlen

    Das Bezahlen ohne Bargeld wird in immer mehr Ländern alltäglicher. In Amerika ist es schon seit Jahren selbstverständlich, auch bei kleinen Beträgen. Selbst hierzulande werden inzwischen 40 Prozent aller Einkäufe mit Karte bezahlt. Während das Plastikgeld früher bisher bei teuren Kleidungs- und Möbelkäufen zum Einsatz kam, zücken Kunden ihre Karten jetzt auch immer öfter an der Supermarktkasse, in Blumenläden oder Drogerien.

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