• Wanddeko: Bei der Auswahl sollten Sie daher einige…

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    Wanddeko als Blickfang – so geht’s

    Ganz ohne Wanddekoration wirken Räume schnell kalt, unpersönlich und ungemütlich. Aber auch wenn die schönste Wanddeko ausgewählt und aufgehängt wird – passt sie in Farbe, Form oder Größe nicht zum restlichen Interieur, wirkt sie alles andere als schmückend.

    Wanddeko richtig auswählen – worauf achten?

    Damit der Wandschmuck tatsächlich dekorativ und nicht fehlplatziert wirkt, müssen Sie hauptsächlich die folgenden vier Punkte beachten.

    – Größe
    – Farbe
    – Form
    – Motiv

    Neben diesen können aber auch andere Faktoren über den Gesamteindruck entscheiden.

    Die Größe muss stimmen

    Hängt ein riesiges Gemälde in einem kleinen Raum oder über einem zierlichen Sessel, hat es oft einen erdrückenden Effekt. Wird hingegen ein einzelnes Foto im Postkartenformat über den ausladenden Drei-Sitzer aufgehängt, macht es einen verlorenen Eindruck. Die Größe der Wanddeko sollte daher in jedem Fall in Relation zum Zimmer und den Möbeln stehen. Als Faustregel gilt: Unter rechteckigen Wanddekorationen, wie Bildern und Postern, stehende Möbel, sollten in jedem Fall etwas breiter sein als die Wanddeko. Passen Möbel und Wanddeko farblich gut zueinander, können die äußeren Kanten auch exakt miteinander abschließen.

    Ton in Ton oder kontrastierend?

    Das ist vor allem eine Frage des Geschmacks. Eine in Schwarz- und Grautönen gehaltene Wanddeko in einem ansonsten hell gestalteten Zimmer erzeugt einen interessanten Kontrast. Ein ebenfalls helles Bild erzeugt hingegen einen harmonischen Effekt.
    Bei aller kreativen Freiheit darf aber nicht vergessen werden, welche Kontraste ansprechend aussehen und welche im Auge schmerzen. Werden kühle mit anderen kühlen Tönen, warme mit warmen Farben kombiniert und sehr starke Kontraste vorsichtig eingesetzt, kann aber (fast) nichts schief gehen.

    Außergewöhnliche Formen

    Bei dem Wort Wanddekoration denken viele zuerst an rechteckige Bilder und Fotos. Dabei gibt es zahlreiche andere Formen und Dekorationsmöglichkeiten. Ovale oder runde Spiegel, beispielsweise. Oder auch abstrakt und dynamisch geformte Uhren und Wandtattoos. Zu viele verschiedene Formen sollten Sie jedoch nicht miteinander kombinieren, denn dann wird das Zimmer unruhig und trotz aller Ordnung chaotisch wirken.

    Motiv und Einrichtung

    Ein Akt im Kinderzimmer? Wohl eher nicht. Ebenso wie Bilder von Früchten im Bad einen merkwürdigen Eindruck hinterlassen, florale Fototapeten in der Technikecke einen zu starken Kontrast darstellen und abstrakte Drucke in klassischen Einrichtungsstilen fehlplatziert sind.

    Das Motiv und Einrichtung zueinanderpassen sollten, ist zwar nicht neu, wird aber dennoch häufig vergessen. Denken Sie daher an Ihre Möbel und bereits vorhandene Dekorationen. Vor allem dann, wenn Sie ein Motiv finden, das Ihnen wirklich gut gefällt.

    Oft vergessen und doch so wichtig – der Rahmen

    Neben der eigentlichen Wanddekoration hat auch die Präsentation Einfluss auf die Gesamtwirkung. Ein Poster, beispielsweise, kann noch so schön und dekorativ sein – mit Klebestreifen oder Reißzwecken befestigt sieht es billig aus. In einem Rahmen oder mit Leisten aufgehängt kann es hingegen auch im Wohnzimmer etwas hermachen. Und das gilt natürlich nicht nur für Poster, sondern auch für alle anderen Arten der Wanddekoration.

    Es muss nicht immer ein Kunstdruck sein

    Ebenso wie bei der Form kommen auch bei der Art der Wanddeko zumeist eher traditionelle Varianten auf. Wie beispielsweise Kunstdrucke, Poster, Fotos und Gemälde. Dabei gibt es zahlreiche moderne und ausgefallene Dekorationen. Wandtattoos, Fototapeten, Masken, Kränze und LED-Bilder zum Beispiel.

    Spot on – Licht gezielt einsetzen

    Die richtige Beleuchtung kann den Unterschied zwischen einem übersehenen Bild und einem Blicke fangenden Kunstwerk bedeuten. Nicht umsonst setzen Galerien direktes und indirektes Licht ganz gezielt ein. Und das können Sie auch zu Hause. Benutzen Sie abgeschirmte Lichtleisten für indirekte Erleuchtung und Spots für direkte Lichtpunkte. Für besondere Highlights setzen Sie von innen leuchtende Bilderrahmen oder LED-Bilder ein.

    Hauptsache individuell

    Die Kaffeetasse an der Küchenwand, die Blumen oder Landschaftsszene über der Couch – selbst wenn Farbe, Größe und Form perfekt abgestimmt sind – das könnte auch in einem Möbelhaus hängen. Lassen Sie daher ruhig Ihrer Kreativität freien Lauf und weichen Sie hin und wieder etwas vom Standard ab, damit Ihr Heim auch wirklich wie Ihres aussieht. Und vergessen Sie trotz aller Ratschläge und Regeln nicht, dass Probieren über Studieren geht.

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