• Wie die Kleinen an ausreichend Vitamine kommen

    Wie viele Vitamine brauchen Kinder?

    „Beim Erfinden von Essensmarotten sind kleine Kinder unglaublich einfallsreich: Manche essen nur, wenn der Fernseher läuft, der Papa daneben sitzt oder das Essen keine grüne Farbe hat. Andere ernähren sich wochenlang nur von Chips und Gummibärchen. So spielen sich in vielen Familien täglich dramatische Szenen bei Tisch ab: Erst schreit das Kind, dann die Mutter und die Mahlzeit verwandelt sich in einen Machtkampf mit den kleinen Tyrannen.“

    Darunter leiden nicht nur die Nerven der Eltern, sondern häufig auch die Gesundheit des Kindes, warnen Experten. „Zwar braucht man sich wegen der Nährstoffe auch bei einem „schlechten Esser“ keine Sorgen zu machen. Unterernährung spielt in unserem Land kaum eine Rolle. Sehr wohl kann es aber bei sehr einseitigen Vorlieben zu einer schlechten Vitaminversorgung kommen, also zu einem Defizit an Vitaminen, die gerade in der Wachstumsphase in großen Mengen benötigt werden.“

    „Die Gefahr einer Unterversorgung ist besonders groß bei kleinen Naschkatzen, die immer wieder um Schokolade betteln oder sich mit Vorliebe von Gummibärchen und anderen Süßigkeiten ernähren. Zu viele Süßigkeiten blockieren im Darm die Aufnahme der besonders wichtigen Vitamine der B-Gruppe. Ein Mangel an Vitamin B führt häufig zu rissigen Lippen, Faulecken oder so genannten Analfissuren, die Schmerzen beim Stuhlgang verursachen können.“, so die Experten.

    Stark einseitige Ernährung durch Naschen und später durch Fastfood belastet den Organismus von Kindern besonders in der wichtigen Wachstumsphase zwischen drei und acht Jahren. Eltern tun deshalb gut daran, dem ungehemmten Süßigkeitenverbrauch ihrer Kinder durch konsequente Erziehungshaltung einen Riegel vorzuschieben.“

    Fazit: Da sich Kinder rasant körperlich und geistig entwickeln, brauchen sie ständig eine gute Versorgung mit Vitaminen und Mineralien. Fünfmal am Tag Obst und Gemüse, wenig Fett und Zucker, viel Vollkornprodukte und reichlich trinken: So lauten zusammengefasst die derzeitigen Empfehlungen der Ernährungsexperten.

    Kommentieren

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.